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Tägliche Teileinstellung der Linie 21
geschrieben von tram-kenner 
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Nemo
Wozu hat man denn da die Straße umgebaut und den Schutzstreifen eingerichtet? Ohne Radweg (früher) mussten die Radfahrer zwischen den Schienen fahren - da konnte die Straßenbahn die Radfahrer übrigens erst recht nicht überholen. Von daher geht die Behinderung nicht auf das Konto des Radwegs sondern aufs Konto des verkackten Umbaus.

Welcher verkackte Umbau?
Ich kenne bezüglich des Umbaus der Kastanien- und Pappelallee eigentlich im Nachhinien nur positive Kommentare. Selbst etliche einst sehr lautstarke Kritiker haben - und das gar nicht kleinlaut - beigegeben und äußern sich zufrieden.
Schließlich ist es hier gelungen, Straßenbahn- und Radverkehr voneinander zu trennen. Beide kommen jetzt wesentlich besser voran, als vorher. Und es gibt weiterhin viel Platz für Fußgänger (da waren die Befürchtungen am stärksten) und alle möglichen anderen Nutzer des Straßenraums.

Ingolf



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.2019 00:54 von Ingolf.
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def
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T6Jagdpilot
Meine "Logik" gilt da wo man mit sinnlosen Maßnahmen für eine Klientel den fließenden Verkehr der anderen behindert.

Es sind eben nicht die Maßnahmen für Radfahrer, die den fließenden Verkehr behindern, sondern die Inkompetenz oder der Unwillen seitens der Autofahrenden die StVO zu befolgen.

Zitat
T6Jagdpilot
Wenn man an Deine zitierten Ecken Poller hinstellt, die das Falschparken verhindern, ist das keine Maßnahme, die fließenden Verkehr behindert.

Und von den Autofahrenden einfach die Einhaltung der StVO zu erwarten ist zu viel verlangt?

Inkompetenz und Unwillen kann man sich gerne gegenseitig vorwerfen, solange sich beide Seiten nicht an die Regeln halten,wobei krasse Beispiele nur die Spitze der Diskussion abbilden.
Wenn man allerdings Umbaumaßnahmen durchführt, die der Klientel Radfahrer politisch gewollt Platz auf Kosten anderer verschaffen, muß man sich nicht wundern das der
restliche am fließenden Verkehr Teilnehmenden aggressiv reagiert,
wenn man ihnen suggerieren will"ihr seit die schlechteren Menschen" und die Alternative zu der man zwingen will,eben durch diese Umbaumaßnahmen behindert wird.
Die STVO Unkenntnis/Einhaltung ist weit verbreitet, die Fußgängsterin, die am Freitag Morgen bei Rot über die Ampel an der Ecke Wendenschloßstr ist,
hat dadurch das infolge ihrer Kollision mit einem PKW der gesamte Verkehr incl. Öffis für zwei Stunden an der Ecke völlig zusammenbrach, ein besonders gutes Beispiel dafür abgeliefert....

T6JP
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T6Jagdpilot
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def
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T6Jagdpilot
Meine "Logik" gilt da wo man mit sinnlosen Maßnahmen für eine Klientel den fließenden Verkehr der anderen behindert.

Es sind eben nicht die Maßnahmen für Radfahrer, die den fließenden Verkehr behindern, sondern die Inkompetenz oder der Unwillen seitens der Autofahrenden die StVO zu befolgen.

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T6Jagdpilot
Wenn man an Deine zitierten Ecken Poller hinstellt, die das Falschparken verhindern, ist das keine Maßnahme, die fließenden Verkehr behindert.

Und von den Autofahrenden einfach die Einhaltung der StVO zu erwarten ist zu viel verlangt?

Inkompetenz und Unwillen kann man sich gerne gegenseitig vorwerfen, solange sich beide Seiten nicht an die Regeln halten,wobei krasse Beispiele nur die Spitze der Diskussion abbilden.
Wenn man allerdings Umbaumaßnahmen durchführt, die der Klientel Radfahrer politisch gewollt Platz auf Kosten anderer verschaffen, muß man sich nicht wundern das der restliche am fließenden Verkehr Teilnehmenden aggressiv reagiert, wenn man ihnen suggerieren will"ihr seit die schlechteren Menschen" und die Alternative zu der man zwingen will,eben durch diese Umbaumaßnahmen behindert wird.

Das klingt logisch: weil dem Verkehrsmittel, das noch immer mit Abstand am meisten Verkehrsfläche beansprucht, ein paar Meter abgenommen werden, reagieren dessen Nutzer aggressiv. (Das erinnert mich an die "Argumentation" des Dresdner Stadtrates, der auf einer vielspurigen Hauptstraße keinen Fahrradstreifen anlegen wollte, weil man die Verkehrsmittel ja gleich behandeln müsse...)

Übrigens, was hindert denn "den fließenden Verkehr" in den meisten Fällen, einfach am Radfahrer vorbeizufahren? Richtig, der in die Gegenrichtung fließende Verkehr und vor allem - parkende Autos! Ohne parkende Autos kämen sich Rad- und Autofahrer selten ins Gehege. Aber das wird so selbstverständlich hingenommen, dass man auf die pösen Radfahrer dafür verantwortlich machen muss, dass sie überhaupt existieren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.2019 08:48 von def.
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def
Ohne parkende Autos kämen sich Rad- und Autofahrer selten ins Gehege.

