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ÖPNV-Anbindung an den neuen Flughafen Berlin Brandenburg
geschrieben von Harald Tschirner 
Ein Spurbus ist ein spurgeführter Bus. Wenn heute optische Signale für die Spur ausreichen, dann ist auch ein Bus, der durch die aufgemalte Busspur geführt wird, ein echter Spurbus.

Im französichen Rouen gibt es sowas seit Jahren.

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Für mehr Ümläüte!
Zitat
Philipp Borchert
Ein Spurbus ist ein spurgeführter Bus. Wenn heute optische Signale für die Spur ausreichen, dann ist auch ein Bus, der durch die aufgemalte Busspur geführt wird, ein echter Spurbus.

Im französichen Rouen gibt es sowas seit Jahren.

Vom Grundsatz her bräuchte es dafür ja noch nicht mal die im Bild zu sehende aufgemalte Spur. Die Spurführung könnte genauso gut per GPS, "Chips" im Asphalt oder andere nicht sichtbaren Technologien erfolgen. Dennoch wären wenigstens Busspuren nach StVO wünschenswert, um diesem Gefährt überhaupt irgendeinen Mehrwert gegenüber den bisherigen Bussen zu geben.
Gadgetbahn! Magnetbahn! Spurbusse! Hauptsache keine ernsthaften und schnellen ÖPNV-Verbesserungen umsetzen müssen!
Zitat
marc-j
Gadgetbahn! Magnetbahn! Spurbusse! Hauptsache keine ernsthaften und schnellen ÖPNV-Verbesserungen umsetzen müssen!

Genau, warum auf bestehende Systeme setzen zu denen wir das Wissen, die Erfahrung und die Wartungsmöglichkeiten bei uns im Land haben?

Chinas Technologie sollte man grundsätzlich misstrauen. Nicht ausschließlich wegen der möglichen Überwachung und der Kill Switches, sondern auch weil die Chinesen optisch und auf den ersten Blick gute Produkte entwickeln, die sich erst bei langem Einsatz als qualitativ schlecht auszeichnen. So funktioniert nicht deren Produkt-Entwicklung. Die verantwortlichen Firmen sind schnell wieder verschwunden und der Staat blockt dann alle Ansprüche ab.

Und diese Spurbusse sind bei vielen bei uns üblichen Wettersituationen völlig untauglich. Darauf werden die Chinesen nicht hingewiesen haben und die Schönefelder haben nicht gefragt, weil es ja geil ist, das Zeug kostenfrei zu bekommen.
Bei starkem Regen und den tiefen Furchen im Asphalt, bei starken Winden, bei Schneefall, unterschiedlichem Asphalt an heißen Tagen kommen die Dinger schnell an die Grenzen der Manövrierfähigkeit.

Erfahrungen aus Frankreich zeigen, dass die Straßen schnell unbrauchbar sind, wenn diese Spurfahrzeuge immer auf der gleichen Stelle rollen. Da werden die Kommunen schnell die Hände über den Kopf zusammenschlagen.
Und noch mal zu Frankreich und den ganzen Alternativen zu gewöhnlichen Straßenbahnen, die man dort ausprobiert hat: Hat sich alles als nicht alltagstauglich herausgestellt: zu teuer im Unterhalt, verantwortliche Firmen verschwunden und kein neues Rollmaterial vorhanden, kaputte Straßen.

Wenn die chinesische Firma nicht mehr besteht, bleiben nur normale Busse und der Start bei Null. Warum nicht gleich dabei bleiben?
Zitat
Trittbrettfahrer
Zitat
marc-j
Gadgetbahn! Magnetbahn! Spurbusse! Hauptsache keine ernsthaften und schnellen ÖPNV-Verbesserungen umsetzen müssen!

Genau, warum auf bestehende Systeme setzen zu denen wir das Wissen, die Erfahrung und die Wartungsmöglichkeiten bei uns im Land haben?

Bei bestehenden Systemen kennt man die Fehler. Da man zu wenig Geld investiert, treten diese Fehler auch zu Tage. Bei neuen Verkehrssystemen kennt man die Fehler noch nicht und glaubt daher, dass sie weniger Fehler haben. Deswegen investiert man gerne in neue Systeme.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Der Tagesspiegel berichet über die Engpässe im Nord-Süd-Tunnel:
[www.tagesspiegel.de]
[archive.ph]
Genannt wird auch hier eine theoretische Kapazität von 24 Zügen pro Stunde und Richtung, aber die Limitierung durch wendende FEX-Züge, zu lange Blockabschnitte und fehlende Überwerfungsbauwerke an den Tunnelenden.
Da hilft wohl nur, in Moabit zu wenden.
Klingt so. Hans Leister bringt nur vage eine »weitere Durchbindung« ins Spiel, aber wenn man die Richtung Gesundbrunnen macht, muss man ja wieder aufs Innengleis wechseln und blockiert damit wieder jeweils beide Gleise in eine Richtung und hat wenig gewonnen.
Zitat
TomB
Da hilft wohl nur, in Moabit zu wenden.

Was soll da der Vorteil sein gegenüber dem Wenden über die Kehranlage?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Hat eigentlich schon jemand eine Straßenbahn zum BER in die Diskussion geworfen?

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Hat eigentlich schon jemand eine Straßenbahn zum BER in die Diskussion geworfen?

Durchaus.

1. Macht das Schönefeld gerade irgendwie mit seinem Spurbusexperiment
2. Hatten wir das auch schon, als Alternative zur U-Bahn, vielleicht sogar etwas weiter oben in diesem Thread.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Nukebro
Hat eigentlich schon jemand eine Straßenbahn zum BER in die Diskussion geworfen?

Durchaus.

1. Macht das Schönefeld gerade irgendwie mit seinem Spurbusexperiment
2. Hatten wir das auch schon, als Alternative zur U-Bahn, vielleicht sogar etwas weiter oben in diesem Thread.

Das brächte aber doch wieder einen zusätzlichen Umsteigezwang. Ich weiß nicht ob das gut wäre...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nemo
Zitat
TomB
Da hilft wohl nur, in Moabit zu wenden.

Was soll da der Vorteil sein gegenüber dem Wenden über die Kehranlage?

Höhere Räumgeschwindigkeit. Berichten nach wird ins Kehrgleis als Rangierfahrt gefahren. Nach Moabit wäre es eine Zugfahrt.

Allerdings kommt man vom Streckengleis Hbf-Moa aktuell nicht in die dortigen Abstellgleise, da die erste Weiche erst hinter Moabit kommt. Oder man müsste als Gegengleisfahrt nach Moabit, womit kapazitiv wenig zu gewinnen wäre.

Zitat
vasarius
Klingt so. Hans Leister bringt nur vage eine »weitere Durchbindung« ins Spiel, aber wenn man die Richtung Gesundbrunnen macht, muss man ja wieder aufs Innengleis wechseln und blockiert damit wieder jeweils beide Gleise in eine Richtung und hat wenig gewonnen.

Abgesehen davon ist auch am Gesundbrunnen der Betrieb aktuell nicht so wirklich stabil: der RE6 steht mit 49 min Wendezeit fast durchgehend am Bahnsteig, RE85 und RB21 haben jeweils eine halbe Stunde Wendezeit, dies aber nahezu zeitgleich, so dass die verbliebenen Gleise schon mal knapp werden, vor allem wenn sich noch umgeleitete RE1- und RE7-Züge durchquetschen müssen.
Ich bin immer noch für eine Kehre in Schönholz.
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