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Ausbau Dresdener Bahn und S2 zwischen Lichtenrade und Rangsdorf
geschrieben von Arnd Hellinger 
Hallo,

inzwischen haben auch im Brandenburger Abschnitt (PFA 3) die Bauarbeiten so richtig begonnen. Eine neue Galerie von mir gibt einen Überblick:

https://www.baustellen-doku.info/berlin_dresdener-bahn/PFA3_Landesgrenze-Mahlow-Blankenfelde/20201120/

Ich habe versucht, auch ein paar S-Bahn-Züge mitzunehmen sowie das seltene Spätherbstlicht möglichst schön und warm einzufangen, was bei dem niedrigen Sonnenstand ja nicht so einfach ist. Dabei ist mir aufgefallen, dass mir die jüngsten A100-Fotos doch sehr kühl geraten waren. Und um daraus keine politische Aussage zu machen, habe ich diese nachträglich im Weißabgleich noch etwas aufgewärmt.

Viele Grüße
André
Zum Jahreswechsel berichten nun auch wieder die Sandkastenkinder selbst über ihre Aktivitäten zum Bau einer Eisenbahn: [www.youtube.com]

Viele Grüße
Arnd
Moin.

Die gestrige RBB-Sendung "rbb24" berichtete über den "offiziellen Baustart" für die "Mahlower Kurve". Ganz großes Kino und mit einem Alexander Kaczmarek, der das Projekt Dresdener Bahn "episch" nennt. Der Beitrag ist bis einschließlich 20. April 2021 unter den folgenden Adressen zu sehen: rbb24-Webseite, Mediathek, Direktlink.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Wirklich großes Kino. Die Leute werden sich wundern, wie leise das wird. Wenn man da so an das Stahlross denkt, dass prominent den Beitrag eröffnet und schließt, nicht ohne den Schlenker, dass wir das Tempo nach Dresden alle schon erlebt haben, vorausgesetzt man ist ne Frühgeburt wie ich. Ich würd' mich schon freuen wenn ich wieder mit der S-Bahn nach Rangsdorf darf.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
😂 🤮 😉😝🤦👍🤔
Inzwischen hat sich vor allem in Mahlow einiges getan:

Da die Berliner Str. demnächst anscheinend auch für Radfahrer und Füßgänger gesperrt wird, entstand dort ein Treppen-/Aufzugsbau über die Gleise


Baugrübe für die Unterführung in der Berliner Str.


Auch südlich des Bahnhofs haben nun Arbeiten begonnen


Östlich des ehemaligen Übergangs Ziethener Str. entsteht anscheinend ein Logistikzentrum


In Blankenfelde haben bisher keine Arbeiten begonnen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.2021 18:12 von Joe.
Hallo,

vom PFA 3 in Brandenburg habe ich mal wieder eine neue Galerie mit einem umfangreichen Update erstellt:

https://www.baustellen-doku.info/berlin_dresdener-bahn/PFA3_Landesgrenze-Mahlow-Blankenfelde/20210530/

Insgesamt geht es gut vorwärts. Und in der aktuellen Vollsperrung werden wohl die nächsten deutlichen Schritte erfolgen. Kritische Themen (Schallschutzwände, eingleisige S-Bahn) bestehen natürlich weiterhin.

Viele Grüße
André
Tolle Bilder und Erklärungen, vielen Dank André!

VG aus Niedersachsen, Rüdiger
Danke für die interessanten Bilder. 5,5 m für eine einzelne Laube? Die Bewohner können nun nur noch in die andere Richtung blicken. :-(

Heidekraut zum Hauptbahnhof
😂 🤮 😉😝🤦👍🤔
Fehlt nur noch die Schallschutzwand in horizontaler Lage zum Schutz vor dem Fluglärm. ;-D
*duck und weg*
Zitat
andre_de
https://bauprojekte.deutschebahn.com/media/projects/7281/docs/HZ_dresdner_bahn_faq_20210604.pdf

Danke für die links. Antworten 65 + 66 beachten ! Und das sollten insbesondere alle Politiker einmal lesen, die in Wahlkampfzeiten so alles Mögliche versprechen. Nix da Regionalbahnhof Buckower Chaussee, nix da S-Bahn Kamenezer Damm.
Interessant ist auch bei der Antwort in Frage 6, dass die Realisierung der S-Bahn nach Rangsdorf nur noch im Konjunktiv erwähnt wird.

