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Re: Neue E-Buslieferungen 17.07.2026 10:03 |
Zitat
MAZ
Ebusco: Verkehrsbetrieb Potsdam will Liefervertrag zu E-Bussen kündigen
23 E-Busse bestellt, kein einziges Fahrzeug geliefert: Der Verkehrsbetrieb Potsdam hat Ebusco eine letzte Frist gesetzt. Läuft sie ab, ohne dass verbindliche Liefertermine feststehen, könnte der Potsdamer Verkehrsbetrieb den Auftrag komplett stornieren.[...]
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Re: Neue E-Buslieferungen 26.07.2026 10:02 |
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Re: Neue E-Buslieferungen 26.07.2026 10:17 |
Zitat
Stefan Metze
Seit gestern sind ganz frisch auf der Linie 108 Werksneue Gelenk-E-Busse von Solaris unterwegs.
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Re: Neue E-Buslieferungen 26.07.2026 10:50 |
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Stefan Metze
Seit gestern sind ganz frisch auf der Linie 108 Werksneue Gelenk-E-Busse von Solaris unterwegs.
Mir gefällt an den Fahrzeugen vor allem, dass man diese schicken Anzeigen gewählt hat. Außerdem wurde offenbar der Stromabnehmer etwas verkleidet, so dass man nicht mehr den Eindruck hat, am Fahrzeug sei etwas defekt, wenn man es von vorne herannahen sieht.
Wie sieht es eigentlich mit der Klimatisierung bzw. Belüftung dieser Busse aus? Hat man sich wieder für die Ausführung "tropisches Treibhaus" entschieden?
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Re: Neue E-Buslieferungen 26.07.2026 14:37 |
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Re: Neue E-Buslieferungen 26.07.2026 17:24 |
Zitat
485er-Liebhaber
Auf dem 108 waren die jetzt nur einen Tag unterwegs, das war nichts dauerhaftes.
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Re: Neue E-Buslieferungen 26.07.2026 17:54 |
Zitat
Stefan Metze
Zitat
485er-Liebhaber
Auf dem 108 waren die jetzt nur einen Tag unterwegs, das war nichts dauerhaftes.
Gestern waren die Solaris im Einsatz und heute sind sie es auch.
Seit ein paar Wochen werden einige abendliche Umläufe bereits mit Ebusco Fahrzeugen gefahren.
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Re: Neue E-Buslieferungen 02.08.2026 08:50 |
Zitat
Micha
Die Elektroladestation im Busbahnhof Marzahn habe ich mir dann auch noch angeschaut.
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Re: Neue E-Buslieferungen 02.08.2026 15:56 |
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Re: Neue E-Buslieferungen 02.08.2026 17:45 |
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Re: Neue E-Buslieferungen 02.08.2026 19:30 |
Zitat
Philipp Borchert
Ja, das wäre mal interessant. Ich nehme aber an, der Betrieb hat das durchgerechnet und wird bestimmen, welcher Kurs sich wann und wo anzudocken hat, damit die Wagen analog der Dieselbusse lange draußen bleiben können. Ob ein permanentes kurzes Nachladen (beim 191er ja durchaus stündlich) praktiziert wird oder die Busse zwei, dreimal täglich für einen längeren Zeitraum an die Station müssen, würde mich auch interessieren. Allerdings gehe ich von ersterem aus, da das Ziel ja sein wird, die E-Busse gleichermaßen wie die Dieselwagen einsetzen zu können - und die stehen ja auch nicht zwei, dreimal am Tag für 'n Stündchen irgendwo herum.
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Das Thema ist spannender als ich es erwartet habe.
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Re: Neue E-Buslieferungen 02.08.2026 19:49 |
Zitat
Micha
Nicht ganz 10 Minuten später als beim oben erwähnten Bild aus dem Fotofaden ergab sich diese Szenerie:
...
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Re: Neue E-Buslieferungen 02.08.2026 19:57 |
Zitat
Der Fonz
Hab mal nachgeschaut, der 5643 war an diesem Dienstag, als Micha in Marzahn war (28.7.),
von ca. 4.30 bis ca 1 Uhr am Folgetag unterwegs.
Nachgeladen wurde in den Standzeiten an der Endstelle aber nur 3 mal, aber nur für recht kurze Zeit. Ich würde jetzt mal sagen, die 56er Solaris könnten auch den ganzen Tag ohne Nachladen durchhalten. Damit sollten die so flexibel wie ein Dieselbus einsetzbar sein.
Nur die kleinen, alten Elektro-Busse schaffen das nicht.
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Re: Neue E-Buslieferungen 02.08.2026 20:19 |
Zitat
Ebuscomegusto
Auch dir vielen Dank für das Teilen der Grafik.
Allerdings werde ich daraus noch nicht schlau. Was genau ist dargestellt, der Energieverbrauch oder der Akkustand? Und woran erkenne ich jetzt die von dir genannten drei Ladepausen?
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Re: Neue E-Buslieferungen 03.08.2026 03:03 |
Zitat
Ebuscomegusto
Nach meinem Eindruck fahren im Bezirk Marzahn-Hellersdorf aktuell schon 2/3 aller Busse elektrisch. Das ist schon ein beeindruckendes Gesamtbild. Wenn dann mit den Endstellenladern Köthener Straße, U Kaulsdorf-Nord und U Elsterwerdaer Platz auch die 69er Linien auf Elekteoantrieb umgestellt werden, hätte man qausi einen Bezirk komplett durchelektrifiziert. Insgesamt eine sehr beeindruckende und rasante Entwicklung.
