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Wiederaufbau der Siemensbahn
geschrieben von Trittbrettfahrer 
Zitat
Heidekraut
Ich bin auch skeptisch, denn die Erfahrungen mit der Heidekraut, die auch anfangs dachte, es ist ganz easy ein Wiederaufbau, und dann unterschätzte, was auf sie zukommt.
[...]

Das ist komplett falsch. Die NEB hat sich sogar sehr intensiv Gedanken gemacht und dann entschieden, dass sie eben nicht auf den Bestand setzt und kleinteilige Planfeststellungsverfahren für jene Abschnitte macht, die einer Änderung unterliegen, sondern ein dreigeteiltes Planfeststellungsverfahren für den Neubau in Wilhelmsruh und die Bestandsstrecke mit Teilverfahren für Berlin und Brandenburg durchzuführen.

Die NEB war sich sogar sehr bewusst, dass das Ganze ne Nummer zu groß für sie ist und hat daher die Planung der Bestandsstrecke extern an einen "Global Player" vergeben, nämlich DB E&C. Und erst dann begann das Desaster, denn E&C hat den Auftrag offenbar nicht ernst genommen und das Verfahren mehr oder weniger komplett in den Sand gesetzt. Soweit ich weiß, wurde die Planungsvereinbarung irgendwann gekündigt und die Planung neu an erfahrenere Ingenieurbüros vergeben, die nun den Karren aus dem Dreck ziehen dürfen.

In jedem Fall eine völlig andere rechtliche Situation, als bei der Siemensbahn, wo eben wirklich ein Wiederaufbau stattfindet und deswegen auf die durchaus denkbare Erhöhung der Streckengeschwindigkeit verzichtet wird. Was mich in der Diskussion hier wundert ist aber der Punkt, dass bisher viel über Lärmschutz getippt wurde, aber (sofern ich es nicht überlesen habe) keiner eingebracht hat, dass die Bahn sehr wohl Lärmschutzmaßnahmen in Form von Unterschottermatten und/oder besohlten Schwellen durchführt. Ob Schienenstegdämpfer und 'besonders überwachtes Gleis' zum Einsatz kommen sollen hab ich allerdings auch noch nicht gelesen.

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Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Was mich in der Diskussion hier wundert ist aber der Punkt, dass bisher viel über Lärmschutz getippt wurde, aber (sofern ich es nicht überlesen habe) keiner eingebracht hat, dass die Bahn sehr wohl Lärmschutzmaßnahmen in Form von Unterschottermatten und/oder besohlten Schwellen durchführt. Ob Schienenstegdämpfer und 'besonders überwachtes Gleis' zum Einsatz kommen sollen hab ich allerdings auch noch nicht gelesen.

Wird in der Präsentation im Live-Mitschnitt erwähnt. Auf dem Bahndamm wird es keine Unterschottenmatten geben. "Unterschottermatten sind speziell für Stahlbauwerke, so wie hier auf dem Viadukt, als auch dem Rohrdamm .... da werden wir das vorsehen". "Ansonsten haben wir in engen Radien Schienenschmieranlagen" ... "Weitere schalltechnische Maßnahmen werden nicht erfolgen" (im video ab Min 54:00).
Ich schließe daraus, daß es somit auf der Siemensbahn keine besohlten Schwellen, Schienenstegdämpfer oder ein besonders überwachtes Gleis geben wird. Schallschutzwände wird es nur im planfestzustellenden Abschnitt 1.1 (Jungfernheide bis Spree) geben.
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein
Zitat
Jay
Was mich in der Diskussion hier wundert ist aber der Punkt, dass bisher viel über Lärmschutz getippt wurde, aber (sofern ich es nicht überlesen habe) keiner eingebracht hat, dass die Bahn sehr wohl Lärmschutzmaßnahmen in Form von Unterschottermatten und/oder besohlten Schwellen durchführt. Ob Schienenstegdämpfer und 'besonders überwachtes Gleis' zum Einsatz kommen sollen hab ich allerdings auch noch nicht gelesen.

