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Traditionsfahrt der AG Traditionsbus Berlin am 05.10.2019
geschrieben von Micha 
Zitat
der weiße bim
Wagen anderer Betriebe waren hin und wieder in besonderen Situationen in (West-)Berlin im Einsatz, wie direkt nach den Mauerbau 1961 (als grenzüberschreitende Linien wegfielen) oder nach dem Mauerfall, der einen enormen nicht geplanten Anstieg der Fahrgastzahlen auslöste.

Seit 1950 fuhren keine Busse der BVG-West mehr über die Sektoren- oder Stadtgrenze. Der Mehrbedarf kam 1961 durch den S-Bahnboykott.

Zitat
der weiße bim
Es gab auch Zusammenarbeit mit westdeutschen Städten wie Lübeck, da fuhren BVG-Doppeldecker in den Sommerferien in Lübeck und im Gegenzug LVG-Wagen im Winter in Berlin. Daher hat die Arbeitsgemeinschaft Traditionsbus (ATB) sogar Lübecker Wagen im historischen Bestand [www.traditionsbus.de].

Echt? Wann soll das gewesen sein?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.2019 18:01 von B-V 3313.
Die Leute, die im Juli 1961 mit der U-Bahn von Wedding nach Kreuzberg oder Neukölln gefahren sind, sind nach dem Mauerbau wie gefahren?
Zitat
VvJ-Ente
Die Leute, die im Juli 1961 mit der U-Bahn von Wedding nach Kreuzberg oder Neukölln gefahren sind, sind nach dem Mauerbau wie gefahren?

Na weiterhin mit der U-Bahn, mangels Fahrgastwechsel im Ostsektor (außer Friedrichstraße) sogar schneller.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Micha
Die ATB Traditionsfahrt habe ich mir am vergangenen Sonnabend natürlich anhesehen. Unterwegs war ich zwischen Lichterfelde Ost und dem Walther-Schreiber-Platz. Wie immer zu Fuß und mit Fotoapparat bewaffnet. Daraus nun ein paar meiner visuellen Eindrücke von diesem wie immer sehr schönen Ereignis.



1405 passiert als 17E das Stadion Lichterfelde am Ostpreußendamm Richtung Celsiusstraße




Gruß
Micha

Zu diesem Bustyp hätt ich mal ne Frage...
Die kamen ja nach der Wende auch auf einmal in den Ostteil der Stadt auf Linie, hab die z.T. in Johannistal erlebt.
Mir wurde mal erzählt, solche Busse wären bei Hannover als "Senatsreserve" eingelagert gewesen,
für den Fall einer erneuten Berlinblockade (so wie die gefüllten Lagerhäuser und Bunker).
Ist da was wahres dran oder hat sich jemand ausgesponnen.??

danke

T6JP
Die U-Bahnen sind zwar relativ schnell wieder durchgefahren, aber eine Menge Leute wollten nicht durch den Ostsektor fahren. Eine meiner Tanten ist sogar noch in den 80ern vom Kottbusser Tor über Zoo und Leopoldplatz in den Wedding gefahren, anstatt mit der Linie 8 "untendurch".
Diese Eindecker fuhren z.B. im Ostteil auf der Linie 269 zum Elsterwerdaer Platz.
Wir haben damals immer „alte Gurke“ zu denen gesagt, da die Ikarus Schlenki doch schöner waren :-)
Gibt es mal wieder eine Gelegenheit, mit einem Ikarus in Berlin zu fahren ? Ich mag am liebsten den Ikarus Gelenkbus der BVB, 4-Türer.
Zitat
T6Jagdpilot
Mir wurde mal erzählt, solche Busse wären bei Hannover als "Senatsreserve" eingelagert gewesen,
für den Fall einer erneuten Berlinblockade (so wie die gefüllten Lagerhäuser und Bunker).
Ist da was wahres dran oder hat sich jemand ausgesponnen.??

