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Verbremst...
geschrieben von Chris97 
Verbremst...
02.10.2019 00:06
Nabend...
Ich weiß nicht, zu welchem Thema das passt, desshalb eröffne ich einfach mal ein neues:

Diesmal habe ich ein Bild gemacht...
Es ist schonmal passiert, aber da stand die hälfte des hintersten Wagen nicht richtig am Bahnsteig...
Es geht um den RE3 kommend aus Süden in Richtung Berlin. Abfahrt 23:06 in Großbeeren.
Diesen Zug nehme ich nach der Arbeit sehr, sehr selten. Seid Januar vielleicht fünf mal.
Das letzte mal, dass der Zug sich verbrmst hat, muss so ca. zwei Monate zurück liegen.
Heute abend passierte es erneut. Ich musste einer anderen Frau mit ihrem Fahrrad helfen, sonst wäre sie nicht ins Fahrradabteil gekommen.

Wie häufog passiert sowas?
Und was sind eure Erfahrungen?

Ich werde den Vorfall auf jeden Fall der Bahn melden, mal sehen, was geantwortet wird...


Re: Verbremst...
02.10.2019 00:15
Zitat
Chris97

Ich werde den Vorfall auf jeden Fall der Bahn melden, mal sehen, was geantwortet wird...

Held.^^
Re: Verbremst...
02.10.2019 00:26
Zitat
Chris97
Wie häufig passiert sowas?
Und was sind eure Erfahrungen?

Mir ist es in den letzten paar Jahren bei mehreren Fahrten pro Woche 1x passiert, dass eine RB zu früh hielt. Vermutlich weil dort angenommen wurde, es wäre ein ein- statt zweiteiliger Zug und dadurch so gebremst wurde, dass der hintere Ausstieg noch nicht am Bahnsteig war. Ich habe dies als menschliches Versagen empfunden und hatte kein Problem damit, an einer anderen Tür auszusteigen.
Re: Verbremst...
02.10.2019 00:28
Hallo zusammen!

Wenn so etwas wiederholt passiert: Wie sollte für Abhilfe gesorgt werden können, wenn es niemand meldet?

Damit wäre ja grundsätzlich auch keinerlei Schuldzuweisung verbunden. Umgekehrt ist es ja leider ein sehr deutsches Thema, nicht nach (sachlichen) Ursachen oder Lösungen zu fragen, sondern die Suche nach dem Schuldigen in den Vordergrund zu stellen.

Viele Grüße
Manuel


Zitat
Railroader
Zitat
Chris97

Ich werde den Vorfall auf jeden Fall der Bahn melden, mal sehen, was geantwortet wird...

Held.^^
Re: Verbremst...
02.10.2019 01:11
Zitat
manuelberlin

Wenn so etwas wiederholt passiert: Wie sollte für Abhilfe gesorgt werden können, wenn es niemand meldet?

Das Problem ist einfach, dass dieser konkrete User hier alle viertel Jahre Stories schildert, Mitarbeiter massiv für irgendwas anschuldigt, jedes Mal sofort Meldung erstatten will und am Ende nichts bei rumkommt. Seine Fahrkartensache musste er zahlen, wie es mit den angeblichen Beleidigungen ausging -eine ZUB hätte ihn angeblich als doof bezeichnet- blieb völlig offen. Die weitere Beschwerde über die BVG wollten dann angeblich Familienmitglieder nicht. Er verarscht uns glaube hier. Der Typ braucht Aufmerksamkeit, mehr nicht.

Und ja, man verbremst sich auch mal. Kein regelmäßiges Problem.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.10.2019 02:05 von Railroader.
Re: Verbremst...
02.10.2019 02:14
Also sorry Mal ganz ehrlich was hast du für ein Problem?

Es geht hier nicht um mich und darum, dass ich Aufmerksamkeit brauche.
Es geht hier um das nächste Mal, wenn ein Blinder an der Tür steht und dann im Gleisbett liegt. Schonmal an sowas gedacht?

Und hier geht es nicht darum irgend einen Schuldigen zu suchen, sondern nach lösungen, wie man so etwas vermeiden kann zur Sicherheit aller.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.10.2019 02:17 von Chris97.
Re: Verbremst...
02.10.2019 07:49
Zitat
Chris97
Es ist schonmal passiert, aber da stand die hälfte des hintersten Wagen nicht richtig am Bahnsteig...

