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ÖPNV-Anbindung an den neuen Flughafen Berlin Brandenburg
geschrieben von Harald Tschirner 
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Bumsi
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485er-Liebhaber
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Bumsi
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485er-Liebhaber
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Bumsi
Naja, da in dem Netzplan nur die S85 und S9 hinterlegt sind, scheint es mir recht offensichtlich, dass es nur um die Bedienung der S85 geht. Im Klappentext ist es ja auch nochmals erläutert.

Im RBB wurde vorhin berichtet, dass die RB20 die neue Direktverbindung des BER mit Berlin Hbf ist, dass es sich in Wahrheit um FEX handelt, scheint wohl am RBB vorbei gegangen zu sein.

Die neue Verbindung ist der RE20, der FEX die Bekannte.

Das ist Bekannt, der RE20 ist aber erstens keine RB20 und der RE20 fährt auch nicht nur zwischen BER und Berlin Hbf.

Und trotzdem ist es die neue Linie, was du moniert hast (und nicht, dass es falsch RB20 ist). Für die Aussage ist es auch egal, ob der RE20 weiterfährt. Die Behauptung mit dem neuen FEX wäre falsch.

Ohne dass du dir den Beitrag im RBB angesehen hast, ist die Diskussion nicht zielführend.

In der "Abendschau" wurde die falsche Grafik auch nochmal gezeigt. Und zu allem Überfluss auch noch mit der Führung über die Anhalter Bahn - wohlgemerkt eingebettet in einen Beitrag zur Eröffnung der Dresdner Bahn. Mein Gott, was machen die eigentlich beruflich?

Dafür hat man noch Sendezeit für einen Jammerbeitrag von Menschen aus Lichtenrade freigeschaufelt. Immerhin bringt Prof. Böttger hinterher noch ein wenig Kompetenz in die Sendung.

Und Frau Böglonde darf auch noch mal davonschweben. Sogar mit Visualisierung in der Leipziger Straße.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Hier noch der Text des VBB Newsletters, mit allen Änderungen:

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VBB Newsletter
Mit dem Fahrplanwechsel am 14.12.2025 wird die Dresdner Bahn auf Berliner Gebiet für die Nutzung von Regional- und Fernzügen freigegeben. Damit wird eine wichtige Lücke im Schienennetz von Berlin und Brandenburg geschlossen, so dass die Fahrzeiten auf vielen Relationen deutlich verkürzt und Takte verdichtet werden können. Besonders die SPNV-Anbindungen zum Flughafen BER können nun wie ursprünglich seit Inbetriebnahme des BER geplant, umgesetzt werden. Dadurch kann ab Dezember eine schnelle Shuttle- Verbindung zwischen Berlin Hbf und dem Flughafen BER im 15-Minuten-Takt und einer deutlich reduzierten Fahrzeit von nur noch 23 Minuten angeboten werden. Mit der Inbetriebnahme der Dresdner Bahn tritt auch die zweite Betriebsstufe im Netz Elbe-Spree in Kraft. Durch die zusätzliche Infrastruktur können Linien neu geordnet und weitere direkte Zugverbindungen aus der Region zum Flughafen im Taktverkehr umgesetzt werden.

Die wichtigsten Änderungen und Verbesserungen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 des Schienenverkehrs zum Flughafen BER:

Neue Linienführung der Flughafenexpresslinie FEX: Doppelter Takt und deutlich reduzierte Fahrtzeit vom Berliner Hauptbahnhof. 
Durch die direkte Linienführung über die Dresdner Bahn kann die Fahrzeit ab BerlinHbf zum Flughafen BER von heute 39 Minuten auf etwa 23 Minuten nahezu halbiert werden. 

Vom Potsdamer Platz werden sogar nur etwa 19 Minuten benötigt und ab Südkreuz nur noch 14 Minuten
Die regionale Erreichbarkeit des Flughafens wird durch Direktverbindungen von Lübbenau (RE20), Eberswalde (RB24) und Oranienburg (RB32) verbessert. Die bestehenden Direktverbindungen aus Ludwigsfelde, Zossen, Potsdam und Königs Wusterhausen bleiben erhalten.

