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Wiederaufbau der Siemensbahn
geschrieben von Trittbrettfahrer 
Zitat
krickstadt
Moin.

Die Berliner Woche vom 23. (online) bzw. 28. Mai 2022 (gedruckt in den beiden Ausgaben des Spandauer Volksblatts, PDF-Datei, 6.305.360 Bytes) berichtet über einen Beschluss des Verkehrsausschusses des Bezirks:

Zitat

Spandau fordert Tunnellösung für die Siemensbahn schon ab Siemensstadt

Ist die Entscheidung nachvollziehbar, weil es dafür einige Gründe gibt? Oder ist sie abwegig, weil dadurch das gesamte Projekt gefährdet werden könnte? Diese Frage stellt sich nach der Sitzung des Verkehrsausschusses am 17. Mai.

[...] Thomas Frey
.

Gruß, Thomas


Also im Beschlussantrag steht folgendes:"Das Bezirksamt wird beauftragt, sich mit Nachdruck bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass der Streckenverlauf der Siemensbahn unterirdisch bis nach Hakenfelde fortgeführt wird."
[www.berlin.de]

Das kriege ich mit dem Artikel nicht so ganz zusammen - "Tunnel ab Siemensstadt" - einem Bahnhof in Dammlage, "die Straßenbahn braucht noch bis Ende der 30er Jahre" - was meinen die denn, wie schnell man den Tunnel bauen würde?
Kurzum, das ist schon alles eher wirr, da denkt man sich, dass es doch ganz gut ist, dass der Bezirk das nicht zu entscheiden hat.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.05.2022 10:35 von Nemo.
Zitat
Nemo
Zitat
krickstadt
Moin.

Die Berliner Woche vom 23. (online) bzw. 28. Mai 2022 (gedruckt in den beiden Ausgaben des Spandauer Volksblatts, PDF-Datei, 6.305.360 Bytes) berichtet über einen Beschluss des Verkehrsausschusses des Bezirks:

Zitat

Spandau fordert Tunnellösung für die Siemensbahn schon ab Siemensstadt

Ist die Entscheidung nachvollziehbar, weil es dafür einige Gründe gibt? Oder ist sie abwegig, weil dadurch das gesamte Projekt gefährdet werden könnte? Diese Frage stellt sich nach der Sitzung des Verkehrsausschusses am 17. Mai.

[...] Thomas Frey
.

Gruß, Thomas


Also im Beschlussantrag steht folgendes:"Das Bezirksamt wird beauftragt, sich mit Nachdruck bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass der Streckenverlauf der Siemensbahn unterirdisch bis nach Hakenfelde fortgeführt wird."
[www.berlin.de]

Das kriege ich mit dem Artikel nicht so ganz zusammen - "Tunnel ab Siemensstadt" - einem Bahnhof in Dammlage, "die Straßenbahn braucht noch bis Ende der 30er Jahre" - was meinen die denn, wie schnell man den Tunnel bauen würde?
Kurzum, das ist schon alles eher wirr, da denkt man sich, dass es doch ganz gut ist, dass der Bezirk das nicht zu entscheiden hat.

Unabhängig vom (un-)realistischen Zeithorizont, den man dort annimmt, ist es ja durchaus nachvollziehbar, das der Bezirk an dieser Stelle auf Nummer sicher gehen will, was die Vorbereitung der Verlängerung angeht. Allerdings wäre es dann jetzt mehr geboten, alle formalen Schritte dafür einzuleiten und den Senat dafür zu begeistern, sodass man zeitnah mit den Vorplanungen anfangen könnte. Daran mangelt es ja im Moment mehr.

Wäre es eigentlich formal möglich, die Bahn nur bis Siemensstadt in Betrieb zu nehmen, und dahinter die Strecke neuzuplanen? Oder gibt es formale Gründe, dass die Strecke nur in gesamter Länger und auch nur genauso wie vorher wieder in Betrieb gehen kann?
Zitat
Slighter

Wäre es eigentlich formal möglich, die Bahn nur bis Siemensstadt in Betrieb zu nehmen, und dahinter die Strecke neuzuplanen? Oder gibt es formale Gründe, dass die Strecke nur in gesamter Länger und auch nur genauso wie vorher wieder in Betrieb gehen kann?

