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Wiederaufbau der Siemensbahn
geschrieben von Trittbrettfahrer 
Zitat
andre_de
Es ist bemerkenswert, wie einige hier diametral verschiedene Maßstäbe anwenden, je nach persönlicher Verkehrsmittel-Präferenz. Bei U-Bahn-Projekten wird jeder denkbare verkehrliche Nutzen und jede Wirtschaftlichkeit verbissen infrage gestellt und zerredet. Bei einem S-Bahn-Projekt wird mein vorsichtiger Hinweis, dass trotz aller Euphorie früher oder später mal jemand nach dem verkehrlichen Nutzen und nach der Wirtschaftlichkeit fragen wird, als ketzerisch zerrissen. Ich habe bei beiden Diskussions-Themen viel über die sehr spezifischen Maßstäbe Einiger hier gelernt, und beende beide Themen hiermit für mich.

Wow! Statt einzuräumen, dass die Idee eines "wirklich innovativen Verkehrsmittels" unausgereift war (wofür dich mit großer Wahrscheinlichkeit genau keiner "ketzerisch zerrissen" hätte), holst du das Strohmann-Argument "Gute-Seite-böse-Seite" hervor und spielst die beleidigte Leberwurst. Was für ein schwacher Abgang.

Viele Grüße
Florian Schulz

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Zitat
Florian Schulz
[…] spielst die beleidigte Leberwurst. Was für ein schwacher Abgang.

Keine Sorge, ich bin nicht beleidigt, ganz so relevant und weltbewegend ist das hier für mich nicht, ich hab auch noch paar andere Hobbys ;-) Du wirst mir (und jedem anderen) aber zugestehen, irgendwann nicht mehr weiterzudiskutieren, wenn für mich keine Erkenntnisse (mehr) rauskommen. Deswegen muss ich nicht gleich mit der weißen Fahne rumrennen. Wenn Dir dieses Bild aber irgendein Erfolgserlebnis bringt, kannst Du es gerne geschenkt haben.
Zitat
andre_de
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Florian Schulz
[…] spielst die beleidigte Leberwurst. Was für ein schwacher Abgang.

Keine Sorge, ich bin nicht beleidigt, ganz so relevant und weltbewegend ist das hier für mich nicht, ich hab auch noch paar andere Hobbys ;-) Du wirst mir (und jedem anderen) aber zugestehen, irgendwann nicht mehr weiterzudiskutieren, wenn für mich keine Erkenntnisse (mehr) rauskommen. Deswegen muss ich nicht gleich mit der weißen Fahne rumrennen. Wenn Dir dieses Bild aber irgendein Erfolgserlebnis bringt, kannst Du es gerne geschenkt haben.

Offenbar war das Thema dann doch wieder so weltbewegend für dich, dass du deine Gedanken hier veröffentlichen musstest. Selbstverständlich gestehe ich dir zu, Diskussionen zu beenden. Nur gehört es zum guten Ton beim Abgang Souveränität zu bewahren, statt auf persönlicher Ebene nachzutreten weil einem die Sachargumente ausgegangen sind. Man finde bestimmte Verkehrsmittel böse ist eine haltlose Zuschreibung, und den Gegenüber als ketzerisch zerredend hinzustellen ist Nachtreten aus niederen Gründen.

Florian Schulz

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andre_de

(Wiederinbetriebnahmen)
Für letzteres braucht man ebenfalls eine KNU, sofern man Bundesmittel z.B. nach dem GVFG anzapfen will, und davon ist auszugehen. Daran ändern auch die neuen Regeln nichts. Berlin wird den Wiederaufbau nicht alleine bezahlen, egal was ein Herr Müller früher mal versprochen hat.

Berlin zahlt hier bei der Wiederinbetriebnahme ausschließlich die relevanten Anteile gemäß Eisenbahnkreuzungsgesetz, oder?
Wobei ich die Vorgaben bei Instandsetzung/Grundsanierung nicht genau kenne. Es ist immerhin eine Eisenbahn des Bundes.
Wo ist bei Instandsetzung ein NKU erforderlich?
Zitat
TomB
Zitat
andre_de

(Wiederinbetriebnahmen)
Für letzteres braucht man ebenfalls eine KNU, sofern man Bundesmittel z.B. nach dem GVFG anzapfen will, und davon ist auszugehen. Daran ändern auch die neuen Regeln nichts. Berlin wird den Wiederaufbau nicht alleine bezahlen, egal was ein Herr Müller früher mal versprochen hat.

