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Neue E-Buslieferungen
geschrieben von Harald Tschirner 
(Nichts) Neues von Ebusco:

Zitat
MAZ

Ebusco: Verkehrsbetrieb Potsdam will Liefervertrag zu E-Bussen kündigen

23 E-Busse bestellt, kein einziges Fahrzeug geliefert: Der Verkehrsbetrieb Potsdam hat Ebusco eine letzte Frist gesetzt. Läuft sie ab, ohne dass verbindliche Liefertermine feststehen, könnte der Potsdamer Verkehrsbetrieb den Auftrag komplett stornieren.[...]

[www.maz-online.de] €
[archive.fo]
Seit gestern sind ganz frisch auf der Linie 108 Werksneue Gelenk-E-Busse von Solaris unterwegs. So weit ich beobachten konnte scheint die Ladung für den ganzen Tag auszureichen.





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Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
Stefan Metze
Seit gestern sind ganz frisch auf der Linie 108 Werksneue Gelenk-E-Busse von Solaris unterwegs.

Mir gefällt an den Fahrzeugen vor allem, dass man diese schicken Anzeigen gewählt hat. Außerdem wurde offenbar der Stromabnehmer etwas verkleidet, so dass man nicht mehr den Eindruck hat, am Fahrzeug sei etwas defekt, wenn man es von vorne herannahen sieht.

Wie sieht es eigentlich mit der Klimatisierung bzw. Belüftung dieser Busse aus? Hat man sich wieder für die Ausführung "tropisches Treibhaus" entschieden?


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Stefan Metze
Seit gestern sind ganz frisch auf der Linie 108 Werksneue Gelenk-E-Busse von Solaris unterwegs.

Mir gefällt an den Fahrzeugen vor allem, dass man diese schicken Anzeigen gewählt hat. Außerdem wurde offenbar der Stromabnehmer etwas verkleidet, so dass man nicht mehr den Eindruck hat, am Fahrzeug sei etwas defekt, wenn man es von vorne herannahen sieht.

Wie sieht es eigentlich mit der Klimatisierung bzw. Belüftung dieser Busse aus? Hat man sich wieder für die Ausführung "tropisches Treibhaus" entschieden?

Warum kann man solche schönen großen Zielanzeiger nicht auch bei der Straßenbahn verwenden? Die bei den Urbanlinern sind doch im Vergleich sehr mikrig!

Beste Grüße
Harald Tschirner
Auf dem 108 waren die jetzt nur einen Tag unterwegs, das war nichts dauerhaftes.

Berliner Linienchronik (+ Stationierungen/Werbungen/...) 1858-2026
Zitat
485er-Liebhaber
Auf dem 108 waren die jetzt nur einen Tag unterwegs, das war nichts dauerhaftes.

Gestern waren die Solaris im Einsatz und heute sind sie es auch.
Seit ein paar Wochen werden einige abendliche Umläufe bereits mit Ebusco Fahrzeugen gefahren.

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Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
Stefan Metze
Zitat
485er-Liebhaber
Auf dem 108 waren die jetzt nur einen Tag unterwegs, das war nichts dauerhaftes.

Gestern waren die Solaris im Einsatz und heute sind sie es auch.
Seit ein paar Wochen werden einige abendliche Umläufe bereits mit Ebusco Fahrzeugen gefahren.

Am Wochenende fährt seit einigen Wochen schon Indira - und dieses Wochenende wird nur die Reichweite getestet. ;)

Berliner Linienchronik (+ Stationierungen/Werbungen/...) 1858-2026
Aus dem aktuellen Foto-Thema:

Zitat
Micha
Die Elektroladestation im Busbahnhof Marzahn habe ich mir dann auch noch angeschaut.

Auf dem Bild sehen wir zwei Busse eher kurzer Linien, die gerade zum Laden angeschlossen sind. Vor kurzem ging es um den Einsatz jener Fahrzeuge auf den Linien 108 und 169, wo keine Möglichkeit der Zwischenladung besteht. Das führte mich nun zu der Frage, ob die Busfahrer vorhandene Lademöglichkeiten stets nutzen müssen oder erfolgt diese Zwischenladung an den Endstellen bei Bedarf?


