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Tägliche Teileinstellung der Linie 21
geschrieben von tram-kenner 
Zitat
micha774
Mal ne Frage zum Verständnis.
Hatte man am Blockdammweg nicht die Zufahrt zur Wendeschleife von der Köpenicker Ch. her abgebaut?

Wenn es eine solche je gab: Ja. Man kann Wendeschleifen aber auch "rückwärts" benutzen. :-)

Seitens der BVG ist übrigens angedacht, für die künftige Verstärkerlinie 22 ein Kehrgleis neben der Brückenrampe Blockdammweg zu bauen, so dass das "Rückwärtswenden" dann entfallen könnte. Dieses Kehrgleis soll vor der Grundsanierung der Ehrlichstraße in Betrieb gehen - Jahreszahlen waren bei der diesbezüglichen Anwohnerveranstaltung im Januar 2019 leider nicht zu vernehmen...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
micha774
Hatte man am Blockdammweg nicht die Zufahrt zur Wendeschleife von der Köpenicker Ch. her abgebaut?

Hatte man. Da alle Straßenbahnfahrzeuge seit langem über Rückwärtsfahrschalter oder zwei Fahrerstände verfügen, ist die selten notwendige Kehrfahrt aus bzw. in Richtung Köpenicker Chaussee durch die Gleisschleife in Rückwärtsfahrt realisierbar.

so long

Mario
Zitat
Arnd Hellinger
Wenn es eine solche je gab: Ja. Man kann Wendeschleifen aber auch "rückwärts" benutzen. :-)

Gab es. Die Schleife war (wie auch die an der Elisabethstraße) von beiden Seiten benutzbar.

Zitat
Arnd Hellinger
Seitens der BVG ist übrigens angedacht, für die künftige Verstärkerlinie 22 ein Kehrgleis neben der Brückenrampe Blockdammweg zu bauen, so dass das "Rückwärtswenden" dann entfallen könnte. Dieses Kehrgleis soll vor der Grundsanierung der Ehrlichstraße in Betrieb gehen - Jahreszahlen waren bei der diesbezüglichen Anwohnerveranstaltung im Januar 2019 leider nicht zu vernehmen...

Schlau, wenn man dann noch so ein Wendeanlagenmonstrum wie am FEZ baut. So eine beidseitig nutzbare Schleife würde sechs Weichen brauchen, einseitige Schleife+Wendeanlage nur fünf.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Arnd Hellinger
Wenn es eine solche je gab: Ja. Man kann Wendeschleifen aber auch "rückwärts" benutzen. :-)

Gab es. Die Schleife war (wie auch die an der Elisabethstraße) von beiden Seiten benutzbar.

Zitat
Arnd Hellinger
Seitens der BVG ist übrigens angedacht, für die künftige Verstärkerlinie 22 ein Kehrgleis neben der Brückenrampe Blockdammweg zu bauen, so dass das "Rückwärtswenden" dann entfallen könnte. Dieses Kehrgleis soll vor der Grundsanierung der Ehrlichstraße in Betrieb gehen - Jahreszahlen waren bei der diesbezüglichen Anwohnerveranstaltung im Januar 2019 leider nicht zu vernehmen...

Schlau, wenn man dann noch so ein Wendeanlagenmonstrum wie am FEZ baut. So eine beidseitig nutzbare Schleife würde sechs Weichen brauchen, einseitige Schleife+Wendeanlage nur fünf.

Die Idee ist wohl auch, nach Bau des Kehrgleises die Liegenschaft der jetzigen Wendeschleife der Nutzung als Baugelände zuzuführen und ggf. von der Treskowallee abzuleeitende Fahrten der M17/27/37 dann am Ostkreuz oder Bersarinplatz kehren zu lassen...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
B-V 3313
Zitat
Alter Köpenicker
Noch dazu so schön bunt. Es gibt dort schwarze, grüne und rote Abschnitte. Kennt jemand die Bedeutung der verschiedenen Farben?

Die Farbe symbolisiert die politische Einstellung zu Radfahrern während der Entstehung/Sanierung/Markierung des Abschnittes.

