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Kurzmeldungen November 2019
geschrieben von M69 
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Mont Klamott
Hier ein aktueller Beitrag des RBB, über zu kurze Bahnsteige und längere Züge der ODEG. Ich hoffe, dass die ODEG den Plan umsetzen kann, die längeren Züge einzusetzen.

[www.rbb24.de]

Hierzu gibt es eine

[deutschebahn.yesspress.com]

Zitat
DB Pressemeldung

RE 1: Deutsche Bahn weist Vorwürfe der ODEG als völlig absurd zurück

Infrastruktur zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) in den letzten Jahren intensiv modernisiert und ausgebaut • Länge der Bahnsteige auf der RE 1 war und ist allgemein bekannt • Planung zu Bahnsteigverlängerungen läuft

Die Deutsche Bahn AG (DB) weist die Vorwürfe der ODEG, sie habe in den letzten Jahren die Infrastruktur der RE 1 nicht ausgebaut, als völlig absurd zurück. Das Gegenteil ist der Fall. So wurde die 85 Kilometer lange Strecke zwischen Berlin Ostbahnhof und Frankfurt (Oder) seit 1997 intensiv modernisiert und für Geschwindigkeiten bis 160 km/h ausgebaut (vorher: 120 km/h). Dadurch haben sich die Fahrzeiten deutlich reduziert. Durch den Ausbau ist heute außerdem ein 30-Minuten-Takt möglich.

Die Länge der Bahnsteige auf der RE 1 war und ist allgemein bekannt. Bezüglich jetzt nötiger Bahnsteigverlängerungen stehen DB und VBB seit Monaten in engem Austausch, die ersten Planungen laufen. Die DB wurde vom VBB mit der Grundlagenermittlung für die notwendigen Bahnsteigverlängerungen beauftragt. In welchem Umfang eine Bahnsteigverlängerung erforderlich ist, wird in der aktuell laufenden Grundlagenermittlung sowie insbesondere in den folgenden Planungsphasen ermittelt. Aus heutiger Sicht können alle notwendigen Bahnsteigverlängerungen verwirklicht werden.

Weitere Beispiele für Modernisierungen auf der RE 1:

- Im Bahnhof Oderbrücke und ebenso im Personenbahnhof Frankfurt (Oder) wurden Gleise und Weichen erneuert. Die Oderbrücke wurde im Jahr 2008 in nur zehn Monaten neu gebaut. [b]Ein Elektronisches Stellwerk (ESTW) Oderbrücke[/b] ist seit 2007 in Betrieb.

- Der Streckenabschnitt Berlin-Hirschgarten bis Erkner wurde im Dezember 2018 im zweigleisigen Betrieb mit 160 km/h Höchstgeschwindigkeit in Betrieb genommen. Im Rahmen des Projekts wurden unter anderem rund zehn Kilometer Oberleitung sowie die Gleisanlagen erneuert. Der Gleisabstand zu der parallel verlaufenden S-Bahntrasse wurde vergrößert, Lärmschutzmaßnahmen wurden umgesetzt.

- Als letzter Abschnitt mit einer Länge von rund drei Kilometern soll der Bahnhof Köpenick in den nächsten Jahren umgebaut werden. Dort werden ein Bahnsteig für den Regionalverkehr, ein Elektronisches Stellwerk (ESTW) sowie Stützbauwerke errichtet.

Allerdings verstehe ich nicht ganz, was der Grenzbahnhof Oderbrücke mit dem RE1 zu tun hat...

Wie weit reicht der Steuerbereich des erwähnten ESTW? Hängt da ( ggf in Teilen) die RE1 Strecke im Bereich FFO mit dran..?

T6JP
Harald,

ich finde, diese Pressemitteilung (und vor allem der Tonfall!) zeigt recht deutlich die Absurdität des integrierten Konzerns und der Vermischung von Netz und Betrieb.
Wie weit reicht der Steuerbereich des erwähnten ESTW? Hängt da ( ggf in Teilen) die RE1 Strecke im Bereich FFO mit dran..?

T6JP[/quote]

Er umfasst die Bahnhöfe Oderbrücke und Eisenhüttenstadt, jeweils als Insel
Zitat
T6Jagdpilot


Allerdings verstehe ich nicht ganz, was der Grenzbahnhof Oderbrücke mit dem RE1 zu tun hat...

Wie weit reicht der Steuerbereich des erwähnten ESTW? Hängt da ( ggf in Teilen) die RE1 Strecke im Bereich FFO mit dran..?

T6JP[/quote]

Mag sein, aber die erneuerten Gleise und Weichen vom Oderbahnhof und die Brücke haben eben nichts mit dem RE1 zu tun, es sei denn, man verlängert ihn nach Posen? ;-)

Beste Grüße
Harald Tschirner



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.12.2019 19:05 von Harald Tschirner.
Zitat
Harald Tschirner
Allerdings verstehe ich nicht ganz, was der Grenzbahnhof Oderbrücke mit dem RE1 zu tun hat...

Ich könnte mir vorstellen, daß die Modernisierung dieses Bahnhofes positive Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Verkehr dieser Strecke hat, was letztlich auch dem RE 1 zugute kommt, auch wenn er den Bahnhof Oderbrücke gar nicht erreicht.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Harald Tschirner
Allerdings verstehe ich nicht ganz, was der Grenzbahnhof Oderbrücke mit dem RE1 zu tun hat...

Ich könnte mir vorstellen, daß die Modernisierung dieses Bahnhofes positive Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Verkehr dieser Strecke hat, was letztlich auch dem RE 1 zugute kommt, auch wenn er den Bahnhof Oderbrücke gar nicht erreicht.

Ich fürchte eher, das hat jemand geschrieben, der mit der örtlichen Geographie nicht vertraut war. Wenn man jedesmal die Verbesserungen einer in der Nähe der Strecke liegenden Anlage als Begründung anführen würde, ergäbe das erheblich schiefe Bilder.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Da hat der Pressefuzzi der DB sicher unglücklich formuliert.
Schon mehrmals haben die berühmten "Verzögerungen im Betriebsablauf" am Bf Oderbrücke die Durchlassfähigkeit der Strecke Berlin-FFO behindert.
"Dank" reduzierter Abstellgleise für Güterzüge unterwegs hat man im ungünstigen Fall die GZ schon vor Magdeburg abfangen müssen,
um RE 1 und den BWE noch durch zu bekommen.

In einzelne Hurra-Meldungen verpackt, wäre das weniger Leuten seltsam aufgestoßen ( hier im Forum u dergl.)
was von aber Otto Normalfahrgast kaum bemerkt wird, der die örtlichen Unterschiede nicht so kennt.

T6JP
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