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Corona-Virus - Einstellung des Fahrscheinverkaufs in Bussen ab 12.3.2020
geschrieben von B-V 3313 
Zitat
Untergrundratte
Ich frage mich dabei, was die U5-Zugfahrer zwei Ebenen tiefer denken sollen? Für sie besteht also kein Schutz...

Bei der U5 wird am Endpunkt Alexanderplatz der Fahrer gewechselt. U-Bahnwagen besitzen im Gegensatz zu Straßenbahnen besondere Zugangstüren für den Fahrerstand.
Der ankommende Fahrer kann also das Aussteigen der Fahrgäste abwarten, dann den Fahrerstand von außen verschließen und über den ausreichend breiten Bahnsteig laufen und im Personalraum oder am leeren Bahnsteigende den nächsten Zug erwarten.

Am engsten ist es wahrscheinlich im Endbahnhof Warschauer Straße der U1, wo es in der Regel keinen Fahrerwechsel gibt. An den anderen Endbahnhöfen mit Bahnsteigwende ist allgemein weniger los.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Bei der U5 wird am Endpunkt Alexanderplatz der Fahrer gewechselt. U-Bahnwagen besitzen im Gegensatz zu Straßenbahnen besondere Zugangstüren für den Fahrerstand.

Bei den A3, F und G1 gibt es diese Tür nur auf einer Seite. Wenn dann der Bahnsteig auf der anderen Seite ist hilft das nicht weiter. Bei den Ik sind zwar Zugangstüren auf beiden Seiten. Doch gibt es fast keinen Fahrer, der diese benutzt. Denn diese sind nicht praxistauglich.
Zitat
Bd2001
Bei den Ik sind zwar Zugangstüren auf beiden Seiten. Doch gibt es fast keinen Fahrer, der diese benutzt. Denn diese sind nicht praxistauglich.

Interessant - was ist denn da bei der Konstruktion aus Fahrersicht schiefgelaufen?

Gruß
Salzfisch

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Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!
Zitat
Salzfisch
Zitat
Bd2001
Bei den Ik sind zwar Zugangstüren auf beiden Seiten. Doch gibt es fast keinen Fahrer, der diese benutzt. Denn diese sind nicht praxistauglich.

Interessant - was ist denn da bei der Konstruktion aus Fahrersicht schiefgelaufen?

Das Handling ist zu umständlich, hier besonders das Schließen von Außen. Das dauert zu lange und man kann auch nicht sicher sein, daß die Tür bei der nächsten Gelegenheit wieder auf geht.

Der Hersteller hatte eine Tür konstruiert, die normalerweise motorbetrieben öffnen und schließen (siehe S-Bahn). Die BVG verzichtete aus Kostengründen auf solche Gimmicks und bestellte eine manuell zu bedienende Tür. Der Konstrukteuer war der irrigen Meinung, es reiche, den Motor wegzulassen und dann funktioniert das. Die Praxis zeigte das die Türen zu oft allein öffneten und dann sich verklemmten. Die Tür konnte auch nicht von den Zugprüfern wieder geschlossen werden. Die Folge war, daß der Zug in die Werkstatt mußte.

In der Folge sind die Fahrer immer froh wenn die Tür geschlossen ist und fassen sie nicht an.
Bloß gut, daß die BVG immer alles so schön testet.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Da ist mal die BVG unschuldig. Die haben ja getestet und da ist die Tür auch durchgefallen. Der Hersteller hat aber ganze vier Jahre gebraucht um da nachzubessern.
Zitat
Lehrter Bahnhof
Wieso wäre das jetzt richtig und besser?

In geschlossenen Räumen sammeln sich die Viren. Aus diesem Grund ist es besser, wenn die Fahrer beim Wechsel des Führerstands nicht durch die Waggons gehen sondern möglichst außerhalb davon.
Zitat
Bd2001
Zitat
der weiße bim
Bei der U5 wird am Endpunkt Alexanderplatz der Fahrer gewechselt. U-Bahnwagen besitzen im Gegensatz zu Straßenbahnen besondere Zugangstüren für den Fahrerstand.

Bei den A3, F und G1 gibt es diese Tür nur auf einer Seite. Wenn dann der Bahnsteig auf der anderen Seite ist hilft das nicht weiter. Bei den Ik sind zwar Zugangstüren auf beiden Seiten. Doch gibt es fast keinen Fahrer, der diese benutzt. Denn diese sind nicht praxistauglich.

