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BVV Tempelhof-Schöneberg wünscht Rückbau der A103
geschrieben von Arnd Hellinger 
Zitat
B-V 3313
Egal was du nimmst, lass die Finger davon!
Entweder war es zu viel oder aber zu wenig ;-P
Zitat
B-V 3313
Egal was du nimmst, lass die Finger davon!

Ich versteh' nicht was Du meinst. Wie kann man denn eine Tastatur "nehmen"?
Zitat
schallundrausch
Zitat
B-V 3313
Egal was du nimmst, lass die Finger davon!

Ich versteh' nicht was Du meinst. Wie kann man denn eine Tastatur "nehmen"?

Rannehmen. Er hat die Tastatur (zu) hart rangenommen.
Zitat
Arnd Hellinger
Wie die Morgenpost [www.morgenpost.de] berichtet, möchten die Mehrheitsfraktionen der BVV Tempelhof-Schöneberg erreichen, dass die A103 - die ehemalige Westtangente - zwischen Steglitzer Kreisel (S+U Rathaus Steglitz) und Sachsendamm zur Stedtstraße mit Fahrradweg zurückgebaut und umgewidmet wird. Sollte das Vorhaben tatsächlich den Behördenweg erfolgreich durchlaufen, hielte ich das - wenigstens für Berliner Verhältnisse - schon für geradezu revolutionär..

Ich poste das extra separat, weil der Verkehrspolitik-Thread langsam doch etwas überquillt. :-)

Auch der "Tagesspiegel" mußte berichten: [www.tagesspiegel.de]

Auch dank des erfolgreichen Kampfes der "Bürgerinitiave Westtangente" konnte die ursprünglich geplante nördliche Fortsetzung der Westtangente (vom Sachsendamm "aufwärts") bis heute nicht gebaut werden. Im Ergebnis existiert nun ein - gemessen am aktuellen Verkehrsbedarf - mehr als großzügig dimensioniertes "Autobahnkreuz Schöneberg".

Ein teilweiser Rückbau erscheint mir daher durchaus nicht ganz abwegig. Ob man der Mehrheit der Radfahrer mit der Umnutzung jeweils einer Fahrspur zu einem "Radschnellweg" auf einer auch weiterhin vielbefahrenen (Stadt-) Straße wirklich einen Gefallen tun würde, weiß ich nicht - mir selbst würde die Fahrradfahrt auf so einer "Piste" keinen Spaß bereiten.

Die Anlage einer gesonderten Spur für die Autobuslinien M 46 und 248 im Sachsendamm (mittig vor der Zufahrt zur A 103 in Richtung Steglitz) wäre eine begrüßenswerte Akzentsetzung für den Oberflächenverkehr der BVG, der ohnehin größerer Aufmerksamkeit bedarf,

meint Marienfelde.
Zitat
Tagesspiegel
Den Vorschlag von Rot-Grün in Tempelhof-Schöneberg, die Westtangente der A103 mit nur noch vier Fahrspuren in eine Stau-Tangente zu verwandeln, lehnen wir daher ab“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der Union im Abgeordnetenhaus, Oliver Friederici.

Bei Herrn Friederici wird Verkehrspolitik stets durch die Windschutzscheibe betrachtet. Und ab und zu wird zur Auflockerung mal eine U-Bahn-Planung eingestreut (wenn man mehr Platz für die Pkw benötigt).
Es ist natürlich inkonsequent. Bei einer wirklichen Verkehrswende, also der Abschaffung des Autos, ist auch eine vierspurige Straße an dieser Stelle absolut unnötig. Aber gut, man muss ja auch bereit sein Kompromisse einzugehen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.05.2019 10:30 von Nemo.
Bei der Gelegenheit schlage ch vor die Weiterführung der A100 gleich als vierspürige Stadtstraße zu eröffnen. Vielleicht kommen wir dann raus aus der ewigen Spirale des "aber dort kann ie auch nicht enden" bis dann der Ring geschlossen ist.