Berlin zahlt hier bei der Wiederinbetriebnahme ausschließlich die relevanten Anteile gemäß Eisenbahnkreuzungsgesetz, oder?
Wobei ich die Vorgaben bei Instandsetzung/Grundsanierung nicht genau kenne. Es ist immerhin eine Eisenbahn des Bundes.
Wo ist bei Instandsetzung ein NKU erforderlich?

Für eine Finanzierung erforderlicher Investitionen in die Infrastruktur stehen seit dem 1. Januar 2009 die Mittel der LuFV zur Verfügung. Für diejenigen Restmaßnahmen der Grunderneuerung, die in den 20 Jahren seit der Wiedervereinigung aufgrund der Verkehrsbedürfnisse bisher nicht umgesetzt wurden, stehen damit auch künftig Bundesmittel im Rahmen der LuFV zur Verfügung. Nur muß jetzt für jede Maßnahme eine Wirtschaftlichkeits- und Bedarfsuntersuchung geführt werden was bis 2009 nicht notwendig war.

Das Land Berlin finanziert nur seinen Anteil gemäß Eisenbahnkreuzungsgesetz.
Zitat
andre_de
Zitat
GraphXBerlin
Zitat

Zwei der drei Stationen liegen fußläufig neben einer U-Bahn-Station, die dritte j.w.d. Das dient alles nicht dem Beheben einer Erschließungslücke des zukünftigen Siemens-Campus. Dazu fehlt entweder eine zusätzliche Station oder ein Konzept zur Flächenerschließung von diesen Randbahnhöfen aus.
Letztendlich ist es doch egal ob da ein U-Bahnhof in der Nähe ist. Die S-Bahn gehört zur DB AG. Wenn die Siemensbahn wieder reaktiviert wird ist das doch gut und die U7 wird dennoch nach Spandau fahren. Hat man Angst, dass der U-Bahnhof Jungfernheide nur 50 Fahrgäste am Tag hat? Tut mir leid, ich verstehe diese ganzen Bedenken und die Kritik nicht. Je mehr desto besser. Spätestens wenn der ein oder andere mal wieder streikt ist es von Vorteil.

Das wird ja immer besser. Dann sollte man schnellstens die U10 in Steglitz für 500 Millionen fertig bauen. Falls auf der S1 mal wieder gestreikt wird.

Eisenbahn der Eisenbahn willen, darum geht es einigen offensichtlich. Aber zu einer U8-Verlängerung große Reden schwingen, dass man jeden Euro nur einmal ausgeben kann...

Also entnehme ich Deiner Antwort, dass Du die Siemensbahn nicht willst nur weil sie neben der U7 verläuft. Nochmal was ist daran so schlimm? Die S-Bahn ist nicht die BVG. Sonst wird immer gemeckert wenn zu wenig Angebote und Alternativen sind.

q



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.10.2020 23:43 von GraphXBerlin.
Zitat
B-V 3313
Zitat
GraphXBerlin
Spätestens wenn der ein oder andere mal wieder streikt ist es von Vorteil.

Weil man auch genau für diese Zwecke teure Schnellbahnen baut...

? Hier baut keiner etwas sondern etwas wird reaktiviert. Kein Zweck sondern ein Nebeneffekt.
Zitat
GraphXBerlin
Nochmal was ist daran so schlimm?

Parallelverkehr von Schnellbahnen bringt nichts außer hohen Kosten. Siehe U8-Nord.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
andre_de
Zitat
GraphXBerlin
Zitat

Zwei der drei Stationen liegen fußläufig neben einer U-Bahn-Station, die dritte j.w.d. Das dient alles nicht dem Beheben einer Erschließungslücke des zukünftigen Siemens-Campus. Dazu fehlt entweder eine zusätzliche Station oder ein Konzept zur Flächenerschließung von diesen Randbahnhöfen aus.
Letztendlich ist es doch egal ob da ein U-Bahnhof in der Nähe ist. Die S-Bahn gehört zur DB AG. Wenn die Siemensbahn wieder reaktiviert wird ist das doch gut und die U7 wird dennoch nach Spandau fahren. Hat man Angst, dass der U-Bahnhof Jungfernheide nur 50 Fahrgäste am Tag hat? Tut mir leid, ich verstehe diese ganzen Bedenken und die Kritik nicht. Je mehr desto besser. Spätestens wenn der ein oder andere mal wieder streikt ist es von Vorteil.

