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Ausbau Dresdener Bahn und S2 zwischen Lichtenrade und Rangsdorf bzw. Zossen
geschrieben von Arnd Hellinger 
Zitat
andre_de
Und hier auch noch eine Galerie anlässlich der feierlichen Inbetriebnahme des Kombi-Bahnsteigs in Blankenfelde:

https://www.baustellen-doku.info/berlin_dresdener-bahn/PFA3_Landesgrenze-Mahlow-Blankenfelde/20250922/

Viele Grüße
André

Sehr interessante Dokumentation des neuen Bahnhofs in Blankenfelde.
Was mich aber sehr wundert sind die Richtungstafeln Fahrtrichtung Süden mit Aufschrift Zossen, Elsterwerda, Senftenberg, Dresden.
Die sind ja gute 25 Jahre überholt oder ist es langfristig geplant die RE8 wieder auf die alten Wege der RE5 zu führen? Dann würde aber neben Senftenberg auch Hoyerswerda fehlen

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Eisern Union!
Zitat
vasarius
Zum Thema S-Bahn nach Rangsdorf hat der VBB doch noch dieses Jahr erklärt, dass es stattdessen »dann [nach Inbetriebnahme Dresdner Bahn] zwei Verbindungen stündlich zum Berliner Hauptbahnhof und eine weitere in Richtung BER geben soll«. Wann soll das denn kommen? Zwei Verbindungen stündlich klingt ja nicht nach nur zur HVZ und eine Verbindung zum BER lässt sich bisher nichtmal auf dem Netzplan finden.

RB10 und RB24 sollen in Zukunft bis Wünsdorf-Waldstadt fahren, wenn die Bauarbeiten am Bhf Zossen abgeschlossen sind (Moment für 09/2027 geplant). In Dahlewitz und Dabendorf stehen auch noch Arbeiten an den Bahnhöfen sowie die Beseitigung der noch vorhandenen Bahnübergänge an.

Hier eine Präsentation vom April 2025 über den aktuellen Zustand und die weiteren Pläne: Baumassnahmen_in_Zossen.pdf

Und hier der geplante Netzplan ab 2027 (Stand 12/2022):


2027 ist die Bahn nach Schmachtenhagen wieder in Betrieb? Finde ich gut...
12/2022 war die Stilllegung nach Schmachtenhagen wohl noch nicht geplant.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Dafür aber keine RB74 mehr und RB73 nur noch als Stummel bis Kyritz Bürgerpark
Zitat
Krumme Lanke
Dafür aber keine RB74 mehr und RB73 nur noch als Stummel bis Kyritz Bürgerpark

Und noch mit RB62 statt RE30...
Und RE9/RB66 werden 2027 noch nicht nach Stettin fahren....etc etc
Da sind einige Sachen in dem Plan, die inzwischen überholt sind.

Mir ging es nur um die RB10 & 24 (für den Thread hier relevant). Und diese Planung ist meines Wissens noch aktuell.

Hier noch ein paar sehr schöne Aufnahmen und Infos von Bahnecki vom 12.12.25: [www.youtube.com]
Ist zwar schon außerhalb, aber heute wurde mir der PfB zum Ausbau in Doberlug-Kirchhain vom 24.10. zum ersten Mal angezeigt:

[www.eba.bund.de]
Zitat
DerMichael
Ist zwar schon außerhalb, aber heute wurde mir der PfB zum Ausbau in Doberlug-Kirchhain vom 24.10. zum ersten Mal angezeigt:

[www.eba.bund.de]
Och passt schon hier her.
@Arnd vielleicht kann man den Thread umbenennen in "Ausbau Dresdener Bahn außerhalb von Berlin". Das wird uns ja noch eine Weile beschäftigen.

Hier noch die Planunterlagen, falls wer durch 2 GB Dateien stöbern möchte ;)
[beteiligung.bund.de]
Eine Sache sollte noch Erwähnung finden.
Mit dem Umbau in Blankenfelde wurde aus dem Haltepunkt auf freier Strecke ein Bahnhof mit vollständigem Weichentrapez südlich. Nördlich gibt es leider nur eine Weichenverbindung und es ist nicht möglich, von Gleis 4 in Richtung Diedersdorf (Glasower Damm West) bzw
umgekehrt zu fahren.