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Ja, das wäre mal interessant. Ich nehme aber an, der Betrieb hat das durchgerechnet und wird bestimmen, welcher Kurs sich wann und wo anzudocken hat, damit die Wagen analog der Dieselbusse lange draußen bleiben können. Ob ein permanentes kurzes Nachladen (beim 191er ja durchaus stündlich) praktiziert wird oder die Busse zwei, dreimal täglich für einen längeren Zeitraum an die Station müssen, würde mich auch interessieren. Allerdings gehe ich von ersterem aus, da das Ziel ja sein wird, die E-Busse gleichermaßen wie die Dieselwagen einsetzen zu können - und die stehen ja auch nicht zwei, dreimal am Tag für 'n Stündchen irgendwo herum.

Wie schon mal geschrieben rechne ich jetzt auch mit einer geringeren Flexibilität dieser Wagen, da sie nun sicherlich an Endstellen mit Ladetechnik "gebunden" werden anstatt dass sie - wie die kurze Zeit vorher - einfach irgendwo eingesetzt wurden bis sie zum Laden "nach Hause" kommen mussten.

Mal schauen, ob die Wagen noch lange in Buch bleiben, hier ist ja weit und breit gar nichts zum Nachladen, aber noch kommen die Wagen regelmäßig hierher. Wobei ich den Eindruck habe, auf den Linien 150 und 158 sind sie nun wieder seltener als vorher zu sehen, dafür konnte ich schon welche auf den Linien 259 und 353 beobachten.