Zitat

Sollte die Verlängerung der S-Bahn bis nach Rangsdorf realisiert werden, so haben die
Fahrplanexperten der Deutschen Bahn AG ermittelt, dass ein 10-Minutentakt der S-
Bahn bis nach Rangsdorf möglich wäre. Allerdings gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch
keine Bestellung durch das Land
Antwort 6+8 im Zusammenhang:
Antwort 6: .... ein 10-Minutentakt der S-Bahn bis nach Rangsdorf möglich wäre. Allerdings gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch
keine Bestellung durch das Land....
Antwort 8: wenn die S-Bahnverlängerung Blankenfelde – Rangsdorf als zweigleisige
S-Bahnstrecke umgesetzt wird.
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein

Danke für die links. Antworten 65 + 66 beachten ! Und das sollten insbesondere alle Politiker einmal lesen, die in Wahlkampfzeiten so alles Mögliche versprechen. Nix da Regionalbahnhof Buckower Chaussee, nix da S-Bahn Kamenezer Damm.

Es war doch vollkommen klar, dass es für beide Bahnhöfe kein Planrecht gibt und sie daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt gar nicht berücksichtigt werden dürfen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein

Danke für die links. Antworten 65 + 66 beachten ! Und das sollten insbesondere alle Politiker einmal lesen, die in Wahlkampfzeiten so alles Mögliche versprechen. Nix da Regionalbahnhof Buckower Chaussee, nix da S-Bahn Kamenezer Damm.

Es war doch vollkommen klar, dass es für beide Bahnhöfe kein Planrecht gibt und sie daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt gar nicht berücksichtigt werden dürfen.

Natürlich DÜRFTE die Bahn, sie MUSSTE nur nicht und tat es leider auch nicht. Genauso hätte sie in Mahlow und Blankenfelde die in den 90er Jahren angelegten 2-gleisigen Vorleistungen erhalten DÜRFEN, leider MUSSTE sie aber nicht und baut sie nun rücksichtslos zurück.
Zitat
andre_de
Zitat
Nemo
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein

Danke für die links. Antworten 65 + 66 beachten ! Und das sollten insbesondere alle Politiker einmal lesen, die in Wahlkampfzeiten so alles Mögliche versprechen. Nix da Regionalbahnhof Buckower Chaussee, nix da S-Bahn Kamenezer Damm.

Es war doch vollkommen klar, dass es für beide Bahnhöfe kein Planrecht gibt und sie daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt gar nicht berücksichtigt werden dürfen.

Natürlich DÜRFTE die Bahn, sie MUSSTE nur nicht und tat es leider auch nicht. Genauso hätte sie in Mahlow und Blankenfelde die in den 90er Jahren angelegten 2-gleisigen Vorleistungen erhalten DÜRFEN, leider MUSSTE sie aber nicht und baut sie nun rücksichtslos zurück.

Ich teile ja durchaus die Kritik an der aktuellen Bauplanung. Das ändert aber nichts daran dass die Bahn nur das bauen darf, was auch im Planfeststellungsbeschluss steht - eine Bestellung des Senats würde daran erstmal gar nichts ändern.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
@nemo und @andre,
ja, uns und einigen anderen ist/war das ja klar. Erst jahrzehntelange Planrechtsverfahren (über die Länge kann man ja streiten), aber dann wird bis 2025 erstmal das gebaut was da drin steht. So ist eben die Praxis bei Großbaubvorhaben. Danach gibt´s dann erst mal über weitere Jahrzehnte Machbarkeitsstudien und wenn dann eine Verkehrsleistung bestellt wird, dann beginnen die konkreten Planungen. Hoffentlich begreifen das nur die Politiker, die noch immer daherschwafeln nach dem Motto: "ich / unsere Partei macht sich da stark", "wir üben Druck auf Senat / Bahn aus", "ich habe persönlich eine Anfrage im Parlament eingereicht" usw. usw. Die, gerade die haben das noch nicht begriffen, die sind nur scharf auf Wählerstimmen. Gleiches gilt für i2030 und diverse U-Bahnprojekte.
Zitat
andre_de
Zitat
Nemo
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein

Danke für die links. Antworten 65 + 66 beachten ! Und das sollten insbesondere alle Politiker einmal lesen, die in Wahlkampfzeiten so alles Mögliche versprechen. Nix da Regionalbahnhof Buckower Chaussee, nix da S-Bahn Kamenezer Damm.