Es ergeben sich bessere Verbindungen aus den nördlichen und östlichen Berliner Stadtbezirken durch die neuen Linienführungen der RB24 und RB32 und die Verlängerung der S85 zum Flughafen BER

Flughafenanbindung

Da bislang auf der sog. Anhalter Bahn und auf der Berliner Stadtbahn keine ausreichenden Kapazitäten für den Flughafenexpress zur Verfügung stehen, müssen die FEX-Züge bislang den Umweg über den nördlichen Innenring nehmen. Im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der Dresdner Bahn kann die Flughafenanbindung ab Dezember 2025 neu geordnet werden. Für den Regionalverkehr bedeutet das
mehr Fahrten und eine Halbierung der Fahrtzeit vom Berliner Zentrum durch die neue Linienführung des FEX über Berlin Südkreuz: Die Fahrzeit ab Berlin Hbf zum Flughafen BER wird von heute 39 Minuten auf künftig etwa 23 Minuten nahezu halbiert. Vom Potsdamer Platz werden sogar nur etwa 19 Minuten benötigt und ab Südkreuz bloß noch 14 Minuten
eine gute Verknüpfung des FEX mit den Regional- und Fernverkehrszügen sowie den S-Bahnen auf der Berliner Stadtbahn am Hauptbahnhof, mit den S-Bahnen im Nord-Süd-Tunnel am Potsdamer Platz sowie mit der Ringbahn am Südkreuz
eine Verbesserung der regionalen Erreichbarkeit durch neue Direktverbindungen zum Beispiel von Lübbenau und Lübben (RE20), Eberswalde und Bernau (RB24) sowie Oranienburg (RB32) zu den Terminals 1+2
eine bessere Anbindung der östlichen Stadtbezirke und weiterhin gute Umsteigemöglichkeiten am Ostkreuz zu zwei schnellen Verbindungen pro Stunde mit RB24 und RB32 direkt zu den Terminals 1+2

Neue schnelle Direktverbindung: Vom Umsteigeknoten Schöneweide zwei Mal pro Stunde ohne Zwischenhalt in ca. 12 Minuten zum BER

Die Inbetriebnahme der Dresdner Bahn und daraus resultierenden Anpassungen im Regionalverkehr führen auch zu Änderungen im S-Bahn-Netz. Für die S-Bahn bedeutet das:

Neue Direktverbindung von Frohnau (Montag-Freitag) bzw. Pankow (Samstag-Sonntag) über Ostkreuz zum Flughafen BER mit der Linie S85
Verlängerung der Linie S47 von Spindlersfeld bis Südkreuz
Verdichtung der Linie S46 zwischen Grünau und Hermannstraße auf 5/15-min-Takt
Übernahme der bisherigen Leistungen der S45 durch die anderen Linien

Die einzelnen Linien des Regionalverkehrs und der S-Bahn erschließen damit viele Berliner Bezirke und umliegende Kommunen in Brandenburg direkt. Darüber hinaus profitieren viele weitere Orte in Berlin, Brandenburg und auch überregional von der neu eingerichteten Shuttle-Verbindung mit dem FEX ab Berlin Hbf, da von vielen Fernverkehrs-, Regionalverkehrs- und S-Bahn-Linien nur ein Umstieg zum FEX erforderlich ist. Durch den 15-Minuten-Takt ist zeitnah auch immer eine Weiterfahrt zum Flughafen möglich. 

Weitere Verknüpfungen bestehen mit den U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen der BVG, z.B. am Hauptbahnhof, am Potsdamer Platz, in Lichtenberg oder Schöneweide. Bei einigen Relationen besteht zudem die Wahl zwischen einer Direktverbindung mit der S-Bahn oder einer schnellen Umsteigeverbindung mit dem FEX, wie z.B. ab Spandau, dem Olympiastadion, dem Messegelände bzw. ab Frohnau oder Bornholmer Straße.

Die Änderungen im Detail durch die Inbetriebnahme der Dresdner Bahn und die Aufnahme der 2. Betriebsstufe im Netz Elbe-Spree im Regionalverkehr

Linien zum Flughafen BER

FEX Berlin Hbf – Flughafen BER
Der Flughafen-Express fährt mit neuer direkter Linienführung ab Berlin Hauptbahnhof über Berlin Potsdamer Platz und Berlin Südkreuz zum Flughafen BER. Vom bisherigen Halt Ostkreuz fahren künftig die Linien RB24 und RB32 zum Flughafen BER (vgl. dort) und ab Gesundbrunnen können die S-Bahnen zum Potsdamer Platz und ab dort der FEX genutzt werden.
Der FEX fährt rund um die Uhr, dabei ca. zwischen 4 Uhr und 0:30 Uhr alle 15 Minuten. Die Fahrzeit zwischen Südkreuz und BER beträgt 14 Minuten. Gemeinsam mit dem RE20 werden zwischen den Stationen Berlin Hauptbahnhof, Potsdamer Platz sowie Südkreuz und BER fünf Fahrten je Stunde und Richtung angeboten. 
Zur verbesserten Einbindung des FEX in den Stadtverkehr verkehrt die Linie im Nachtverkehr über die Berliner Stadtbahn.