Natürlich kann man auch Teilstrecken in Betrieb nehmen. Ich halte allerdings die Strecke über Gartenfeld hinaus für derartig unrealistisch, dass alles was über eine Freihaltung des Platzes für eine Schildvortriebs-Startbaugrube hinausgeht, rausgeschmissenes Geld ist. Den Bahnhof Gartenfeld wiederum halte ich als Umsteigeknoten von Anfang für wichtig.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Slighter

Wäre es eigentlich formal möglich, die Bahn nur bis Siemensstadt in Betrieb zu nehmen, und dahinter die Strecke neuzuplanen? Oder gibt es formale Gründe, dass die Strecke nur in gesamter Länger und auch nur genauso wie vorher wieder in Betrieb gehen kann?

Natürlich kann man auch Teilstrecken in Betrieb nehmen. Ich halte allerdings die Strecke über Gartenfeld hinaus für derartig unrealistisch, dass alles was über eine Freihaltung des Platzes für eine Schildvortriebs-Startbaugrube hinausgeht, rausgeschmissenes Geld ist. Den Bahnhof Gartenfeld wiederum halte ich als Umsteigeknoten von Anfang für wichtig.

Das sehe ich genauso. Und zudem werden die Aufstellgleise zwischen Siemensstadt und Gartenfeld dringend für die Abstellung von Zügen gebraucht. An deren Ende liegt bereits Gartenfeld.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Was die Bereitschaft zu Tunnellösungen betrifft, so haben wir ja inzwischen reichlich Erfahrungen der Lichterfelder. Man sollt eher nicht so lauthals nach einem Tunnel rufen.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Man sollt eher nicht so lauthals nach einem Tunnel rufen.

Der Senat hat sich hier aber bereits entschieden, dass es jenseits von Gartenfeld ausschließlich im Tunnel weitergeht - natürlich hat sich nicht rumgesprochen, dass das Projekt damit beerdigt worden ist.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat

Nemo am 27.5.2022 um 10.32 Uhr:

[...] im Beschlussantrag steht folgendes: [...] Das kriege ich mit dem Artikel nicht so ganz zusammen

Im Artikel steht: "Diesem im Vergleich zur moderateren Forderung der CDU verschärften Antrag stimmte der Verkehrsausschuss mehrheitlich zu.". Offensichtlich hat der Verkehrsausschuss noch etwas dem Antrag der CDU hinzugefügt.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
Nemo
Zitat
Heidekraut
Man sollt eher nicht so lauthals nach einem Tunnel rufen.

Der Senat hat sich hier aber bereits entschieden, dass es jenseits von Gartenfeld ausschließlich im Tunnel weitergeht - natürlich hat sich nicht rumgesprochen, dass das Projekt damit beerdigt worden ist.

Das stimmt so nicht. Es gibt drei Varianten und eine davon ist keine reine Tunnellösung. Ich kenne keine Entscheidung, welche Variante es nun wird.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen S-Bahn/BVG) 1868-2022
Es geht um den Irrsinn, die Strecke erst 1:1 wiederaufzubauen um dann nach wenigen Jahren in Gartenfeld wieder alles/vieles abzureißen um dann die Insel Gartenfeld und weiter die Wasserstadt/Hakenfelde zu erreichen.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
Es geht um den Irrsinn, die Strecke erst 1:1 wiederaufzubauen um dann nach wenigen Jahren in Gartenfeld wieder alles/vieles abzureißen um dann die Insel Gartenfeld und weiter die Wasserstadt/Hakenfelde zu erreichen.

Es muss ja gar nicht so viel abgerissen werden. Im Grunde betrifft das lediglich den Bahnsteig und eines der beiden Gleise. Den Rest kann man als Abstellanlage weiter verwenden.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Moin.