Das wird ja immer besser. Dann sollte man schnellstens die U10 in Steglitz für 500 Millionen fertig bauen. Falls auf der S1 mal wieder gestreikt wird.

Eisenbahn der Eisenbahn willen, darum geht es einigen offensichtlich. Aber zu einer U8-Verlängerung große Reden schwingen, dass man jeden Euro nur einmal ausgeben kann...

Also entnehme ich Deiner patzigen Antwort, dass Du die Siemensbahn nicht willst nur weil sie neben der U7 verläuft. Nochmal was ist daran so schlimm? Die S-Bahn ist nicht die BVG. Sonst wird immer gemeckert wenn zu wenig Angebote und Alternativen sind.

q

Hä? Er vermisst einfach nur eine Variantenaufstellung und sachliches Begründungsverfahren.
Er will doch die Siemensbahn. Vermutlich will er aber auch, dass die begrenzten finanziellen Resourcen mit möglichst größter Wirkung dem ÖPNV zu Gute kommen.

Man muss nicht immer die negativen Punkte beim Gegenüber suchen...
Zitat
GraphXBerlin
? Hier baut keiner etwas sondern etwas wird reaktiviert.

Klar, das kostest ja auch keinen müden Euro. In welcher Welt lebst du eigentlich? Immer noch in der Westberliner Subventionsoase?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.10.2020 23:41 von B-V 3313.
Zitat
B-V 3313
Zitat
GraphXBerlin
Nochmal was ist daran so schlimm?

Parallelverkehr von Schnellbahnen bringt nichts außer hohen Kosten. Siehe U8-Nord.
Was hat denn aber die S-Bahn mit der BVG zu tun? Die U7 muß dennoch die Fahrgäste nach Spandau bringen und die Siemensbahn auf alternativen zweiten Wege zum Campus. Für viele wird die S-Bahn vom Anschluß her attraktiver sein als die U-Bahn.
Zitat
B-V 3313
Zitat
GraphXBerlin
? Hier baut keiner etwas sondern etwas wird reaktiviert.

Klar, das kostest ja auch keinen müden Euro. In welcher Welt lebst du eigentlich? Immer noch in der Westberliner Subventionsoase?
DAnn formuliere Deine Sätze genauer und länger. Nur "bauen" klingt nach Neubau. Und was kümmert Dich die Investition der Bahn? Sollen sie doch machen. Möchtest Du die Siemensbahn lieber abreißen?
Zitat
GraphXBerlin
Was hat denn aber die S-Bahn mit der BVG zu tun?

Falls es dir entgangen ist, der S-Bahnboykott ist vorbei und es gibt sogar eine Tarifgemeinschaft! Man betrachtet das Schnellbahnnetz mittlerweile als eine Einheit und trennt nicht mehr nach den Betreibern.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
GraphXBerlin
DAnn formuliere Deine Sätze genauer und länger.

Das schreibst du mir garantiert nicht vor.

Zitat
GraphXBerlin
Nur "bauen" klingt nach Neubau.

Für dich vielleicht, aber das ist mir egal.

Zitat
GraphXBerlin
Und was kümmert Dich die Investition der Bahn?

Nix Bahn.

Zitat
GraphXBerlin
Sollen sie doch machen.

Genau, immer raus mit den Steuergeldern.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Selbst wenn es auf Streckenabschnitten (nicht die ganze Siemensbahn zwischen Jungfernheide und Hakenfelde wird parallel zur U7 verkehren) Parallelverkehr (wie ist da eigentlich die räumliche Entfernung maximal?) gibt, muss das nicht verkehrt sein. Es werden dennoch mehr neue Kunden vom attraktiven Schnellbahn-Verkehr erschlossen, da der Weg zur Bahn sich für die Hälfte der Fahrgäste verkürzt. Im Falle von S- und U-Bahn ist im Streikfall immer eine Alternative vorhanden. Im Falle von Bauarbeiten oder betrieblichen Störungen ist kein Ersatzverkehr notwendig.