Könnte man meinen, wenn diese Angebotsstreifen nicht erst vor kurzem und in einem Rutsch hergestellt worden wären. Vor allem der schwarze Abschnitt auf der südlichen Fahrbahn läßt sich auf diese Weise jedenfalls nicht erklären. Als man den rot-grünen Streifen auf die nördliche sowie den grünen Streifen auf eine Hälfte der südlichen Fahrbahn aufbrachte, dachte ich, da kommt noch was - doch weit gefehlt.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Zitat
B-V 3313
Zitat
Arnd Hellinger
Wenn es eine solche je gab: Ja. Man kann Wendeschleifen aber auch "rückwärts" benutzen. :-)

Gab es. Die Schleife war (wie auch die an der Elisabethstraße) von beiden Seiten benutzbar.

Es endete einst die Linie 13 vom U-Bhf. Eberswalder Straße (damals U-Bf. Dimitroffstraße) kommend dort.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Zitat
Arnd Hellinger
Die Idee ist wohl auch, nach Bau des Kehrgleises die Liegenschaft der jetzigen Wendeschleife der Nutzung als Baugelände zuzuführen und ggf. von der Treskowallee abzuleeitende Fahrten der M17/27/37 dann am Ostkreuz oder Bersarinplatz kehren zu lassen...

Ist das ein verspäteter Aprilscherz? Das wäre ja mal wieder ein gewaltiger Schildbürgerstreich. Denn mal abgesehen davon, dass es ein schlechter Witz ist, wenn die Umleitungsstrecke länger ist als die zuvor regulär befahrene Strecke: solange in Berlin Einrichungsfahrzeuge eingesetzt werden, sind die M17 und 37 logische Kandidaten für deren Einsatz. Es ist also ziemlich dämlich, mal wieder einen weiteren Zwangspunkt zu schaffen, und sei es nur auf der potentiellen (aber gar nicht so selten genutzten) Umleitungsstrecke.

***

Wie stellt man sich die Situation eigentlich vor, wenn demnächst die Durchfahrt am S-Bahnhof Karlshorst gesperrt ist und der gesamte Straßenbahnverkehr zwischen Karlshorst und Schöneweide/Köpenick durch die Ehrlichstraße geführt wird? Stellt man dann ständig den Fahrbetrieb auf einer zurecht alle 5 min bedienten Straßenbahnstrecke ein?

Die Lösung wäre gar nicht so schwer: man sperre den Blockdammweg in Höhe Wendeschleife in Fahrtrichtung Ehrlichstraße. Dann hat man zwar noch immer ein paar Anwohner aus dem Prinzenviertel, die sich vor der Treskowallee anstellen, aber die "Transitautofahrer" fallen weg und fahren dann auch über die Treskowallee - wo die Straßenbahn am Stau vorbeifahren kann.
Zitat
VvJ-Ente
Zitat
T6Jagdpilot
Das zusätzliche ausbremsen der ÖVM durch aufgemalte Radstreifen, die den MIV auf die Bahngleise zwingen,kommt dazu...
denn eine Umfahrung, die den Radverkehr abseits der Straßen z.B. durch Krusenick,
Katzengraben und den Flanierweg von der Damm zur Langen Brücke zwingen würde, greift bei den Pedaleuren nicht...

T6JP
Wenn du von der Seelenbinderstr. reden solltest, hör auf so einen Quatsch zu verbreiten. Die Seelenbinderstr. ist durchgängig mit Angebotsstreifen markiert, auf die selbstverständlich jeder Auto-, LKW- und Motorradfahrer ausweichen darf, um eine Bahn durchzulassen.

Was aber keiner macht-und deshalb behindert diese Maßnahme den ÖPNV sichtlich..
die Anzahl der beförderten Fahrgäste in den Öffis ist dort höher als die der Radfahrer auf dem Angebotsstreifen..

T6JP
Zitat
def
Wie stellt man sich die Situation eigentlich vor, wenn demnächst die Durchfahrt am S-Bahnhof Karlshorst gesperrt ist und der gesamte Straßenbahnverkehr zwischen Karlshorst und Schöneweide/Köpenick durch die Ehrlichstraße geführt wird? Stellt man dann ständig den Fahrbetrieb auf einer zurecht alle 5 min bedienten Straßenbahnstrecke ein?

