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Neue E-Buslieferungen
geschrieben von Harald Tschirner 
Zitat
Lepus
Und die nächsten 90 E-Solarien!

"Die Busse sind sogenannte Depotlader. Durch Zwischenladungen kann ihre Tageslaufleistung maximiert werden". Zwischenladung oder Depotlader? Oder anders gefragt: kommen auch Ladestellen an die Endstationen?

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Aufgrund von Verzögerungen im Schreibablauf kommt es bei einige Beiträgen zu Verspätungen und Ausfällen.
Zitat
Logital
Zwischenladung oder Depotlader? Oder anders gefragt: kommen auch Ladestellen an die Endstationen?

Geplant ist das denke ich nicht, erstmal wurden ja schon die Umläufe umgemodelt. Da die Fahrzeuge mittels Ladesäule geladen werden gehe ich mal nicht davon aus, dass das kommen wird. Im Gegensatz zu Elektro-Autos ist es bei Bussen meines Wissens eher selten, dass diese an Endhaltestellen an Ladesäulen geladen werden. Gängiger sind eher Pantographen oder induktive Ladung (soweit ich weiß). Aber wozu die Frage? Demnächst wird man dann ja eh über dauerhaft induktiv ladende Straßen fahren.
Die Frage stelle ich weil in der Pressemitteilung von Zwischenladung die Rede ist. Und da interessiert mich wie.

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Aufgrund von Verzögerungen im Schreibablauf kommt es bei einige Beiträgen zu Verspätungen und Ausfällen.
Zitat
Logital
Die Frage stelle ich weil in der Pressemitteilung von Zwischenladung die Rede ist. Und da interessiert mich wie.

Also soweit ich weiß ist momentan in nächster Zeit nur Ladung auf dem Betriebshof angedacht.
Zitat
Logital
Die Frage stelle ich weil in der Pressemitteilung von Zwischenladung die Rede ist. Und da interessiert mich wie.

Ganz einfach. Nach der Hauptverkehrszeit gehts zurück zum Betriebshof an die Ladesäule und nachmittags wieder raus. Vorsorglich sind ja soviel Ladesäulenplätze wie E-Busse geschaffen worden.
Die Sache stößt jedoch langsam an räumliche Grenzen. Die Bushöfe sind für die nötigen E-Busladeflächen zu klein und durch langfristige Vermietungen von Teilflächen noch weiter eingeschränkt. Der nächste neue (E-)Bushof entsteht daher in Schöneweide.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Der nächste neue (E-)Bushof entsteht daher in Schöneweide.

Werden von dort dann eigentlich die Linien im Berliner Südosten bedient, also beispielsweise die x6x-Linien oder einige der x9x-Linien? Und wenn ja, was passiert dann mit Lichtenberg, die dürften ja fast alleine Linien einbüßen. Oder ist das alles noch gar nicht (offiziell) klar?
Zitat
VBB/HVV
Oder ist das alles noch gar nicht (offiziell) klar?

Letzteres. Durch die sehr schnelle Entwicklung dieser Sparte kann wohl niemand (halbwegs realistische) mittelfristige Prognosen abgeben.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
VBB/HVV
Oder ist das alles noch gar nicht (offiziell) klar?

Letzteres. Durch die sehr schnelle Entwicklung dieser Sparte kann wohl niemand (halbwegs realistische) mittelfristige Prognosen abgeben.

Sehr schnelle Entwicklung welcher Sparte? Du meist jetzt nicht den Akkubus, oder?

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Aufgrund von Verzögerungen im Schreibablauf kommt es bei einige Beiträgen zu Verspätungen und Ausfällen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.06.2019 05:58 von Logital.
Kurze Randnotiz....

Auch Potsdam denkt jetzt über E-Busse nach.

Kritiker sind gegen Hybrid-Obusse und rechnen vor, wie viel Geld alleine es kostet sämtl. Strecken mit Oberleitung auszurüsten. Und dann kämen ja auch noch die Ladesäulen hinzu.

Woraufhin der Politiker KRÄMER zu Wort kommt, dass es ja reicht für die heutigen Hybrid-O-Busse einzelne Abschnitte mit Oberleitung auszurüsten. Er bricht auch eine Lanze für die Streckenladung per Oberleitung. (Finde ich sehr gut)

Dann wird noch berichtet über bisherige erfolglose Versuche (Scheiterungsgrund: geringe Reichweite) und das bei getesteten Hybridbussen etwas CO2 einspart werden konnten.

Zu dem wird gesagt, dass Potsdams Busse 3% ausmachen an dem CO2 Ausstoßes des Verkehrs in Potsdam. (Ich vermute mal Stromerzeugung außerhalb für S-Bahn, Tram, etc. ist da nicht mit reingerechnet)

Gedächtnisprotokoll
nach der analogen MAZ von heuten
Zitat
Harald01
Aber der Fahrzeugpark ist ja aktuell im Wandel, sodass es sich ja eh einiges in Zukunft stark ändern wird.