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Zitat
Marienfelde
Zitat
Arnd Hellinger
Wie die Morgenpost [www.morgenpost.de] berichtet, möchten die Mehrheitsfraktionen der BVV Tempelhof-Schöneberg erreichen, dass die A103 - die ehemalige Westtangente - zwischen Steglitzer Kreisel (S+U Rathaus Steglitz) und Sachsendamm zur Stedtstraße mit Fahrradweg zurückgebaut und umgewidmet wird. Sollte das Vorhaben tatsächlich den Behördenweg erfolgreich durchlaufen, hielte ich das - wenigstens für Berliner Verhältnisse - schon für geradezu revolutionär..

Ich poste das extra separat, weil der Verkehrspolitik-Thread langsam doch etwas überquillt. :-)

Auch der "Tagesspiegel" mußte berichten: [www.tagesspiegel.de]

Auch dank des erfolgreichen Kampfes der "Bürgerinitiave Westtangente" konnte die ursprünglich geplante nördliche Fortsetzung der Westtangente (vom Sachsendamm "aufwärts") bis heute nicht gebaut werden. Im Ergebnis existiert nun ein - gemessen am aktuellen Verkehrsbedarf - mehr als großzügig dimensioniertes "Autobahnkreuz Schöneberg".

Ein teilweiser Rückbau erscheint mir daher durchaus nicht ganz abwegig. Ob man der Mehrheit der Radfahrer mit der Umnutzung jeweils einer Fahrspur zu einem "Radschnellweg" auf einer auch weiterhin vielbefahrenen (Stadt-) Straße wirklich einen Gefallen tun würde, weiß ich nicht - mir selbst würde die Fahrradfahrt auf so einer "Piste" keinen Spaß bereiten.

Die Anlage einer gesonderten Spur für die Autobuslinien M 46 und 248 im Sachsendamm (mittig vor der Zufahrt zur A 103 in Richtung Steglitz) wäre eine begrüßenswerte Akzentsetzung für den Oberflächenverkehr der BVG, der ohnehin größerer Aufmerksamkeit bedarf,

meint Marienfelde.

Man muss sich auch vor Augen halten, dass das keine revolutionär neue Idee ist. Genau selbiges ist vor nicht allzulanger Zeit mit der ehemaligen A104 geschehen, die wurde von einer BAB zur Stadtstraße zurückgestuft. Außerdem gibt es Bestrebungen, einen Teil von ihr (namentlich die Breitenbachplatzbrücke) zurückzubauen.
Erinnert man sich, dass die A104 ursprünglich an der Filandastraße auf die A103 treffen sollte, beide Bauwerke also in einem historischen und funktionalen Kontext zueinander stehen, dann finde ich es nur konsequent, wenn man das eine Projekt angeht, dass man auch das andere betrachtet.
Zitat
schallundrausch
Genau selbiges ist vor nicht allzulanger Zeit mit der ehemaligen A104 geschehen, die wurde von einer BAB zur Stadtstraße zurückgestuft.

Das stimmt so nicht. Die A104 ist noch immer eine Autobahn. Allerdings keine eigenständige mit eigener Nummer mehr, sondern ein Ast der A100: [autobahnatlas-online.de] Verrückter wird es nur an dem A102-Stummel in Tempelhof. Er ist tatsächlich keine Autobahn mehr, sondern wurde zu einer (etwas zu lang geratenen) Anschlussstelle degradiert.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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Zitat
Florian Schulz
Das stimmt so nicht. Die A104 ist noch immer eine Autobahn.

