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S3 mit mehr Zügen ab 12/19
geschrieben von phönix 
Zitat
485er-Liebhaber

In [...] Frankfurt kommt erstmal die BR 423 zum Einsatz.

Da fahren auch 425.
Ein paar 475er wären gut.
Zitat
VvJ-Ente
Ein paar 475er wären gut.

Naja. Schön wären sie, aber nützlich nicht. 485er gibt es ja auch noch "genug", hilft nur für die ZBS-Strecken und den straffen Fahrbetrieb auf dem Vollring nicht.
Dann entstrafft man eben den Ring und setzt die 485er dort ein. Das schaufelt gleichzeitig 481er für andere wichtige Linien frei.
Zitat
VvJ-Ente
Dann entstrafft man eben den Ring und setzt die 485er dort ein. Das schaufelt gleichzeitig 481er für andere wichtige Linien frei.
Der Besteller der Verkehrsleistungen möchte allerdings aus nachvollziehbaren Gründen das bestehende Konzept mit Ringrunde in 60 Minuten. Ich mutmaße zudem, der Erhaltungszustand der Fahrzeuge der BR485 lässt einen halbwegs stabilen Vollringbetrieb auch bei längeren Fahrzeiten und womöglich geplanten Standzeiten auf einzelnen Bahnhöfen leider nicht mehr zu.
Dann doch wieder 475er bauen - die sind robuster...^^
Ich finde, die Wagen haben zu wenig Türen, die sich auch noch langsam öffnen. Soll ja entschleunigend wirken ;-)
Außerdem finde ich die Sitzabstände recht beengt, insbesondere die 6er Sitze. Die Baureihe 481 der S-Bahn ist purer Sitzkomfort dagegen.


Zitat
Logital
Zitat
Mont Klamott
Ich finde die Baureihe 425, die sich bei der Rhein-Neckar S- und Regionalbahn bewährt hat, deutlich besser als die Talent 2 Züge. Die BR 425 ist inzwischen auch in Frankfurt/Main, München, Köln und sicher weiteren Städten im Einsatz. Warum muss Berlin/Brandenburg immer neue Züge entwickeln, obwohl es bewährtes Material gibt ?

Die Züge wurden zwar in Brandenburg gebaut, aber nicht vom Lamd beschafft. Was gefällt denn nicht an Talbot's leichten Nahverkehrstriebwagen?
Zitat
VvJ-Ente
Ein paar 475er wären gut.

Die 475er sind heute nicht mehr oder nur sehr schwer zuzulassen, da sie keinen Feuerlöscher, keinen Türverschluss und bis zur Hälfte offene Fenster haben.
Zitat
Henning
Zitat
VvJ-Ente
Ein paar 475er wären gut.

Die 475er sind heute nicht mehr oder nur sehr schwer zuzulassen, da sie keinen Feuerlöscher, keinen Türverschluss und bis zur Hälfte offene Fenster haben.

Das sind einfach zu behebende Fehler. Dazu zähle ich auch die zu hohe Brandlast (Holz im Innenraum). Schwerer gegen eine Neuzulassung wirken die geänderten Crashnormen.
Zitat
Henning
Die 475er sind heute nicht mehr oder nur sehr schwer zuzulassen, da sie keinen Feuerlöscher, keinen Türverschluss und bis zur Hälfte offene Fenster haben.

Warum haben die 475er keinen Feuerlöscher?
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andre_de
Zitat
Henning
Die 475er sind heute nicht mehr oder nur sehr schwer zuzulassen, da sie keinen Feuerlöscher, keinen Türverschluss und bis zur Hälfte offene Fenster haben.

Warum haben die 475er keinen Feuerlöscher?

@Andre:
Was vermutlich gemeint ist: Es gab bei den alten Baureihen keine Überwachung, dass die Feuerlöscher noch da waren, wo sie hingehörten. Daher wurden gerne die Plomben entfernt und die Dinger geklaut. Und wenn dann mal ein Zug brennt, ist kein Feuerlöscher da....