Das ist eine Legende.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
VvJ-Ente
Die U-Bahnen sind zwar relativ schnell wieder durchgefahren, aber eine Menge Leute wollten nicht durch den Ostsektor fahren. Eine meiner Tanten ist sogar noch in den 80ern vom Kottbusser Tor über Zoo und Leopoldplatz in den Wedding gefahren, anstatt mit der Linie 8 "untendurch".

Die konnten knapp zwei Wochen nach der Errichtung der Schandmauer die Linie G nutzen.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Mont Klamott
Wir haben damals immer „alte Gurke“ zu denen gesagt, da die Ikarus Schlenki doch schöner waren :-)

Trotz der extrem hohen Einstiege?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Das waren noch andere Zeiten. Damals wurde bei Kinderwägen noch angefasst, mobilitätseingeschränkte Fahrgäste hatten allerdings keine Chance. Die Schaltung war für den Fahrer anspruchsvoller, als die Automatik-Wagen, die dann Einzug hielten.
Vor ca. 10 Jahren hatte ich nochmal Gelegenheit in Budapest im Ikarus mitzufahren, inzwischen sind dort viele neue Strassenbahnstrecken entstanden.


Zitat
B-V 3313
Zitat
Mont Klamott
Wir haben damals immer „alte Gurke“ zu denen gesagt, da die Ikarus Schlenki doch schöner waren :-)

Trotz der extrem hohen Einstiege?
Zitat
VvJ-Ente
Gibt es auch Bilder aus dem Norden?
Welcher Norden? Reinickendorf? Hamburg? Ostsee? Die Tradifahrt fand in Wilmersdorf und Steglitz statt. ;-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.2019 22:30 von GraphXBerlin.
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Micha
Die ATB Traditionsfahrt habe ich mir am vergangenen Sonnabend natürlich anhesehen. Unterwegs war ich zwischen Lichterfelde Ost und dem Walther-Schreiber-Platz. Wie immer zu Fuß und mit Fotoapparat bewaffnet. Daraus nun ein paar meiner visuellen Eindrücke von diesem wie immer sehr schönen Ereignis.



1405 passiert als 17E das Stadion Lichterfelde am Ostpreußendamm Richtung Celsiusstraße




Gruß
Micha

Zu diesem Bustyp hätt ich mal ne Frage...
Die kamen ja nach der Wende auch auf einmal in den Ostteil der Stadt auf Linie, hab die z.T. in Johannistal erlebt.
Mir wurde mal erzählt, solche Busse wären bei Hannover als "Senatsreserve" eingelagert gewesen,
für den Fall einer erneuten Berlinblockade (so wie die gefüllten Lagerhäuser und Bunker).
Ist da was wahres dran oder hat sich jemand ausgesponnen.??

danke

T6JP
Die Senatsreserve an Lebensmitteln hatte ja den Sinn im Falle einer Blockade die Versorgung der Stadt für einen gewissen Zeitraum zu sichern. Bei den Bussen ist ja die Unlogik, dass die Fahrzeuge die in der Stadt sind ja weiterhin fahren können. Somit muß nichts geholt werden. Davon abgesehen, dass sie im Falle einer Blockade evtl. gar nicht in die Stadt hätten einfahren dürfen. Das ist also keine "Legende" sondern schlicht Schwachsinn im wahrsten Sinne des Wortes. ;-)
Zitat
VvJ-Ente
Gibt es auch Bilder aus dem Norden?

Obgleich die Traditionsfahrt sich im Wesentlichen auf das Einzugsgebiet der heutigen Linie 186 beschränkte, waren für den Abend durchaus Fahrten einiger Busse zum ursprünglichen Ziel der Linie 86 in der Invalidenstraße angekündigt und dann am Samstagabend auch realisiert worden. Aber dort war ich nicht und zu dem Zeitpunkt auch schon wieder zu Hause.