Ja und Nein. :)

Zitat
Wikipedia
Im Bereich der letzten ca. 1384 Meter langen Teilstrecke zwischen den Anschlussstellen Mecklenburgische Straße und Schildhornstraße (Kilometrierung 1,210 bis 2,594) einschließlich der Überbauung Schlangenbader Straße (ÜBS) wurde die ehemalige A 104 gemäß § 2 Abs. 4 und 6 des Bundesfernstraßengesetzes mit Wirkung ab 25. März 2006 zur Straße 1. Ordnung mit Autobahncharakter nach dem Berliner Straßengesetz abgestuft und liegt daher in der Baulast des Landes Berlin.

~ Mariosch
Heute ist der Sachsendamm ein absoluter Unort, was im im Wesentlichen an der überflüssigen Friedrich-Gerlach-Brücke (unter der die Westtangente weitergeführt werden sollte) und der überdimensionierten Autobahnausfahrt liegt. Wenn zumindest vom Kreuz Schöneberg bis hier rückgebaut und der Autobahn-Graben zugeschüttet würde, könnte man das Gebiet wesentlich aufwerten und auch mit Wohnungsbau nutzen. Wäre jedenfalls wesentlich sinnvoller und städtebaulich verträglicher als die Randbebauung am Tempelhofes Feld!
Zitat
Mariosch

Zitat
Wikipedia
Im Bereich der letzten ca. 1384 Meter langen Teilstrecke zwischen den Anschlussstellen Mecklenburgische Straße und Schildhornstraße (Kilometrierung 1,210 bis 2,594) einschließlich der Überbauung Schlangenbader Straße (ÜBS) wurde die ehemalige A 104 gemäß § 2 Abs. 4 und 6 des Bundesfernstraßengesetzes mit Wirkung ab 25. März 2006 zur Straße 1. Ordnung mit Autobahncharakter nach dem Berliner Straßengesetz abgestuft und liegt daher in der Baulast des Landes Berlin.

Damit haben wir wohl die Garantie, dass aus Geldmangelgründen in den nächsten Jahrzehnten kein Abriss erfolgen wird... Wettet einer dagegen?

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
Nemo
Ist halt nur die Frage wieviel Regionalbahn man will und wo diese hin führen soll, ob sie in Steglitz enden soll, ob es irgendwoanders eingleisige Abschnitte gibt, die in Steglitz die Begegnung notwendig macht, ob es ein Stundentakt oder ein 30min-Takt oder noch mehr wird. Je nachdem wird das 2. Gleis natürlich irgendwann notwendig.
Nun, ich denke wenn S-Lankwitz die Eingleisigkeit im 10min.-Takt schafft dann würde rein theoretisch Steglitz das erst recht in einem 30min.-Takt schaffen. Egal ob RB oder RE. Die Fahrplanzeiten lassen sich dementsprechend anpassen.
Zitat
GraphXBerlin

Nun, ich denke wenn S-Lankwitz die Eingleisigkeit im 10min.-Takt schafft dann würde rein theoretisch Steglitz das erst recht in einem 30min.-Takt schaffen. Egal ob RB oder RE. Die Fahrplanzeiten lassen sich dementsprechend anpassen.

Es hängt halt von der Frage nach dem Betriebskonzept ab. Wenn auch Fernzüge (die ja mit dem Deutschlandtakt auch Potsdam wieder regelmäßig anfahren sollen) und eventuell Güterzüge von der/zur Verbindungskurve zum Südring in Schöneberg die Strecke nutzen werden/würden.

Die Wannseebahn war einst viergleisig. Ich glaube nicht, dass die Lage des S1-Bahnsteiges im Zuge der Errichtung der Westtangente verändert wurde.

Grüße
Nic



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.05.2019 22:49 von Nicolas Jost.
Zitat
Nicolas Jost
Es hängt halt von der Frage nach dem Betriebskonzept ab. Wenn auch Fernzüge (die ja mit dem Deutschlandtakt auch Potsdam wieder regelmäßig anfahren sollen) und eventuell Güterzüge von der/zur Verbindungskurve zum Südring in Schöneberg die Strecke nutzen werden/würden.

Das Gespenst lassen wir mal besser außen vor.