Das Thema ist spannender als ich es erwartet habe.

~~~~~~
Die paar Schritte kann ich auch fahren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.08.2026 15:57 von Philipp Borchert.
Re: Neue E-Buslieferungen
02.08.2026 17:45
Nicht ganz 10 Minuten später als beim oben erwähnten Bild aus dem Fotofaden ergab sich diese Szenerie:





5679 (im Hintergrund) war auf der Linie 291 gerade losgefahren, 5643 stand dagegen als 192er noch unter Strom. Neu hinzugekommen waren inzwischen 5625 als 195er und 5600 als X54.

Gruß
Micha


Zitat
Philipp Borchert
Ja, das wäre mal interessant. Ich nehme aber an, der Betrieb hat das durchgerechnet und wird bestimmen, welcher Kurs sich wann und wo anzudocken hat, damit die Wagen analog der Dieselbusse lange draußen bleiben können. Ob ein permanentes kurzes Nachladen (beim 191er ja durchaus stündlich) praktiziert wird oder die Busse zwei, dreimal täglich für einen längeren Zeitraum an die Station müssen, würde mich auch interessieren. Allerdings gehe ich von ersterem aus, da das Ziel ja sein wird, die E-Busse gleichermaßen wie die Dieselwagen einsetzen zu können - und die stehen ja auch nicht zwei, dreimal am Tag für 'n Stündchen irgendwo herum.
....
Das Thema ist spannender als ich es erwartet habe.

Hab mal nachgeschaut, der 5643 war an diesem Dienstag, als Micha in Marzahn war (28.7.),
von ca. 4.30 bis ca 1 Uhr am Folgetag unterwegs.
Nachgeladen wurde in den Standzeiten an der Endstelle aber nur 3 mal, aber nur für recht kurze Zeit. Ich würde jetzt mal sagen, die 56er Solaris könnten auch den ganzen Tag ohne Nachladen durchhalten. Damit sollten die so flexibel wie ein Dieselbus einsetzbar sein.
Nur die kleinen, alten Elektro-Busse schaffen das nicht.

___
Gute Nacht, Forum!


Zitat
Micha
Nicht ganz 10 Minuten später als beim oben erwähnten Bild aus dem Fotofaden ergab sich diese Szenerie:

...

Schönes Bild, vielen Dank für's Teilen. Hinten an der Ampel biegt noch ein weiterer Solaris E-GN in die Märkische Allee ab. Insgesamt hast du also 7 neue E-Busse auf nur einem Bild festgehalten - Respekt.

Nach meinem Eindruck fahren im Bezirk Marzahn-Hellersdorf aktuell schon 2/3 aller Busse elektrisch. Das ist schon ein beeindruckendes Gesamtbild. Wenn dann mit den Endstellenladern Köthener Straße, U Kaulsdorf-Nord und U Elsterwerdaer Platz auch die 69er Linien auf Elekteoantrieb umgestellt werden, hätte man qausi einen Bezirk komplett durchelektrifiziert. Insgesamt eine sehr beeindruckende und rasante Entwicklung.
Zitat
Der Fonz
Hab mal nachgeschaut, der 5643 war an diesem Dienstag, als Micha in Marzahn war (28.7.),
von ca. 4.30 bis ca 1 Uhr am Folgetag unterwegs.
Nachgeladen wurde in den Standzeiten an der Endstelle aber nur 3 mal, aber nur für recht kurze Zeit. Ich würde jetzt mal sagen, die 56er Solaris könnten auch den ganzen Tag ohne Nachladen durchhalten. Damit sollten die so flexibel wie ein Dieselbus einsetzbar sein.
Nur die kleinen, alten Elektro-Busse schaffen das nicht.

Auch dir vielen Dank für das Teilen der Grafik.

Allerdings werde ich daraus noch nicht schlau. Was genau ist dargestellt, der Energieverbrauch oder der Akkustand? Und woran erkenne ich jetzt die von dir genannten drei Ladepausen?
Zitat
Ebuscomegusto
Auch dir vielen Dank für das Teilen der Grafik.

Allerdings werde ich daraus noch nicht schlau. Was genau ist dargestellt, der Energieverbrauch oder der Akkustand? Und woran erkenne ich jetzt die von dir genannten drei Ladepausen?

Ich hätte jetzt auf die Fahrzeuggeschwindigkeit getippt, aber auch das kann völlig fernab sein ;-) Energieverbrauch könnte ebenfalls passen... In beiden Fällen gibt es eine nicht zum übrigen Rhythmus passende Standzeit, aber eben auch keine auffälligen Ausreißer.

Gruß Flo
Zitat
Ebuscomegusto
Nach meinem Eindruck fahren im Bezirk Marzahn-Hellersdorf aktuell schon 2/3 aller Busse elektrisch. Das ist schon ein beeindruckendes Gesamtbild. Wenn dann mit den Endstellenladern Köthener Straße, U Kaulsdorf-Nord und U Elsterwerdaer Platz auch die 69er Linien auf Elekteoantrieb umgestellt werden, hätte man qausi einen Bezirk komplett durchelektrifiziert. Insgesamt eine sehr beeindruckende und rasante Entwicklung.