Zu der erstellten Machbarkeitsstudie einer Verlängerung der Siemensbahn bis nach Hakenfelde wurde heute eine parlamentarische Anfrage nebst Antwort veröffentlicht:

Zitat

Anfrage des Abgeordneten Kristian Ronneburg (Die Linke) vom 16.5.2022 und Antwort vom 30.5.2022: Machbarkeitsstudie zur Verlängerung der Siemensbahn

Vorbemerkung der Verwaltung: Die Schriftliche Anfrage betrifft (zum Teil) Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl um eine sachgerechte Antwort bemüht und hat daher die DB AG (Deutsche Bahn AG) um Stellungnahme gebeten, sie wird in der Antwort an den entsprechend gekennzeichneten Stellen wiedergegeben.

Frage 1: Aus welchen Gründen wurde im Rahmen der Untersuchungen zu Reaktivierung und Erweiterung der Siemensbahn ausschließlich die Varianten eines unterirdischen Bahnhofs an der Gartenfelder Straße geprüft? Welche Gründe sprechen aus Sicht des Senats gegen eine oberirdische Realisierung des geplanten Bahnhofs?

Antwort zu 1.: In der Machbarkeitsuntersuchung zur Verlängerung der Siemensbahn wurde für den Bahnhof Gartenfeld sowohl eine unterirdische, als auch eine Variante in Hochlage geprüft. Gegen eine oberirdische Variante spricht, dass die Verlängerung über die Insel Gartenfeld ebenfalls oberirdisch verlaufen müsste und als Viadukt über der Straße zwischen der geplanten Bebauung verlaufen würde.

Frage 2: Warum wurden im Rahmen der Untersuchungen zur Verlängerung der Siemensbahn lediglich Varianten mit 2 Stationen und den damit eingehend längeren Zugangswegen in die Untersuchung einbezogen? Liegt dieser Herangehensweise eine fundierte Analyse des Verkehrspotenzials vor Ort zugrunde?

Antwort zu 2.: In der Untersuchung wurde auf Varianten mit einem zusätzlichen Haltepunkt auf der Insel Gartenfeld verzichtet, da der Abstand zu dem bisherigen Haltepunkt sehr gering wäre. Grundsätzlich wird ein zusätzlicher Haltepunkt auf der Insel Gartenfeld jedoch nicht ausgeschlossen. Die Machbarkeitsuntersuchung ist eine technische Untersuchung, deren Ziel die generelle Machbarkeit einer Verlängerung der Siemensbahn ist. Eine fundierte Analyse des Verkehrspotenzials wird daher im weiteren Verfahren und in der Abwägung berücksichtigt.

Frage 3: Inwieweit wurden die Standorte Rauchstraße Höhe Hugo-Cassirer-Straße sowie Rauchstraße Höhe Streitstraße im Hinblick auf die bestehende sowie die geplante Bebauung in den betreffenden Stadtteilen als mögliche Stationslagen in die Untersuchung einbezogen? Aus welchen Gründen wurden diese Standorte ggf. nicht näher untersucht?

Antwort zu 3.: Die DB AG teilt hierzu mit: "Beide genannten Standorte wurden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie betrachtet. Als bauliche Prämisse war dabei zu berücksichtigen, dass Haltepunkte in einer sogenannten "offenen Bauweise" errichtet werden. Dies bedeutet, dass oberhalb des geplanten Haltepunkts, zum Zeitpunkt der Realisierung, keine Bebauung vorliegen darf. Ein Trassenverlauf und eine Stationslage im Bereich Rauchstraße Höhe Streitstraße wurde in der Machbarkeitsstudie aufgrund gleisgeometrischer Zwänge (z.B. wären benötigte Kurvenradien nicht einhaltbar) als nicht geeignet ausgewiesen. Im Bereich Rauchstraße Höhe Hugo-Cassirer-Straße ist durch die bestehende und geplante Bebauung, insbesondere im Bereich der beiden Havelufer, ein Trassenkorridor und eine Station baulich nur sehr eingeschränkt möglich, sodass die Machbarkeitsstudie als Ergebnis andere Standorte für die Stationslagen ausgewiesen hat."

Frage 4: Warum wurde in den Varianten 2 und 3 eine oberirdische Führung der erweiterten Siemensbahn von Gartenfeld bis über die Havel ausgeschlossen und nicht weiter untersucht?

