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Kurioses 2020
geschrieben von LariFari 
Re: Kurioses 2020
11.09.2020 22:14
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Jumbo
nachdem vor einiger Zeit noch beide Prellböcke getestet werden sollten, versucht man es jetzt bei einem doppelt:

Die Werbetafel gibt die Antwort :-)

Viele Grüße
Florian Schulz

Ist natürlich doppelt ärgerlich, wenn nun gerade der Lokführer vom Pendeln genervt ist.
Vielleicht wäre er als Straßenbahnfahrer glücklicher geworden? Da gäbe es Wendeschleifen, wobei die Anwesenheit dieser in Berlin doch eher Glückssache ist. ;-)
Re: Kurioses 2020
11.09.2020 23:40
Bei der Berliner Straßenbahn gibt es doch sehr viele Endhaltestellen mit Wendeschleifen.
Re: Kurioses 2020
12.09.2020 09:50
Zitat
FlO530
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Jumbo
nachdem vor einiger Zeit noch beide Prellböcke getestet werden sollten, versucht man es jetzt bei einem doppelt:

Die Werbetafel gibt die Antwort :-)

Viele Grüße
Florian Schulz

Ist natürlich doppelt ärgerlich, wenn nun gerade der Lokführer vom Pendeln genervt ist.
Vielleicht wäre er als Straßenbahnfahrer glücklicher geworden? Da gäbe es Wendeschleifen, wobei die Anwesenheit dieser in Berlin doch eher Glückssache ist. ;-)

Ansonsten kann man ja noch auf Busfahrer umschulen, da sollte man so gut wie keine Probleme haben. ;)
Bitte löschen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.09.2020 06:26 von Alter Köpenicker.
def
Re: Kurioses 2020
14.09.2020 11:18
Um mal das Thema "Sich selbst kreuzende Linien" in einen Thread zu bringen, in dem es wenigstens so halb passt:

Zitat
Philipp Borchert
In Brandenburg an der Havel gab es ja mal kurz eine Straßenbahnlinie 8, die eine 8 gefahren ist. Zur Bundesgartenschau als Zusatzangebot.

Zitat
Nemo
In Stuttgart gab es mal eine Straßenbahnlinie 8, die sich selbst gekreuzt hat.

Zitat
B-V 3313
Gab es hier in Berlin mit dem M37er bis 2011 auch.

Zitat
Philipp Borchert
Das ist aber 'ne deutlich andere Herangehensweise - das waren ja zwei verschiedene Äste, die sich zwar gekreuzt haben, aber irgendwie nicht das was ich mir vorstelle, wenn von einer sich selbst kreuzenden Linie die Rede ist. Darunter würde ich übrigens auch keine Brückenauf- oder Abfahrt zählen, die eine Linie nimmt. Das gibt es ja auch, hier in Berlin mit dem X54/154 auf die Bitterfelder Straße oder in Brandenburg an der Havel mit der Straßenbahnlinie 1.

"Gekreuzt" hat sich die 8 in Brandenburg an der Havel natürlich auch nicht, sie fuhr eher eine Strecke zwei Mal in dieselbe Richtung innerhalb eines Umlaufs. Wie das die Stuttgarter 8 getan hat, weiß ich nicht.

Etwas ähnliches tut der 893er auch, hier in Buch. Da auf dem kurzen doppelt befahrenen Abschnitt keine Haltestellen liegen, kann man hier schon eher von einer sich selbst kreuzenden Linie sprechen. Wobei ich glaube, dass es das im Busverkehr deutlich verbreitet gibt, erst Recht bei Überlandlinien - was sie ja so schön kompliziert macht.

Zitat
VBB/HVV
Die Buslinie 81 in Kiel kreuzt sich auch selbst.
Von der Anfangs- und Endhaltestelle 'Botanischer Garten' geht es bis zur Kreuzungsstelle Westring/Gutenbergstraße, von hier aus fährt die Linie in dieser Richtung einen Ring gegen den Uhrzeigersinn um wieder hier anzukommen und weiter zum Rungholtplatz in Suchsdorf zu fahren. In die andere Richtung wird der gleiche Ring im Uhrzeigersinn gefahren. Der gefahrene Ring ist sehr groß, es lohnt sich also durchaus nahe der Kreuzung Westring/Gutenbergstraße umzusteigen wenn man zu einem der Stichstrecken Richtung Botanischer Garten oder Rungholtplatz möchte. Interessanterweise gibt es jedoch an dieser Kreuzung keine gemeinsam bediente Haltestelle, die Linie kreuzt sich streng genommen also nur streckentechnisch selbst.