Zitat
Die Erbringung der gemäß § 9 Abs. 1 festgelegten Leistungen soll entsprechend § 26 Abs. 9 MobG schrittweise auf alternative Antriebe bzw. nicht fossile Antriebsenergien bis zum 31. Dezember 2030 umgestellt werden. Die Umstellung der einzelnen Verkehrsmittel wird wie folgt geregelt:
a) Die Umstellung der Busangebote der BVG erfolgt entsprechend den Vorgaben in den nachfolgenden Absätzen 2 bis 6 sowie Anlage 13 (Dekarbonisierung).
b) Die entsprechenden Anforderungen an neue Mobilitätsangebote des ÖPNV sind in Abs. 7 geregelt.
c) Die Umstellung der Fährleistungen ist in Abs. 8 geregelt.
d) Die Angebote von U-Bahn und Straßenbahn sind mit Strom aus nicht fossilen Energiequellen entsprechend den Anforderungen aus § 23 Abs. 7 i. V. m. Anlage 1 (Angebotsstandards) Teil 7 (Umweltstandards) zu betreiben.
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Re: Neue E-Buslieferungen 03.08.2026 05:29 |
Zitat
Ebuscomegusto
Auch dir vielen Dank für das Teilen der Grafik.
Allerdings werde ich daraus noch nicht schlau. Was genau ist dargestellt, der Energieverbrauch oder der Akkustand? Und woran erkenne ich jetzt die von dir genannten drei Ladepausen?
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Re: Neue E-Buslieferungen 03.08.2026 07:44 |
Zitat
Philipp Borchert
Ob ein permanentes kurzes Nachladen (beim 191er ja durchaus stündlich) praktiziert wird oder die Busse zwei, dreimal täglich für einen längeren Zeitraum an die Station müssen, würde mich auch interessieren. Allerdings gehe ich von ersterem aus, da das Ziel ja sein wird, die E-Busse gleichermaßen wie die Dieselwagen einsetzen zu können - und die stehen ja auch nicht zwei, dreimal am Tag für 'n Stündchen irgendwo herum.
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Re: Neue E-Buslieferungen 03.08.2026 11:01 |
Zitat
der weiße bim
Wenn sich die Sache wenigstens rechnen würde, aber enorme Investitionen und Mehrkosten in nahezu allen betrieblichen Kennziffern nähren Zweifel. In Berlin sind nach Angaben des KBA über 200.000 LKW und Zugmaschinen für den Straßenverkehr zugelassen, die allermeisten mit Dieselmotor. Die 2000 Busse der BVG und Subunternehmer machen davon 1% aus, die ca. 300 derzeitigen BVG E-Busse fallen kaum ins Gewicht.
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Re: Neue E-Buslieferungen 03.08.2026 13:29 |
In der Tat, Akkupflege ist ein Thema. Man will in der Regel nicht an die oberen und unteren Grenzen der Akkus ran, um deren Lebensdauer (die ohnehin besser ist als die Garantierte) zu verlängern. Außerdem versucht man, wenn möglich, eher langsam zu laden, um die Batterie zu schonen.Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Philipp Borchert
Ob ein permanentes kurzes Nachladen (beim 191er ja durchaus stündlich) praktiziert wird oder die Busse zwei, dreimal täglich für einen längeren Zeitraum an die Station müssen, würde mich auch interessieren. Allerdings gehe ich von ersterem aus, da das Ziel ja sein wird, die E-Busse gleichermaßen wie die Dieselwagen einsetzen zu können - und die stehen ja auch nicht zwei, dreimal am Tag für 'n Stündchen irgendwo herum.
Andererseits muss aber auch an die Akkupflege gedacht werden. So ein Akku fühlt sich permanent bis zum Bersten vollgeladen auch nicht so recht wohl. Da würde ein Nachladevorgang nach jeweils drei Runden vielleicht auch ausreichen, um beim erwähnten Beispiel Linie 191 zu bleiben. Der Einsatz auf Linien ohne die Möglichkeit der Akkuladung zeigt ja, dass die Fahrzeuge durchaus auch eine ganze Weile ohne Aufladung zurechtkommen und es nach getaner Arbeit auch noch auf den heimischen Betriebshof schaffen.
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Re: Neue E-Buslieferungen 03.08.2026 18:42 |
Zitat
Lopi2000
Zitat
der weiße bim
Wenn sich die Sache wenigstens rechnen würde, aber enorme Investitionen und Mehrkosten in nahezu allen betrieblichen Kennziffern nähren Zweifel. In Berlin sind nach Angaben des KBA über 200.000 LKW und Zugmaschinen für den Straßenverkehr zugelassen, die allermeisten mit Dieselmotor. Die 2000 Busse der BVG und Subunternehmer machen davon 1% aus, die ca. 300 derzeitigen BVG E-Busse fallen kaum ins Gewicht.
Es geht nicht allein da drum, dass sich die Antriebsumstellung für die BVG unmittelbar mit der ersten Fahrzeuggeneration rechnet, sondern auch um eine Vorbildfunktion der öffentlichen Hand. So wird zum einen die Entwicklung und Produktion von Elektroantrieben für größere Fahrzeuge hochgefahren und zum anderen hat es immerhin kleinere unmittelbare ökologische Auswirkungen. Auf den Landstraße und Autobahnen sieht man immer öfter den erkennbaren eActros-LKW von Mercedes-Benz (erkennbar deshalb, weil er ein auffällig anderes Frontdesign hat, wobei es auch eine Variante mit klassischem Design gibt.), auch hier ist also eine deutliche Veränderung sichtbar, vermutlich aber eher, weil die Speditionen aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen nicht mehr so gern mit weltmarktgehandeltem Treibstoff aus Krisenregionen arbeiten wollen.