RE20 Berlin Hbf – Flughafen BER – Lübbenau (– Cottbus) 
Diese Linie ist ein neues Angebot in Zusammenhang mit der zweiten Betriebsstufe des Netz Elbe-Spree und verbessert unmittelbar die Anbindung des Flughafens. Der RE20 fährt neu täglich im Stundentakt von ca. 4 bis 21 Uhr zwischen Berlin Hauptbahnhof und Lübbenau. Halte sind: Berlin Potsdamer Platz, Südkreuz, Flughafen BER, Königs Wusterhausen und Lübben. Die Fahrzeit zwischen dem BER und Lübbenau beträgt ca. 50 Minuten. Aufgrund der noch eingleisigen Strecke Lübbenau – Cottbus sind im Fahrplan 2026 nur Einzelfahrten der Linie RE20 von/nach Cottbus mit Halt in Vetschau möglich. Nach aktuellem Planungsstand sollen morgens die ersten drei Fahrten in Cottbus beginnen und nachmittags die zwischen 17 und 20 Uhr in Berlin startenden Züge nach Cottbus fahren.
Die Linie RE20 ersetzt und erweitert die bisherigen Verstärkerfahrten des RE2 . Zusammen mit den Linien RE2 und RE7 fahren zwischen Lübbenau und Berlin drei Fahrten pro Stunde, neu sogar täglich und über den ganzen Tag.  Nach dem zweigleisigen Ausbau der Strecke Lübbenau – Cottbus soll die Linie mit allen Fahrten weiter bis nach Cottbus fahren, sodass dort ein ca. halbstündliches Angebot in Richtung Berlin besteht.

RB22 Potsdam – Flughafen BER – Königs Wusterhausen
Die Linie RB22 fährt unverändert im Stundentakt von Potsdam über Golm und den Flughafen BER nach Königs Wusterhausen. Die Landeshauptstadt Potsdam und der Universitätsstandort Golm sind somit weiterhin direkt an den Flughafen BER angebunden. In Königs Wusterhausen bestehen Anschlüsse von und zum RE2 Richtung Lübben, Lübbenau und Cottbus. Auch die Fahrzeiten bleiben konstant.

RB24 Eberswalde – Berlin Ostkreuz – Flughafen BER – Blankenfelde (– Wünsdorf-Waldstadt)
Die bislang geteilte Linie RB24 wird nun zu einer durchgehenden Linie zusammengefasst. Sie fährt täglich ca. von 4 Uhr bis 22 Uhr im Stundentakt von Eberswalde über Berlin Ostkreuz und Flughafen BER nach Blankenfelde und Wünsdorf-Waldstadt – hinzu kommen einige Nachtfahrten an den Wochenenden zwischen Flughafen BER und Wünsdorf-Waldstadt. Baubedingt müssen im Fahrplanjahr 2026 jedoch tagsüber alle Fahrten dieser Linie bereits in Blankenfelde (TF) beginnen und enden. 
Gemeinsam mit der Linie RB32 werden von den Halten Berlin-Hohenschönhausen (ab Februar 2026), Berlin-Lichtenberg, Berlin Ostkreuz und Berlin-Schöneweide zwei Verbindungen pro Stunde direkt zu den Terminals 1+2 am Flughafen BER angeboten. Am Bahnhof Schönefeld (bei Berlin) halten keine Regionalzüge mehr.

RB32 Oranienburg – Berlin Ostkreuz – Flughafen BER - Ludwigsfelde
Die bislang geteilte Linie RB32 wird nun zu einer durchgehenden Linie zusammengefasst. Sie fährt täglich ca. von 4 Uhr bis 22 Uhr im Stundentakt von Oranienburg über Berlin Ostkreuz und Flughafen BER nach Ludwigsfelde - hinzu kommt eine Nachtfahrt gegen Mitternacht von Ludwigsfelde zum Flughafen BER und zurück. Wegen der baubedingten Umleitung der Linie RE6 über Oranienburg kann die Linie RB32 voraussichtlich erst ab 08. Februar 2026 wieder nach Oranienburg fahren und endet bis dahin Berlin-Lichtenberg.
Gemeinsam mit der Linie RB24 werden von den Halten Berlin-Hohenschönhausen (ab Februar 2026), Berlin-Lichtenberg, Berlin Ostkreuz und Berlin-Schöneweide zwei Verbindungen pro Stunde direkt zu den Terminals 1+2 am Flughafen BER angeboten. Am Bahnhof Schönefeld (bei Berlin) halten keine Regionalzüge mehr.