Zitat
Alter Köpenicker
In Basel gibt es auch sich kreuzende Straßenbahnlinien, wenn man den Wechsel der Linienbezeichnungen einmal unbeachtet läßt. Die Linie 15/16 beschreibt sogar eine dreischleifige 8, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Sie kreuzt sich quasi zweimal und hat fünf gemeinsame Haltestellen (Tellplatz, Heiliggeistkirche sowie Schifflände, Marktplatz und Barfüsserplatz). Die Linie 1/14 kreuzt sich in der HVZ einmal am Bankverein und hat eine weitere gemeinsame Haltestelle am Messeplatz, wo die Strecke sich tangiert. Zurzeit ist wegen Bauarbeiten zwar alles anders, kann ansonsten aber als Fahrgast ohne Umsteigen so gefahren werden.

(Ich habe einfach mal alle betreffenden Beiträge hier rein kopiert, damit man der Diskussion in einem Thread folgen kann.)

Wenn man es so weit fasst (inkl. Linienwechsel und in beiden Richtungen befahrenen Schleifen) gibt es doch viele Beispiele: Stich- und Schleifenfahrten an Schnellbahnhöfen - z.B. 161 in Wilhelmshagen, 296 am Tierpark, 396 in Friedrichsfelde (wo er jahrelang, bis zur Umbenennung zweier Haltestellen, dreimal hintereinander an der Haltestelle "U Friedrichsfelde" hielt), und vor Beginn der Bauarbeiten nördlich des S-Bahnhofs Karlshorst auch beide Linien gemeinsam, da sie durchgebunden waren.

Und mit Linienübergängen fallen mir u.a. die Linien 10/12 in Dresden ein und die Metro in Sofia, wo die Züge der Linien 2 und 4 auch im Norden der Stadt ineinander übergehen - und im Stadtzentrum den Knotenpunkt Serdika bedienen. Und genau genommen gehören "Schneckenlinien" wie die Circle Line in London oder die M1 in Bukarest ja auch dazu.
Zitat
def
Zitat
Alter Köpenicker
In Basel gibt es auch sich kreuzende Straßenbahnlinien, wenn man den Wechsel der Linienbezeichnungen einmal unbeachtet läßt. Die Linie 15/16 beschreibt sogar eine dreischleifige 8, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Sie kreuzt sich quasi zweimal und hat fünf gemeinsame Haltestellen (Tellplatz, Heiliggeistkirche sowie Schifflände, Marktplatz und Barfüsserplatz).

Wenn man es so weit fasst (inkl. Linienwechsel und in beiden Richtungen befahrenen Schleifen) gibt es doch viele Beispiele: Stich- und Schleifenfahrten an Schnellbahnhöfen - z.B. 161 in Wilhelmshagen, 296 am Tierpark, 396 in Friedrichsfelde (wo er jahrelang, bis zur Umbenennung zweier Haltestellen, dreimal hintereinander an der Haltestelle "U Friedrichsfelde" hielt), und vor Beginn der Bauarbeiten nördlich des S-Bahnhofs Karlshorst auch beide Linien gemeinsam, da sie durchgebunden waren.

Mein Beispiel aus Basel mit der Linie 15/16 ist schon etwas komplexer, als "in beide Richtungen befahrene Schleifen". Die unterschiedlichen Liniennummern sind vermutlich nur der besseren Fahrgastinformation geschuldet, denn es gibt quasi nur einen Startpunkt, der gleichzeitig auch der Zielpunkt ist. Steigt man an der Schifflände (Pfeil) in einen Zug der Linie 16 und fährt so lange mit, bis man wieder hinauskomplimentiert wird, steigt man auch an der Schifflände wieder aus und merkt unter Umständen gar nicht, daß man zwischenzeitlich auch mit der Linie 15 unterwegs war.