Dessen ungeachtet habe ich Bilder von Bussen, die vorgaben, zur Invalidewnstraße zu fahren, machen können:


1629 als 86E Klingsorstraße Zielschild Invalidenstraße

Stimmte aber nicht. Der D2U pendelte nur zwischen U Friedrich-Wilhelm-Platz und Birkbuschstraße oder Klingsorplatz.

Auf busforum-berlin.de findest Du Beiträge mit Bildern eines Busses, der morgens am Hauptbahnhof seinen Dienst aufnahm und von Fahrten, die abends tatsächlich zur Invalidenstraße führten.


Gruß
Micha




2 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.2019 23:56 von Micha.
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Henning


Ich verstehe den Sinn nicht, warum man Wagen aus anderen Städten holt, da sie historisch gesehen überhaupt nichts mit Berlin zu tun haben.

Ist dann auch sicher zu hoch für Dich, warum zum Obusjubiläum in Eberswalde Gastbusse von anderen Betrieben kamen, z.T. aus dem Ausland.
Oder warum letztens zum Dampflokfestival in der Wuhlheide Loks aus Muskau da waren...

Lass es einfach sein Deine Kommentare dazu hier reinzuschmieren, wenn es Dein Niveau überschreitet solch banale Dinge zu verstehen.

T6JP

Die von dir genannten Sachen sind mir bis jetzt noch nicht aufgefallen.
Zitat
VvJ-Ente
Die U-Bahnen sind zwar relativ schnell wieder durchgefahren, aber eine Menge Leute wollten nicht durch den Ostsektor fahren. Eine meiner Tanten ist sogar noch in den 80ern vom Kottbusser Tor über Zoo und Leopoldplatz in den Wedding gefahren, anstatt mit der Linie 8 "untendurch".

Hatten diese Leute möglicherweise Angst vor den Transitstrecken des Ostsektors?
Zitat
B-V 3313
Zitat
Mont Klamott
Wir haben damals immer „alte Gurke“ zu denen gesagt, da die Ikarus Schlenki doch schöner waren :-)
Trotz der extrem hohen Einstiege?

Ja.

Als ich das erste Mal in Marzahn in einen O 305 einsteigen musste, war ich schlicht erschüttert, was die Wessis uns nun für einen Schrott angedreht hatten.

Zur Einstiegshöhe: Bei den Ikarus Bussen waren zwei Stufen beim Einsteigen zu überwinden, bei den Westberliner VÖV I Bussen (und zum Zeitpunkt des Mauerfalls auch noch bei den VÖV II Bussen) hatte man eine Stufe zu erklimmen. Was hier rein rechnerisch wie die halbe Höhe aussieht, stellte für Rollstuhlfahrer und Rollatorpiloten überhaupt keinen Fortschritt dar. Und für beintechnisch Gesunde waren die Stufen eh nie ein Hindernis. Auch nicht mit Kinderwagen.

Gruß
Micha

PS.: Die O 305 gefallen mir bis heute nicht, die E2H von Büssing und MAN schon eher. Aber über Geschmack ...

Zitat
Henning
Zitat
VvJ-Ente
Die U-Bahnen sind zwar relativ schnell wieder durchgefahren, aber eine Menge Leute wollten nicht durch den Ostsektor fahren. Eine meiner Tanten ist sogar noch in den 80ern vom Kottbusser Tor über Zoo und Leopoldplatz in den Wedding gefahren, anstatt mit der Linie 8 "untendurch".

Hatten diese Leute möglicherweise Angst vor den Transitstrecken des Ostsektors?