Noch stärker als in der Vergangenheit? Da wird doch seit jeher ständig getauscht und geschüttelt, so daß eine noch stärkere Änderung kaum vorstellbar ist. Wie wäre es, wenn die Fahrzeuge künftig jeweils nach Betriebsschluß in einen anderen Betriebshof einrücken, als sie zu Betriebsbeginn ausrückten? Hat man diese Variante schon durch?


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Wird die Lieferung noch fortgesetzt?
Bisher wird ja nicht wirklich Fortschritt vermeldet.
Zitat
Alter Köpenicker

Noch stärker als in der Vergangenheit? Da wird doch seit jeher ständig getauscht und geschüttelt, so daß eine noch stärkere Änderung kaum vorstellbar ist. Wie wäre es, wenn die Fahrzeuge künftig jeweils nach Betriebsschluß in einen anderen Betriebshof einrücken, als sie zu Betriebsbeginn ausrückten? Hat man diese Variante schon durch?

Diese Variante macht beim Bus kaum Sinn, den anderes als bei der Strassenbahn, sind die Fahrzeuge einem Hof zugeordnet und auch der fahrer fährt meist nur von einem Hof, wenn dann gibt es mal eine Leistungsverlagerung, dann wandert der Umlauf auf einen anderen Hof, sodass die Fahrzeuge und Fahrer auf Ihrem Hof verbleiben können.

Aktuell sieht es ja nur so aus, da der Schadbestand der DL auf allein Höfen sehr hoch ist und dadurch werden viele Fahrzeuge verliehen.
Die Umwandlung des Fahrzugparks findet ja aktuell statt, indem viele neue Fahrzeuge kommen und Stück für Stück alte abgestellt werden.

Auch E-Busse werden demnächst weitere in den fahrgasteinsatz gelangen.
Vor ein paar Tagen war in der RBB Abendschau zu sehen, vor welchen die Problemen die Berliner Feuerwehr bei der Löschung von Elektroautos steht. Die Trainings finden nur theoretisch statt, da keine Übungsflächen zur Verfügung stehen. Wie immer, scheitert es auch am Geld.

Gar nicht daran zu denken, wenn bei einem Bus mal was passiert !

Der Beitrag ist noch ein paar Tage in der Mediathek abzurufen:

[www.ardmediathek.de]
Zitat
B-V 3313
Zitat
Im Testbetrieb erreichten die Fahrzeuge aus der ersten Charge bereits Einsatzzeiten von 16 Betriebsstunden pro Tag.

Alle Fahrzeuge zusammen gerechnet, sicherlich...

Der Wagen 1801 hat diese Zeit auf der Linie 259 tatsächlich geschafft.
Interessant wird auch sein, wann die Akkus beginnen, signifikant an Leistungsfähigkeit zu verlieren.
Dann müssen die getauscht werden. Wie oft wird sowas wohl vorkommen?
Re: Neue E-Buslieferungen
17.07.2019 20:34
Momentan erweckt die BVG den Anschein, sie sei mit der aktuellen Generation zu frieden.
@Mont Klamott: Elektroautos gehen deutlich weniger oft in Flammen auf als Benziner/Diesel, siehe Feuergefahr. Danach gab es 2015 ca. 170000(!) Fahrzeugbraende in den USA. Bei einem Anteil von 1% an Elektrofahrzeugen muessten 1700 solcher Fahrzeuge abfackeln. Tatsaechlich waren es weniger als 50.
Eine Busbatterie hat z.Zt etwa 400kWh. Das ist etwa 4x die Kapazitaet verglichen mit einem PKW. Also keine Groessenordnung im Energieinhalt.
@Rummelburg: Batterien der neusten Generation verlieren 10% nach ca. 8 Jahren. Bei Neubeschaffungskosten von ca. 33600€ fuer eine 400kWh Batterie (Preis ca. 84€/ KWh) sind das ca. 350€/Monat.
Henner
Gibt es bei den 1 % E-Autos in den USA auch das gleiche Durchschnittsalter wie bei den Benz/Dieseln?
Möglicherweise gehen ältere Modelle auch häufiger in Flammen auf.

Die Haltbarkeit von Bussen liegt ja ungefähr bei den genannten 8 (- 12) Jahren.
Verschleißen E-Busse genauso stark und müssen nach dieser Zeit ersetzt werden oder sind sie technologiebedingt länger haltbar?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.07.2019 22:56 von Rummelburg.
Auch wenn das Risiko gering ist, bezweifle ich, dass die Feuerwehr auf einen Unfall mit einem E-Bus vorbereitet ist.
Ich erinnere mich noch an die Nachrichten, als Mollstr/Otto-Braun-Str. ein Auto in den 200er gekracht ist.
Habe den Artikel noch gefunden:

[www.morgenpost.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.07.2019 23:08 von Mont Klamott.
Zitat
Mont Klamott
Auch wenn das Risiko gering ist, bezweifle ich, dass die Feuerwehr auf einen Unfall mit einem E-Bus vorbereitet ist.
Ich erinnere mich noch an die Nachrichten, als Mollstr/Otto-Braun-Str. ein Auto in den 200er gekracht ist.
Habe den Artikel noch gefunden:

[www.morgenpost.de]

Ja und? Es kracht häufiger auf Berlins Straßen. Was hat das mit einem Brand zu tun?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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