Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Ausschreibung für neue U-Bahnen droht zu scheitern
geschrieben von nicolaas 
Hallo LariFari, hallo zusammen!

Zitat
LariFari
Hat die aktuelle Lage eigentlich ein Einfluss auf die Gerichte?

Du zielst auf den kommenden Freitag ab, richtig?

Ganz schwer zu sagen - im stark betroffenen Bayern wurde heute beschlossen, zunächst bis zum Monatsende keine Verfahren an Verwaltungsgerichten durchzuführen. Auch der Bundesgerichtshof hat heute bereits mehrere für diese Woche geplante Verhandlungen abgesagt, aber noch nicht generell alle, und es ist nicht klar, ob Karlsruhe, Leipzig oder beide Standorte davon betroffen sind. So brisant wie die Lage ist, fühlt sich die Zeit bis Freitag aktuell noch ziemlich lang an - das kann hier in den nächsten drei, vier Tagen auch noch entsprechend eskalieren.

Allerdings ist mir auch unklar, ob am Freitag noch eine Verhandlung oder Anhörung geplant ist, oder ob nur ein Urteil verkündet werden soll und ob das in der aktuellen Situation einen Unterschied macht.

Viele Grüße
Manuel



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.03.2020 20:01 von manuelberlin.
Wie hält eigentlich Stadler für eine Verzögerung Kapazitäten frei? Die haben doch auch reichlich zu tun.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
In Berlin sollen wohl nur noch Strafprozesse verhandelt werden. Alles andere wird vertragt.
Und dann muss noch sicher sein dass Stadler das ganze was jetzt so kommt wirtschaftlich überhaupt übersteht.

Das dürfte in den nächsten Wochen und Monaten noch erhebliche Verwerfungen geben....da muss dann erst mal die Lage neu bewertet werden was sich so eine Stadt wie Berlin die stark vom Tourismus abhing überhaupt noch leisten kann und was wirklich wichtig ist.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
Stefan Metze
Und dann muss noch sicher sein dass Stadler das ganze was jetzt so kommt wirtschaftlich überhaupt übersteht.

Das dürfte in den nächsten Wochen und Monaten noch erhebliche Verwerfungen geben....da muss dann erst mal die Lage neu bewertet werden was sich so eine Stadt wie Berlin die stark vom Tourismus abhing überhaupt noch leisten kann und was wirklich wichtig ist.

Was soll da kommen, an einer einzelnen Pandemie werden gesunde Unternehmen nicht scheitern.

Und U-Bahnwagen verdienen das Geld, das sie kosten auf jeden Fall selbst in ihrer oft über 40-jährigen Lebensdauer. Der Bedarf ist so und so gegeben bei einem Durchschnittsalter von 30 Jahren bei der Bestandsflotte, im Gegensatz zur Straßenbahn auch ohne weitere Neubaustrecken. Derartige Investitionen lassen sich klassisch über Kredite finanzieren. Genau zu diesem Zweck ist ja die Finanzierungsgesellschaft als BVG-Tochter gegründet worden. Der Landeshaushalt wird damit nicht belastet.

so long

Mario
Hallo zusammen!

Ich denke nicht, dass man sich um Stadler Sorgen machen muss. Die Auftragslage ist ganz hervorragend - ich ärgere mich umgekehrt, dass ich beim Stadler-Börsengang keine Aktien gekauft habe.

Viele Grüße
Manuel



Zitat
Stefan Metze
In Berlin sollen wohl nur noch Strafprozesse verhandelt werden. Alles andere wird vertragt.
Und dann muss noch sicher sein dass Stadler das ganze was jetzt so kommt wirtschaftlich überhaupt übersteht.

Das dürfte in den nächsten Wochen und Monaten noch erhebliche Verwerfungen geben....da muss dann erst mal die Lage neu bewertet werden was sich so eine Stadt wie Berlin die stark vom Tourismus abhing überhaupt noch leisten kann und was wirklich wichtig ist.
Die kannste doch jetzt kaufen, die fallen bestimmt genau wie alle anderen auch und das Tal ist noch nicht erreicht. Wenn aber der Zugverkehr in ganz Europa eingeschränkt wird, in Asien sowieso und auch in USA keiner mehr Züge kauft, wird es auch für Stadler enger. Vielleicht ist das gar nicht schlecht für den verschobenen BVG-Auftrag.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Aktien? Ist das nicht das Glücksspiel, was leider Einfluss auf unsere Wirtschaft hat?q
Zitat
Heidekraut
Die kannste doch jetzt kaufen, die fallen bestimmt genau wie alle anderen auch und das Tal ist noch nicht erreicht. Wenn aber der Zugverkehr in ganz Europa eingeschränkt wird, in Asien sowieso und auch in USA keiner mehr Züge kauft, wird es auch für Stadler enger. Vielleicht ist das gar nicht schlecht für den verschobenen BVG-Auftrag.