Zitat
Nicolas Jost
Die Wannseebahn war einst viergleisig. Ich glaube nicht, dass die Lage des S1-Bahnsteiges im Zuge der Errichtung der Westtangente verändert wurde.

Die Lage des Bahnsteiges wurde nicht verändert. Das Problem sind die erweiterten Gleisabstände bei Neubauten, welche einen einfachen Wiederaufbau unmöglich machen. Eigentlich fehlt nur das östliche Streckengleis ...

Gruß aus dem Speckgürtel :-)
Zitat
Havelländer
Zitat
Nicolas Jost
Es hängt halt von der Frage nach dem Betriebskonzept ab. Wenn auch Fernzüge (die ja mit dem Deutschlandtakt auch Potsdam wieder regelmäßig anfahren sollen) und eventuell Güterzüge von der/zur Verbindungskurve zum Südring in Schöneberg die Strecke nutzen werden/würden.

Das Gespenst lassen wir mal besser außen vor.

Ich erlaube mir an dieser Stelle, die Erkenntnisse eines Vertreters des Gemeinderats Kleinmachnow zu teilen.
Zitat

Die Deutsche Bahn ist inzwischen recht offen, dass sie die Strecke nicht allein für den Regionalverkehr wünscht (das würde auch die massive Investition nie lohnen), sondern auch als Zusatzstrecke für Fernzüge aus Richtung Magdeburg / Potsdam sowie vor allem auch den Güterverkehr. Tatsächlich ist nämlich der Nord-Süd-Tunnel keineswegs das einzig erreichbare Ziel dieser Strecke, sondern es gibt (auch historisch angelegt und heute noch vorhanden) eine Verbindungskurve auf den Berliner Innenring auf das dortige Fern- und vor allem Güterbahngleis, das dann am Bahnhof Südkreuz vorbei Richtung Tempelhof und weiter führt.




Zitat


Die Lage des Bahnsteiges wurde nicht verändert. Das Problem sind die erweiterten Gleisabstände bei Neubauten, welche einen einfachen Wiederaufbau unmöglich machen. Eigentlich fehlt nur das östliche Streckengleis ...

Mein Gedankengang war unvollständig. Ich wollte darauf hinaus, dass sich durch die Ausweitung des Bahndamms auf die Berlinickestraße vermutlich die benötigte Fläche gewinnen ließe. Ein Rückbau der Autobahntrasse und Verlegung und Neubau des S-Bahnhofs wären dagegen ein gigantisches Projekt.

Gruß
Nic
Zitat
Nicolas Jost
Ich erlaube mir an dieser Stelle, die Erkenntnisse eines Vertreters des Gemeinderats Kleinmachnow zu teilen.

Ich meinte eher das Gespennst "Deutschlandtakt" welches einiges an Trassen für den (weiter schrumpfenden) Güterverkehr kosten wird.
An regelmäßige Güterzüge über die Stammbahn auf den südlichen Innenring glaube ich noch weniger, denn es gibt keine logischen Start/Ziel Verbindungen auf dieser Relation.



Zitat
Nicolas Jost
Mein Gedankengang war unvollständig. Ich wollte darauf hinaus, dass sich durch die Ausweitung des Bahndamms auf die Berlinickestraße vermutlich die benötigte Fläche gewinnen ließe. Ein Rückbau der Autobahntrasse und Verlegung und Neubau des S-Bahnhofs wären dagegen ein gigantisches Projekt.

Gruß
Nic

Im Radio wurde heute vermeldet das die BVV durch die Maßnahme A103 auf Flächen für Wohnraum hofft. Der Kevinismus greift um sich ...

Gruß aus dem Speckgürtel :-)
Zitat
Havelländer
Zitat
Nicolas Jost
Ich erlaube mir an dieser Stelle, die Erkenntnisse eines Vertreters des Gemeinderats Kleinmachnow zu teilen.