Es hätte noch mehr Vorteile. So könnte man in Frieden die Straße überqueren oder bequemer in den Bus einsteigen. Wenn es nach mir ginge, wäre das Stehen auf Fahrbahnen nur unmittelbar vor einer roten Ampel statthaft oder ausnahmsweise dann, wenn mal wieder genügend Automobilisten einen sogenannten Stau bilden oder ein anderes Hindernis die Weiterfahrt verwehrt.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
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Railroader
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VvJ-Ente
Irgendwie ist er ja niedlich in seinem Glauben, dass Radfahrer nichts anderes im Sinn haben als andere Verkehrsteilnehmer zu drangsalieren.

Und dieser "niedliche" Glaube, Autofahrer wären das Verderben schlechthin, samt pauschalen Vorurteilen, wird von der Rad fahrenden Fraktion hier nicht immer wieder suggeriert? .

Dein Denkfehler ist es, die Sache auf der menschlichen Ebene zu betrachten.

Wir sind alle Menschen und Vertreter jeder Untergruppe handeln mehr oder weniger fehlerhaft. So weit so richtig, aber auch beliebig.

Es ist natürlich Quatsch anzunehmen, Autofahrer wären schlechtere (oder bessere Menschen) als Radfahrer, auch wenn das (das nun ausdrücklich nicht von Dir) gerne immer wieder mal von verschiedenen Seiten polemisiert wird.

Aber Fehlverhalten von Autofahrern führt (im Durchschnitt) zu wesentlich stärkeren Gefährdungen und Einschränkungen für anderen Personen als Fehlverhalten von Radfahrern.
(Nebenbei ist auch legaler Autoverkehr pro Kopf wesentlich ressourcenaufwändiger als legaler Fahrradverkehr)

Das Problem ist nicht der Autofahrer allein und nicht das Auto allein, das Problem ist die Kombination beider.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.2019 17:26 von Global Fisch.
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T6Jagdpilot
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Nemo
Vielleicht sollte man Kenntnisse in der StVO für Autofahrer verpflichtend machen.

Dann bitte für Radfahrer auch, schließlich sind sie Fahrzeugführer....

Nun ja, man verlangt in Berlin den Radfahrern eh übernatürliche Fähigkeiten ab.

Beispiel Rosenthaler Platz: Da endet der Radweg einfach im Haltestellenhäuschen der M1 und geht erst einige Meter später weiter. Keine Ahnung, wie man da StVO-konform fahren soll.
Ein paar Meter weiter: Kreuzung Torstraße/Gormannstr. Von Süden nach Norden hat ein Radfahrer die Fußgängerampel zu nutzen. Von Norden nach Süden ist die Ampel zu ignorieren.
Gleich noch ein paar Meter weiter an der Kreuzung Torstraße/Schönhauser Allee war dann an Radfahrerhasser sonder gleichen als Planer am Werk. Um von der Schönhauser Allee kommend auf die als Fahrradstraße ausgewiesene Max-Beer-Straße zu kommen, muss man an einer unübersichtlichen Kreuzung mit unklarer Vorfahrtsregelung Straßenbahngleise queren. Das ist lebensgefährlich.
Apropos Max-Beer-Straße: Hat man es bis dahin geschafft, wird man gleich an der Kreuzung Münzstraße mit der nächsten Todesfalle konfrontiert.
Am Strausberger Platz kann man vom Alex kommend als Radfahrer nicht in die Lichtenberger Straße einbiegen, obwohl es in der Lichtenberger Straße kurz hinter dem Strausberger Platz eine Fahrradspur gibt.

Dazu kommen noch jede Menge für Radfahrer unnötiger Ampeln. Etwa Mühlenstraße/Am Postbahnhof.

Kurzum: Man fühlt sich in Berlin als Radfahrer sehr oft veräppelt und das steigert nicht unbedingt die Akzeptanz für Regeln.

Andersherum bin ich natürlich auch von Geisterradlern, Ohne-Licht-Fahrern und sonstigen Rad-Idioten genervt und begrüße es, wenn die Polizei da ein paar Bußgelder verteilt.
Zitat
VvJ-Ente
oder als Anwärter auf den Darwin Award

Da hatte ich gestern einen: Ich wunderte mich, dass nach dem Türen schließen jemand, auf dem Rad sitzend, am Zug lehnt. Nochmal eine Ansage gemacht, nichts passierte. Gewartet, nochmal nach einer Minute eine Ansage gemacht, dann fuhr er weg. Bin dann langsam losgefahren und hatte schon so ein Bauchgefühl. Über den Spiegel sah ich dann, wie der Typ wieder an den Zug ist und sich offenbar bei der Ausfahrt daran festhalten und auf dem Rad mitfahren wollte. Also in die Schnellbremsung. Dann ist er weg. Durch die Schnellbremsung musste ich dann erstmal den Fahrdienstleiter informieren, mir die Zustimmung zur Weiterfahrt einholen und schon waren wieder ein paar Minuten rum. Mein persönlicher Anwärter für den Darwin Arward.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.04.2019 06:51 von Railroader.
Wir hatten diese Wochen auch einen..bei Rot über die Ampel, fast von der Bimmel erlegt, Fahrgäste im Wagen durch die Gefahrenbremse gut durchgewürfelt..
und dann Unfallflucht durch den Radler..da sind wir wieder bei den Kennzeichen für Räder...

T6JP
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