S9 Spandau – Berlin Hbf – Schöneweide – Flughafen BER
Die Linie S9 stellt unverändert die Direktverbindung von Spandau über Olympiastadion, Messe Süd und die Berliner Stadtbahn einschließlich Charlottenburg, Zoologischer Garten, Friedrichstraße, Hackescher Markt, Alexanderplatz, Ostbahnhof und Warschauer Straße zum Flughafen BER her. Sie verkehrt im 20-Minuten-Takt, im Nachtverkehr an Wochenenden im 30-Minuten-Takt.

S85Frohnau/Pankow – Bornholmer Straße – Ostkreuz – Schöneweide – Adlershof – Flughafen BER
Die Linie S85 wird im südlichen Abschnitt neu bis zum Flughafen BER geführt. Von Montag bis Freitag fährt sie im 20-Minuten-Takt von Frohnau über Ostkreuz zum Flughafen BER, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen beginnt sie in Pankow. Dadurch ergeben sich neue Direktverbindungen mit der S-Bahn zum Flughafen BER u.a. ab Frohnau, Wittenau (jeweils Mo-Fr) bzw. Pankow (Sa-So), Bornholmer Straße, Schönhauser Allee, Greifswalder Straße und Ostkreuz. 
Zwischen Treptower Park, Schöneweide, Adlershof, Schönefeld und dem Flughafen BER überlappen sich die Linien S9 und S85 tagsüber zu sechs Verbindungen pro Stunde.

Größere Änderungen in Berlin und/oder Brandenburg auf weiteren Linien
RE2 Nauen – Berlin Hbf – Cottbus
Durch die Einführung der neuen Linie RE20 entfallen die bisherigen Verstärkerfahrten des RE2 zwischen Berlin und Lübbenau 
(- Cottbus). 

RE7 Dessau – Berlin Hbf – Lübbenau – Senftenberg
Die Verstärkerzüge dieser Linie fahren ab Dezember 2025 ganztägig nur noch auf dem Abschnitt Bad Belzig – Berlin-Wannsee. Dies stellt den ursprünglich mit der Ausschreibung des Netzes Elbe-Spree geplanten Zustand dar. Die seit Ende 2022 zwischenzeitlich umgesetzten Durchbindungen auf die Verstärkerfahrten der Linie RE2 sind nicht mehr möglich, unter anderem da diese Fahrten neu als Linie RE20 in den Berliner Nord-Süd-Tunnel fahren (vgl. dort). 
Von und zu den Verdichterzügen des RE7 besteht zur Hauptverkehrszeit in Berlin-Wannsee ein zeitnaher Anschluss an Regionalzüge aus und in die Berliner Innenstadt. Ganztags werden die S1 und S7 mit einer Umsteigezeit von ca. 5 Minuten erreicht. 

RE8 Wismar – Wittenberge – Berlin Hbf – Elsterwerda
Die bisher geteilte Linie RE8 wird nun zu einer Linie zusammengefasst. Sie fährt von Wismar bzw. Wittenberge ab Berlin-Spandau über Berlin Jungfernheide – Hauptbahnhof – Potsdamer Platz – Südkreuz und nach Wünsdorf-Waldstadt, Baruth und Elsterwerda. Die Linie wird durch die Inbetriebnahme der Dresdner Bahn um ca. 10 Minuten beschleunigt. Zwischen Nauen und Berlin sowie in den Hauptverkehrszeiten zunächst zwischen Berlin und Rangsdorf wird sie durch die RB10 verdichtet (vgl. dort). In den Spitzenzeiten bestehen somit zwei schnelle Verbindungen von Rangsdorf, Dahlewitz und Blankenfelde aus in die Berliner Innenstadt.
Nach der einseitigen Kündigung der Tarifanerkennung von VBB-Fahrausweisen in Fernverkehrszügen durch die DB können die Fernverkehrszüge aus Berlin nach Elsterwerda nicht mehr mit Nahverkehrsticket genutzt werden. Zur Kompensation werden die bisher von/nach Finsterwalde fahrenden Zusatzfahrten von/nach Finsterwalde neu von/nach Elsterwerda verkehren. In Doberlug-Kirchhain kann von/nach Finsterwalde umgestiegen werden. 
In Blankenfelde (TF) bestehen Anschlüsse aus Richtung Elsterwerda zur RB24 in Richtung Flughafen BER, Berlin Ostkreuz, Eberswalde und zurück.