Wie häufog passiert sowas?

Ich hatte es neulich 3x auf einer Fahrt, dass der ganze letzte Wagen nicht am Bahnsteig stand und 1x die hintere Tür. Das ganze sogar mit Ansage. War ein RE5, der Lok voran von Stralsund Richtung Berlin fuhr.

Bissl ungünstig fand ich nur, dass der Hinweis auf die umgekehrte Wagenreihung und dessen Folge, verbunden mit dem Hinweis, aus einem anderen Wagen bzw. Tür auszusteigen, erst unmittelbar vor der jeweiligen Station kam. Wäre dann schwierig geworden, mit viel Gepäck oder gar Fahrrad vom Mehrzweckabteil des Steuerwagens zu einer anderen Tür oder gar Wagen zu wechseln.
Aber vielleicht hatte der Zub ja auch vorher schon betroffene Fahrgäste persönlich umdirigiert, was ich von meinem Sitzplatz im Oberdeck weiter vorn nicht mitbekommen habe.
Re: Verbremst...
02.10.2019 08:03
Ich glaube, da kann jeder Stories erzählen. Soll nicht, aber kann vorkommen. Ich durfte in Blankenfelde (TF) Richtung Süden auch schon auf dem Bahnübergang aussteigen. Ist aber schon ewig her.
Re: Verbremst...
02.10.2019 08:03
<Sarkasmus>
Wenn man die Bahnsteige nicht auf die maximale Zuglänge auslegen und mit jeder Bestellung die Bahnsteige anpassen würde, sondern einfach vorne und hinten mindestens zwei Wagenlängen Reserve hätte, hätte man das Problem vermutlich nicht. Aber da steigen einem wohl die Controller der Bahn aufs Dach und das EBA wittert unzulässige Vorhaltemaßnahmen.
</Sarkasmus>
Heute morgen öffnete die letzte Tür der M2 an der Mollstr. nicht am Bahnsteig, sondern direkt vorm Zuweggitter. Zum Glück wollte da kein Mensch mit Rädern aussteigen
Re: Verbremst...
02.10.2019 08:43
Zitat
Chris97
Also sorry Mal ganz ehrlich was hast du für ein Problem?

Es geht hier nicht um mich und darum, dass ich Aufmerksamkeit brauche.
Es geht hier um das nächste Mal, wenn ein Blinder an der Tür steht und dann im Gleisbett liegt. Schonmal an sowas gedacht?

Und hier geht es nicht darum irgend einen Schuldigen zu suchen, sondern nach lösungen, wie man so etwas vermeiden kann zur Sicherheit aller.


Hast du es der DB gemeldet? Du kündigst jedes Mal heldenhaft an, dass du alles melden wirst, natürlich nur zum Besten Dritter. Am Ende hast du immer Ausreden, warum es dann doch unterblieb. Warum also kündigst du es weiterhin an? Schildere doch einfach den Fall und gut ist oder schreibe erst die DB an und dann, wenn du mal Zeit hast, hier im Forum.
Re: Verbremst...
02.10.2019 10:04
Zitat
Chris97
Also sorry Mal ganz ehrlich was hast du für ein Problem?

Es geht hier nicht um mich und darum, dass ich Aufmerksamkeit brauche.
Es geht hier um das nächste Mal, wenn ein Blinder an der Tür steht und dann im Gleisbett liegt. Schonmal an sowas gedacht?

Und hier geht es nicht darum irgend einen Schuldigen zu suchen, sondern nach lösungen, wie man so etwas vermeiden kann zur Sicherheit aller.

Kann das eigentlich wirklich passieren? Lernt ein Blinder nicht dass er den Untergrund vorher mit dem Stock abtastet bevor er auftritt?

*******
Aufgrund von Verzögerungen im Schreibablauf kommt es bei einige Beiträgen zu Verspätungen und Ausfällen.
Re: Verbremst...
02.10.2019 10:28
Theoretisch ja, aber gibt dir einer die Sicherheit, dass du mit deinem blindenstock gerade noch den Teil des Bahnsteigs ertastet, der noch da ist und dann 10 cm weiter rechts Auftritt und auf einmal keinen bahnsteig unter den Füßen hat.
Re: Verbremst...
02.10.2019 11:02
Zitat
DerMichael

Wenn man die Bahnsteige nicht auf die maximale Zuglänge auslegen und mit jeder Bestellung die Bahnsteige anpassen würde, sondern einfach vorne und hinten mindestens zwei Wagenlängen Reserve hätte, hätte man das Problem vermutlich nicht. Aber da steigen einem wohl die Controller der Bahn aufs Dach und das EBA wittert unzulässige Vorhaltemaßnahmen.