Die Lösung wäre gar nicht so schwer: man sperre den Blockdammweg in Höhe Wendeschleife in Fahrtrichtung Ehrlichstraße. Dann hat man zwar noch immer ein paar Anwohner aus dem Prinzenviertel, die sich vor der Treskowallee anstellen, aber die "Transitautofahrer" fallen weg und fahren dann auch über die Treskowallee - wo die Straßenbahn am Stau vorbeifahren kann.

Das wäre in der Tat die einzig sinnvolle Lösung und könnte meinetwegen auch unabhängig von der jetzigen Bauerei dauerhaft eingeführt werden, wobei ich aber erst an der Trautenauerstraße einseitig sperren würde.

Ich bin ehrlich gesagt selbst gespannt, wie das dann alles von Mai bis Juli funktionieren soll...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
VvJ-Ente
Zitat
T6Jagdpilot
Das zusätzliche ausbremsen der ÖVM durch aufgemalte Radstreifen, die den MIV auf die Bahngleise zwingen,kommt dazu...
denn eine Umfahrung, die den Radverkehr abseits der Straßen z.B. durch Krusenick,
Katzengraben und den Flanierweg von der Damm zur Langen Brücke zwingen würde, greift bei den Pedaleuren nicht...

T6JP
Wenn du von der Seelenbinderstr. reden solltest, hör auf so einen Quatsch zu verbreiten. Die Seelenbinderstr. ist durchgängig mit Angebotsstreifen markiert, auf die selbstverständlich jeder Auto-, LKW- und Motorradfahrer ausweichen darf, um eine Bahn durchzulassen.

Was aber keiner macht-und deshalb behindert diese Maßnahme den ÖPNV sichtlich..
die Anzahl der beförderten Fahrgäste in den Öffis ist dort höher als die der Radfahrer auf dem Angebotsstreifen..

T6JP

Aha. Weil die Autofahrer die Verkehrsregeln nicht kennen und/oder missachten, behindern Angebotsstreifen den ÖPNV. Ich fahre etwa einmal pro Woche durch Friedenau. Dort laufen öfter mal Menschen mit Kinderwagen auf der Straße, weil Gehwege an den Kreuzungen lückenlos zugeparkt werden. Behindern da jetzt Fußgänger den Verkehr? Oder gilt deine "Logik" nur, wenn du gegen die verhassten Radfahrer schießen kannst?
Vielleicht sollte man Kenntnisse in der StVO für Autofahrer verpflichtend machen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Vielleicht sollte man Kenntnisse in der StVO für Autofahrer verpflichtend machen.

Nicht das verlangen, sonst müssten die auch noch vorher zur Fahrschule gehen.

GLG.................Tramy1
Zitat
VvJ-Ente
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
VvJ-Ente
Zitat
T6Jagdpilot
Das zusätzliche ausbremsen der ÖVM durch aufgemalte Radstreifen, die den MIV auf die Bahngleise zwingen,kommt dazu...
denn eine Umfahrung, die den Radverkehr abseits der Straßen z.B. durch Krusenick,
Katzengraben und den Flanierweg von der Damm zur Langen Brücke zwingen würde, greift bei den Pedaleuren nicht...

T6JP
Wenn du von der Seelenbinderstr. reden solltest, hör auf so einen Quatsch zu verbreiten. Die Seelenbinderstr. ist durchgängig mit Angebotsstreifen markiert, auf die selbstverständlich jeder Auto-, LKW- und Motorradfahrer ausweichen darf, um eine Bahn durchzulassen.

Was aber keiner macht-und deshalb behindert diese Maßnahme den ÖPNV sichtlich..
die Anzahl der beförderten Fahrgäste in den Öffis ist dort höher als die der Radfahrer auf dem Angebotsstreifen..

T6JP

Aha. Weil die Autofahrer die Verkehrsregeln nicht kennen und/oder missachten, behindern Angebotsstreifen den ÖPNV. Ich fahre etwa einmal pro Woche durch Friedenau. Dort laufen öfter mal Menschen mit Kinderwagen auf der Straße, weil Gehwege an den Kreuzungen lückenlos zugeparkt werden. Behindern da jetzt Fußgänger den Verkehr? Oder gilt deine "Logik" nur, wenn du gegen die verhassten Radfahrer schießen kannst?