Die A3E und A3L71 haben auch auf beiden Seiten eine Fahrertür.

Warum benutzen die Fahrer bei der Baureihe IK nicht die direkte Zugangstür zum Führerstand?
Zitat
Henning
Warum benutzen die Fahrer bei der Baureihe IK nicht die direkte Zugangstür zum Führerstand?

Die Antwort findest Du vier Beiträge über Deiner Frage.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
Bd2001
Zitat
Salzfisch
Zitat
Bd2001
Bei den Ik sind zwar Zugangstüren auf beiden Seiten. Doch gibt es fast keinen Fahrer, der diese benutzt. Denn diese sind nicht praxistauglich.

Interessant - was ist denn da bei der Konstruktion aus Fahrersicht schiefgelaufen?

Das Handling ist zu umständlich, hier besonders das Schließen von Außen. Das dauert zu lange und man kann auch nicht sicher sein, daß die Tür bei der nächsten Gelegenheit wieder auf geht.

Der Hersteller hatte eine Tür konstruiert, die normalerweise motorbetrieben öffnen und schließen (siehe S-Bahn). Die BVG verzichtete aus Kostengründen auf solche Gimmicks und bestellte eine manuell zu bedienende Tür. Der Konstrukteuer war der irrigen Meinung, es reiche, den Motor wegzulassen und dann funktioniert das. Die Praxis zeigte das die Türen zu oft allein öffneten und dann sich verklemmten. Die Tür konnte auch nicht von den Zugprüfern wieder geschlossen werden. Die Folge war, daß der Zug in die Werkstatt mußte.

In der Folge sind die Fahrer immer froh wenn die Tür geschlossen ist und fassen sie nicht an.

Warum öffnen sich diese Türen oft alleine wenn der Motor fehlt?
Zitat
Henning
Warum öffnen sich diese Türen oft alleine wenn der Motor fehlt?

Frage das mal den Hersteller. Wir vermuten, daß ohne Motor der Tür zu wenig Widerstand entgegengesetzt wird. Dazu kommt das bei einer motorbetriebener Tür diese auch in der Endlage festgehalten wird. Das entfällt ja ohne Motor.

Hinzu kamen Fertigungsfehler, wo die Schlösser falsch justiert wurden. Die Folge waren sich selbst öffnende Türen, die zuvor abgeschlossen wurden.
Berliner Zeitung - BVG: „Spuckschutz“-Umbau ruht wegen Zusatzbussen

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Zitat
B-V 3313
Berliner Zeitung - BVG: „Spuckschutz“-Umbau ruht wegen Zusatzbussen

Die Solaris Gelenkbusse haben allesamt keine Scheibe, sind aber keine Zusatzbusse. Furchtbar dieses Verdrehen von Tatsachen. In Wahrheit wollte man in den älteren Bussen nichts nachrüsten und hat entsprechend sich um keine anderen Scheiben gekümmert.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1876-2021
Dem widerspricht der Artikel doch gar nicht. Er besagt aber, dass die Leute, die die Scheiben einbauen sollen, derzeit mit anderen Aufgaben beschäftigt sind - eben der Instandhaltung der zu diesem Zeitpunkt ursprünglich nicht mehr für den Einsatz vorgesehenen Fahrzeuge. Laut dem Bericht fehlen die Scheiben noch bei 180 Wagen.

Jetzt möchte ich noch einmal fragen, warum bei bereits umgerüsteten oder ab Werk mit großer Trennscheibe ausgestatteten Bussen die gesamte erste Sitzreihe gesperrt wird und nicht nur der direkte Einstiegsbereich. Da gehen einfach mal Sitzplätze flöten, die ohnehin nicht besonders zahlreich sind.

