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Hold on tight (Englisch im ÖPNV)
geschrieben von Fahrgast1414 
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Ruhlebener
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Alter Köpenicker
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IsarSteve
change (umsteigen)

Was für ein Sinn ergibt das Wort dann im Zusammenhang mit Wechselstuben? Dort prangt es ja oft in großen Lettern.

Kommt wohl eher vom französischen "bureau de change". Währungswechsel heißt auf englisch "currency exchange".

Aber diese Bezeichnung hat ja trotzdem dieses mysteriöse 'change' inne. Ich habe jetzt mal Google dazu befragt und es kamen viele verschiedene Bedeutungen zu Tage, die alle etwas mit Veränderung zu tun haben.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
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Oberdeck
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Wutzkman
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Alter Köpenicker
Ja, die Kundenlatte zum Beispiel.

Eine Er*ktion, sobald einer den Orion-Shop betritt?

Vermutlich eher das Ding, das in Fachkreisen als Warentrennstab bezeichnet wird. ;)

Schon klar.


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Alter Köpenicker
Ja, wobei der Warentrennstab sehr umstritten ist [...]

da er ja genau genommen auch Kundenwarentrennstab heißt.
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Alter Köpenicker
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IsarSteve
Anscheined gibt es viele frustrierte Komiker im Forum.

Dabei machst Du immer so einen frustrierten Eindruck, leider nicht als Komiker. Jedenfalls habe ich in Deinen Beiträgen noch keine Stelle zum Lachen gefunden, immer nur nüchtern, ernst und bisweilen etwas griesgrämig.

Wie immer, hast du keine Ahnung.

Ich habe einfach die Nase voll mit all den fake Accounts und wie Themen gesteurt werden. Köpenick spielt dabei auch eine Rolle. Eine Auflistung vom Admin um wie viele Accounts in Forum gemeldet sind und ob diesen, Confirmed Accounts sind, wäre längst überfällig. Eigentlich, haben sie sich schon verpflichtet offen mit solchen Infos umzugehen. Wer Gott hier spielt, weisst keiner.

IsarSteve



5 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.2019 12:20 von IsarSteve.
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IsarSteve
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Alter Köpenicker
Dabei machst Du immer so einen frustrierten Eindruck, leider nicht als Komiker. Jedenfalls habe ich in Deinen Beiträgen noch keine Stelle zum Lachen gefunden, immer nur nüchtern, ernst und bisweilen etwas griesgrämig.

Wie immer, hast du keine Ahnung.

Welchen Eindruck Du auf mich machst, werde ich ja wohl immer noch am besten wissen.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Ich hab heute in der S (Rhein-Main) mal gelauscht, wie der nächste Halt angesagt wird, v.a. an welcher Fahrzeugseite der Bahnsteig halten wird.

„Ausstieg in Fahrtrichtung {links|rechts}“ sagt die deutsche (männliche) Stimme (Ingo). Die weibliche danach auf english: „Exit to the {left|right}“.

Kein disembark, kein alight, kein leave. Exit. So einfach kann das Leben sein.


heute mal keine sig



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.2019 13:06 von L.Willms.
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IsarSteve
Wer Gott hier spielt, weisst keiner.

Ich, das sei hier gesagt, bin auf jeden Fall der Gottseibeiuns.


heute mal keine sig
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L.Willms
Ich hab heute in der S (Rhein-Main) mal gelauscht, wie der nächste Halt angesagt wird, v.a. an welcher Fahrzeugseite der Bahnsteig halten wird.

„Ausstieg in Fahrtrichtung {links|rechts}“ sagt die deutsche (männliche) Stimme (Ingo). Die weibliche danach auf english: „Exit to the {left|right}“.

Kein disembark, kein alight, kein leave. Exit. So einfach kann das Leben sein.

Klar, American English .. we were there three/four pages back.

Aber das hast du auch bestritten.

IsarSteve
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IsarSteve
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L.Willms
Ich hab heute in der S (Rhein-Main) mal gelauscht, wie der nächste Halt angesagt wird, v.a. an welcher Fahrzeugseite der Bahnsteig halten wird.

„Ausstieg in Fahrtrichtung {links|rechts}“ sagt die deutsche (männliche) Stimme (Ingo). Die weibliche danach auf english: „Exit to the {left|right}“.

Kein disembark, kein alight, kein leave. Exit. So einfach kann das Leben sein.

Klar, American English .. we were there three/four pages back.

Aber das hast du auch bestritten.