Wenn Parallelverkehr abgelehnt wird, dann müsste die U5 zwischen Wuhletal und Hbf in Frage gestellt werden, große Teile der U7 überflüssig sein, der U2–Betrieb zwischen Schönhauser Allee und Pankow entfallen und U6 nördlich von Friedrichstraße diskutiert werden.

Abschnittsweise ist Parallelverkehr durchaus möglich und sinnvoll. Für eine Verkehrswende benötigen wir von allen ÖPNV-Varianten deutlich mehr Kapazitäten und auch viele weitere Strecken an Schnellbahnen.
Zitat
DaniOnline
Selbst wenn es auf Streckenabschnitten (nicht die ganze Siemensbahn zwischen Jungfernheide und Hakenfelde wird parallel zur U7 verkehren) Parallelverkehr (wie ist da eigentlich die räumliche Entfernung maximal?) gibt, muss das nicht verkehrt sein. Es werden dennoch mehr neue Kunden vom attraktiven Schnellbahn-Verkehr erschlossen, da der Weg zur Bahn sich für die Hälfte der Fahrgäste verkürzt. Im Falle von S- und U-Bahn ist im Streikfall immer eine Alternative vorhanden. Im Falle von Bauarbeiten oder betrieblichen Störungen ist kein Ersatzverkehr notwendig.

Wenn Parallelverkehr abgelehnt wird, dann müsste die U5 zwischen Wuhletal und Hbf in Frage gestellt werden, große Teile der U7 überflüssig sein, der U2–Betrieb zwischen Schönhauser Allee und Pankow entfallen und U6 nördlich von Friedrichstraße diskutiert werden.

Abschnittsweise ist Parallelverkehr durchaus möglich und sinnvoll. Für eine Verkehrswende benötigen wir von allen ÖPNV-Varianten deutlich mehr Kapazitäten und auch viele weitere Strecken an Schnellbahnen.

Du hast völlig Recht. Parallelverkehr ist schon sinnvoll wenn viele Leute die Strecke benutzen. Z. B. ist in Köln die Nord-Süd-Stadtbahn und in München die zweite S-Bahnstammstrecke im Bau. Sie sind zur Entlastung der vorhandenen Strecke vorgesehen.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.10.2020 23:02 von Henning.
Wobei kaum eine der Berliner Schnellbahnstrecken wirklich überlastet ist, es fehlt eher an Fahrzeugen und Personal, um die maximalmöglichen Takte zu fahren.
Zitat
B-V 3313
Zitat
GraphXBerlin
DAnn formuliere Deine Sätze genauer und länger.

Das schreibst du mir garantiert nicht vor.

Zitat
GraphXBerlin
Nur "bauen" klingt nach Neubau.

Für dich vielleicht, aber das ist mir egal.

Zitat
GraphXBerlin
Und was kümmert Dich die Investition der Bahn?

Nix Bahn.

Zitat
GraphXBerlin
Sollen sie doch machen.

Genau, immer raus mit den Steuergeldern.

1. Und ich lasse mir von Dir nicht den Mund verbieten. Ich kein Respekt dann Du auch kein Respekt.
2. Mir nicht.
3. Nee is klar...
4. Genau, ist ja nur Steuergeld. Informiere Dich mal etwas besser.
Zitat
GraphXBerlin
4. Genau, ist ja nur Steuergeld. Informiere Dich mal etwas besser.

Dann sind z.B. die ersten 2,3 Millionen Euro für die Planungen vom Land Berlin für dich wohl keine Steuergelder? Was dann, Spenden?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Na dann lassen wir die Siemensbahn abreißen. Zufrieden? Und Deine Spandauer U-Bahn ist für die Zukunft evtl. lustig voll und bei Streik freut sich Siemens. Was willst Du nun eigentlich? Ach übrigens: Könnten wir die U9 wieder bis Walther-Schreiber-Platz zurückziehen? Ist unnötiger Parallelverkehr.
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