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Tangentiale Verbindung Ost (TVO) - Stand der Planung, Sinn, Unsinn und etwaige Alternativen
geschrieben von Arnd Hellinger 
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Rob
Die beiden Brückenpfeiler in der Spree sind keine Vorleistung sondern trugen die Spreebrücke von 1948 (erstes Gleis) und 1958 (zweites Gleis), die beide als Dauerbehelfsbrücke ausgeführt waren. Mit der Neutrassierung des BAR wurden sie 1968 durch die heute noch genutzte Brücke ersetzt.

Das ist ja sehr interessant. Aber wozu hat man die Pfeiler denn stehen lassen? Kann man die denn keiner neuen Nutzung zuführen? Zumindest rein vom Aussehen her machen sie ja noch einen guten Eindruck:

Die Bauwerksqualität dürfte in der unmittelbaren Nachkriegszeit allerdings auch nicht die Allerhöchste gewesen sein und wenn die Pfeiler danach fast 60 Jahre ungenutzt und ungepflegt in der Spree herumstehen, trägt das wohl ebenfalls kaum zu deren Zustandsverbesserung bei, oder...?

Derlei darf nie ausschließlich nach optischen Eindrücken beurteilt werden.

Viele Grüße
Arnd
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Adenosin
Aber nun frage ich mich, wie es beispielsweise die S-Bahn Dresden hinbekommt, dass die separaten S-Bahngleise auch nur von S-Bahnzügen genutzt werden - zumindest dort ist mir keine Mischnutzung mit SPNV, SPFV, Güterverkehr bekannt.

Ich würde sagen: sie bekommt es gar nicht hin. Ich war grad zufällig ein paar Tage in Dresden und hab mal zwei Schnappschüsse von der S1 gemacht. 1x Zschischschewich ;) und 1x Radebeul Ost


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Arnd Hellinger
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Alter Köpenicker
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Rob
Die beiden Brückenpfeiler in der Spree sind keine Vorleistung sondern trugen die Spreebrücke von 1948 (erstes Gleis) und 1958 (zweites Gleis), die beide als Dauerbehelfsbrücke ausgeführt waren. Mit der Neutrassierung des BAR wurden sie 1968 durch die heute noch genutzte Brücke ersetzt.

Das ist ja sehr interessant. Aber wozu hat man die Pfeiler denn stehen lassen? Kann man die denn keiner neuen Nutzung zuführen? Zumindest rein vom Aussehen her machen sie ja noch einen guten Eindruck:

Die Bauwerksqualität dürfte in der unmittelbaren Nachkriegszeit allerdings auch nicht die Allerhöchste gewesen sein und wenn die Pfeiler danach fast 60 Jahre ungenutzt und ungepflegt in der Spree herumstehen, trägt das wohl ebenfalls kaum zu deren Zustandsverbesserung bei, oder...?

Derlei darf nie ausschließlich nach optischen Eindrücken beurteilt werden.

Unabhängig davon ob man die alten Pfeiler nun wieder nutzt, oder nicht: Zumindest scheint die Trasse östlich eher frei zu sein, als Westlich. Zumindest im Bereich rund um Spindlersfeld bis kurz vor Adlergestell. Das könnte ein Faktor sein.
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Slighter
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Arnd Hellinger
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Alter Köpenicker
Zitat
Rob
Die beiden Brückenpfeiler in der Spree sind keine Vorleistung sondern trugen die Spreebrücke von 1948 (erstes Gleis) und 1958 (zweites Gleis), die beide als Dauerbehelfsbrücke ausgeführt waren. Mit der Neutrassierung des BAR wurden sie 1968 durch die heute noch genutzte Brücke ersetzt.

Das ist ja sehr interessant. Aber wozu hat man die Pfeiler denn stehen lassen? Kann man die denn keiner neuen Nutzung zuführen? Zumindest rein vom Aussehen her machen sie ja noch einen guten Eindruck:

Die Bauwerksqualität dürfte in der unmittelbaren Nachkriegszeit allerdings auch nicht die Allerhöchste gewesen sein und wenn die Pfeiler danach fast 60 Jahre ungenutzt und ungepflegt in der Spree herumstehen, trägt das wohl ebenfalls kaum zu deren Zustandsverbesserung bei, oder...?

Derlei darf nie ausschließlich nach optischen Eindrücken beurteilt werden.

Unabhängig davon ob man die alten Pfeiler nun wieder nutzt, oder nicht: Zumindest scheint die Trasse östlich eher frei zu sein, als Westlich. Zumindest im Bereich rund um Spindlersfeld bis kurz vor Adlergestell. Das könnte ein Faktor sein.

Könnte nicht, isso. Die Trassenfreihaltung auf der Ostseite ist kein Geheimnis. In den ausgelegten Planunterlagen der TVO war die NVT-Planung in ihrer Trassierungsvariante sogar nachrichtlich abgebildet. Hier ist also keinerlei Spekulatius notwendig.

Ob die alten Strompfeiler dann wiederverwendbar sind, wird sich erst im Laufe des Planungsverfahrens der NVT ergeben.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Heute habe ich mal die beiden Brückenpfeiler in der Spree fotografiert. Immerhin wirken sie massiver als ihre beiden Nachbarn:


Hallo!
Reine Erinnerungsleistung:
Ein in der Gegend wohnender Reichsbahndirektor aus dem MfV (seit langem verstorben) hat mir gegenüber dazu folgendes sinngemäß erzählt:
Die Brücke war so marode, daß wir neu bauen mußten. Da wir Platz daneben hatten konnten wir bei laufendem Betrieb die neue Brücke bauen und mußten nur
wenige Tage den Betrieb unterbrechen um entsprechend zu verschwenken. Die alten Überbauten wurden natürlich abgerissen, die Pfeiler haben wir einfach stehen gelassen.
Punkt!!!! (Vielleicht haben wir später mal dafür Kapazität!)
Mehr war nicht dahinter, denn eine Wiederverwendbarkeit galt schon damals als ausgeschlossen!
Grüße
Als Zeitzeuge der damaligen Mangelwirtschaft halte ich genannte Begründung für sehr glaubhaft.
Warum knappe Baukapazitäten für den Abbruch verschwendenden, wenn da keine Gefahr von den verbliebenen Pfeilern ausgeht.
Zitat
Boxhagen
Warum knappe Baukapazitäten für den Abbruch verschwendenden, wenn da keine Gefahr von den verbliebenen Pfeilern ausgeht.

Nicht nur keine Gefahr. Die verbliebenen Strompfeiler auf der Oberstromseite schützen die neuen Pfeiler bei Eisgang und Anprall von Wasserfahrzeugen. Damals gab es ja noch relevanten Güterverkehr auf der Spree, vor allem Kohletransporte.

so long

Mario
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