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Sanierung der U6 ab Mai 2021.
geschrieben von IsarSteve 
Zitat
PassusDuriusculus
Naja theoretisch ist ja ein 10-Minuten-Takt bis Tegel möglich. Es fehlt halt nur der Puffer.

Der Puffer fehlt so sehr, dass es schon hart an der Grenze von "theoretisch möglich" ist.
Auch für einen Baufahrplan geht das nicht.

Man kriegt Güterbahnhof Reinickendorf - Tegel nicht unter 5 Minuten hin.

Einzige Idee:
Wenn man jeden zweiten Zug in Nervenklinik durchfahren ließe, das dorthin muss ja nicht verdichtet werden, dort bleibt ja die U8.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.09.2019 20:12 von Global Fisch.
Wie sind denn die Beschleunigungswerte mit Diesel? Könnte man Einsetzer Schönholz - Tegel mit Dieseltriebwagen fahren?
Zitat
VvJ-Ente
Wie sind denn die Beschleunigungswerte mit Diesel? Könnte man Einsetzer Schönholz - Tegel mit Dieseltriebwagen fahren?

Was soll denn ein Dieseltriebwagen besser machen als ein 481? Von Güterbahnhof Reinickendorf nach Tegel hat man nur dieses eine Gleis, das andere zweigt ja Richtung Stadler Reinickendorf bei der Nervenklinik ab.
Zitat
IsarSteve
Zitat
Joe
Zitat
IsarSteve
Zitat
Henning

Wann werden die Arbeiten im südlichen Teil der U6 im Bereich Tempelhof voraussichtlich stattfinden?

Ich glaube, dass sie abgeschlossen sind. Es gab doch 2018 & 2017 Sperrungen.

Na, bist du dir da sicher?
In diesem Jahr sollte doch ab Oktober die Strecke Tempelhof- Alt Mariendorf gesperrt werden. (Zeitung Berliner Woche: "So sollen im Herbst für rund vier Monate Bauarbeiten auf dem südlichen Abschnitt stattfinden, wobei der Einbau sogenannter Gleiswechsel im Mittelpunkt steht.")
Die Bauarbeiten sind, lt. Mario aka weißer Bim, aber abgesagt worden. Vielleicht wegen der Sperrung der U7 und der damit verbundenen hohen Anzahl an SEV Bussen?
Nein, bin ich nicht.

Genau das meinte ich. Ich wollte wissen, ob die Bauarbeiten im Bereich Tempelhof vor oder nach den Arbeiten in Reinickendorf stattfinden werden.
Zitat
Henning
Zitat
IsarSteve
Zitat
Joe
Zitat
IsarSteve
Zitat
Henning

Wann werden die Arbeiten im südlichen Teil der U6 im Bereich Tempelhof voraussichtlich stattfinden?

Ich glaube, dass sie abgeschlossen sind. Es gab doch 2018 & 2017 Sperrungen.

Na, bist du dir da sicher?
In diesem Jahr sollte doch ab Oktober die Strecke Tempelhof- Alt Mariendorf gesperrt werden. (Zeitung Berliner Woche: "So sollen im Herbst für rund vier Monate Bauarbeiten auf dem südlichen Abschnitt stattfinden, wobei der Einbau sogenannter Gleiswechsel im Mittelpunkt steht.")
Die Bauarbeiten sind, lt. Mario aka weißer Bim, aber abgesagt worden. Vielleicht wegen der Sperrung der U7 und der damit verbundenen hohen Anzahl an SEV Bussen?
Nein, bin ich nicht.

Genau das meinte ich. Ich wollte wissen, ob die Bauarbeiten im Bereich Tempelhof vor oder nach den Arbeiten in Reinickendorf stattfinden werden.