Meine "Logik" gilt da wo man mit sinnlosen Maßnahmen für eine Klientel den fließenden Verkehr der anderen behindert.
Wenn man an Deine zitierten Ecken Poller hinstellt, die das Falschparken verhindern, ist das keine Maßnahme, die fließenden Verkehr behindert.

T6JP
Zitat
Nemo
Vielleicht sollte man Kenntnisse in der StVO für Autofahrer verpflichtend machen.

Dann bitte für Radfahrer auch, schließlich sind sie Fahrzeugführer....

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Meine "Logik" gilt da wo man mit sinnlosen Maßnahmen für eine Klientel den fließenden Verkehr der anderen behindert.

Es sind eben nicht die Maßnahmen für Radfahrer, die den fließenden Verkehr behindern, sondern die Inkompetenz oder der Unwillen seitens der Autofahrenden die StVO zu befolgen.

Zitat
T6Jagdpilot
Wenn man an Deine zitierten Ecken Poller hinstellt, die das Falschparken verhindern, ist das keine Maßnahme, die fließenden Verkehr behindert.

Und von den Autofahrenden einfach die Einhaltung der StVO zu erwarten ist zu viel verlangt?
Irgendwie ist er ja niedlich in seinem Glauben, dass Radfahrer nichts anderes im Sinn haben als andere Verkehrsteilnehmer zu drangsalieren. Der Railroader war ja neulich auch der Meinung, ich hätte als Radfahrer automatisch etwas dagegen, rücksichtslose @#$%& abzukassieren, wenn sie auf einem Fahrrad über Gehwege marodieren oder als Anwärter auf den Darwin Award unbeleuchtet aus irgendwelchen Seitenstraßen schießen.
Zitat
def
Es sind eben nicht die Maßnahmen für Radfahrer, die den fließenden Verkehr behindern, sondern die Inkompetenz oder der Unwillen seitens der Autofahrenden die StVO zu befolgen.

Naja, Radweg Kastanienalle/Pappellallee ist ein Beispiel für das behindern des fließenden Verkehrs. Eine Straßenbahn darf dort keinen Fahrradfahrer überholen, sondern muss gemütlich dahinterher fahren und die Fahrzeit der Fahrgäste verlängern.
Wozu hat man denn da die Straße umgebaut und den Schutzstreifen eingerichtet? Ohne Radweg (früher) mussten die Radfahrer zwischen den Schienen fahren - da konnte die Straßenbahn die Radfahrer übrigens erst recht nicht überholen. Von daher geht die Behinderung nicht auf das Konto des Radwegs sondern aufs Konto des verkackten Umbaus.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.04.2019 22:37 von Nemo.
Zitat
VvJ-Ente
Der Railroader war ja neulich auch der Meinung, ich hätte als Radfahrer automatisch etwas dagegen, rücksichtslose @#$%& abzukassieren, wenn sie auf einem Fahrrad über Gehwege marodieren oder als Anwärter auf den Darwin Award unbeleuchtet aus irgendwelchen Seitenstraßen schießen.

Huch, wer, was, wie, wo? Das hab ich echt einfach so unterstellt? Hast du dazu bitte mal meinen Text?

Davon ab: Wäre schön, wenn man mir auch mal mitteilt, wenn ich irgendwas geschrieben habe, was einen verärgert hat. Hier gibts ne PN-Funktion und manche nutzen die auch. Lässt sich dann meist einfach schneller klären. :-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.2019 02:05 von Railroader.
Zitat
VvJ-Ente
Irgendwie ist er ja niedlich in seinem Glauben, dass Radfahrer nichts anderes im Sinn haben als andere Verkehrsteilnehmer zu drangsalieren.

Und dieser "niedliche" Glaube, Autofahrer wären das Verderben schlechthin, samt pauschalen Vorurteilen, wird von der Rad fahrenden Fraktion hier nicht immer wieder suggeriert? Als jemand, der weder Auto noch häufig Rad fährt, kommen mir die Diskurse hier häufig wie ein Krieg zwischen den Parteien vor, statt mal miteinander zu reden.
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