Wird in der Präsentation im Live-Mitschnitt erwähnt. Auf dem Bahndamm wird es keine Unterschottenmatten geben. "Unterschottermatten sind speziell für Stahlbauwerke, so wie hier auf dem Viadukt, als auch dem Rohrdamm .... da werden wir das vorsehen". "Ansonsten haben wir in engen Radien Schienenschmieranlagen" ... "Weitere schalltechnische Maßnahmen werden nicht erfolgen" (im video ab Min 54:00).
Ich schließe daraus, daß es somit auf der Siemensbahn keine besohlten Schwellen, Schienenstegdämpfer oder ein besonders überwachtes Gleis geben wird. Schallschutzwände wird es nur im planfestzustellenden Abschnitt 1.1 (Jungfernheide bis Spree) geben.

In der Präsi steht aber was von besohlten Schwellen auf Seite 12. Ich hatte es so verstanden, dass man auf dem Viadukt Unterschottermatten verwendet und auf dem Bahndamm besohlte Schwellen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Heidekraut
Ich bin auch skeptisch, denn die Erfahrungen mit der Heidekraut, die auch anfangs dachte, es ist ganz easy ein Wiederaufbau, und dann unterschätzte, was auf sie zukommt.

Es ist aber auch eine Frage der Einstellung. Sollen sie doch ihre U-Bahn weiter bauen, da braucht es keinen Schallschutz.

Aber die Heidekrautbahn hat ein Pflanfeststellungsverfahren bekommen, was dann in die Hose ging. Deshalb wird ja hier genau darauf verzichtet.
Wäre das hier nötig, dann müsste das Viadukt wahrscheinlich weg. Dann wird’s die Siemensbahn nicht mehr geben.
Also: ohne Lärmschutz auf dem Viadukt oder gar nicht.
Allerdings nicht die einzige Hochbahn in Berlin.
Zitat

Thomas Krickstadt am 2.5.2026 um 5.04 Uhr:

[...] Weiterhin vermute ich, dass es im DB-Konzern etwas länger dauert, das Video auf dem angekündigten YouTube-Kanal zu veröffentlichen.

Genau zwei weitere Tage: <https://www.youtube.com/watch?v=4Ft_2frIXIA>.

Viele Grüße, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Warum wird es an einem Freitag (14.08) den offiziellen Baustart geben? Freitags um eins macht jeder seins...
Wird das mehr als der erste Spatenstich und das obligatorische Glas Sekt dazu?
Zitat
Henrik
Warum wird es an einem Freitag (14.08) den offiziellen Baustart geben? Freitags um eins macht jeder seins...
Wird das mehr als der erste Spatenstich und das obligatorische Glas Sekt dazu?

Wie kommst du denn auf den 14.8. als offiziellen Start?

Weil es doch jetzt gerade losgeht mit den Vorbereitungen, ebenso geht es jetzt mit der Lageruntersuchung los und im Juni die Probesanierungen beginnen. Im Oktober dann der Beschnitt, und dann gehts in 2027 mit den Brückensainierungen los. März 2027 die Bahndammsanierung.

Wenn man so will laufen die Arbeiten ja auch schon längst: Vor drei Jahren wurden verschiedene Probeanstriche aufgetragen, davor wurden die alten Gleise ausgebaut, dann wurde gerade viel vermessen, geplant, vor Ort getestet, und jetzt gehts schrittweise immer mehr in die Umsetzung.
Ich habe das Datum von dieser Seite abgeleitet: [www.entwicklungsstadt.de]
Dort wird explizit der 14.08. geschrieben.
Zitat

"Henrik" am 7.5.2026 um 10.20 Uhr:

Ich habe das Datum von dieser Seite abgeleitet: [www.entwicklungsstadt.de]

Diese Seite ist auf den 5. November 2024 datiert und ist weder eine Seite von der Bahn noch von der Stadt. Darin wird noch vom Konflikt mit der Deges berichtet (wegen des Neubaus der Rudolf-Wissell-Brücke), der laut Anwohnerinformationsveranstaltung inzwischen gelöst sein soll. Das Bauarbeitenstartdatum 14. August 2026 ist damit obsolet geworden.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
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