@Henning:
Eine Neuzulassung der 475er ist nicht nur "sehr schwer", sondern "unmöglich", da diese in keiner Weise dem aktuellen Regelwerk entsprechen. Bis auf das Lichtraumprofil stimmt da gar nichts mehr.
Zitat
Bd2001
Zitat
Henning
Zitat
VvJ-Ente
Ein paar 475er wären gut.

Die 475er sind heute nicht mehr oder nur sehr schwer zuzulassen, da sie keinen Feuerlöscher, keinen Türverschluss und bis zur Hälfte offene Fenster haben.

Das sind einfach zu behebende Fehler. Dazu zähle ich auch die zu hohe Brandlast (Holz im Innenraum). Schwerer gegen eine Neuzulassung wirken die geänderten Crashnormen.

Heilandsack, aber sonst geht's Euch noch gut, oder?

Die spätere Baureihe 475 wurde vor ca. 93 Jahren entwickelt und entsprach dem Stand der Technik und Materialkunde der späten 1920er Jahre - einer Zeit, in der selbst Röhrenrechner noch außerhalb jeder Vorstellungskraft lagen und die wenigen privaten Telefonanschlüsse für Gespräche außerhalb des jeweiligen Ortsnetzes selbstverständlich noch auf Handvermittlung durch das "Fräulein vom Amt" angewiesen waren. Und die wollt Ihr zur Lösung heutiger Probleme bei der S-Bahn nachbauen???

Aber selbst wenn sich ein Hersteller fände, der das zu wagen bereit wäre, kämen sie wegen ZBS, GSM-R, ZAT-FM, FIS und Türsteuerung-/überwachung nicht ohne heutige Digitaltechnik aus und wären zudem schon im "konventionellen Teil" deutlich wartungsintensiver als selbst ein 481...

Viele Grüße
Arnd
Ich meine mit "nur sehr schwer zuzulassen", dass die von mir genannten Faktoren beseitigt bzw. umgebaut werden müssen, bevor diese Fahrzeuge im Regelbetrieb fahren dürfen.
Zitat
Henning
Ich meine mit "nur sehr schwer zuzulassen", dass die von mir genannten Faktoren beseitigt bzw. umgebaut werden müssen, bevor diese Fahrzeuge im Regelbetrieb fahren dürfen.

Deine angeblichen Faktoren sind der berühmte Fliegenschiss. Kein Mensch würde auf fast 100 Jahre alte Technik setzen!

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Ich habe aber nie behauptet, dass dieser Umbau sinnvoll ist.
Thema wurde auch schon in der aktuellen Punkt 3 Ausgabe vom 09.05.2019 behandelt.
Ja, in der Punkt 3 liest sich das alles immer so schön - so schön an der Realität vorbei...scheint daher zu kommen, das seit der "Privatisierung" der Deutschen Bahnen 1994, die in ja in Wahrheit auch keine war, nur noch Leute bei der Bahn eingestellt werden, die grundsätzlich von der Bahn keine Ahnung haben. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, man darf bei der DB nichts vom Betrieb verstehen, zumindest nicht in den höheren Etagen.....

Dieses "Express" Gesülze ist Müll. Und zwar deshalb, weil es nicht durchführbar ist. Ganz einfach.

Wann gab es in Berlin Express - S- Bahnen?

Richtig, in den 30iger Jahren, den sog. "Bankierszug".

Frage: Was hatte der Bankierszug, was die heutige S3 nicht hat?

Wer die Frage beantworten kann weiß, warum es nicht geht. Schienenfahrzeuge können bekanntermassen nicht ausweichen zum Überholen es sei denn man spendiert ihnen gesonderte Gleise bzw ausweichen. Wo möchte man die an der S3 installieren?

Wenn die Bahn endlich genug Wagen hat, soll sie verdammt noch mal endlich diese besch.....Ringbahnen auf 8 Wagen verstärken, da braucht es nämlich Vollzüge, nicht bei den Verstärkern nach Friedrichshagen und auch keinen 10 Minutentakt nach Wartenberg ausser im Berufsverkehr, wo es in der Bahn aussieht, als sei der S-Bahnboykott noch am Laufen....nein es bedarf eines 5 Minutentakts im Berufsverkehr zumindest bzw Köpenick, keine Frage. Aber bitte mit Halt auf allen Unterwegsbahnhöfen. Eine dem Planzug hinterherkriechende Expressbahn nützt gar nichts.