Das kann Dir keiner sagen. Die Planungen für das nächste Jahr laufen noch. Wie Mario schon schrieb hängt das auch von der Bereitstellung der Busleistungen ab. Der SEV für Warschauer Straße - Kottnusser Tor ist zumindest erst einmal für das nächste Jahr fest eingeplant, mal sehen, was dann noch übrig bleibt.
Zitat
Global Fisch
Zitat
VvJ-Ente
Wie sind denn die Beschleunigungswerte mit Diesel? Könnte man Einsetzer Schönholz - Tegel mit Dieseltriebwagen fahren?

Was soll denn ein Dieseltriebwagen besser machen als ein 481? Von Güterbahnhof Reinickendorf nach Tegel hat man nur dieses eine Gleis, das andere zweigt ja Richtung Stadler Reinickendorf bei der Nervenklinik ab.
Beispielsweise schneller beschleunigen oder abschnittsweise 100 oder 120 km/h fahren und so die Strecke in weniger als 5 Minuten schaffen.
Zitat
VvJ-Ente
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Global Fisch
Zitat
VvJ-Ente
Wie sind denn die Beschleunigungswerte mit Diesel? Könnte man Einsetzer Schönholz - Tegel mit Dieseltriebwagen fahren?

Was soll denn ein Dieseltriebwagen besser machen als ein 481? Von Güterbahnhof Reinickendorf nach Tegel hat man nur dieses eine Gleis, das andere zweigt ja Richtung Stadler Reinickendorf bei der Nervenklinik ab.
Beispielsweise schneller beschleunigen oder abschnittsweise 100 oder 120 km/h fahren und so die Strecke in weniger als 5 Minuten schaffen.

Ich habe es nicht im Kopf, bin aber sicher, dass Du auf dem Gleis keine 100 km/h fahren darfst (nebenbei: dann ginge auch ein Toaster von Gesundbrunnen, ggf. schon von der nördlichen Ringbahn). Und schneller beschleunigen und kürzere Fahrgastwechselzeiten als ein 481? Welcher Diesel-Triebwagen soll das können?

Und notfalls die Halte in K-B-N und Eichborndamm weglassen kannst Du mit einem 481 auch.
Zitat
Global Fisch
Und schneller beschleunigen (...) als ein 481? Welcher Diesel-Triebwagen soll das können?

Gefühlt jeder. Kaum etwas bietet so wenig Fahrspaß wie eine BR 481.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Global Fisch
Und schneller beschleunigen (...) als ein 481? Welcher Diesel-Triebwagen soll das können?

Gefühlt jeder. Kaum etwas bietet so wenig Fahrspaß wie eine BR 481.

Sicher bietet die BR481 wenig Fahrspaß, keine Frage. Aber die Max-Beschleunigung liegt bei etwa 1,0 m/s^2; die bei Lint 41 oder 646 bei 0,6... 0,85.

Fahrgastwechselzeiten kommen dazu; 481 ist auf die Bahnsteighöhen ausgelegt, die Diesel-TW eher nicht.
Ist denn die Strecke überhaupt mit PZB ausgerüstet? Wenn nicht, fällt ja alles außer der S-Bahn weg.

Dennis
Zitat
drstar
Ist denn die Strecke überhaupt mit PZB ausgerüstet? Wenn nicht, fällt ja alles außer der S-Bahn weg.

Tegel - Reinickendorf ist "Gemeinschaftsstrecke", müsste also mit PZB ausgerüstet sein. Aber nach Schönholz kommt man nicht mit PZB.
Zitat
andre_de
Bestandteil des Ausbaus der Kremmener Bahn ist neben der Wiederherstellung der Zweigleisigkeit auch die Ertüchtigung der Bahnsteige, d.h. Wiederherstellung der ursprünglichen Länge und teilweise der zweiten Bahnsteigkante, im Falle KaBöN außerdem eine Verschiebung des Bahnsteigs vor zur Straße hin mit zusätzlichem Zugang und barrierefreier Erschließung. Und dass bis Tegel das dritte Gleis für die Durchbindung des Prignitz-Express kommen soll (und damit kein Gemeinschaftsbetrieb auf dem 10-Minuten-Takt-Abschnitt), ist ebenfalls unstrittig und Teil des Projekts.