Die sogenannte "Dekarbonisierung" des Busverkehrs ist im BVG-Verkehrsvertrag 2020 - 2035 vertraglich festgeschrieben. Im §24 heißt es dazu:
Zitat

Die Erbringung der gemäß § 9 Abs. 1 festgelegten Leistungen soll entsprechend § 26 Abs. 9 MobG schrittweise auf alternative Antriebe bzw. nicht fossile Antriebsenergien bis zum 31. Dezember 2030 umgestellt werden. Die Umstellung der einzelnen Verkehrsmittel wird wie folgt geregelt:
a) Die Umstellung der Busangebote der BVG erfolgt entsprechend den Vorgaben in den nachfolgenden Absätzen 2 bis 6 sowie Anlage 13 (Dekarbonisierung).
b) Die entsprechenden Anforderungen an neue Mobilitätsangebote des ÖPNV sind in Abs. 7 geregelt.
c) Die Umstellung der Fährleistungen ist in Abs. 8 geregelt.
d) Die Angebote von U-Bahn und Straßenbahn sind mit Strom aus nicht fossilen Energiequellen entsprechend den Anforderungen aus § 23 Abs. 7 i. V. m. Anlage 1 (Angebotsstandards) Teil 7 (Umweltstandards) zu betreiben.

Einzelheiten enthält die Anlage 13.

Von "rasant" kann keine Rede sein, die Nichterfüllung des Verkehrsvertrags in diesem Punkt ist vom BVG-Vorstand öffentlich eingestanden worden. Von Beschaffung und Einsatz der für Spandau vorgesehenen Batterie-Obusse nebst Errichtung von Fahrleitungen wurde vor Jahren Abstand genommen.
Wenn sich die Sache wenigstens rechnen würde, aber enorme Investitionen und Mehrkosten in nahezu allen betrieblichen Kennziffern nähren Zweifel. In Berlin sind nach Angaben des KBA über 200.000 LKW und Zugmaschinen für den Straßenverkehr zugelassen, die allermeisten mit Dieselmotor. Die 2000 Busse der BVG und Subunternehmer machen davon 1% aus, die ca. 300 derzeitigen BVG E-Busse fallen kaum ins Gewicht.

so long

Mario
Zitat
Ebuscomegusto
Auch dir vielen Dank für das Teilen der Grafik.

Allerdings werde ich daraus noch nicht schlau. Was genau ist dargestellt, der Energieverbrauch oder der Akkustand? Und woran erkenne ich jetzt die von dir genannten drei Ladepausen?

Ich hätts dazuschreiben sollen...die Grafik zeigt wie schon vermutet die gefahrene Geschwindigkeit/Zeitverlauf an.
Man sieht, dass es keine längeren Pausen zum Nachladen gibt. Das mit den Nachladen war aus anderen Daten ersichtlich, die hier aber nicht gezeigt wurden.

___
Gute Nacht, Forum!
Zitat
Philipp Borchert
Ob ein permanentes kurzes Nachladen (beim 191er ja durchaus stündlich) praktiziert wird oder die Busse zwei, dreimal täglich für einen längeren Zeitraum an die Station müssen, würde mich auch interessieren. Allerdings gehe ich von ersterem aus, da das Ziel ja sein wird, die E-Busse gleichermaßen wie die Dieselwagen einsetzen zu können - und die stehen ja auch nicht zwei, dreimal am Tag für 'n Stündchen irgendwo herum.

Andererseits muss aber auch an die Akkupflege gedacht werden. So ein Akku fühlt sich permanent bis zum Bersten vollgeladen auch nicht so recht wohl. Da würde ein Nachladevorgang nach jeweils drei Runden vielleicht auch ausreichen, um beim erwähnten Beispiel Linie 191 zu bleiben. Der Einsatz auf Linien ohne die Möglichkeit der Akkuladung zeigt ja, dass die Fahrzeuge durchaus auch eine ganze Weile ohne Aufladung zurechtkommen und es nach getaner Arbeit auch noch auf den heimischen Betriebshof schaffen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
der weiße bim
Wenn sich die Sache wenigstens rechnen würde, aber enorme Investitionen und Mehrkosten in nahezu allen betrieblichen Kennziffern nähren Zweifel. In Berlin sind nach Angaben des KBA über 200.000 LKW und Zugmaschinen für den Straßenverkehr zugelassen, die allermeisten mit Dieselmotor. Die 2000 Busse der BVG und Subunternehmer machen davon 1% aus, die ca. 300 derzeitigen BVG E-Busse fallen kaum ins Gewicht.

Es geht nicht allein da drum, dass sich die Antriebsumstellung für die BVG unmittelbar mit der ersten Fahrzeuggeneration rechnet, sondern auch um eine Vorbildfunktion der öffentlichen Hand. So wird zum einen die Entwicklung und Produktion von Elektroantrieben für größere Fahrzeuge hochgefahren und zum anderen hat es immerhin kleinere unmittelbare ökologische Auswirkungen. Auf den Landstraße und Autobahnen sieht man immer öfter den erkennbaren eActros-LKW von Mercedes-Benz (erkennbar deshalb, weil er ein auffällig anderes Frontdesign hat, wobei es auch eine Variante mit klassischem Design gibt.), auch hier ist also eine deutliche Veränderung sichtbar, vermutlich aber eher, weil die Speditionen aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen nicht mehr so gern mit weltmarktgehandeltem Treibstoff aus Krisenregionen arbeiten wollen.