Wer das nicht glaubt, darf sich gerne mal an die ÜSTRA wenden. Dort weiss man, warum man bei der Stadtbahnlinie 4 die durchaus sinnvollen Expressfahrten wieder gestrichen hat.,,,
Zitat
Hansawagen
[(...unsachliches Geschwafel entfernt]
Eine dem Planzug hinterherkriechende Expressbahn nützt gar nichts.

Tja schade, dass Du das Konzept genau nicht verstanden hast. Die Expresszüge sollen nicht hinterherkriechen, sondern dem Planzug vornewegfahren. Genau deswegen braucht man auch nicht die von Dir so "fundiert" hergeleiteten Überholgleise.

André
Ganz von der Hand ist sein -so von Dir bezeichnetes unsachliches Geschwafel- nicht von der Hand zu weisen.
Um derartiges zu fahren, braucht es Fahrplanstabilität...und da kommt die S-Bahn auch gern schnell mal an ihre Grenzen.
Das System Straßenbahn ist zwar etwas anders gelagert, aber in Potsdam hat es nicht funktioniert,
dort lief die Expressbahn auf die vorhergehenden Züge auf, die lt. Fahrplan zu der Zeit nicht an dem Ort sein sollten-in der Theorie...
Ob sich letztendlich das Expresszugkonzept bei der S-Bahn durchsetzt, wird die Praxis zeigen.
Faktisch wäre die von Hansawagen geforderte Verlängerung der Ringbahnzüge die dringendere Baustelle für die S-Bahn.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Ganz von der Hand ist sein -so von Dir bezeichnetes unsachliches Geschwafel- nicht von der Hand zu weisen.
Um derartiges zu fahren, braucht es Fahrplanstabilität...und da kommt die S-Bahn auch gern schnell mal an ihre Grenzen.
Das System Straßenbahn ist zwar etwas anders gelagert, aber in Potsdam hat es nicht funktioniert,
dort lief die Expressbahn auf die vorhergehenden Züge auf, die lt. Fahrplan zu der Zeit nicht an dem Ort sein sollten-in der Theorie...
Ob sich letztendlich das Expresszugkonzept bei der S-Bahn durchsetzt, wird die Praxis zeigen.
Faktisch wäre die von Hansawagen geforderte Verlängerung der Ringbahnzüge die dringendere Baustelle für die S-Bahn.

Hier macht man das aber auf einer linienreinen Strecke, da ist also die Betriebsqualität und das Vorhandensein der Lücke zum vorausfahrenden Takt-Zug gut einzuschätzen. Wir reden hier von einer 10-Minuten-Lücke, in die gerade mal ein zusätzlicher Zug eingepasst wird, und der in der Lücke gerade mal vier Minuten aufholt. Dass da ständig Züge aufeinander auflaufen, ist kaum zu erwarten. Und selbst im "worst-case" des direkten Hinterherfahrens schafft der Express-Zug zusätzliche (benötigte) Kapazitäten ab/nach Friedrichshagen und Köpenick, und um die geht es ja vordergründig.

Ich sehe es auch so, dass dies nebenbei ein Testballon ist, wie so ein Expresszug-Konzept sowohl betriebstechnisch als auch aus Fahrgast-Sicht funktioniert. Schließlich hat man ähnliches ja Richtung Falkensee vor. Und da ist es zunächst Mal zu begrüßen, neue Dinge auszuprobieren und zu bewerten, statt zu sagen "jeht nich, jibt's nich, ham wa noch nie so jemacht"

Bzgl. Ring: Eine Verlängerung der Züge dort auf 8 Wagen bringt erst dann einen signifikanten Effekt, wenn genug Wagen da sind, um zumindest der Großteil der Ringbahnzüge entsprechend verlängern zu können. Wenn nur gerade mal drei Züge verlängert sind und die anderen nicht, ist das völlig witzlos. Dagegen schaffen die Verdichterzüge auf der S3 Ost ein regelmäßiges und planbares Zusatzangebot.

Viele Grüße
André
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