Die fehlende Weichenverbindung ist südlich von Mahlow.
Wenn die RB24 Gleis 2 belegt, muss der RE8 in Richtung Süden schon in Mahlow Nähe Abzweig zum Außenring/BER ins Gegengleis, um in Blankenfelde auf Gleis 4 zu halten.
Schöner neuer Doppelbahnsteig, der jedoch oft den Fahrgästen nix nützt :)
Zur Erläuterung: Darf man das hier so einstellen? Aus OpenRailway.map.

Weiter hoch am Kreuz Glasower Damm fehlt ja auch noch die Nordwestkurve. Sie ist wahrscheinlich entbehrlich, weil man ja in Südkreuz auf die Anhalter Bahn kommt.


Zitat
TomB
Eine Sache sollte noch Erwähnung finden.
Mit dem Umbau in Blankenfelde wurde aus dem Haltepunkt auf freier Strecke ein Bahnhof mit vollständigem Weichentrapez südlich. Nördlich gibt es leider nur eine Weichenverbindung und es ist nicht möglich, von Gleis 4 in Richtung Diedersdorf (Glasower Damm West) bzw
umgekehrt zu fahren.


Die fehlende Weichenverbindung ist südlich von Mahlow.
Wenn die RB24 Gleis 2 belegt, muss der RE8 in Richtung Süden schon in Mahlow Nähe Abzweig zum Außenring/BER ins Gegengleis, um in Blankenfelde auf Gleis 4 zu halten.
Schöner neuer Doppelbahnsteig, der jedoch oft den Fahrgästen nix nützt :)

Genau, das ist ziemlich misslich. Der RE8 Richtung Süd muss derart früh ins Gegengleis dass er sogar noch eine Teilstrecke des Gegengleises vom BER mitnutzt.

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Das Gegenteil von ausbauen ist ausbauen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.01.2026 12:36 von Logital.
Zitat
TomB
Wenn die RB24 Gleis 2 belegt, muss der RE8 in Richtung Süden schon in Mahlow Nähe Abzweig zum Außenring/BER ins Gegengleis, um in Blankenfelde auf Gleis 4 zu halten.
Schöner neuer Doppelbahnsteig, der jedoch oft den Fahrgästen nix nützt :)

Als ich mir die Situation mal angeschaut habe, endete die RB24 auf Gleis 4 (am Bahnsteig sowie in der Fahrplanauskunft als Gleis 3 bezeichnet) und der RE2 Richtung Berlin hielt an Gleis 2 (Kombibahnsteig).

Laut Fahrinfo hält der RE8 im Moment abweichend an Gleis 3(4). Wie ist denn die reguläre Verfahrensweise?
Zitat
Logital
Zitat
TomB
Eine Sache sollte noch Erwähnung finden.
Mit dem Umbau in Blankenfelde wurde aus dem Haltepunkt auf freier Strecke ein Bahnhof mit vollständigem Weichentrapez südlich. Nördlich gibt es leider nur eine Weichenverbindung und es ist nicht möglich, von Gleis 4 in Richtung Diedersdorf (Glasower Damm West) bzw
umgekehrt zu fahren.


Die fehlende Weichenverbindung ist südlich von Mahlow.
Wenn die RB24 Gleis 2 belegt, muss der RE8 in Richtung Süden schon in Mahlow Nähe Abzweig zum Außenring/BER ins Gegengleis, um in Blankenfelde auf Gleis 4 zu halten.
Schöner neuer Doppelbahnsteig, der jedoch oft den Fahrgästen nix nützt :)

Genau, das ist ziemlich misslich. Der RE8 Richtung Süd muss derart früh ins Gegengleis dass er sogar noch eine Teilstrecke des Gegengleises vom BER mitnutzt.

Meine Empfehlung ist immer: trassenfinder.de - dort kann man die Lage sämtlicher Weichen und Bahnsteige gut nachvollziehen.

Die Betriebsstelle bei Mahlow nennt sich Glasower Damm Nord. Dort zweigt die VzG 6151 (BER-Anbindung) von der 6135 (Dresdener Bahn) ab und es gibt eine einseitige Überleitverbindung, die entgegengesetzt zu jener im Nordkopf von Blankenfelde liegt. Bei einer durchrationalisierten Infrastruktur macht man genau das. Eine Infrakstruktur, die auf Betriebsstabilität ausgelegt ist, lässt solchen Blödsinn. Da gäbe es an beiden Stellen vollwertige Trapeze, ebenso im Güterbahnhof Marienfelde und am Abzweig Mariendorf (ehemals Attilastraße).

