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Stand der Straßenbahnplanungen
geschrieben von Marienfelde 
Zitat
X-Town Traffic

Zitat
Ute Bonde
„Ich kann die Straßenbahnfans beruhigen. Derzeit befinden sich zwölf Vorhaben in der Planung, und dabei bleibt es. Es geht um Neubaustrecken für die Tram mit einer Gesamtlänge von rund 60 Kilometern. Mein Petitum und meine Überzeugung sind, dass neue Infrastruktur dort geschaffen wird, wo das sinnvoll ist.

Genau, dafür werden neue Straßenbahnstrecken gebaut. Für die Fans! So dass ein paar Stoffbeutelträger hübsche Fotos machen können und wir im Forum was zu bereden haben. ;)

Außer ein paar wenigen Leuten, die der grünen Ideologie folgen und noch ein paar weniger Fans spurgeführter Verkehrssysteme, fährt schließlich niemand mit dem ÖPNV.

Mir geht das echt so auf die Nerven, weil ja nicht einfach nur nichts (oder zumindest nicht viel) geschieht, sondern dann auch noch mit solchen dämlichen Sprüchen um sich geworfen wird
Wird das ganze auch iwie begründet, außer mit dem
Masterplan Mitte? Was auch immer diese Verlängerung mit einer FuZo am Hackeschen Markt zu tun haben soll.

Prüfen, prüfen, prüfen also auch unter Fr. Bonde. Ich hoffe sie prüfen dann 203x auch nochmal, wie viele Emissionen man dadurch zusätzlich erzeugt hat.
Zitat
X-Town Traffic
Ute Bonde setzt die Straßenbahnplanung zum Potsdamer Platz auf Pause - bis mindestens 2026.

Darüber und über den Stand anderer Vorhaben berichtet Peter Neumann: [www.berliner-zeitung.de]
(hier archiviert, falls der Artikel nicht mehr frei lesbar ist: archive.ph/iGWVp)

Zitat
Ute Bonde
„Ich kann die Straßenbahnfans beruhigen. Derzeit befinden sich zwölf Vorhaben in der Planung, und dabei bleibt es. Es geht um Neubaustrecken für die Tram mit einer Gesamtlänge von rund 60 Kilometern. Mein Petitum und meine Überzeugung sind, dass neue Infrastruktur dort geschaffen wird, wo das sinnvoll ist.

Genau, dafür werden neue Straßenbahnstrecken gebaut. Für die Fans! So dass ein paar Stoffbeutelträger hübsche Fotos machen können und wir im Forum was zu bereden haben. ;)

Wer redet denn vom Bauen? Sie hat doch nur gesagt, dass die Strecken geplant sind und auch geplant bleiben!

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.07.2024 14:03 von Nemo.
Die Distanz hat sie damit deutlich gemacht. Tram für Fans und Straßenbahnen sind nicht überall sinnvoll. Nun wissen wir's. Leute, die sich nicht für Trams begeistern, werden also keine Straßenbahn betreten.
Man ist erstaunt, dass so eine Fehlbesetzung wie Ute Bonde einen Verkehrsverbund leiten konnte. Und belohnt wird sie dann noch mit dem Aufstieg zur Senatorin. Man weiß, wie für Flachzangen in der Berliner Politik so am Wirken sind, aber dass man uns dies jetzt in 2 Monaten so schön vorführt.

Eigentlich müsste es doch dieser Stadt bzw. in dieser Stadt darum gehen, den ÖPNV so "schnell" wie möglich sinnvoll auf das richtige Gelies zu setzen. Und wie fast immer scheitert Berlin daran kläglich. Und Wegner zeigt dabei auch, dass er seine Chance so langsam verspielt hat und an seinen eigenen Ansprüchen, Stichwort "Bürgernäher" so kläglich scheitert.
Sie sind alle soweit vom Normalbürger dasein entrückt.
Zitat
Nemo
Wer redet denn vom Bauen? Sie hat doch nur gesagt, dass die Strecken geplant sind und auch geplant bleiben!
Es geht leider (selbst unter den Zeitplänen der damaligen Grünen-Regierung) in dieser Legislatur bei fast allen Strecken nur ums Baurecht bekommen (also Planfeststellung einleiten und durchziehen).
Einige Strecken werden mit mehr Nachdruck verfolgt, bei andere Strecken (Leipziger Straße, Spandau) zeigt die Politik selbst dafür wenig oder keinerlei Elan. Wobei bei der Leipziger Straße zumindest die Brückenerneuerung weitergeht, die neben der Planfeststellung ein wesentlicher Zeitfaktor ist.