Wegen der laufenden Generalsanierung Berlin-Hamburg beginnt die Linie RE8 bis Ende 2026 noch in Elstal.

RB10 Nauen – Berlin Hbf – Rangsdorf (– Wünsdorf-Waldstadt)
Die Linie RB10 wird neu durch die ODEG betrieben und zur Hauptverkehrszeit ab Berlin Südkreuz Richtung Wünsdorf-Waldstadt verlängert. Die Linien RE8 und RB10 ergänzen sich zu zwei Fahrten pro Stunde im angenäherten Halbstundentakt. Aufgrund von Bauarbeiten enden und beginnen die meisten Fahrten der Linie RB10 vorübergehend voraussichtlich in Rangsdorf. Die Fahrzeit von Rangsdorf nach Berlin Hbf beträgt etwa 25 Minuten.

RB14 Nauen – Berlin Ostbahnhof
Die Linie RB14 fährt wieder ab Berlin-Spandau über die Berliner Stadtbahn bis Berlin Ostbahnhof statt durch den Nord-Süd-Tunnel nach Berlin Südkreuz. 

RB23 Golm – Potsdam – Berlin Ostbahnhof 
Die Linie RB23 fährt weiterhin montags bis freitags tagsüber zwischen Golm und Potsdam Griebnitzsee und stellt damit die Verbindung zwischen den Universitätsstandorten in Potsdam sicher. Zu den nachfragestarken Zeiten morgens und am Nachmittag werden wie bisher Direktverbindungen zwischen Golm und Berlin Ostbahnhof angeboten, die Weiterfahrt zum Flughafen BER entfällt jedoch. In den nachfrageschwächeren Zeiten können anstelle der RB23 zwischen Potsdam und Berlin die Züge der Linien RE1 und S7 genutzt werden. Zwischen Golm und Berlin Gesundbrunnen fahren zudem die Züge der Linie RB21 im Stundentakt über Wustermark. 

S-Bahn
S45
Die heutige S45 Südkreuz – Schöneweide – Flughafen BER entfällt. Die Leistungen werden abschnittsweise von den Linien S46, S47 und S85 übernommen.

S46 Königs Wusterhausen – Schöneweide – Südkreuz – Westend
Die Linie wird Mo-Fr in der Zeit ca. 6-19 Uhr im Abschnitt Grünau – Hermannstraße auf sechs Fahrten pro Stunde und Richtung verdichtet (~ 5/15-min-Takt). Die Linie S46 verbindet unverändert Königs Wusterhausen über Schöneweide, den Südring und Berlin Südkreuz mit dem S-Bahnhof Westend.

S47 Spindlersfeld – Schöneweide – Neukölln – Hermannstraße – Südkreuz 
Die Linie S47 fuhr bislang von Spindlersfeld über Schöneweide und Neukölln bis zur Station Hermannstraße. Die Linie wird über über Hermannstraße hinaus bis Südkreuz verlängert.

S85 Frohnau/ Pankow – Bornholmer Straße – Ostkreuz – Schöneweide – Adlershof – Flughafen BER
Die Linie S85 fährt nun bis zum Flughafen BER. Die Linie S85 fährt Montag bis Freitag im 20-Mintakt von Frohnau über Ostkreuz zum Flughafen BER. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen fährt die Linie S85 von Pankow über Ostkreuz zum Flughafen BER im 20-Minuten-Takt.
Zusammen mit der unverändert fahrenden S9 bestehen auch weiterhin sechs S-Bahn-Verbindungen pro Stunde zum und vom Flughafen.
Die endgültigen Fahrpläne ab 14. Dezember 2025 sind derzeit noch in Erstellung und werden im dritten Quartal 2025 in den Fahrplanauskunftsmedien veröffentlicht.
Alle Informationen zur An – und Abreise, FAQs, eine interaktive Liniennetzkarte mit allen Änderungen auf einen Blick,  sowie Fahrpläne und grafische Liniennetze hier:  www.vbb.de/ber

Beste Grüße
Harald Tschirner
Auch bezeichnend, dass für den VBB offensichtlich nichts dringender ist als eine gute Anbindung des Flughafens, und er selbst dabei noch einen besonderen Fokus auf Berlin legt (Wofür steht das zweite "B" in "VBB" nochmal? Bögl?).

Fahrzeitverkürzungen für Fahrgäste aus Blankenfelde, Wünsdorf, Elsterwerda etc. in die Berliner Innenstadt werden allenfalls mal bei den Linien selbst erwähnt, aber nicht im einleitenden Text. Wahrscheinlich nutzt die VBB-Elite Züge auch allenfalls, um ein paar Mal im Jahr schnell zum Flughafen zu kommen, und nicht zum Pendeln...