Ich meinte eher das Gespenst "Deutschlandtakt" welches einiges an Trassen für den (weiter schrumpfenden) Güterverkehr kosten wird.
An regelmäßige Güterzüge über die Stammbahn auf den südlichen Innenring glaube ich noch weniger, denn es gibt keine logischen Start/Ziel Verbindungen auf dieser Relation.

Ich weiß nicht, was Du mit "weiter schrumpfendem Güterverkehr" meinst. Das statistische Bundesamt vermeldet nämlich:
"Die von den Bahnunternehmen 2017 erbrachte Transportleistung lag bei 129,4 Milliarden Tonnenkilometern und übertraf den Vorjahreswert um 1,1 Milliarden Tonnenkilometer (+0,8 %)." Quelle
Richtig ist allerdings, dass der Anteil am gesamten Gütervekehr schrumpft (weil der Lkw-Verkehr noch viel mehr wächst).

Der lokale Güterverkehr in Berlin liegt zwar darnieder, aber in Neukölln gibt es immer noch einige Anschließer. Die größere Bedeutung sehe ich aber als weitere Umleitungsstrecke. Bei Sperrungen bzw. Bauarbeiten auf dem Berliner Außenring gibt es immer wieder massive Probleme, den Güterverkehr sinnvoll umzuleiten. Hier und da fehlen auch sinnvolle Verbindungskurven, die man "zu DDR-Zeiten" nicht brauchte. Der Südring ist zurzeit auch nur sehr eingeschränkt nutzbar, weil nicht elektrifiziert.

Zitat
Havelländer
Zitat
Nicolas Jost
Mein Gedankengang war unvollständig. Ich wollte darauf hinaus, dass sich durch die Ausweitung des Bahndamms auf die Berlinickestraße vermutlich die benötigte Fläche gewinnen ließe. Ein Rückbau der Autobahntrasse und Verlegung und Neubau des S-Bahnhofs wären dagegen ein gigantisches Projekt.

Gruß
Nic

Im Radio wurde heute vermeldet das die BVV durch die Maßnahme A103 auf Flächen für Wohnraum hofft. Der Kevinismus greift um sich ...

Was die Schaffung von Flächen für den Wohnraum mit dem Juso-Vorsitzenden zu tun hat, weißt Du wahrscheinlich nur selbst. Tatsache ist, dass die Autobahn irrwitzige Flächen frisst, die (wofür auch immer) sinnwoller genutzt werden können.
Hallo!
Regelmäßig tauchen solche Großprojekte auf bei denen millonenteure Um-und Überbauten, kühnste Verkehrslösungen aller Art inclusive einiger integrierter draufgesetzter Wohnungen oder eines aufgeständerten Parks und Hochgeschwindigkeitsfahrradwegen vorgeschlagen werden. Kann man ja mal träumen. Aber, daß sich gewählte oder beamtete Institutionen der Stadt damit ernsthaftig beschäftigen, erweckt bei mir den Eindruck, daß die parteiübergreifend alle einen an der Klatsche haben. (Zitat: Broder (vermutl.))
ZB werden die ganzen Betonstraßen, vor allem auch Nebenstraßen der Neubaugebiete Ostberlins so langsam 40 und mehr Jahre alt. Sie sind zwar nicht nach einer Planfeststellung erbaut worden und haben deshalb auch nicht der Segen und die Legalität der freiheitlich demokratischen Grundordnung, haben aber das Recht nun langsam kaputt zu gehen. Die Anwohnuer und Nutzer haben das Recht auf eine Reparatur oder sogar Neubau. In vielen Berliner Randgebieten, vor allen mit kleineren Häuschen sind die Zufahrtsstraße Krater und Pfützenlandschaften. Dort kann es zwar Eigentumsprobleme geben, aber auch die Leute haben das Recht auf Hilfe und Unterstützung der Gemeinde Berlin. Man kann die Reihe solcher Flächenprobleme fortsetzen.
Ich glaube aber nicht so recht, mal aus den Massemedien zu erfahren, die vorgenannten Institutionen hätten sich nach kurzer Diskussion darauf geeinigt solche Probleme schnell und unbürokratisch zu lösen. Die müssen vorher noch den gesamten Halenseegraben komplett übertunneln und mit so einem herrliche "Apfelgarten" bedecken, wie sie das nach der Wende mit den unterirdischen Sportanlagen am S-Bahnhof Landsberger Alee gemacht haben.
Grüße
Zitat
Latschenkiefer
Ich weiß nicht, was Du mit "weiter schrumpfendem Güterverkehr" meinst. Das statistische Bundesamt vermeldet nämlich:
"Die von den Bahnunternehmen 2017 erbrachte Transportleistung lag bei 129,4 Milliarden Tonnenkilometern und übertraf den Vorjahreswert um 1,1 Milliarden Tonnenkilometer (+0,8 %)." Quelle
Richtig ist allerdings, dass der Anteil am gesamten Gütervekehr schrumpft (weil der Lkw-Verkehr noch viel mehr wächst).

