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Sonderfahrten Obus Eberswalde
geschrieben von André Mandok 
Hallo,

am Sonnabend, 4.5.2019, kommen im Rahmen des Eberswalder Oldtimertreffens (hist. Motorräder und Autos...) auf dem Btf. der BBG in Ebw.-Nordend
auch die historischen Obusse des DVN für einige Rundfahrten nach dem Sonderfahrplan im Link zum Einsatz.
Es ist möglich in die Werkstatt des DVN zu schauen und es findet ein Souvenirverkauf statt.

[www.bbg-eberswalde.de]

Gruß
Wegen einer kurzfristig eingerichteten Baustelle war der Einsatz der ex-Berliner Obusse nicht möglich.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Wegen einer kurzfristig eingerichteten Baustelle war der Einsatz der ex-Berliner Obusse nicht möglich.

Inwiefern?
Hallo,

leider war gestern, infolge einer größeren Baustelle Nähe Hbf., der Einsatz der Berliner Obusse nicht möglich. Da die Fahrspur aus der Stadt in Rtg.Hbf. abgesperrt war und weit mittig bzw. fast auf der Gegenspur gefahren werden mußte und die Fahrleitung aber in der Urprungsposition verblieben ist, waren die AEG-Stromabnehmer der Berliner Obusse zu kurz um dort fahren zu können. Die Skodas haben längere Stangen und konnten die Baustelle vorsichtig umfahren. Eine weitere Baustelle in Finow konnte westwärts durchfahren werden.
Nach Abbau der Schleife Westend, Boldtstr. ist es für unsere Obusse ohne Hilfsantrieb auch nicht einfacher geworden den Endpunkt Ostend zu erreichen(ca. 2h Runde:Nordend-Finow-Ostend-Finow-Nordend). Die Solaris-Obusse mit ihren Hilfsbetrieben haben mit Baustellen oder fehlenden Fahrleitungsschleifen keine Probleme.

Grüsse
Zitat
Harald Tschirner
Wegen einer kurzfristig eingerichteten Baustelle war der Einsatz der ex-Berliner Obusse nicht möglich.

Darauf zielte ja meine Nachfrage zum veröffentlichen Fahrplan am 25.4...
Ich wusste aus zuverlässiger Quelle vom Problem um diese Baustelle, deshalb...

T6JP
Zitat
André Mandok
Die Solaris-Obusse mit ihren Hilfsbetrieben haben mit Baustellen oder fehlenden Fahrleitungsschleifen keine Probleme.

An sich war der historische Gaubschat/AEG-Obus 488 der BVG für solche Fälle mit einer Batterie ausgerüstet.

[www.dvn-berlin.de]
Zitat
DVN Berlin Arbeitsgruppe Obus
Herausragende Besonderheiten des Wagens waren die neuartige selbsttragende Stahl-Aluminium-Karosse, die indirekte elektropneumatische Fahr- und Bremssteuerung und eine 72-Volt-Batterienotfahreinrichtung. Mit dieser Notfahreinrichtung konnte der Wagen auf einer etwa 1,5 km Strecke fahrdrahtunabhängig bewegt werden. Die höchstmögliche Geschwindigkeit beträgt dabei ca. 10 km/h.

Damit war Wagen 488 technisch ein Vorläufer des ersten Oberleitungshybridbus Wagen 063 von Solaris.

so long

Mario
Hallo,
die Notfahrteinrichtung des 488 ist bei unebenen Gelände und voll besetztem Bus so leider nicht nutzbar. Sie ist gut auf dem Hof und in der Halle zum Rangieren. Unter guten Bedingungen kann ein kleines Hindernis umfahren werden. Sie ist nicht mit einer modernen, vollwertigen Anlage in einem Solaris vergleichbar.
Das wird bei dem aktuellen Hype der Hersteller und Politiker gern vergessen, Batterien sind sehr empfindliche Energiequellen, die nur unter optimalen Bedingungen (Temperaturen, Ladungszustand, zu bewegende Masse...) im Neuzustand einigermaßen die gedachten Leistungen bringen.
Für den Berliner Beiwagen LOWA W700 war es der erste größere Einsatz und er ist gut verlaufen.
Wir Leute von der Agr. Obus des DVN haben uns sehr über die vielen Besucher und Fahrgäste gefreut.
Weitere Infos zu Projekten und Veranstaltungen auch anderer Arbeitsgruppen, Möglichkeiten der Mitarbeit, erhält man auf der Homepage des DVN Berlin e.V. oder auch auf der Facebook-Seite.
Grüße
Zitat
André Mandok
Hallo,
die Notfahrteinrichtung des 488 ist bei unebenen Gelände und voll besetztem Bus so leider nicht nutzbar. Sie ist gut auf dem Hof und in der Halle zum Rangieren. Unter guten Bedingungen kann ein kleines Hindernis umfahren werden. Sie ist nicht mit einer modernen, vollwertigen Anlage in einem Solaris vergleichbar.
Das wird bei dem aktuellen Hype der Hersteller und Politiker gern vergessen, Batterien sind sehr empfindliche Energiequellen, die nur unter optimalen Bedingungen (Temperaturen, Ladungszustand, zu bewegende Masse...) im Neuzustand einigermaßen die gedachten Leistungen bringen.
Für den Berliner Beiwagen LOWA W700 war es der erste größere Einsatz und er ist gut verlaufen.
Wir Leute von der Agr. Obus des DVN haben uns sehr über die vielen Besucher und Fahrgäste gefreut.
Weitere Infos zu Projekten und Veranstaltungen auch anderer Arbeitsgruppen, Möglichkeiten der Mitarbeit, erhält man auf der Homepage des DVN Berlin e.V. oder auch auf der Facebook-Seite.
Grüße