Es sei noch aus der "Abendschau" der Lichtenrader Jammerbeitrag und das Interview mit Herrn Böttger ergänzt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.08.2025 22:46 von def.
Naja, der RB32 war ja eine echte Luftnummer, aber ganz groß in der Presse.
Aus dem VBB Newsletter, wenn ich es richtig interpretiere, gibt es dann keine RE/RB-Direktverbindung zwischen Spandau und BER?
Zitat

RB10 Nauen – Berlin Hbf – Rangsdorf (– Wünsdorf-Waldstadt)
Die Linie RB10 wird neu durch die ODEG betrieben ....

Sollte die RB 10 nicht in den RE 8 aufgehen und dort unter entsprechender Bezeichnung "RE 8V" verkehren?

Nach kurzer Recherche:
Ja, hier [unternehmen.vbb.de] war es noch so angedacht.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2025 00:24 von Knut Rosenthal.
Zitat

Gemeinsam mit der Linie RB32 werden von den Halten Berlin-Hohenschönhausen (ab Februar 2026), Berlin-Lichtenberg, Berlin Ostkreuz und Berlin-Schöneweide zwei Verbindungen pro Stunde direkt zu den Terminals 1+2 am Flughafen BER angeboten.

...

S46 Königs Wusterhausen – Schöneweide – Südkreuz – Westend
Die Linie wird Mo-Fr in der Zeit ca. 6-19 Uhr im Abschnitt Grünau – Hermannstraße auf sechs Fahrten pro Stunde und Richtung verdichtet (~ 5/15-min-Takt). Die Linie S46 verbindet unverändert Königs Wusterhausen über Schöneweide, den Südring und Berlin Südkreuz mit dem S-Bahnhof Westend.

S47 Spindlersfeld – Schöneweide – Neukölln – Hermannstraße – Südkreuz
Die Linie S47 fuhr bislang von Spindlersfeld über Schöneweide und Neukölln bis zur Station Hermannstraße. Die Linie wird über über Hermannstraße hinaus bis Südkreuz verlängert.

Da verstecken sich doch für den (Süd)osten wieder zwei Fußangeln? Nachdem bei RE8/RB10 ausdrücklich auf den angenäherten Halbstundentakt hingewiesen wird, könnten RB24 und RB32 auch innerhalb weniger Minuten hintereinander fahren und dann darf man wieder fast eine Stunde warten... Das wäre in Schöneweide mit den beiden S-Bahn-Linien noch erträglich (wenn auch unschön), aber von Lichtenberg aus dürfte der Unterschied RB direkt oder S-Bahn mit Umsteigen (plus Bahnsteigwechsel plus 20-Minuten-Takt der S-Bahn am Umsteigepunkt Ostkreuz oder Warschauer Str.) erheblich sein.

Bei der Neuordnung S46/S47 wird doch hoffentlich ENDLICH der Dummfug beendet, dass die S47 abends nur zwischen Schöneweide und Spindlersfeld fährt und zwischen Baumschulenweg und Neukölln kein 10-Minuten-Takt gefahren wird? Dass sich das Werbebriefchen dazu ausschweigt, lässt mich aber böses ahnen...
Zitat
VvJ-Ente
Bei der Neuordnung S46/S47 wird doch hoffentlich ENDLICH der Dummfug beendet, dass die S47 abends nur zwischen Schöneweide und Spindlersfeld fährt und zwischen Baumschulenweg und Neukölln kein 10-Minuten-Takt gefahren wird? Dass sich das Werbebriefchen dazu ausschweigt, lässt mich aber böses ahnen...

Ich würde die Nicht-Nennung nicht überbewerten. Das ist schließlich keine Flughafen-Anbindung, also der Propaganda-Abteilung des Politzwischenparkbetriebs "VBB" ziemlich egal. Schließlich wollen 170 % aller Berliner und Brandenburger Fahrgäste mehrmals stündlich zum Flughafen.
Zitat
Knut Rosenthal
Zitat

RB10 Nauen – Berlin Hbf – Rangsdorf (– Wünsdorf-Waldstadt)
Die Linie RB10 wird neu durch die ODEG betrieben ....

Sollte die RB 10 nicht in den RE 8 aufgehen und dort unter entsprechender Bezeichnung "RE 8V" verkehren?

Nach kurzer Recherche:
Ja, hier [unternehmen.vbb.de] war es noch so angedacht.