Re: Neue E-Buslieferungen
03.08.2026 13:29
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Philipp Borchert
Ob ein permanentes kurzes Nachladen (beim 191er ja durchaus stündlich) praktiziert wird oder die Busse zwei, dreimal täglich für einen längeren Zeitraum an die Station müssen, würde mich auch interessieren. Allerdings gehe ich von ersterem aus, da das Ziel ja sein wird, die E-Busse gleichermaßen wie die Dieselwagen einsetzen zu können - und die stehen ja auch nicht zwei, dreimal am Tag für 'n Stündchen irgendwo herum.

Andererseits muss aber auch an die Akkupflege gedacht werden. So ein Akku fühlt sich permanent bis zum Bersten vollgeladen auch nicht so recht wohl. Da würde ein Nachladevorgang nach jeweils drei Runden vielleicht auch ausreichen, um beim erwähnten Beispiel Linie 191 zu bleiben. Der Einsatz auf Linien ohne die Möglichkeit der Akkuladung zeigt ja, dass die Fahrzeuge durchaus auch eine ganze Weile ohne Aufladung zurechtkommen und es nach getaner Arbeit auch noch auf den heimischen Betriebshof schaffen.
In der Tat, Akkupflege ist ein Thema. Man will in der Regel nicht an die oberen und unteren Grenzen der Akkus ran, um deren Lebensdauer (die ohnehin besser ist als die Garantierte) zu verlängern. Außerdem versucht man, wenn möglich, eher langsam zu laden, um die Batterie zu schonen.
Aber es gibt auch weitere Aspekte zu beachten. Neben dem Hauptaspekt (hält der Bus seinen Umlauf gut durch) gibt es auch viele andere Themen. Ist Strom gerade günstig oder teuer (die BVG bezieht ja zu Börsenpreisen)? Wie sieht die Stromperspektive für die Nacht aus. Wie kann man den Ladeleistung im Betriebshof entlasten (wenn nachts 250 Busse gleichzeitig dort Strom ziehen), etc.

Dafür gibt es bzw. wird es eine Lademanagement-Software geben, wo die Software entscheidet, wann und wie geladen wird. Der Busfahrer hat grundsätzlich immer an die Ladehaube ranzufahren und der Rest geschieht dann perspektivisch computergesteuert und automatisch - inklusive Lernkurve der Vortage.
Zitat
Lopi2000
Zitat
der weiße bim
Wenn sich die Sache wenigstens rechnen würde, aber enorme Investitionen und Mehrkosten in nahezu allen betrieblichen Kennziffern nähren Zweifel. In Berlin sind nach Angaben des KBA über 200.000 LKW und Zugmaschinen für den Straßenverkehr zugelassen, die allermeisten mit Dieselmotor. Die 2000 Busse der BVG und Subunternehmer machen davon 1% aus, die ca. 300 derzeitigen BVG E-Busse fallen kaum ins Gewicht.

Es geht nicht allein da drum, dass sich die Antriebsumstellung für die BVG unmittelbar mit der ersten Fahrzeuggeneration rechnet, sondern auch um eine Vorbildfunktion der öffentlichen Hand. So wird zum einen die Entwicklung und Produktion von Elektroantrieben für größere Fahrzeuge hochgefahren und zum anderen hat es immerhin kleinere unmittelbare ökologische Auswirkungen. Auf den Landstraße und Autobahnen sieht man immer öfter den erkennbaren eActros-LKW von Mercedes-Benz (erkennbar deshalb, weil er ein auffällig anderes Frontdesign hat, wobei es auch eine Variante mit klassischem Design gibt.), auch hier ist also eine deutliche Veränderung sichtbar, vermutlich aber eher, weil die Speditionen aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen nicht mehr so gern mit weltmarktgehandeltem Treibstoff aus Krisenregionen arbeiten wollen.

Und seit wann muss sich denn Busverkehr rechnen? Und wie „rechnet“ sich Lärmschutz, Emissionsschutz, Klimaschutz? Und wieviel Geld wurde eigentlich jetzt eingespart, weil ein relevanter Teil der Flotte nicht dem „Flatterpreis“ des Diesels ausgesetzt war?

Und zum Strohmann vom üblichen E-Bus-Pessimisten des Forums: Dann brauch ja auch kein Logistiker umstellen, weil er ja nur 0,00x% der CO-Emissionen ausmacht. Oder wie der „Elektrotrucker“ so schön sagte, dann brauche ich ja nicht mehr arbeiten und nicht mehr Steuern zahlen, ich mache ja nicht mal 1% aus.
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