Es war doch vollkommen klar, dass es für beide Bahnhöfe kein Planrecht gibt und sie daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt gar nicht berücksichtigt werden dürfen.

Natürlich DÜRFTE die Bahn, sie MUSSTE nur nicht und tat es leider auch nicht. Genauso hätte sie in Mahlow und Blankenfelde die in den 90er Jahren angelegten 2-gleisigen Vorleistungen erhalten DÜRFEN, leider MUSSTE sie aber nicht und baut sie nun rücksichtslos zurück.

Sicher kann man DB Netz für Manches kritisieren, aber im vorliegenden Fall ist sie meiner Meinung nach wirklich der falsche Prügelknabe.

Das "Pilzkonzept" einschließlich des Wiederaufbaus der Dresdener Bahn wurde nämlich schon vor ziemlich genau 30 (dreißig!) Jahren in seinen Grundzügen beschlossen und das PFV des hier diskutierten Abschnitts schon in 1997 eingeleitet. Da hatten Berlin, Brandenburg, der VBB sowie der Kreis Teltow-Fläming doch wohl mehr als genügend Zeit und Gelegenheiten, konkret zu sagen, was sie denn nun an S-Bahn- und/oder Regionalbahn-Infrastruktur in diesem Korridor genau wo wann haben zu wollen gedenken und dies gegenüber DB Netz/EBA/BMV zu Papier zu bringen. Da von der genannten "Bestellerseite" aber eben nie etwas Konkretes kam, war DB Netz eben an die Vorgabe des Bbundesschienenwegeausbaugesetzes gebunden, das für derartige Vorhaben eben "Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit" verlangt.

Unverbindliche Kaffeerunden beim VBB a la "i2030" - zumal nach Abschluss eines fast 30jährigen Planungsprozesses - ersetzen halt keine Planungs- und Realisierungsverträge, sondern erinnern an Radio-Wunschkonzerte früherer Jahrzehnte, bei denen auch immer nur ein kleiner Teil der Wünsche erfüllt werden konnte.

Also bitte hier weniger auf DB Netz, sondern mehr auf SenUVK, "Potsdam", VBB und Kreis TF eindreschen. Danke...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Nemo
Zitat
andre_de
Zitat
Nemo
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein

Danke für die links. Antworten 65 + 66 beachten ! Und das sollten insbesondere alle Politiker einmal lesen, die in Wahlkampfzeiten so alles Mögliche versprechen. Nix da Regionalbahnhof Buckower Chaussee, nix da S-Bahn Kamenezer Damm.

Es war doch vollkommen klar, dass es für beide Bahnhöfe kein Planrecht gibt und sie daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt gar nicht berücksichtigt werden dürfen.

Natürlich DÜRFTE die Bahn, sie MUSSTE nur nicht und tat es leider auch nicht. Genauso hätte sie in Mahlow und Blankenfelde die in den 90er Jahren angelegten 2-gleisigen Vorleistungen erhalten DÜRFEN, leider MUSSTE sie aber nicht und baut sie nun rücksichtslos zurück.

Ich teile ja durchaus die Kritik an der aktuellen Bauplanung. Das ändert aber nichts daran dass die Bahn nur das bauen darf, was auch im Planfeststellungsbeschluss steht - eine Bestellung des Senats würde daran erstmal gar nichts ändern.

Im Planfeststellungsbeschluss steht das drin, was die Bahn erstellt und zur Plangenehmigung eingereicht hat. Das, was da drin steht, denkt sich ja nicht das EBA aus. Und natürlich hätte die Bahn Pläne einreichen können (inkl. einfach herzuleitender Begründung), die für die S-Bahn eine zweite Gleisachse zumindest planerisch berücksichtigt, sprich nicht verbaut. Genau dies war bis in die 1990er Jahre ja auch so üblich. Mit welchem Ereignis sollte sich denn der gesetzliche Rahmen geändert haben, dass die Bahn das jetzt angeblich nicht mehr darf?