Vor allem gläubige Bildzeitungsleser. ;-)

Allerdings war der Sicherheitsstandard der Transitstrecken tatsächlich schlechter als im übrigen BVG-Netz. Viele Notausstiege waren fest geschlossen worden, durch die schwierige bauliche Instandhaltung gab es Mängel im Gleisbau, im Kurzschlussfall dauerte die Wiederzuschaltung des Fahrstroms wesentlich länger. Die vereinbarten Verfahren beim Liegenbleiben eines schadhaften Zuges waren kompliziert und langwierig.
Positiv für die Sicherheit war der doppelte Personaleinsatz, mangels Magnetfahrsperren und BVG-Funk konnte auf den Zugbegleiter nicht verzichtet werden.

so long

Mario
Zitat
B-V 3313
Zitat
Mont Klamott
Wir haben damals immer „alte Gurke“ zu denen gesagt, da die Ikarus Schlenki doch schöner waren :-)

Trotz der extrem hohen Einstiege?

Ja auf jeden Fall..oft haben die 305 einen Schlenki ersetzt.dann wurde es eng da drinne.
Und das Automatikgetriebe schaltete manchmal ruckiger als ein guter Ikarusfahrer per Hand schaltete und kuppelte..

T6JP
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Micha
Die ATB Traditionsfahrt habe ich mir am vergangenen Sonnabend natürlich anhesehen. Unterwegs war ich zwischen Lichterfelde Ost und dem Walther-Schreiber-Platz. Wie immer zu Fuß und mit Fotoapparat bewaffnet. Daraus nun ein paar meiner visuellen Eindrücke von diesem wie immer sehr schönen Ereignis.







Gruß
Micha

Zu diesem Bustyp hätt ich mal ne Frage...
Die kamen ja nach der Wende auch auf einmal in den Ostteil der Stadt auf Linie, hab die z.T. in Johannistal erlebt.
Mir wurde mal erzählt, solche Busse wären bei Hannover als "Senatsreserve" eingelagert gewesen,
für den Fall einer erneuten Berlinblockade (so wie die gefüllten Lagerhäuser und Bunker).
Ist da was wahres dran oder hat sich jemand ausgesponnen.??

danke

T6JP
Die Senatsreserve an Lebensmitteln hatte ja den Sinn im Falle einer Blockade die Versorgung der Stadt für einen gewissen Zeitraum zu sichern. Bei den Bussen ist ja die Unlogik, dass die Fahrzeuge die in der Stadt sind ja weiterhin fahren können. Somit muß nichts geholt werden. Davon abgesehen, dass sie im Falle einer Blockade evtl. gar nicht in die Stadt hätten einfahren dürfen. Das ist also keine "Legende" sondern schlicht Schwachsinn im wahrsten Sinne des Wortes. ;-)

Der Transport wäre sicher aufwendig gewesen ( per Lockheed Galaxy der USAAF sicher möglich) oder per Miltärkonvoi der westl Allierten.
Vom Standpunkt her, das da neue Busse irgendwo für den Fall des Falles gelagert werden würden erschien mir das eher als Legende.
Allerdings haben die Zeiten des kalten Krieges die unmöglichsten Sachen möglich gemacht, daher hab ich dann mal nachgefragt, ob sich wer damit ausgesponnen hat.
In beiden Stadteilen war alledings der Reservebestand an Wagen weitaus höher als heute...
die guten Schlenkis gingen dann sogar wieder nach Ungarn zurück..die 305er zur BVB..

T6JP
Zitat
Henning
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Henning


Ich verstehe den Sinn nicht, warum man Wagen aus anderen Städten holt, da sie historisch gesehen überhaupt nichts mit Berlin zu tun haben.

Ist dann auch sicher zu hoch für Dich, warum zum Obusjubiläum in Eberswalde Gastbusse von anderen Betrieben kamen, z.T. aus dem Ausland.
Oder warum letztens zum Dampflokfestival in der Wuhlheide Loks aus Muskau da waren...

Lass es einfach sein Deine Kommentare dazu hier reinzuschmieren, wenn es Dein Niveau überschreitet solch banale Dinge zu verstehen.

T6JP

Die von dir genannten Sachen sind mir bis jetzt noch nicht aufgefallen.

Tja im fernen Leverkusen....

T6JP
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