Wäre ja schön, wenn die Bahnsteige wenigstens genauso lang wären, wie der Zug...
Großbeeren ist genau so ein "140m"-Bahnsteig, an dem Züge mit 5 Wagen halten. Diese sind mit den Altbauloks 152m lang, mit der BR182 sogar 156m. Man soll bei Fahrt mit Lok voraus dann "so in etwa" mit mindestens der Hälfte der Lok drüberfahren, eine H-Tafel zum Orientieren gibt es nicht (außer in Dannenwalde). Und sowas kommt dann dabei raus, wenn man doch mal ungenau bremst...

-------------------
MfG, S5M
Großbeeren ist ein Halt des RE4 und da halten normalerweise nur ODEG Lokführer an, die sicher genau wissen ab wann sie bremsen müssen. Lediglich täglich je eine Zugfahrt des RE3 in jeder Richtung hält in der Dunkelheit in Großbeeren. Da Lokführer der DB zumeist mehrere Strecken befahren und dann auch nicht ständig die selben Züge führen, kann es m. E. dazu kommen, dass ein DB Lokführer dort nur mit einem Abstand von vielen Monaten anhalten muss. Dass der nicht die Routine wie ein ODEG Lokführer hat, sollte klar sein. Und außerdem ist gerade Blätterfallsaison, da kann auch mal ein routinierter Lokführer ins Rutschen kommen.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Re: Verbremst...
02.10.2019 11:53
Zitat
Logital
Lernt ein Blinder nicht dass er den Untergrund vorher mit dem Stock abtastet bevor er auftritt?

Es gibt nicht nur "gelernte" Blinde mit Stock, die in der Dunkelheit nur noch schlecht sehen können.

Gruß
Micha

Re: Verbremst...
02.10.2019 12:08
Zitat
Chris97
Also sorry Mal ganz ehrlich was hast du für ein Problem?

Es geht hier nicht um mich und darum, dass ich Aufmerksamkeit brauche.
Es geht hier um das nächste Mal, wenn ein Blinder an der Tür steht und dann im Gleisbett liegt. Schonmal an sowas gedacht?

Und hier geht es nicht darum irgend einen Schuldigen zu suchen, sondern nach lösungen, wie man so etwas vermeiden kann zur Sicherheit aller.

Woher soll denn der blinde wissen, ob beim nächsten Mal nicht die Lok an der Stelle ist, wo er einsteigen will?
Zitat
Chris97
Theoretisch ja, aber gibt dir einer die Sicherheit, dass du mit deinem blindenstock gerade noch den Teil des Bahnsteigs ertastet, der noch da ist und dann 10 cm weiter rechts Auftritt und auf einmal keinen bahnsteig unter den Füßen hat.

Hm, also jedesmal, wenn ich eine blinde Person mit Stock antreffe, so ertasten diese nicht nur einen einzelnen Punkt vor sich, sondern "wischen" mit dem Stock vor sich her, so daß eine ziemlich weite Fläche sondiert wird.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Zitat
PassusDuriusculus
Heute morgen öffnete die letzte Tür der M2 an der Mollstr. nicht am Bahnsteig, sondern direkt vorm Zuweggitter. Zum Glück wollte da kein Mensch mit Rädern aussteigen

Das erinnert mich an diese Person, die hier in einer alten Volksweise von Foyer des Arts beschrieben wird.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Zitat
S5 Mahlsdorf
eine H-Tafel zum Orientieren gibt es nicht

Daran habe ich mich schon oft im Regionalverkehr gestört. In Erkner halten die Züge mal weiter vorn, mal weiter hinten; man kann sich nie so positionieren, um an einer bestimmten Stelle in den Zug einsteigen zu können und es kommt oft zu Rudelrennen, da die Reisenden an der falschen Stelle warten. Besonders spannend ist das Ganze dann noch, wenn man mit dem Rollstuhl unterwegs ist und sich gegen den Strom der Aussteigenden behaupten muß, weil der Lokfüher gerade in der Laune war, bis ganz nach vorne vorzufahren.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
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