Re: Kurioses 2020
15.09.2020 00:27
Der Netzplan ist aber auch grausam. Für Touristen, vermutlich auch für Einheimische, schwer zu lesen. Man sollte da mal dringend einige Linien rausnehmen die unnötig sind. Man muß nicht immer gefühlte hundert Linien über Knotenpunkte fahren lassen. Stattdessen einfach mal bei einer Linie den Takt verdichten.
Da habe ich aber schon kompliziertere Pläne gesehen. Allein jüngst den aus Kiel, als ich die dortige 81 nachvollziehen wollte. Da gab es viel mehr ähnliche Farben direkt beieinander. Ich hab' natürlich generell meine helle Freude an solchen Plänen.

Und habe ich das richtig verstanden, man sollte manche Linien aus dem Angebot nehmen, damit der Plan übersichtlicher wird?

****
Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Re: Kurioses 2020
15.09.2020 08:30
Auf Grund von Bauarbeiten verkehrt die M1 nach Guyotstraße und statt im 7,5 Minuten Takt im 10 Minuten Takt. Etwas unpraktisch ist dabei, dass man für den SEV trotzdem den 7,5 Minuten Takt beibehalten hat, was für die Anschkussbeziehungen etwas unpraktisch ist. Ganz abgesehen davon, dass man Stadteinwärts nirgends eine gemeinsame Umsteigestation zwischen SEV und Tram hat, auch noch an der Masurenstraße zu halten, wäre für den SEV wohl zu einfach.
Re: Kurioses 2020
15.09.2020 22:32
Zitat
Philipp Borchert
Und habe ich das richtig verstanden, man sollte manche Linien aus dem Angebot nehmen, damit der Plan übersichtlicher wird?
Nein, sorry. Ich meinte eher, dass man einige Linien aus Knotenpunkte (Hauptbahnhof ect.) herausnimmt. Aber das ist von Stadt zu Stadt verschieden und hat manchmal je nach Größe der Stadt auch seine Gründe. Wiederum halten es manche Städte anscheinend für sinnvoll möglichst viele Linien über bestimmte Knotenpunkte fahren zu lassen. Dies geht evtl. zu Lasten der Übersichtlichkeit bei FAhrgastinformationen (u.a. Netzplan) und bei Havarien oder Sperrungen des Betriebs.
Re: Kurioses 2020
17.09.2020 08:22
Am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf ist ein SEV-Bus liegen geblieben, er blockiert die gesamte Kreuzung womit zur Zeit kein SEV-Betrieb mehr möglich ist und auch sonstiger MIV blockiert ist.
Nanu? Der SEV ist doch auf der anderen Seite des Pankower Netzes unterwegs - dachte ich...

****
Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Zitat
GraphXBerlin
Der Netzplan ist aber auch grausam. Für Touristen, vermutlich auch für Einheimische, schwer zu lesen. Man sollte da mal dringend einige Linien rausnehmen die unnötig sind. Man muß nicht immer gefühlte hundert Linien über Knotenpunkte fahren lassen. Stattdessen einfach mal bei einer Linie den Takt verdichten.

Meinst du das grafisch? Also zwei Farben für zwei Linien, die eine gemeinsame Stammstrecke haben, wie in Berlin S7 und S75?
Oder meinst du das fahrplantechnisch? Also das ist ja dann mega absurd. Warum sollen dann jetzt Stadtteile keine direkte Linie ins Zentrum bekommen, nur weil auf einem Linienplan dann zu viele Linien im Zentrum zu sehen sind? Oder wie soll man die Aussage verstehen?
Re: Kurioses 2020
19.09.2020 13:29
Zitat
Nahverkehrsplan

Meinst du das grafisch? Also zwei Farben für zwei Linien, die eine gemeinsame Stammstrecke haben, wie in Berlin S7 und S75?

Das habe ich noch nie verstanden warum die eine Haltestelle von Friedrichsfelde Ost mehr bis Springpfuhl eine gemeinsame Stammstrecke ist - die S5 aber eine eigene Linie mit eigener Farbe.
Re: Kurioses 2020
19.09.2020 22:12
Zitat
Nahverkehrsplan
Zitat
GraphXBerlin
Der Netzplan ist aber auch grausam. Für Touristen, vermutlich auch für Einheimische, schwer zu lesen. Man sollte da mal dringend einige Linien rausnehmen die unnötig sind. Man muß nicht immer gefühlte hundert Linien über Knotenpunkte fahren lassen. Stattdessen einfach mal bei einer Linie den Takt verdichten.