Weißt Du auch, was für den Bahnof Tegel geplant ist? Wird der Bahnhof nach Norden an die Gorkistraße verschoben und der heutige Zuagng zum "Südzugang" (am Besten unter die Gorkistraße in Troglage) oder soll dass bei dem Schranken-Gedöns bleiben, so dass der Busverkehr dann später alle zehn Minuten für fünf Minuten ausgebremst wuird...?

Gruß
Salzfisch

---
Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!
Zitat
Salzfisch
Zitat
andre_de
Bestandteil des Ausbaus der Kremmener Bahn ist neben der Wiederherstellung der Zweigleisigkeit auch die Ertüchtigung der Bahnsteige, d.h. Wiederherstellung der ursprünglichen Länge und teilweise der zweiten Bahnsteigkante, im Falle KaBöN außerdem eine Verschiebung des Bahnsteigs vor zur Straße hin mit zusätzlichem Zugang und barrierefreier Erschließung. Und dass bis Tegel das dritte Gleis für die Durchbindung des Prignitz-Express kommen soll (und damit kein Gemeinschaftsbetrieb auf dem 10-Minuten-Takt-Abschnitt), ist ebenfalls unstrittig und Teil des Projekts.

Weißt Du auch, was für den Bahnof Tegel geplant ist? Wird der Bahnhof nach Norden an die Gorkistraße verschoben und der heutige Zuagng zum "Südzugang" (am Besten unter die Gorkistraße in Troglage) oder soll dass bei dem Schranken-Gedöns bleiben, so dass der Busverkehr dann später alle zehn Minuten für fünf Minuten ausgebremst wuird...?

Gruß
Salzfisch

Genau das ist Teil der i2030-Untersuchungen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Salzfisch
Weißt Du auch, was für den Bahnof Tegel geplant ist? Wird der Bahnhof nach Norden an die Gorkistraße verschoben und der heutige Zuagng zum "Südzugang" (am Besten unter die Gorkistraße in Troglage) oder soll dass bei dem Schranken-Gedöns bleiben, so dass der Busverkehr dann später alle zehn Minuten für fünf Minuten ausgebremst wuird...?

Wie Jay schon schrieb, laufen dazu noch die Untersuchungen, und gerade der Bahnhof Tegel ist natürlich die größte Herausforderung für die Durchbindung des Prignitz-Express. Ich weiß nur, dass man u.a. eine Variante diskutiert hat, den Regionalbahnsteig in südlicher Verlängerung des S-Bahnsteigs anzulegen. Von Ideen, den S-Bahnsteig nach Norden zu verschieben, habe ich noch nichts gehört.

Viele Grüße
André
Zitat
Salzfisch
Weißt Du auch, was für den Bahnof Tegel geplant ist? Wird der Bahnhof nach Norden an die Gorkistraße verschoben und der heutige Zuagng zum "Südzugang" (am Besten unter die Gorkistraße in Troglage) oder soll dass bei dem Schranken-Gedöns bleiben, so dass der Busverkehr dann später alle zehn Minuten für fünf Minuten ausgebremst wuird...?

Reicht denn überhaupt die Strecke von der Autobahnquerung südlich des heutigen Bf Tegel bis zum Hermsdorfer Damm, um einen Bahnsteig in Troglage und die notwendigen Rampen unterzubringen? Ich meine, Autobahnquerung erfolgt in Ebene 0, Gorkistraße mit Bahnsteig Ebene –1 und Waidmannsluster Damm dann Ebene +1.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.09.2019 08:51 von Jumbo.
Zitat
andre_de
Ich weiß nur, dass man u.a. eine Variante diskutiert hat, den Regionalbahnsteig in südlicher Verlängerung des S-Bahnsteigs anzulegen.