Immerhin konnte man im letzten Jahr mit dem Wagen 488 wegen eines Verkehrsunfalls an der Kreuzung Eberswalder Straße/ Spechthausener/Lichterfelder Straße ein "außerplanmäßiges Wendemanöver" gleich ganz vorn in der Spechthausener Straße erleben - mit "abdrahten", kurzem "drahtlosen rücksetzen" und wieder "andrahten". Für mich damals eine ganz neue Erfahrung.

Dieses Jahr war ich leider nicht da - eine Fahrt mit dem Beiwagen verpaßt, sehr ärgerlich. Aber vielleicht ergibt sich ja bald wieder eine Mitfahrgelegenheit, das würde mich freuen.
Zitat
André Mandok
Hallo,
die Notfahrteinrichtung des 488 ist bei unebenen Gelände und voll besetztem Bus so leider nicht nutzbar. Sie ist gut auf dem Hof und in der Halle zum Rangieren. Unter guten Bedingungen kann ein kleines Hindernis umfahren werden. Sie ist nicht mit einer modernen, vollwertigen Anlage in einem Solaris vergleichbar.
Das wird bei dem aktuellen Hype der Hersteller und Politiker gern vergessen, Batterien sind sehr empfindliche Energiequellen, die nur unter optimalen Bedingungen (Temperaturen, Ladungszustand, zu bewegende Masse...) im Neuzustand einigermaßen die gedachten Leistungen bringen.
Habt ihr alte Bleibatterien aus stillgelegten U-Booten in euren Bussen? Batterien der neusten Generation sind robust, haben eine lange Lebensdauer und vertragen Stossbelastungen z.B. hier: Hilfsbatterien. Uebrigens fahre ich seit 8 Jahren elektrisch und meine Batterie erhaelt keine Sonderbehandlung.
Henner
Du hast schon verstanden dass es sich um ein historisches Fahrzeug aus dem Jahre 1956 handelt? Logisch dass da keine "Batterien der neusten Generation" drin sind, oder?

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Du hast schon verstanden dass es sich um ein historisches Fahrzeug aus dem Jahre 1956 handelt? Logisch dass da keine "Batterien der neusten Generation" drin sind, oder?

Hmm, ich glaube, dass er auf den zweiten Absatz Bezug nimmt. Denn der "aktuelle Hype der Hersteller und Politiker" wird sich sicher nicht auf ein halbes Jahrhundert altes Fahrzeug beziehen.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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In das Fach passen Batterien in LKW Größe, nicht der Bodenkasten vom LEAF..

T6JP
Zitat
Philipp Borchert
Du hast schon verstanden dass es sich um ein historisches Fahrzeug aus dem Jahre 1956 handelt? Logisch dass da keine "Batterien der neusten Generation" drin sind, oder?

Die Anmerkung/Kritik verstehe ich jetzt nicht. Es ist doch nicht davon auszugehen, dass in dem Fahrzeug noch 60 Jahre alte Batterien eingebaut sind. Die hätten wohl (außer ihrer Masse) keine interessanten physikalischen Eigenschaften mehr ;-) Jeder noch so hübsche Oldtimer fährt zwangsweise mit aktuellen Batterien rum, außer er hat eine Kurbel vorne dran.

Viele Grüße
André
Wusste ich nicht - oder besser gesagt: Da habe ich nicht dran gedacht.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Florian hat Recht. Ich habe mich auf die aktuelle Situation bezogen. Natuerlich sind auch in Oldtimern inzwischen verbesserte Batterien eingebaut, vermutlich aber auf Bleibasis.
Henner
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