Der einzig steigende Anteil ist der Hinterlandverkehr von den Nordseehäfen und der Schienenverkehr über die neue Seidenstraße. Beides geht recht weitläufig an Berlin vorbei. Innerdeutsch wird der Güterverkehr auf der Schiene weiter an Bedeutung verlieren. Demnächst ist Ruhleben dran, wenn der Kohleverkehr wegfällt, da Reuter auf Gas umgestellt wird.

Zitat
Latschenkiefer
Der lokale Güterverkehr in Berlin liegt zwar darnieder, aber in Neukölln gibt es immer noch einige Anschließer. Die größere Bedeutung sehe ich aber als weitere Umleitungsstrecke. Bei Sperrungen bzw. Bauarbeiten auf dem Berliner Außenring gibt es immer wieder massive Probleme, den Güterverkehr sinnvoll umzuleiten. Hier und da fehlen auch sinnvolle Verbindungskurven, die man "zu DDR-Zeiten" nicht brauchte. Der Südring ist zurzeit auch nur sehr eingeschränkt nutzbar, weil nicht elektrifiziert.

Die 3 Anschließer in Neukölln werden ganz gut über die vorhandenen Strecken bedient und wie lange das noch geht steht in den Sternen. Die Baustoffversorgung über den ehemaligen Güterbahnhof Treptow wenn die BAB100 Bauarbeiten beendet sind.
Die massiven Probleme des Güterverkehr bei Sperrung/Bauarbeiten am BAR hast du dir nur ausgedacht und es fehlen auch nicht wirklich Kurven. Die ein oder andere Verbindung wäre sicherlich "nice to have" aber wirklich fehlen tut nichts.
Selbst wenn das Stück Südring und der Verbinder nach Baumschulenweg elektrifiziert wäre, würden dort kaum Züge rollen weil die möglichen Relationen nicht nachgefragt sind.

Zitat
Havelländer
Was die Schaffung von Flächen für den Wohnraum mit dem Juso-Vorsitzenden zu tun hat, weißt Du wahrscheinlich nur selbst.

Dummes Gequatsche halt aus der Richtung ...

Zitat
Havelländer
Tatsache ist, dass die Autobahn irrwitzige Flächen frisst, die (wofür auch immer) sinnwoller genutzt werden können.

Tatsache ist, daß wir irrwitzig viele Möglichkeiten haben Wohnraum zu schaffen und Tatsache ist auch das eine Veringerung der A103 auf 4 Fahrspuren inklusive Schaffung von Rad und Fußwegen die gesamte Breite nicht soweit veringert, daß dort Wohnraum geschaffen werden könnte.
Tatsache ist auch das der Bezirk gar kein Geld hat für die Umsetzung solcher Phantasien.

Gruß aus dem Speckgürtel :-)
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