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Serviervorschlag
In der rbb-Abendschau war die Rede von 100 Wagen und nicht 180. Erstaunliche Diskrepanz.
Jetzt fragt man sich nur wieso nicht in den bereits umgerüsteten Wagen Fahrscheine verkauft und vor allem die erste Sitzreihe freigeben werden kann. Es muss doch nicht zwangsläufig die gesamte Flotte umgerüstet sein, ein großer Teil reicht auch erst einmal aus. Bei der Druckerumstellung waren auch nicht alle auf einmal dran und da fuhren auch monatelang welche ohne Fahrscheinverkauf dazwischen.
Auf Hof L war ja bis vor kurzem schon der richtige Ansatz vorhanden, die erste Sitzreihe in allen C2 frei und nur der Einstiegsbereich abgesperrt, bis jetzt manche so freidrehen das selbst mit der Folie die erste Reihe schön abgesperrt ist. Wenn da nicht von der Betriebsleitung endlich klare Ansagen kommen z.B Gehaltskürzungen ändert sich da nie etwas, auch bei 100% Umrüstung. Die erste Sitzreihe ist weit mehr als 2m vom Fahrpersonal entfernt, zumal sie dann nach Feierabend mit weit weniger Abstand zu den aussätzigen Fahrgästen in der S-Bahn sitzen.
Dieses Heldengetue war von Anfang an falsch und hat so etwas erst möglich gemacht, jeder Supermarktkassierer muss mit weit weniger Spuckschutz klarkommen.

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Eisern Union!



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.2021 00:19 von M69.
Zitat
M69
Jetzt fragt man sich nur wieso nicht in den bereits umgerüsteten Wagen Fahrscheine verkauft und vor allem die erste Sitzreihe freigeben werden kann. Es muss doch nicht zwangsläufig die gesamte Flotte umgerüstet sein, ein großer Teil reicht auch erst einmal aus.

Und die Fahrgäste müssen dann jedes Mal schauen, ob man vorne einsteigen oder hinten einsteigen muss? Wie weltfremd ist das denn?

Zitat
M69
Bei der Druckerumstellung waren auch nicht alle auf einmal dran und da fuhren auch monatelang welche ohne Fahrscheinverkauf dazwischen.

Und da mussten z.B. Gehbehinderte die Tür für wechseln? Du vergleichtst Äpfel mit birnen.

Zitat
M69
Wenn da nicht von der Betriebsleitung endlich klare Ansagen kommen z.B Gehaltskürzungen ändert sich da nie etwas, auch bei 100% Umrüstung.

In deiner Tagbruch-Welt mag das gehen. Aber nicht in der Realität sieht die Welt glücklicherweise anders aus.

Zitat
M69
Die erste Sitzreihe ist weit mehr als 2m vom Fahrpersonal entfernt, zumal sie dann nach Feierabend mit weit weniger Abstand zu den aussätzigen Fahrgästen in der S-Bahn sitzen.

Es mag deine Vorstellungskraft sprengen, aber nicht jeder fährt mit der S-Bahn oder muss das.

Zitat
M69
Dieses Heldengetue war von Anfang an falsch und hat so etwas erst möglich gemacht, jeder Supermarktkassierer muss mit weit weniger Spuckschutz klarkommen.

Und Krankenhauspersonal mit noch weniger. Und nun?

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
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B-V 3313
Zitat
M69
Jetzt fragt man sich nur wieso nicht in den bereits umgerüsteten Wagen Fahrscheine verkauft und vor allem die erste Sitzreihe freigeben werden kann. Es muss doch nicht zwangsläufig die gesamte Flotte umgerüstet sein, ein großer Teil reicht auch erst einmal aus.

Und die Fahrgäste müssen dann jedes Mal schauen, ob man vorne einsteigen oder hinten einsteigen muss? Wie weltfremd ist das denn?

Nein, die Fahrgäste müssen nur schauen, ob sie einen Fahrschein benötigen oder nicht. Wenn sie keinen benötigen, können sie das Fahrzeug durch eine Türe ihrer Wahl betreten. Wie weltoffen wäre das denn?


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Für Schwarzfahrer zu offen.

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Zitat
B-V 3313
Zitat
M69
Jetzt fragt man sich nur wieso nicht in den bereits umgerüsteten Wagen Fahrscheine verkauft und vor allem die erste Sitzreihe freigeben werden kann. Es muss doch nicht zwangsläufig die gesamte Flotte umgerüstet sein, ein großer Teil reicht auch erst einmal aus.

Und die Fahrgäste müssen dann jedes Mal schauen, ob man vorne einsteigen oder hinten einsteigen muss? Wie weltfremd ist das denn?
Sind die Leute heute dümmer als vor 50 Jahren?

Links: Einstieg vorne, rechts: Einstieg hinten.

Zitat
B-V 3313
Für Schwarzfahrer zu offen.
Momentan steigen alle Fahrgäste an den hinteren Türen ein. Wenn ein Teil von ihnen an der Vordertür einsteigt, profitieren die Schwarzfahrer? Interessant...
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