Das ist aber der Stand von vor einigen Jahren. Die Beibehaltung der RB10 mit gleicher Linienführung zur RB14 wurde damals schon begründet, dass sie bleiben soll.

Logital hat das zusätzlich vor einiger Zeit ausgeführt und ich habe es entsprechend auch für die Zukunft aufgenommen.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen S-Bahn/BVG) 1858-2025



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2025 07:00 von 485er-Liebhaber.
Zitat
Ruhlebener
Aus dem VBB Newsletter, wenn ich es richtig interpretiere, gibt es dann keine RE/RB-Direktverbindung zwischen Spandau und BER?

Ja, das war auch schon immer so vorgesehen.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen S-Bahn/BVG) 1858-2025
Zitat
VvJ-Ente
Nachdem bei RE8/RB10 ausdrücklich auf den angenäherten Halbstundentakt hingewiesen wird, könnten RB24 und RB32 auch innerhalb weniger Minuten hintereinander fahren und dann darf man wieder fast eine Stunde warten...

Diesen Einwand verstehe ich nicht. Meines Wissens soll der Halbstundentakt wie bisher bleiben, da ändert sich also nichts.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen S-Bahn/BVG) 1858-2025



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2025 07:16 von 485er-Liebhaber.
Das ist ja mal seit langem eine der nutzlosesten Pressemeldungen, die ich je gesehen habe. So viel Text, so wenig Inhalt. Der VBB hat nicht mitbekommen, dass es auch andere ÖPNV-Nutzer als Leute zum Flughafen gibt.

Mein Hauptinteresse ist eigentlich: wie lange dauert es von Blankenfelde/Dabendorf/Zossen bis Südkreuz?

Und was ist eigentlich mit der RB10 und RB24 Verendung in Blankenfelde und Rangsdorf passiert? Das Stellwerk in Zossen?
Zitat
Razupaltuff
Das ist ja mal seit langem eine der nutzlosesten Pressemeldungen, die ich je gesehen habe. So viel Text, so wenig Inhalt. Der VBB hat nicht mitbekommen, dass es auch andere ÖPNV-Nutzer als Leute zum Flughafen gibt.

Das wissen über die neue Flughafenanbindung scheint aber z.B. beim Senat nicht weit verbreitet zu sein. Ansonsten würden die nicht auf die Idee kommen, zwischen Südkreuz und Flughafen eine weitere Expressverbindung zu planen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat

"def" am 18.8.2025 um 22.13 Uhr:

In der "Abendschau" wurde die falsche Grafik auch nochmal gezeigt. Und zu allem Überfluss auch noch mit der Führung über die Anhalter Bahn - wohlgemerkt eingebettet in einen Beitrag zur Eröffnung der Dresdner Bahn. [...]

Das hat mich auch überrascht. Hier einmal die Grafik, um die es geht:



Zudem hat man eine URL eingeblendet, die es so schon bis spätestens zum 16.9.2014 nicht mehr gibt (an diesem Tag wurde diese ehemalige Domäne des VBBs von einem Domänenhändler übernommen):



Immerhin hat die Abendschau diesen zweiten Fehler nach dem Videobeitrag von einer Redakteurin, die eigentlich für die Politik in Berlin zuständig ist, durch die Moderatorin korrigieren lassen:



Meine Frage dazu lautet: Hat es irgendwann vor 2014 eine Planung einer Verbindung einer Regionalbahnlinie RB20 über die Anhalter Bahn zum Flughafen BER gegeben?

In der Brandenburgischen Nachrichtensendung "Brandenburg Aktuell" wurde das Video übrigens im ersten Nachrichtenblock gesendet (ohne nachträgliche Korrektur), der jetzt nicht (mehr?) online ist.

Zitat

Dafür hat man noch Sendezeit für einen Jammerbeitrag von Menschen aus Lichtenrade freigeschaufelt. Immerhin bringt Prof. Böttger hinterher noch ein wenig Kompetenz in die Sendung.

Der "Jammerbeitrag" und das Interview von Prof. Böttger gehören zusammen, und meiner Meinung nach hat Professor Böttger das "Jammern" in das rechte Licht gesetzt (auch übrigens die Fantasien von Frau Bonde bzgl. der Magnetschwebebahn).

Zitat

"Nemo" am 19.8.2025 um 8.52 Uhr:

[...] Ansonsten würden die nicht auf die Idee kommen, zwischen Südkreuz und Flughafen eine weitere Expressverbindung zu planen.