Mit der in Blankenfelde (ver)endenden RB24 werden diese infrastrukturellen Mängel sehr deutlich und man kann von Glück reden, dass im Südkopf von Blankenfelde noch das volle Trapez drin ist und die Bauweichen nicht ausgebaut wurden.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Bei der IGEB Führung über den Bahnhof Blankenfelde sagte einer der Projektverantwortlichen, dass für diese Verbindung im Nordkopf schlicht der Platz fehlt. Dafür hätte der ganze Bahnhof weiter nach Süden wandern müssen.
Zitat
DerMichael
Bei der IGEB Führung über den Bahnhof Blankenfelde sagte einer der Projektverantwortlichen, dass für diese Verbindung im Nordkopf schlicht der Platz fehlt. Dafür hätte der ganze Bahnhof weiter nach Süden wandern müssen.

Wenn man natürlich unbedingt alles mit Einfachweichen ohne Sonderbauform erschlagen will, dann braucht man natürlich entsprechend mehr Platz in der Länge. Ein Blick auf Google zeigt aber, dass der Platz locker auch für ein Trapez gereicht hätte. Mir kann jedenfalls keiner erzählen, dass man auf 170 Metern Länge nicht auch zwei Weichen unterbekommen hätte. Die vorhandene Weichenverbindung ist 145 Meter lang. Die Weiche der Schönefelder Kurve liegt mehr als eine Weichenlänge nördlicher als die der Potsdamer Kurve und vom Bahnsteig stadteinwärts gibt es keine Weiche die "stört". Auch da liegt aber in stadtauswärtiger Richtung eine Weiche. Mit etwas gutem Willen wäre das machbar gewesen, hätte aber natürlich ein paar Cent mehr gekostet. Zusätzliche Fahrstraßen, ggf. unterschiedliche Durchrutschwege im Gleis stadteinwärts zu berücksichtigen.

Der betriebliche Nachteil, dass Züge zur Potsdamer Kurve bereits im Südkopf nach links rüber müssen, ist garantiert gravierender, als eine Normabweichung/Sonderbauform im Weichenbau.

--- Signatur ---
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Wann wird denn die Potsdamer Kurve noch benutzt werden?

Und eigentlich soll die RB24 ja weiterfahren



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.01.2026 14:42 von PassusDuriusculus.
Zitat
PassusDuriusculus
Wann wird denn die Potsdamer Kurve noch benutzt werden?

Und eigentlich soll die RB24 ja weiterfahren

Na im Güterverkehr natürlich. Und klar soll die RB24 eigentlich nicht in Blankenfelde enden. Irgendwann müssen wir doch aber auch mal aufhören unsere Bahninfrastruktur immer nur in Schmalspur zu denken, die gerade so den Regelbetrieb abbilden kann. Käme irgendwer auf die absurde Idee eine Autobahn mit einer Ampelkreuzung (oder einem Kreisverkehr) zu unterbrechen, weil keiner Bock hat die Brücke mit Anschlussstelle zu bezahlen?

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Zitat
PassusDuriusculus
Wann wird denn die Potsdamer Kurve noch benutzt werden?

Und eigentlich soll die RB24 ja weiterfahren

Sowohl der Berliner Außenring als auch die Dresdner Bahn (ab BAR Richtung Süden) gehören zum TEN "North Sea - Baltic". Also haben die Kurven auch ohne planmäßigen Fensterzug-Verkehr eine Relevanz. Und solche Gleistopografien wie in Blankenfelde können sich auf die Betriebsstabilität nachteilig auswirken. Abgesehen davon, dass die beiden Kurven auch für die Netz-Resilienz im Fern- und Regionalverkehr gebraucht werden, zum Beispiel bei Umleitungen.

Trassenfinder finde ich wesentlich weniger übersichtlich als OpenRailway. Ist mehr für Insider.
@Jay:
Wir reden doch von einer Verbindung Berlin-stadteinwärts auf die Potsdamer Kurve, oder?
Diese Verbindung müsste doch zwischen der Überleitverbindung stadteinwärts führendes Gleis (von der Potsdamer Kurve kommend) auf das stadtauswärts führende Gleis und dem Abzweig zur Potsdamer Kurve liegen.
Da passt definitiv nichts mehr zwischen.

Man hätte den ganzen Block zur Ausfädelung zum Bahnsteig nach Süden verschieben müssen, dann hätte die Weiche aber auf der Unterführung gelegen.

Vielleicht mussten da auch Abbiegegeschwindigkeiten eingehalten werden, so dass die Weichen nicht so steil sein konnten und Doppelkreuzungsweichen mit 200km/h? Gibt’s das?

Wir reden hier ja von einer späteren Schnellfahrstrecke.
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