Meinst du das grafisch? Also zwei Farben für zwei Linien, die eine gemeinsame Stammstrecke haben, wie in Berlin S7 und S75?
Oder meinst du das fahrplantechnisch? Also das ist ja dann mega absurd. Warum sollen dann jetzt Stadtteile keine direkte Linie ins Zentrum bekommen, nur weil auf einem Linienplan dann zu viele Linien im Zentrum zu sehen sind? Oder wie soll man die Aussage verstehen?

Ich meine das vorrangig grafisch. Der obige gezeigte Netzplan ist logischerweise geografisch völlig ungenau. Dennoch wurde der Netzplan möglichst eng gehalten um Platz zu sparen. Dies geht bei der Menge der Liniendarstellungen aber auf Kosten der Übersichtlichkeit. Ein No-Go ist eigentlich Haltestellennamen über Linien darzustellen.
Ein Weiteres Indiz für eine viel zu enge Darstellung ist auch, dass man die Haltestellennamen in drei Winkeln darstellt (0°, 45° und 90°)
Ein Maximum sollten zwei Winkel sein um eine flüssige Darstellung zu haben und das lesen zu erleichtern.

Ein Netzplan muß und kann nicht die geografische Lage darstellen. Daher muß man bzw. hat man die grafische Freiheit die Linien soweit auseinander zu ziehen, damit Haltestellennamen selbst gekürzt oder mit Umbruch noch übersichtlich lesbar Platz haben ohne Linien zu berühren.

Ich habe schon viele verschiedene Netzpläne erstellt. Aber so einen Teller Spaghetti wie oben gezeigt hätte mir keiner abgenommen bzw. bezahlt ;-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.09.2020 22:15 von GraphXBerlin.
Re: Kurioses 2020
21.09.2020 09:18
Interessant, das die U7 nach Spandau seit heute Grenzallee durchfährt, aber den Bahnsteig nicht absperrt. So stehen verdutzte Fahrgäste da.
Allerdings sah ich auch 2 Personen mit BVG-Weste dort stehen, die die Fahrgäste scheinbar informierten.

In der Bahn selbst gibt es schon vor Blaschkoallee eine Durchsage.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.09.2020 09:19 von micha774.
Re: Kurioses 2020
21.09.2020 15:51
Zitat
GraphXBerlin
Ich habe schon viele verschiedene Netzpläne erstellt. Aber so einen Teller Spaghetti wie oben gezeigt hätte mir keiner abgenommen bzw. bezahlt ;-)

Uui, dann hab ich ein besonderes Schmankerl: Zürich! Alles um den Hauptbahnhof sind wohlgemerkt nur Bahnlinien. Entscheidungen wie die alle Fähren darzustellen oder in schwarz sämtliche möglichen Linienverläufe des Fernverkehr reinzuhauen, machen das Lesen nur abenteuerlicher !


Zitat
vasarius
Zürich! Alles um den Hauptbahnhof sind wohlgemerkt nur Bahnlinien. Entscheidungen wie die alle Fähren darzustellen oder in schwarz sämtliche möglichen Linienverläufe des Fernverkehr reinzuhauen, machen das Lesen nur abenteuerlicher !

Ja, der Zürcher Hauptbahnhof hat es mit seinen Bahnhofsteilen schon in sich. Ich finde die Darstellung aber einigermaßen gelungen, weil sie beim Umsteigen Aufschluß über die Abfahrt der Züge gibt und man so schonmal einen groben Überblick hat. Bekanntlich sind die Umsteigezeiten in der Schweiz knapp bemessen, aber zu schaffen.

Die Darstellung der Fähren bieten doch einen Mehrwert an Information. Da sie, mit Ausnahme der Züge der Relation Pfäffikon SZ - Rapperswil, das Einzige sind, was auf dem Zürisee fährt, stört doch die Darstellung nicht weiter. Viel verwirrender finde ich hingegen die Darstellung der Straßenbahnlinie 12 sowie der Linie 10 ab dem Bf. Glattbrugg und deren Deklaration als Überlandbus.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Re: Kurioses 2020
22.09.2020 15:40
Im M46 (4727) werden die Haltestellen innen richtig angezeigt, durchgesagt werden aber die Haltestellen vom 246er, und 171er, zwar ohne Gong vorher, dafür aber pro Linie chronologisch.

:-)
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