Züge sind langfristige Investitionen, die von einer relativ kurzfristigen Krise wie der aktuellen eher wenig betroffen sind. Im Gegenteil, die aus Corona resultierende Wirtschaftskrise könnte sogar zu einem Anstieg öffentlicher Investitionen führen, um sie schneller zu überwinden.
Zitat
def
...
Im Gegenteil, die aus Corona resultierende Wirtschaftskrise könnte sogar zu einem Anstieg öffentlicher Investitionen führen, um sie schneller zu überwinden.

Davon ist auszugehen.
Ich sage nur Karl Schiller und das Stabilitätsgesetz.
Das ist sicher richtig, aber wer sagt hier, dass das eine kurzfristige Krise ist. Das fürchte ich, ist ganz anders.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
PassusDuriusculus
Aktien? Ist das nicht das Glücksspiel, was leider Einfluss auf unsere Wirtschaft hat?q

Nein, was Du meinst, sind Derivate.
Zitat
Heidekraut
Das ist sicher richtig, aber wer sagt hier, dass das eine kurzfristige Krise ist. Das fürchte ich, ist ganz anders.

Sehe ich auch so.
Die Sache ist ja nicht einfach mal in 2 Wochen weg und dann geht alles wieder weiter und das Hamsterrad ist frisch geölt.
Ich denke dass aufgrund dessen was hier unkalkulierbar bevorsteht Ausgaben wie die Beschaffung neuer U-Bahnzüge zurückgestellt werden...müssen.

Auch wenn sich diese Ausgabe, wie Mario schreibt, über die Zeit natürlich selbst trägt.
Aber der Priorität nach müssen diverse andere Wirtschaftszweige und deren Angestellte alsbald gerettet werden.

Fliegt uns das Banken- und Finanzsystem auch noch um die Ohren gibt es auch nicht einfach mal Kredite.

Ich will da niemanden aus dem Traum holen dass das wie gesagt in 2 Wochen alles wie gewohnt weiter geht.
Wir werden wahrscheinlich noch mit 2 blauen Augen wirtschaftlich davonkommen, aber es wird schwere Einschnitte und Durststrecken geben....von daher wird man überlegen müssen ob man jetzt das Geld für neue U-Bahnzüge aufwendet.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.03.2020 18:19 von Stefan Metze.
Nun, ich sehe die VW-Mitarbeiter auf dem Spargelfeld, in Ermangelung von Saisonarbeitern.

Sorry, ich neige in solchen Situationen zum Scherzen, bekanntlich.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Stefan Metze
Zitat
Heidekraut
Das ist sicher richtig, aber wer sagt hier, dass das eine kurzfristige Krise ist. Das fürchte ich, ist ganz anders.

Sehe ich auch so.
Die Sache ist ja nicht einfach mal in 2 Wochen weg und dann geht alles wieder weiter und das Hamsterrad ist frisch geölt.
Ich denke dass aufgrund dessen was hier unkalkulierbar bevorsteht Ausgaben wie die Beschaffung neuer U-Bahnzüge zurückgestellt werden...müssen.
.
Nunja, das Problem dabei ist halt, dass die Bestellung der neuen Züge bereits zu lange zurückgestellt wurde. Die F79er kann man vielleicht mit dem Kriegsnotbehelf IK ersetzen. Das Ding ist halt, es geht ja in 4-5 Jahren mit den F84 und dann dicht getaktet bis zu den H-Zügen mit dem auseinanderfallen der Züge weiter. Falls man also überhaupt noch sowas wie eine U-Bahn behalten möchte, dann ist diese Neubeschaffung alternativlos - man kann vielleicht die Menge der Fahrzeuge reduzieren oder nicht alle Optionen ziehen. Da spart man allerdings erst deutlich nach 2025 Geld ein.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Die Frage ist, was Allstom bewirken will, außer Geld. Man wird die U-Bahn-Wagen mit den Notstandsgesetzen beschaffen und das Ausschreibeverfahren aussetzen. (Oder erweitern um einen Mundschutz).