Ist das speziell US-amerikanisch? Für mich ist das eher globales Englisch. Es ist einfach und unmißverständlich.

So wie über den Türen, durch die man zum Ausgang kommt, "EXIT" steht, und dazu wüßte ich keine Alternative.

Wie lauten die Ansagen in der Londoner Tube für Ausstieg links oder rechts beim nächsten Halt? Ich bin seit Jahrzehnten nicht mehr in London gewesen…


heute mal keine sig



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.2019 13:20 von L.Willms.
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Alter Köpenicker
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IsarSteve
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Alter Köpenicker
Dabei machst Du immer so einen frustrierten Eindruck, leider nicht als Komiker. Jedenfalls habe ich in Deinen Beiträgen noch keine Stelle zum Lachen gefunden, immer nur nüchtern, ernst und bisweilen etwas griesgrämig.

Wie immer, hast du keine Ahnung.

Welchen Eindruck Du auf mich machst, werde ich ja wohl immer noch am besten wissen.

Du wirst dich sicherlich daran erinnern, dass wir 2017/18 ein Contretemps hatten. Danach ging es zu weit und PNs flossen hin und her. Seltsamerweise wurden danach PNs aus meinem Kto. gelöscht. Kannst du erklären warum nur deine PNs gelöscht wurden? Sonst wurde nichts gelöscht. Ich habe bei anderen Forumsmitglieder gefragt, ob bei denen, zu der Zeit, das Gleiche passiert ist. Nein, nur bei mir. Findest du das nicht komisch? Ich finde es weiterhin sehr merkwürdig.

Wie auch immer, deine Bemühungen, mich immer wieder zu diskreditieren, jucken mich nicht.

IsarSteve



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.2019 13:42 von IsarSteve.


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Alter Köpenicker

Aber diese Bezeichnung hat ja trotzdem dieses mysteriöse 'change' inne. Ich habe jetzt mal Google dazu befragt und es kamen viele verschiedene Bedeutungen zu Tage, die alle etwas mit Veränderung zu tun haben.

Nie 'to change trains' gehört?


Hier: Klasse statt Masse.. [www.youtube.com]

IsarSteve
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Alter Köpenicker
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Ruhlebener
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Alter Köpenicker
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IsarSteve
change (umsteigen)

Was für ein Sinn ergibt das Wort dann im Zusammenhang mit Wechselstuben? Dort prangt es ja oft in großen Lettern.

Kommt wohl eher vom französischen "bureau de change". Währungswechsel heißt auf englisch "currency exchange".

Aber diese Bezeichnung hat ja trotzdem dieses mysteriöse 'change' inne. Ich habe jetzt mal Google dazu befragt und es kamen viele verschiedene Bedeutungen zu Tage, die alle etwas mit Veränderung zu tun haben.

Wenn ich das höre, muss ich immer an

Du mußt Dein Leben ändern

denken.

Und nein, am Endpunkt "meiner" U-Bahn-Linie muss ich nicht umsteigen, sondern gehe zu Fuß weiter.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.2019 17:17 von Global Fisch.
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Alter Köpenicker
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IsarSteve
change (umsteigen)
Was für ein Sinn ergibt das Wort dann im Zusammenhang mit Wechselstuben? Dort prangt es ja oft in großen Lettern.

Laut Duden stammt das englische Wort change vom genauso geschriebenen aber anders ausgesprochenen französischen Wort change ab. Im Deutschen bekannt ist auch die direkt aus dem Französischen übernommen verbale Form changieren im Sinne von wechseln, tauschen, verändern oder den schillernden Farbwechsel von Oberflächen beschreibend. Ursprüngliche Herkunft ist wohl, wie häufig bei Fremdwörtern, das Lateinische.

Gruß
Micha

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Global Fisch
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Alter Köpenicker
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Ruhlebener
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Alter Köpenicker
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IsarSteve
change (umsteigen)

Was für ein Sinn ergibt das Wort dann im Zusammenhang mit Wechselstuben? Dort prangt es ja oft in großen Lettern.

Kommt wohl eher vom französischen "bureau de change". Währungswechsel heißt auf englisch "currency exchange".

Aber diese Bezeichnung hat ja trotzdem dieses mysteriöse 'change' inne. Ich habe jetzt mal Google dazu befragt und es kamen viele verschiedene Bedeutungen zu Tage, die alle etwas mit Veränderung zu tun haben.

Wenn ich das höre, muss ich immer an

Du mußt Dein Leben ändern

denken.

Und nein, am Endpunkt "meiner" U-Bahn-Linie muss ich nicht umsteigen, sondern gehe zu Fuß weiter.

Doch, du steigst trotzdem um.. von der Bahn zur Fuss.

Es wird langsam lästig, wie hier etwas falsches verteidigt wird.

IsarSteve



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.2019 18:38 von IsarSteve.
Mal eine Frage, wer übersetzt eigentlich für BVG und Bahn?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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IsarSteve
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Global Fisch
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Alter Köpenicker
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Ruhlebener
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Alter Köpenicker
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IsarSteve
change (umsteigen)

Was für ein Sinn ergibt das Wort dann im Zusammenhang mit Wechselstuben? Dort prangt es ja oft in großen Lettern.

Kommt wohl eher vom französischen "bureau de change". Währungswechsel heißt auf englisch "currency exchange".

Aber diese Bezeichnung hat ja trotzdem dieses mysteriöse 'change' inne. Ich habe jetzt mal Google dazu befragt und es kamen viele verschiedene Bedeutungen zu Tage, die alle etwas mit Veränderung zu tun haben.

Wenn ich das höre, muss ich immer an

Du mußt Dein Leben ändern

denken.

Und nein, am Endpunkt "meiner" U-Bahn-Linie muss ich nicht umsteigen, sondern gehe zu Fuß weiter.

Doch, du steigst trotzdem um.. von der Bahn zur Fuss.

In der deutschen Sprache tue *ich* das nicht. (Ja, man wird verstanden, wenn man sagt, ich steige von der U-Bahn auf die Füße um, aber übliches Deutsch ist das nicht. Allenfalls umgangssprachlich als halber Scherz).
"Umsteigen" findet bei mir nur als Wechsel zwischen zwei Fahrzeugen statt.

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IsarSteve
Es wird langsam lästig, wie hier etwas falsches verteidigt wird.

Toll! Du findest in meinem Beitrag Dinge, die mir beim Schreiben (und Selbstlesen) niemals aufgefallen sind. Ich wüsste jedenfalls nicht, wo ich irgendeinen Sprachgebrauch (egal ob richtig oder falsch) verteidigt hätte.
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Oberdeck
Hallo,

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Wutzkman
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Alter Köpenicker
Ja, die Kundenlatte zum Beispiel.

Eine Er*ktion, sobald einer den Orion-Shop betritt?

Vermutlich eher das Ding, das in Fachkreisen als Warentrennstab bezeichnet wird. ;)

Ich hatte allen Ernstes an ein Heißgetränk aus einem sowohl für die Mitarbeiter als auch die Kunden nutzbaren Kafeeautomaten gedacht.
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IsarSteve
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Global Fisch
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Alter Köpenicker
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Ruhlebener
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Alter Köpenicker
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IsarSteve
change (umsteigen)

Was für ein Sinn ergibt das Wort dann im Zusammenhang mit Wechselstuben? Dort prangt es ja oft in großen Lettern.

Kommt wohl eher vom französischen "bureau de change". Währungswechsel heißt auf englisch "currency exchange".

Aber diese Bezeichnung hat ja trotzdem dieses mysteriöse 'change' inne. Ich habe jetzt mal Google dazu befragt und es kamen viele verschiedene Bedeutungen zu Tage, die alle etwas mit Veränderung zu tun haben.

Wenn ich das höre, muss ich immer an

Du mußt Dein Leben ändern

denken.

Und nein, am Endpunkt "meiner" U-Bahn-Linie muss ich nicht umsteigen, sondern gehe zu Fuß weiter.

Doch, du steigst trotzdem um.. von der Bahn zur Fuss.

Es wird langsam lästig, wie hier etwas falsches verteidigt wird.

Mit meinem Einwand wollte ich eben darlegen, dass das Wort 'change' aus dem Englischen heraus zwar richtig ist, aber im Deutschen als eher falsch empfunden wird, auch wenn es nicht so ist. Es ist eben ein Gefühl. Deswegen finde ich den Ausspruch 'Please leave the train' ohne 'Here' wesentlich besser.

Das Wort 'shitstorm' ergibt ja im Englischen auch keinen Sinn, versteht in Deutschland aber jeder.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.2019 19:25 von Untergrundratte.
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IsarSteve
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Alter Köpenicker
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IsarSteve
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Alter Köpenicker
Dabei machst Du immer so einen frustrierten Eindruck, leider nicht als Komiker. Jedenfalls habe ich in Deinen Beiträgen noch keine Stelle zum Lachen gefunden, immer nur nüchtern, ernst und bisweilen etwas griesgrämig.

Wie immer, hast du keine Ahnung.

Welchen Eindruck Du auf mich machst, werde ich ja wohl immer noch am besten wissen.

Du wirst dich sicherlich daran erinnern, dass wir 2017/18 ein Contretemps hatten. Danach ging es zu weit und PNs flossen hin und her. Seltsamerweise wurden danach PNs aus meinem Kto. gelöscht. Kannst du erklären warum nur deine PNs gelöscht wurden? Sonst wurde nichts gelöscht. Ich habe bei anderen Forumsmitglieder gefragt, ob bei denen, zu der Zeit, das Gleiche passiert ist. Nein, nur bei mir. Findest du das nicht komisch? Ich finde es weiterhin sehr merkwürdig.

Wie auch immer, deine Bemühungen, mich immer wieder zu diskreditieren, jucken mich nicht.

Ich bin gerade im Zweifel, ob ich mir eigentlich solche infamen Unterstellungen gefallen lassen muß, halte Dir aber zugute, daß Du mich mit jemandem verwechselst. Ich erinnere mich nicht an einen Disput zwischen uns. Warum Du keine PN von mir im fraglichen Zeitraum in Deinem Postfach finden kannst, hat einen logischen Grund: Wir haben uns einfach nichts geschrieben. Ich hatte Dich lediglich im Sommer 2014 angeschrieben und nach interessanten Buslinien am Londoner Stadtrand gefragt, etwa wie unsere Linien 124 oder 222. Eine klare Antwort habe ich leider nicht erhalten. Desweitern hast Du Dich am 31.03.2018 über meine Signatur beschwert, durch die Du Dich angegriffen fühltest (Bin ich denn hier der Einzigste, wo deutsch kann?) Daraufhin habe ich Dir erklärt, daß die Signatur rein gar nichts mit Dir zu tun hat und wie sie zustande kam. Eine weitere Korrespondenz zwischen uns fand nicht statt und ich weiß auch nicht, wie Du auf die Idee kommst, ich würde mich Bemühen, Dich zu diskreditieren? Das liegt mir wirklich fern und ich kann so etwas in meinen Beiträgen auch nicht erkennen. Offenbar liest Du Dinge heraus, die nie geschrieben worden sind, bzw. die der Schreiber gar nicht so gemeint hat, wie Du sie verstanden hast. Ansonsten schätze ich Deine Beiträge sehr, besonders wenn sie von Besonderheiten der englischen Sprache oder dem Londoner ÖPNV handeln. Ich wüsste also gar keinen Grund, weshalb ich mich in irgendeiner Weise abschätzig über Dich äußern sollte und den Eindruck, den Du auf mich machst, wirst Du mir ja wohl nicht verwehren können.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Hallo,

zum Ausklang der Sommerferien muss ich noch einmal kurz auf die Gebäckdiskussion zurückkommen.

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manuelberlin
Ist sehr lustig, derartiges Berlinerisch höre ich im Alltag aber nie.

Das könnte daran liegen, dass Du Dich wohl meist innerhalb der S-Bahnringes und damit praktisch außerhalb Berlins aufhälst. Gebürtige Berliner findest Du da kaum noch. In meiner Wohngegend höre ich um mich herum eigentlich nur noch englische, italienische oder spanische Sprache, hin und wieder auch skandinavische oder slawische Sprachen, ansonsten alle möglichen Dialekte aus deutschen Landen. Nur keine Berliner Mundart mehr. Zum Glück ist das außerhalb der Ringbahn anders. In Reinickendorf wird ebenso berlinert wie in Marzahn oder Steglitz.

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manuelberlin
Genauso, wie in Bayern niemand im Alltag wie Karl Valentin redet, meistens auch niemand wie Gerhard Polt. Obwohl das alles schon (in überspitzer Weise) aus dem Leben gegriffen ist und auch heute so vorkommen kann.

Schmarrn. Im vergangenen Jahr habe ich rd. zwei Wochen am Stück in München verbracht und habe dort überall Menschen in bairischer Mundart sprechen gehört - teilweise soger recht derb, so dass es für mich kaum noch zu verstehen war. Und als ich vor drei Jahren der Stadt Nürnberg mal wieder einen Besuch abstattete und in der obersten Etage eines Wohnhochhauses in Langwasser einen dort beschäftigten Arbeiter danach fragte, was das da am Horizont für ein Gebäude sei, antwortete der mir kurz und knapp: "Na des is do, wo der Adolf sei' Redn g'hoiden hot!"


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manuelberlin
Backwaren sind aber wirklich ein irres Thema, darüber werden ernsthaft wissenschaftliche Arbeiten verfasst. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Bezeichnungen für Backwaren wie in Deutschland, aber auch nirgendwo tatsächlich so viele unterschiedliche Backwaren.

Auch in anderen Ländern stoße ich immer wieder auf interessante Backwaren, mein Hauptinteresse gilt da allem möglichen Süßgebäck. In Kopenhagen habe ich mich beispielsweise gleich mehrfach an diesen köstlichen, mit Schokoladen- und Zuckerguss dekorierten Marzipan-Schnecken mit Mohn und Zimt namens Jumbosnegl erlabt...


Jumbosnegl, Kopenhagen, 2012

...und dann haben diese überaus leckeren Teile nur 10 Kronen gekostet, das entspricht rd. 1,30 Euro.

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manuelberlin
Mein persönliches Highlight war ein Bayer in einer Bäckerei auf Hiddensee. Er konnte nur auf die gewünschten Backwaren zeigen und sagen "zwoa von dene, zwoa von dene". Er bekam aber alles, was er wollte.

Warum auch nicht? Wenn ich einer Sprache nicht mächtig bin, oder irgendwelche Gebäckarten nicht kenne, verfahre ich nicht anders. In Polen gibt es z.B. jede Menge sehr leckeres Gebäck (zudem auch noch supergünstig), von dem ich den Namen fast nie kenne, dennoch musste ich noch keine Bäckerei verlassen, ohne zuvor das gewünschte Gebäck erhalten zu haben - in Warschau z.B. dieses Teil mit einer Füllung aus Frucht und Sahne...


Gebäckstück, Warschau, 2016.

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manuelberlin
Verlange mal in Berlin einen "Berliner". Dann bekommt man vermutlich einen Vogel gezeigt.

Na klar, dit Ding heißt 'Fannkuchen. :p

Und in München habe ich sogar schon welche in Sternform mit Bratapfel-Zimt-Füllung gemampft...


Stern-Pfannkuchen, München, 2018.

In Genf stieß ich auf Pfannkuchen in Brezelform, auch da war Berlin wieder mit im Spiel...


Bretzel de Berlin, Genf, 2018.

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manuelberlin
In Westdeutschland nördlich der Mainlinie ist das der gebräuchliche Ausdruck für eine Backware, die man wiederum in Süddeutschland und in Österreich als "Krapfen" kennt. In Berlin ein Pfannkuchen, worunter man anderswo wiederum ein Crêpe versteht.

Ist mir vor ein Paar Jahren in Norderstedt bei Hamburg passiert: Ich bei Aldi, suche beim Brot nach Pfannkuchen, finde keine, frage einen Mitarbeiter danach, der schleppt mich zur Tiefkühltruhe und zeigt mir Eierkuchen...



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manuelberlin
In Bayern könnte man heute in einem Kuhdorf schräg angeschaut werden, wenn man ein Brötchen verlangt.

Dass ich in einem bayerischen Kuhdorf mal schief angeguckt wurde, liegt schon mehr als zwanzig Jahre zurück. Damals habe ich in so einem Dorflädchen 'n Päckchen Kaujummi verlangt.

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manuelberlin
"Sonnabend" ist m.E. nur noch bei Berliner Traditionalisten gebräuchlich.

Seltsam, alle gebürtigen Berliner, mit denen ich zu tun habe, reden vom Sonnabend. Und darunter ist vermutlich nur ein sehr geringer Anteil an Leuten, die man in irgendeiner Form als traditionalistisch veranlagt bezeichnen könnte.

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manuelberlin
Hat jemand von Euch jemals außerhalb eines journalistischen Artikels den Begriff "Pennäler" gehört?

Aber sicher doch. In Filmen der 1960er-Jahre ist der Begriff gelegentlich zu hören und "Penne" sagte man selbst während meiner Schulzeit noch. In Neukölln gibt es eine Schule, da steht an der Tür des Hausmeisters bis heute "Pedell" geschrieben.

Viele Grüße vom Oberdeck...


BVG - Doofheit auf Rädern!
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Oberdeck
Hallo,

zum Ausklang der Sommerferien muss ich noch einmal kurz auf die Gebäckdiskussion zurückkommen.

Viele Grüße vom Oberdeck...

Im Hauptbahnhof Fürth (bei Nürnberg, also im Frankenland!) sah ich vor einigen Jahren eine Angebotstafel, auf der "Schrippen" angepriesen wurden...

Beste Grüße
Harald Tschirner
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