Wie unpraktisch ist das denn? Das wäre dann ja noch abgelegener als die jetzige Lage des S-Bahnhofs...

Schaut man sich das ganze auf Luftbildern an, sieht man gut, dass der S-Bahnsteig von der Länge her ziemlich exakt in die Lücke zwische aktuellem nördlichen Bahnsteigende und Bahnübergang passen würde. Der jetzige Bahnhofsausgang würde dann zum Südzugang so dass dort kein Anwohner Nachteile hätte. Wird das ganze in Troglage gebaut, kann eine breite "Brücke" darüber gelegt werden mit Abgängen auf beiden Seiten zum Bahnsteig. Würde die Straße auf der Ostseite etwas nach Norden verschwenkt (unter Wegfall einiger Parkplätze, könnten östlich der Brücke auch Bushaltestellen angelegt werden, so dass die Umsteigebeziehung Bus<>S-Bahn attraktiver würde bzw. dort erstmalig vorhanden wäre.

Eigentlich sieht die Trasse dort ja recht breit aus, nach Osten wäre der Trog natürlich durch die westliche Begrenzungswand des Autobahntunnels begrenzt. Man müsste also am S-Bahnsteig noch eingleisig mit der Regionalbahn vorbeikommen. Ein geeigneter Platz für einen (seitlichen) Regionalbahnsteig wäre dann aber eher nördlich der Gorkistraße auf Höhe des Parkplatzes - dadurch, dass die beiden S-Bahngleise dort wieder zusammenlaufen wäre ja dort mehr Platz vorhanden.

Man würde so eine furchtbare Verspätungsquelle für den Busverkehr beseitigen und gleichzeitig die Umsteigesituation stark verbessern. Schon zur Wiedereröffnung der S-Bahn wurde ja bemängelt, dass dort nur eine (?) Buslinie hält. Das Ganze würde sicher auch mehr Fahrgäste von der U-Bahn Richtung S-Bahn locken (um mal die Verbindung zum Thread-Titel herzustellen), da die S-Bahn heute ja für alle Leute, die mit dem Bus weiter müssen, relativ ungeeignet ist.

Ich hoffe also das Beste (siehe oben) und befüchte das Schlimmste (Fotbestehen des Bahnübergangs, der alle 10 Minuten für 5 Minuten schließt, also die Hälfte der Zeit zu ist und eine Regionalbahnhalt irgendwo im Nichts zwischen Autobahn und Sportanlage...)

Gruß
Salzfisch

---
Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!
@Salzfisch: Ja, diese Idee der hintereinander liegenden Bahnsteige halte ich auch für bescheuert, ich wollte es hier einfach nur erwähnen, dass es die wohl gibt.

Zu Deinen anderen Ideen drei generelle Anmerkungen:

- Der Knackpunkt in Tegel ist, dass genau an diesem ohnehin schwierig gelegenen Bahnhof auch noch der Übergang von dreigleisig südlich Tegel (2 S-Bahn, 1 Regio-Gleis) auf zweigleisig nördlich von Tegel (zwei Gleise im Mischbetrieb) erfolgen soll. Dieser Übergang kann nun nördlich oder südlich des bestehenden Bahnsteigs erfolgen. So oder so muss das von Süden kommende Regionalgleis eins der S-Bahn-Gleise kreuzen.

- Außerdem muss in Tegel jede zweite S-Bahn kehren, da der 10-Minuten-Takt dann dort endet. Der kehrende Zug darf aber nicht der Regionalbahn im Weg stehen.

- Eine Unterführung unter der Gorkistraße müsste sich nicht nur nach Lichtraumprofil und Trassierung der S-Bahn richten, sondern auch des Regionalzugverkehrs. D.h. ggf. keine 40 Promille Steigung und Berücksichtigung einer zukünftigen Elektrifizierung beim Lichtraumprofil und damit bei der Tiefenlage. Da kanns dann schon schwer werden mit den Rampenlängen auf beiden Seiten.
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