Frage 5: Was spricht aus Sicht des Senats gegen eine Streckenführung mittels Brücken über den Alten Spandauer Schifffahrtskanal auf Höhe der Rhenaniastraße sowie über die Havel im Verlauf Daumstraße bis Rauchstraße?

Antwort zu 4. und 5.: Die DB AG teilt hierzu mit: "Aufgrund der bestehenden bzw. unmittelbar geplanten Bebauung am Havelufer auf Höhe der Rhenaniastraße und im Verlauf Daumstraße bis Rauchstraße sind die Möglichkeiten zur Anordnung einer S-Bahntrasse im Planungsraum sehr eingeschränkt. Eine Streckenführung mittels Brücke, also eine Weiterführung der Trasse auf einer aufgeständerten S-Bahntrasse, kann aufgrund fehlender Flächen in diesem Bereich nicht realisiert werden. Es bleibt daher eine Tunnelvariante als Möglichkeit, um in diesem Planungsraum eine geeignete S-Bahntrasse zu entwickeln."

Frage 6: Welche Vorstellungen hat der Senat zur Verknüpfung der verlängerten Siemensbahn mit der in Planung befindlichen Straßenbahnstrecke "Urban Tech Republic" (UTR) - Spandau und zum Erreichen eines insgesamt möglichst großen Fahrgastpotenzials durch Aufgabenteilung beider Neubaustrecken? Wann und wie soll die Abstimmung zwischen beiden Projekten verlaufen?

Antwort zu 6.: S-Bahn und Straßenbahn erfüllen grundsätzlich unterschiedliche Aufgaben. Die mögliche Verlängerung der Siemensbahn könnte die Insel Gartenfeld sowie den Ortsteil Hakenfelde mit einer schnellen Verbindung an das Berliner Zentrum anbinden. Die Straßenbahn wird hingegen nach ihrer jetzigen Planung eine Erschließungswirkung im Gebiet entfalten. Zudem wird sie die Bereiche mit dem Spandauer Zentrum und der UTR verbinden. Auch dies sind Relationen, die bereits heute oder in absehbarer Zukunft ein hochwertiges Schienenverkehrsmittel rechtfertigen. Die gegenseitige Ergänzung beider Neubaustrecken kann dazu beitragen, das Gesamtsystem ÖPNV attraktiver zu gestalten.

Frage 7: Aus welchen Gründen wird die Machbarkeitsstudie zur Verlängerung der Siemensbahn nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht?

Antwort zu 7.: Die Machbarkeitsuntersuchung ist eine technische Untersuchung, die lediglich die technische Machbarkeit verschiedener Varianten und den möglichen Anschluss der Verlängerung an die "Bestandsstrecke" untersucht. Die Verlängerung der Siemensbahn befindet sich im behördlichen Entscheidungsprozess; es wurde jedoch eine Karte der möglichen Verlängerungen aus der Untersuchung und die relevanten Informationen auf der i2030-Homepage (https://www.i2030.de/siemensbahn/) veröffentlicht.
.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
Anfrage
In der Untersuchung wurde auf Varianten mit einem zusätzlichen Haltepunkt auf der Insel Gartenfeld verzichtet, da der Abstand zu dem bisherigen Haltepunkt sehr gering wäre.

Das fasst ganz gut zusammen, wieso die Verlängerung für Gartenfeld hinaus niemals kommen wird. Es mag bloß noch keiner sagen.
Zitat
krickstadt
Moin.

Zu der erstellten Machbarkeitsstudie einer Verlängerung der Siemensbahn bis nach Hakenfelde wurde heute eine parlamentarische Anfrage nebst Antwort veröffentlicht:

Zitat

Anfrage des Abgeordneten Kristian Ronneburg (Die Linke) vom 16.5.2022 und Antwort vom 30.5.2022: Machbarkeitsstudie zur Verlängerung der Siemensbahn
[...]
Frage 7: Aus welchen Gründen wird die Machbarkeitsstudie zur Verlängerung der Siemensbahn nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht?