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Stefan Metze
Zitat
Heidekraut
Das ist sicher richtig, aber wer sagt hier, dass das eine kurzfristige Krise ist. Das fürchte ich, ist ganz anders.

Sehe ich auch so.
Die Sache ist ja nicht einfach mal in 2 Wochen weg und dann geht alles wieder weiter und das Hamsterrad ist frisch geölt.
Ich denke dass aufgrund dessen was hier unkalkulierbar bevorsteht Ausgaben wie die Beschaffung neuer U-Bahnzüge zurückgestellt werden...müssen.

Auch wenn sich diese Ausgabe, wie Mario schreibt, über die Zeit natürlich selbst trägt.
Aber der Priorität nach müssen diverse andere Wirtschaftszweige und deren Angestellte alsbald gerettet werden.

Fliegt uns das Banken- und Finanzsystem auch noch um die Ohren gibt es auch nicht einfach mal Kredite.

Ich will da niemanden aus dem Traum holen dass das wie gesagt in 2 Wochen alles wie gewohnt weiter geht.
Wir werden wahrscheinlich noch mit 2 blauen Augen wirtschaftlich davonkommen, aber es wird schwere Einschnitte und Durststrecken geben....von daher wird man überlegen müssen ob man jetzt das Geld für neue U-Bahnzüge aufwendet.

Niemand, wirklich niemand, hat behauptet, die Sache sei in zwei Wochen gegessen. Aber öffentliche Investitionen sind nun mal in Wirtschaftskrisen eine durchaus bewährte Methode, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Nebenbei: Du schlägst also vor, die Produktion von Zügen sterben zu lassen, um andere Wirtschaftszweige zu retten. Doch, genau das sagst Du. Schlimmstenfalls scheitert dann die Rettung der anderen Wirtschaftszweige, und die Bahnproduktion hat man auch noch ruiniert. Ein grandioser Plan! Dabei könnten Wirtschaftszweige, die eher mittel- bis langfristig planen (eher in Jahren als in Tagen) in Krisenzeiten ein guter Weg sein, um nicht völlig ins Bodenlose zu stürzen: denn bis das Tief bei ihnen ankommt, ist es in anderen Branchen schon überwunden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.03.2020 19:32 von def.
Zitat
Heidekraut
Die Frage ist, was Allstom bewirken will, außer Geld. Man wird die U-Bahn-Wagen mit den Notstandsgesetzen beschaffen und das Ausschreibeverfahren aussetzen. (Oder erweitern um einen Mundschutz).

Zitat
Heidekraut
Nun, ich sehe die VW-Mitarbeiter auf dem Spargelfeld, in Ermangelung von Saisonarbeitern.

Sorry, ich neige in solchen Situationen zum Scherzen, bekanntlich.

Deine substanzlosen Sprüche und die kindische Art und Weise nerven nur noch.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
@ B-V 3313 Kennst Du die Funktion "Verberge Beiträge dieses Nutzers"?
Andererseits wäre es ja voll berlin, man kauft sich viele Straßenbahnzüge, baut aber die Strecken dazu nicht und dann realisiert man natürlich das komplette U-Bahnbauprogramm der Parteien rechts von links inkl. SPD innerhalb von 10 Jahren und man hat dann keinerlei Fahrzeuge mehr diese Strecken auch zu betreiben...

Das Straßenbahnnetz könnte man dann natürlich trotzdem komplett stilllegen - es reicht ja wenn als Ersatz dann alle 10min kein Bus kommt.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Nunja, das Problem dabei ist halt, dass die Bestellung der neuen Züge bereits zu lange zurückgestellt wurde. Die F79er kann man vielleicht mit dem Kriegsnotbehelf IK ersetzen. Das Ding ist halt, es geht ja in 4-5 Jahren mit den F84 und dann dicht getaktet bis zu den H-Zügen mit dem auseinanderfallen der Züge weiter. Falls man also überhaupt noch sowas wie eine U-Bahn behalten möchte, dann ist diese Neubeschaffung alternativlos - man kann vielleicht die Menge der Fahrzeuge reduzieren oder nicht alle Optionen ziehen. Da spart man allerdings erst deutlich nach 2025 Geld ein.

Die verspätete Beschaffung wird ja durch den wagenparkschonenden Notfahrplan etwas kompensiert.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen