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Auf ins Pankower Mexiko-Viertel - SPD will U2, U3 und U8 verlängern
geschrieben von B-V 3313 
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def
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B-V 3313
Ja, aber dann ohne Kehranlage. Mit Kehranlage würde ein guter Kilometer gebaut werden müssen.

Gut, im Falle des Falles könnte man auf die hier sicher verzichten. Zumal es sicher einiges an technischer wie rechtlicher Komplexität nähme, wenn das Tunnelbauwerk vor den S-Bahn-Brücken endete.

Zwei Bemerkungen dazu:

1. Wenn die Lücke geschlossen wird, dann sollte es am Mexikoplatz einen trockenen Übergang zwischen den Bahnhöfen von U und S geben, d.h. einen direkten Zugang von der U in das ehrwürdige Empfangsgebäude, zumindest in den Teil unter den S-Bahn-Gleisen, wo man auch nach Ladenschluß noch hineinkommt ("Seiteneingang Lindenthaler Allee");

2. Kehranlage: man kann sich ja auch von der Überlegung leiten lassen, daß man sowieso später mal an die wiederaufgebaute Stammbahn bei Kleinmachnow will, und dann nach nur einem Kilometer nach der Abstellanlage Krumme Lanke noch eine Wendeanlage in den Untergrund setzen? Muß nicht.

Ich denke dabei auch an die derzeitige Endhaltestelle einer der Frankfurter U-Bahn-Strecken, die am Ostbahnhof. Dort existiert ebenfalls keine Wendeanlage hinter den Bahnsteigen, dafür aber Weichen "vor" der Haltestelle, wo man auf das andere Gleis wechseln kann und am Bahnsteig (Mittelbahnsteig) eine Anzeige, von welchem Gleis die nächste Bahn abfährt.


heute mal keine sig
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def
Dafür gäbe es just auf der anderen Seite des U-Bahnhofs Krumme Lanke eine Wagenhalle, die auf Revitalisierung wartet.

Ist ja alles in der Mache/Planung.

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def
Ich verstehe allerdings auch nicht, wieso Züge nicht über Nacht auch einfach im (dann unterirdischen und abstellbaren) U-Bahnhof Mexikoplatz abgestellt werden könnten.

Nun müssen ja auch mal tagsüber Züge umgebildet werden (verstärkt bzw. geschwächt). Zudem braucht der wachsende Wagenpark Platz.

Zitat
def
Ich bin schon bei der Billiglösung hinsichtlich des Kosten-Nutzen-Verhältnisses sehr skeptisch. Wenn man dahinter noch eine Abstellanlage baut, ist ein den Kosten entsprechender Nutzen sicher nicht mehr gegeben.

Aber sich auf Dauer betriebliche Einschränkungen zu erkaufen soll besser sein?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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PassusDuriusculus
Und ich weiß nicht, ob ich Züge von der U2 erst nach Krumme Lanke rausfahren lassen möchte um sie abzustellen.

Nein, aber die U2 blockiert z.B. Gleise in Fehrbelliner Platz und Spichernstraße. Die fallen dann für die U3 weg.

Zitat
PassusDuriusculus
Dann lieber ne großzügige Abstellanlage für die U2 in Pankow Kirche und für die U1 am Adenauerplatz oder gar S-Bf. Halensee

Und das geht alles zeitgleich in den Betrieb? Zumal der Platz jetzt schon eng ist, wenn das Netz noch wächst, kommen noch mehr Wagen und die brauchen noch mehr Platz.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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def

Gut, im Falle des Falles könnte man auf die hier sicher verzichten. Zumal es sicher einiges an technischer wie rechtlicher Komplexität nähme, wenn das Tunnelbauwerk vor den S-Bahn-Brücken endete.

Ob U-Bahneingänge so gut mit dem denkmalgeschützten Ensemble Mexikoplatz (da sind die Grünen in der BVV auf dem Holzweg) harmonieren, wage ich zu bezweifeln.
Und wirklich attraktiver als die kurze Fahrt mit dem 622/118 wird die Sache auch nicht, wenn man erst einmal von der S-Bahn zur Sven-Hedin-Straße laufen müsste.

Grüße
Nic
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B-V 3313
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PassusDuriusculus
Und ich weiß nicht, ob ich Züge von der U2 erst nach Krumme Lanke rausfahren lassen möchte um sie abzustellen.

Nein, aber die U2 blockiert z.B. Gleise in Fehrbelliner Platz und Spichernstraße. Die fallen dann für die U3 weg.

Zitat
PassusDuriusculus
Dann lieber ne großzügige Abstellanlage für die U2 in Pankow Kirche und für die U1 am Adenauerplatz oder gar S-Bf. Halensee

Und das geht alles zeitgleich in den Betrieb? Zumal der Platz jetzt schon eng ist, wenn das Netz noch wächst, kommen noch mehr Wagen und die brauchen noch mehr Platz.

Naja Fall 1:
Das U-Bahn-Netz bleibt erstmal so wie es ist und der zusätzliche Wagenbedarf beschränkt sich auf evtl. Taktverdichtungen oder bessergesagt Rücknahme von Taktreduzierungen ^^
Dann wirst du doch nicht ernsthaft vorschlagen ausgerechnet in Krumme Lanke zusätzliche großzügige Abstellanlagen zu schaffen.

Fall 2:
Das U-Bahn-Netz wird erweitert und man brauch neue Abstellkapazitäten:

Diese würde ich dann bei den entsprechenden Verlängerungen dem Bedarf angemessen mitplanen.
1.) Glaube ich, dass die U3 zum Mexikoplatz (falls sie kommt) erst nach U1/U2-Verlängerungen umgesetzt wird.
2.) Für solche U1/U2(oder U4-) Verlängerungen sollte man dann dort vor Ort zusätzliche Abstellkapazitäten schaffen. (Und für Großprofil sowieso nicht in Krumme Lanke ;-p )
3.) Für die U3 würde eine Verlängerung nach Mexikoplatz ca. 1 Umlauf mehr bedeuten. Den bekommt man am Mexikoplatz im Bahnhof unter.

Und bevor dort alle 4 Minuten eine U-Bahn zum Mexikoplatz fährt, können mit 8-Wagen-Zügen schon mal starke Kapazitätszuwächse erzielt werden.

Klar gibt es da die FU. Allerdings denke ich, dass bezogen auf die Mitarbeiter und Studis schon der Anteil am ÖPNV sehr hoch ist.
Klar gibt es in den Villenkolonien viele Autofahrende, aber da wohnen jetzt nicht so viele Leute, dass die Züge auch bei einer hypothetischen, also sinnvoll angegangenen Verkehrswende, voll werden.

4.) Wenn dann noch hypothetischer die U3 nach Kleinmachnow verlängert werden sollte, kann man dann entlang der Strecke zusätzliche Abstellkapazitäten für die U3 schaffen ^^
Zitat
PassusDuriusculus
Naja Fall 1:
Das U-Bahn-Netz bleibt erstmal so wie es ist und der zusätzliche Wagenbedarf beschränkt sich auf evtl. Taktverdichtungen oder bessergesagt Rücknahme von Taktreduzierungen ^^
Dann wirst du doch nicht ernsthaft vorschlagen ausgerechnet in Krumme Lanke zusätzliche großzügige Abstellanlagen zu schaffen.


Was ist dazu besser geeignet als die Endbahnhöfe der Außenäste? Das passt auch zu den Fahrgastströmen. Abends raus und morgens rein in die Stadt.

Zitat
PassusDuriusculus
3.) Für die U3 würde eine Verlängerung nach Mexikoplatz ca. 1 Umlauf mehr bedeuten. Den bekommt man am Mexikoplatz im Bahnhof unter.

Tja, und wie ersetzt man die Kehranlage Krumme Lanke?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313
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PassusDuriusculus
3.) Für die U3 würde eine Verlängerung nach Mexikoplatz ca. 1 Umlauf mehr bedeuten. Den bekommt man am Mexikoplatz im Bahnhof unter.

Tja, und wie ersetzt man die Kehranlage Krumme Lanke?

Durch Mittelbahnsteig in U Mexikoplatz, ein Weichenkreuz zwischen Krumme Lanke und Mexikoplatz zum Gleiswechsel, und Anzeigen auf dem Bahnsteig, von welchem Gleis der nächste Zug abfährt.


heute mal keine sig



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.2019 18:24 von L.Willms.
Sind denn genug Abstellkapazitäten in der alten Werkstatt Krumme Lanke, die die Kehranlage entbehrlich machen würde ?

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Viele Grüße aus Wedding
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Nicolas Jost
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Gut, im Falle des Falles könnte man auf die hier sicher verzichten. Zumal es sicher einiges an technischer wie rechtlicher Komplexität nähme, wenn das Tunnelbauwerk vor den S-Bahn-Brücken endete.

Ob U-Bahneingänge so gut mit dem denkmalgeschützten Ensemble Mexikoplatz (da sind die Grünen in der BVV auf dem Holzweg) harmonieren, wage ich zu bezweifeln.
Und wirklich attraktiver als die kurze Fahrt mit dem 622/118 wird die Sache auch nicht, wenn man erst einmal von der S-Bahn zur Sven-Hedin-Straße laufen müsste.

Es wäre schön, wenn die Eingangshalle für die ursprüngliche Nutzung genutzt würde. U-Bahn-Eingang statt Kaffee verkaufen.

IsarSteve
Zitat
Wollankstraße
Sind denn genug Abstellkapazitäten in der alten Werkstatt Krumme Lanke, die die Kehranlage entbehrlich machen würde ?

Die Kehranlage ist entbehrlich.

Wie schon mehrfach erklärt, zuletzt in 06.08.2019 18:24


heute mal keine sig
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L.Willms
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Wollankstraße
Sind denn genug Abstellkapazitäten in der alten Werkstatt Krumme Lanke, die die Kehranlage entbehrlich machen würde ?

Die Kehranlage ist entbehrlich.

Wie schon mehrfach erklärt, zuletzt in 06.08.2019 18:24

Dein Beitrag bringt uns aber absolut nicht weiter. Der doppelte (günstiger als dein Gleiskreuz) Gleiswechsel reicht für den Fahrgastbetrieb natürlich aus, die Anzeigen sind hier in Berlin eh Standard. Man benötigt aber die Abstellkapazitäten, gerade in Zeiten eines wachsenden Wagenparks. Da helfen deine Ideen von 18:24Uhr nicht.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313
Man benötigt aber die Abstellkapazitäten, gerade in Zeiten eines wachsenden Wagenparks.

Abstellkapazitäten sind was andres als eine Kehranlage.

Erstere könnte man in U Krumme Lanke finden.


heute mal keine sig
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L.Willms
Abstellkapazitäten sind was andres als eine Kehranlage.

Für dich vielleicht.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313
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L.Willms
Abstellkapazitäten sind was andres als eine Kehranlage.

Für dich vielleicht.

Nicht nur für mich. Aber für Autonummern mag das anders sein. Hier geht es aber um Schienenfahrzeuge.


heute mal keine sig
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L.Willms
Nicht nur für mich. Aber für Autonummern mag das anders sein. Hier geht es aber um Schienenfahrzeuge.

Dann kannst du den Passus in der BOStrab bestimmt zitieren.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Wollen wir jetzt ernsthaft schon über Abstellkapazitäten und den Übergang U-Bahn - S-Bahn in Mexikoplatz diskutieren?!

Ich bin raus.
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B-V 3313
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L.Willms
Nicht nur für mich. Aber für Autonummern mag das anders sein. Hier geht es aber um Schienenfahrzeuge.

Dann kannst du den Passus in der BOStrab bestimmt zitieren.

Welchen Passus? Genauer: welchen Paragraphen? Zu welcher Frage?

Hier ist der ganze Text.


heute mal keine sig
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L.Willms
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B-V 3313
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L.Willms
Nicht nur für mich. Aber für Autonummern mag das anders sein. Hier geht es aber um Schienenfahrzeuge.

Dann kannst du den Passus in der BOStrab bestimmt zitieren.

Welchen Passus? Genauer: welchen Paragraphen? Zu welcher Frage?

Hier ist der ganze Text.

Du erfindest doch einen Unterschied zwischen Abstellgleisen und einer Kehranlage. Von uns hat niemand Kehrgleise für den normalen Fahrgastbetrieb gefordert, in Berlin kennt man das auch bereits seit Jahrzehnten, gibt es an verschiedenen Bahnhöfen doch überhaupt keine Kehrgleise (Ruhleben, Innsbrucker Platz etc.). Irgendwo müssen die Züge aber nachts abgestellt werden und die Kehrgleise sind bereits voll und das wird sich bei der angestrebten Vergrößerung des Wagenparks auch nicht ändern. Daher scheint es mir nicht besonders schlau auch noch vorhandene Kehranlagen zu beseitigen.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.2019 23:34 von B-V 3313.
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Latschenkiefer
Wollen wir jetzt ernsthaft schon über Abstellkapazitäten und den Übergang U-Bahn - S-Bahn in Mexikoplatz diskutieren?!

Das gehört doch dazu und wenn man nicht hier darüber redet, wo sonst?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313
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Latschenkiefer
Mein Beispiel sollte nur zeigen, dass es offenbar sehr vom Zufall abhängig ist, welche U-Bahn / S-Bahn / Straßenbahn gebaut wird oder auch nicht. Wenn der CDU/FDP-Senat den Weiterbau bereits 1988 beschlossen hätte, würde es die U9 Süd heute geben. Und der Südring wäre eventuell erst 1998 in Betrieb gegangen...

Ach was wurde da schon alles geplant. 1973 ging man davon aus, innerhalb der nächsten zehn Jahre folgende U-Bahnstrecken zu bauen:
Geplante Inbetriebnahmedaten:
Linie 9 -> Walther-Schreiber-Platz - Rathaus Steglitz (01.10.1974)
Linie 9 -> Leopoldplatz - Osloer Straße (01.05.1976)
Linie 8 -> Gesundbrunnen - Osloer Straße (Ende 1977)
Linie 7 -> Fehrbelliner Platz - Richard-Wagner-Platz (Anfang 1978)
Linie 7 -> Richard-Wagner-Platz - Rohrdamm (Anfang 1980)
Linie 8 -> Osloer Straße - Alt-Reinickendorf (Ende 1981)
Linie 7 -> Rohrdamm - Falkenseer Platz (1982)
Linie 8 -> Alt-Reinickendorf - Märkisches Viertel (Ende 1983)

Das wären 23,9 km (Linie 7: 12,3 km, Linie 8: 8,5 km, Linie 9: 3,1 km) neue U-Bahnstrecken gewesen und weil U-Bahnbau so schön ist, wollte man um 1975 auch noch mit dem Bau der U10 auf der Strecke Kurfürstenstraße - Rathaus Steglitz anfangen.

Nur die letzten drei genannten Verlängerungen wurden nicht realisiert.
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