Und wenn dann mal Baurecht da ist, wird man merken, dass das Geld (nicht nur für Straßenbahnen, sondern auch U-Bahn-Utopien und i2030-Träumereien) hinten und vorne nicht reicht. Gerade bei i2030 ist das ein Fehler der Brandenburger sowie von Regine Günther, die damals keinerlei Priorisierung hinbekam. Und auch bei den Straßenbahnplanungen haben etliche der Tram wohlgesonnene Akteure zu sehr an den dritten Schritt vor dem ersten gedacht (wenn ich z.B. an Diskussionen um Trassenfreihaltungen jwd denke).
Zitat
M48er
Zitat
Nemo
Wer redet denn vom Bauen? Sie hat doch nur gesagt, dass die Strecken geplant sind und auch geplant bleiben!
Es geht leider (selbst unter den Zeitplänen der damaligen Grünen-Regierung) in dieser Legislatur bei fast allen Strecken nur ums Baurecht bekommen (also Planfeststellung einleiten und durchziehen).
Einige Strecken werden mit mehr Nachdruck verfolgt, bei andere Strecken (Leipziger Straße, Spandau) zeigt die Politik selbst dafür wenig oder keinerlei Elan. Wobei bei der Leipziger Straße zumindest die Brückenerneuerung weitergeht, die neben der Planfeststellung ein wesentlicher Zeitfaktor ist.

Und wenn dann mal Baurecht da ist, wird man merken, dass das Geld (nicht nur für Straßenbahnen, sondern auch U-Bahn-Utopien und i2030-Träumereien) hinten und vorne nicht reicht. Gerade bei i2030 ist das ein Fehler der Brandenburger sowie von Regine Günther, die damals keinerlei Priorisierung hinbekam. Und auch bei den Straßenbahnplanungen haben etliche der Tram wohlgesonnene Akteure zu sehr an den dritten Schritt vor dem ersten gedacht (wenn ich z.B. an Diskussionen um Trassenfreihaltungen jwd denke).

Zu dem von mir kursiv hervorgehobenem Satz: Ich glaube, der Verzicht auf den (oder die) dritten Schritt(e) hätte uns in den anderen, "zeitnäheren" Tramplanungen nicht einen einzigen Schritt weitergebracht. Die sehr lange Dauer der Planungsprozesse ist aufgrund der Rechtslage mehr oder weniger "gesetzt", auch wenn einzelne Vorhaben sicherlich gezielt verschleppt wurden und werden.

Aus meiner Sicht scheint es umgekehrt zu sein: Der Verzicht auf dritte Schritte würde weitere spätere Verschleppungen des Tramausbaus noch zusätzlich begünstigen ("die Brücke ist aber leider nicht straßenbahntauglich" usw.).

Vielleicht noch ein Zitat aus dem Inhaltsprotokoll der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr des Abgeordnetenhauses vom 17. April 2024 (Seite 12):

"Staatssekretärin Britta Behrendt (SenMVKU) berichtet, gemäß den Richtlinien der Regierungspolitik seien folgende Straßenbahnneubaustrecken fortzuführen: Straßenbahnanbindung Ostkreuz, Mahlsdorf Linie 62, Turmstraße – Jungfernheide Linie M 5, M 8 oder M 10, Weißensee–Pasedagplatz–S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf–U-/S-Bahnhof Pankow Linien 12 und 27, Jungfernheide–UTR–Kurt-Schumacher-Platz.

Die Strecke Hauptbahnhof–Turmstraße sei bereits am 9. September eröffnet worden. Die Fahrgastzahlen entwickelten sich laut BVG über den Erwartungen. Bis zu 23 100 Fahrgäste hätten den Neubauabschnitt im November 2023 täglich benutzt.

Außerdem seien entsprechend den Richtlinien der Regierungspolitik folgende Planungen zu prüfen: Alexanderplatz–Potsdamer Platz, Warschauer Straße–Hermannplatz Linie 10, Verlängerung zum Blankenburger Süden Linie M 2."

Für die Strecke zum Hermannplatz gibt es inzwischen auch wieder einen Senatsbeschluss. Die Sabotage der wohl (gemessen an der erwartbaren Fahrgastzahl) wichtigsten Strecke - der in der Leipziger Straße - ist natürlich unerhört, aber: Wenn es gelänge, von den anderen Vorhaben z.B. fünf baureif zu bekommen, wären wir dennoch einen gar nicht so kleinen Schritt weiter,

Marienfelde.


Hier noch ein Link zum oben zitierten Inhaltsprotokoll: [www.parlament-berlin.de]
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