Die Redakteurin des Videos hat von "zwischen dem ICC und dem BER" gesprochen, meiner Erinnerung nach eine Strecke, die schon beim ersten Aufkommen dieser Magnetschwebebahnidee zur Sprache kam (mit Abfertigung von Fluggästen im ICC a la Edmund Stoiber).

Viele Grüße, Thomas

PS: In der Spätausgabe von "rbb24" wurde die URL im Beitrag korrigiert.

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2025 11:15 von krickstadt.
Zitat
krickstadt

Die Redakteurin des Videos hat von "zwischen dem ICC und dem BER" gesprochen, meiner Erinnerung nach eine Strecke, die schon beim ersten Aufkommen dieser Magnetschwebebahnidee zur Sprache kam (mit Abfertigung von Fluggästen im ICC a la Edmund Stoiber).

Es wurde aber auch gesagt, dass man das ganze über die Autobahn bauen wollte. Wenn man dann also nicht über Potsdam fahren möchte, kommt man am Südkreuz vorbei. Gut, dass man dann da auch halten müsste, habe ich mir so gedacht. Man könnte das Ding auch nur an Messetagen betreiben, dann spart man sich die Zwischenstationen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2025 11:09 von Nemo.
Zitat
Razupaltuff
Das ist ja mal seit langem eine der nutzlosesten Pressemeldungen, die ich je gesehen habe. So viel Text, so wenig Inhalt. Der VBB hat nicht mitbekommen, dass es auch andere ÖPNV-Nutzer als Leute zum Flughafen gibt.

Mein Hauptinteresse ist eigentlich: wie lange dauert es von Blankenfelde/Dabendorf/Zossen bis Südkreuz?

Und was ist eigentlich mit der RB10 und RB24 Verendung in Blankenfelde und Rangsdorf passiert? Das Stellwerk in Zossen?

Ja, weil neuerdings auch ein BÜ noch hin muss.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen S-Bahn/BVG) 1858-2025
Zitat
krickstadt


Der "Jammerbeitrag" und das Interview von Prof. Böttger gehören zusammen, und meiner Meinung nach hat Professor Böttger das "Jammern" in das rechte Licht gesetzt (auch übrigens die Fantasien von Frau Bonde bzgl. der Magnetschwebebahn).

Mal etwas Off-Topic finde ich die Bezeichnung Berlins als "Welthauptstadt" durch die Moderatorin etwas irritierend, klingt ein bisschen nach großgermanischen Weltreich aus vergangener Zeit.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Dass man dieser durch Lobbyismus an CDU-Politikern am Leben erhaltener stumpfsinnigen Idee überhaupt Sendezeit im unabhängigen öffentlich-rechtlichen Sender zuteilt, finde ich mehr als bedenklich. Es ist leider nicht unüblich, dass man auf diese Weise sehr einfach Sendeminuten füllen kann und dafür Teile des Beitrages bereits aufbereitet zugestellt bekommt. Einfache Redaktionsarbeit, wenn Teile der Belegschaft im Urlaub sind.
Zitat
Trittbrettfahrer
Dass man dieser durch Lobbyismus an CDU-Politikern am Leben erhaltener stumpfsinnigen Idee überhaupt Sendezeit im unabhängigen öffentlich-rechtlichen Sender zuteilt, finde ich mehr als bedenklich. Es ist leider nicht unüblich, dass man auf diese Weise sehr einfach Sendeminuten füllen kann und dafür Teile des Beitrages bereits aufbereitet zugestellt bekommt. Einfache Redaktionsarbeit, wenn Teile der Belegschaft im Urlaub sind.

Naja, irgendwo muss man ja als ÖRR sparen, wenn eine Anpassung an deutlich gestiegene Kosten aus politischen Gründen verfassungswidrig seit Jahren verweigert wird. Zwar sind die Vorstandsgehälter ein gern genommenes "Argument" für Sparmöglichkeiten, aber auch wenn man diese etwas senken würde, wären das halt nicht die ernsthaften Kostentreiber. Für die kommerzielle Presse gilt dies sinngemäß natürlich auch, nur das es hier die verbreitete Umsonstmentalität ist, die einem seriösen Journalismus das Wasser abgräbt. Am Ende bleiben dann halt nur noch laute Meinungströten, die mit populistisch verkürztem Geschrei versuchen, ihre Konsumentinnen für ihre politische Agenda zu gewinnen.
Gadgetbahnen und Flughafen seinen eine internationale Krankheit zu sein. In Berlin hat man immerhin schon eine vernünftige Anbindung bevor man irgendwelche "AirTrains" baut. Oder gar "ein people mover zum nächsten Bahnhof" wie man es in den USA oft hat...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
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