Antwort zu 7.: Die Machbarkeitsuntersuchung ist eine technische Untersuchung, die lediglich die technische Machbarkeit verschiedener Varianten und den möglichen Anschluss der Verlängerung an die "Bestandsstrecke" untersucht. Die Verlängerung der Siemensbahn befindet sich im behördlichen Entscheidungsprozess; es wurde jedoch eine Karte der möglichen Verlängerungen aus der Untersuchung und die relevanten Informationen auf der i2030-Homepage (https://www.i2030.de/siemensbahn/) veröffentlicht.
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Viele Grüße, Thomas

Vielen Dank, Thomas. Diese Antwort macht sprachlos. Dürfen wir Interessierte vielleicht selbst entscheiden, ob das für uns relevant ist?

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Ist denn nicht die Oberirdische Inbetriebnahme des Bahnhofs Gartenfelde bereits beschlossen, außerhalb der Machbarkeit einer Verlängerung?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Ist denn nicht die Oberirdische Inbetriebnahme des Bahnhofs Gartenfelde bereits beschlossen, außerhalb der Machbarkeit einer Verlängerung?

Ja, eigentlich schon. Man weiß aber natürlich nie, was die Tunnelfans noch so aushecken.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Das wurde hier vor ein paar Seiten andiskutiert wie man das mit einer Verlängerung machen könnte. Im Bereich Bahnhof Gartenfeld.
Ich kann mich nur an eine ausgedehnte Diskussion über Hochbahnen erinnern. Dem ich hinzufügen möchte, dass es sich zwar um eine Bahn in Hochlage handelt, teilweise aber als Hochbahn ausgeführt wurde, Und dass man noch einen Unterschied machen kann zwischen einer Bahn in Dammlage und einer, die auf einem Viadukt verläuft, wie die Stadtbahn, oder die Ringbahnspitzkehre, welche demnächst teilweise als City-S-Bahn eine Wiedergeburt erfährt.

War der Vorschlag für die Tunnellösung nun einen zusätzlichen Tunnelbahnsteig in Gartenfelde zu errichten und somit den vorhandenen Bahnhof für aussetzende, bzw. kehrende Züge weiter zu nutzen?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Ich kann mich nur an eine ausgedehnte Diskussion über Hochbahnen erinnern. Dem ich hinzufügen möchte, dass es sich zwar um eine Bahn in Hochlage handelt, teilweise aber als Hochbahn ausgeführt wurde, Und dass man noch einen Unterschied machen kann zwischen einer Bahn in Dammlage und einer, die auf einem Viadukt verläuft, wie die Stadtbahn, oder die Ringbahnspitzkehre, welche demnächst teilweise als City-S-Bahn eine Wiedergeburt erfährt.

War der Vorschlag für die Tunnellösung nun einen zusätzlichen Tunnelbahnsteig in Gartenfelde zu errichten und somit den vorhandenen Bahnhof für aussetzende, bzw. kehrende Züge weiter zu nutzen?

Der Vorschlag war unter der Insel Gartenfeld einen neuen Bahnhof zu bauen und den alten Bahnhof Gartenfeld anderweitig zu nutzen. Die Gleise bieten ja wunderbare Abstellmöglichkeiten und für das Gebäude findet sich sicherlich eine andere Lösung.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.06.2022 11:06 von Nemo.
Zitat
Heidekraut
(...) Gartenfelde (...)

Gartenfeld! Erst in Hakenfelde käme das "e" hinzu.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat

"Nemo" am 11.6.2022 um 11.06 Uhr:

Der Vorschlag war unter der Insel Gartenfeld einen neuen Bahnhof zu bauen und den alten Bahnhof Gartenfeld anderweitig zu nutzen.

Ich glaube nicht, dass das so ausführbar wäre, denn man wird die Rampe zu einer unterirdischen Strecke nicht mit einem Schildvortrieb, sondern nur in offener ("Berliner") Bauweise erstellen können. Die Abstellanlage (von der ja nur noch das Gelände, aber keine Gleise mehr existieren) und der alte S-Bahnhof Gartenfeld (Bahnsteig und Zugangsbereich) werden dabei sicherlich verloren gehen.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
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