Und bzgl. Bestellung des Senats: Natürlich hätte das was geändert, denn dann wären die entsprechenden Einsprüche gegen die Planung vom EBA anders gewürdigt worden.

Viele Grüße
André
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
andre_de
Zitat
Nemo
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein

Danke für die links. Antworten 65 + 66 beachten ! Und das sollten insbesondere alle Politiker einmal lesen, die in Wahlkampfzeiten so alles Mögliche versprechen. Nix da Regionalbahnhof Buckower Chaussee, nix da S-Bahn Kamenezer Damm.

Es war doch vollkommen klar, dass es für beide Bahnhöfe kein Planrecht gibt und sie daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt gar nicht berücksichtigt werden dürfen.

Natürlich DÜRFTE die Bahn, sie MUSSTE nur nicht und tat es leider auch nicht. Genauso hätte sie in Mahlow und Blankenfelde die in den 90er Jahren angelegten 2-gleisigen Vorleistungen erhalten DÜRFEN, leider MUSSTE sie aber nicht und baut sie nun rücksichtslos zurück.

Sicher kann man DB Netz für Manches kritisieren, aber im vorliegenden Fall ist sie meiner Meinung nach wirklich der falsche Prügelknabe.

Das "Pilzkonzept" einschließlich des Wiederaufbaus der Dresdener Bahn wurde nämlich schon vor ziemlich genau 30 (dreißig!) Jahren in seinen Grundzügen beschlossen und das PFV des hier diskutierten Abschnitts schon in 1997 eingeleitet. Da hatten Berlin, Brandenburg, der VBB sowie der Kreis Teltow-Fläming doch wohl mehr als genügend Zeit und Gelegenheiten, konkret zu sagen, was sie denn nun an S-Bahn- und/oder Regionalbahn-Infrastruktur in diesem Korridor genau wo wann haben zu wollen gedenken und dies gegenüber DB Netz/EBA/BMV zu Papier zu bringen. Da von der genannten "Bestellerseite" aber eben nie etwas Konkretes kam, war DB Netz eben an die Vorgabe des Bbundesschienenwegeausbaugesetzes gebunden, das für derartige Vorhaben eben "Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit" verlangt.

Unverbindliche Kaffeerunden beim VBB a la "i2030" - zumal nach Abschluss eines fast 30jährigen Planungsprozesses - ersetzen halt keine Planungs- und Realisierungsverträge, sondern erinnern an Radio-Wunschkonzerte früherer Jahrzehnte, bei denen auch immer nur ein kleiner Teil der Wünsche erfüllt werden konnte.

Also bitte hier weniger auf DB Netz, sondern mehr auf SenUVK, "Potsdam", VBB und Kreis TF eindreschen. Danke...

Kleiner Denkanstoß: 1992 fuhr die S-Bahn bereits wieder über Lichtenrade und Mahlow nach Blankenfelde. Alles, was dabei neugebaut wurde, wurde zweigleisig vorbereitet (Bahnhof Mahlow, Bahndamm, Kreuzungsbauwerk Potsdamer Kurve, EÜ Tunnelweg, Bahndamm, Bahnhof Blankenfelde). Was ist denn aus Deiner Sicht damals so total schief gelaufen? Da hat auch kein SenUVK, Potsdam, VBB, Kreis oder sonstwer was bestellt. Und auch damals galt eine Bundeshaushaltsordnung mit Zwang zum sparsamen Mitteleinsatz. Es gibt nur einen Unterschied zwischen "perspektivisch sparsam" und "sehr kurzfristig sparsam". Trotzdem hat die (damals noch) Reichsbahn von Beginn an vorgesehen, ein zweites Gleis aufbauen zu können. Teils einfach nur durch Platz lassen, teils durch Bauen, wo es Sinn gemacht hat. All dies reißt die Deutsche Bahn jetzt vollständig ab! Und niemand hat diesen Abriss beauftragt!

Edit: Siehe z.B. hier auf den Bildern 9, 12 und 15:
https://www.baustellen-doku.info/berlin_dresdener-bahn/PFA3_Landesgrenze-Mahlow-Blankenfelde/20200418_2/

Viele Grüße
André



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.07.2021 19:53 von andre_de.
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