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i2030 - aktuelle Übersicht
geschrieben von Marienfelde 
"Brandenburg aktuell" hat sich heute gefragt, was eigentlich aus der Verlängerung der S25 nach Velten geworden ist. Fazit: Verlängerung frühestens Mitte der 2030er Jahre, weil das alles sehr, sehr komplex ist (immerhin muss man - haltet euch fest - ein neues S-Bahngleis UND einen neuen Bahnsteig bauen!).

Ich möchte nicht behaupten, dass es nicht komplex ist, gerade wenn man vielleicht auch auf Fremdgrund zurückgreifen muss, aber noch mal dran erinnern, was für komplexe Vorhaben man in den anderthalb Jahrzehnten nach der Wende geschafft hat; und die waren auch technisch komplex (z.B. der Nord-Süd-Tunnel). Und zu der Zeit war Deutschland auch demokratischer Rechtsstaat, weshalb ich bewusst dieses Beispiel bemühe, und nicht China.
Wäre die S25 bis Hennigsdorf zweigleisig, was ja nun wirklich relativ einfach sein müsste, dann würden wenigstens schonmal deutlich mehr Anschlüsse im Hennigsdorf klappen. So steht sich die S25 immer selbst im Weg.
In dem Beitrag wird nicht erwähnt, dass die Urveltener das gar nicht wollen, weil sie sich vor Ausflüglern fürchten.
Zitat
Heidekraut
In dem Beitrag wird nicht erwähnt, dass die Urveltener das gar nicht wollen, weil sie sich vor Ausflüglern fürchten.

Ich dachte, die fürchten, dass das Grünen-Wähler nach Velten ziehen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Heidekraut
In dem Beitrag wird nicht erwähnt, dass die Urveltener das gar nicht wollen, weil sie sich vor Ausflüglern fürchten.

Ich dachte, die fürchten, dass das Grünen-Wähler nach Velten ziehen.

Die wollen gar keine Berliner sondern unter sich bleiben.
i2030 - Finanzierung unklar: Mehrere Bahnprojekte in und um Berlin stehen auf der Kippe
Falkensee, Stammbahn, Heidekraut bis Gesundbrunnen ==> weitere Planung ist nicht finanziert
[www.tagesspiegel.de]
Zitat

"phönix" am 15.1.2026 um 11.31 Uhr:

[...] [www.tagesspiegel.de]

Archiv-Version dieser fast vier Wochen alten Nachricht: <https://archive.ph/BvXx6>

Viele Grüße, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
ich verlinke mal hier die im Tagesspiegel zitierte Antwort aus dem Bundesverkehrministeriums zur kleinen Anfrage der Grünen im Bundestag bezüglich i2030 (Stand 17.12.2025).
[Bundestag DS 21/3326]
Interessante Lektüre. Jo, und erschreckend. Die meisten Projekte sind nur bis zur Leistungsphase Lph 2 (Vorplanung) finanziert. Danach fällt den Planern der Griffel (oder die Maus) aus der Hand. Die Projekte kommen damit noch nicht einmal in die Entwurfs- und Genehmigungsplanung.

Von den auf der i2030-webseite aufgeführten 35 S-Bahn Projekten werden bis Anfang der 2030iger Jahre realisitisch nur 1/3 der Projekte realisiert (wenn´s gut läuft, sprich auch der Bau finanziert ist):

- Siemensbahn, geplante IBN 2029
- Abstellanlage Beusselstraße/Westhafen, Lph4 (Genehmigungsplanung), Planfeststellung geplant 2026, IBN 2029
- Weichenverbindung Berlin Hbf, Lph3 (Entwursfplanung), ohne Planfeststellung (Bau geplant 2031)
- Werkstattanbindung Fredersdorf, Hennigsdorf, Waßmannsdorf
- Abstellanlage Bundesplatz, Waidmannslust, Schönholz, Frohnau, Marzhan, Hundekehle, evtl. noch Tempelhof, Südkreuz und Lichterfelde West (nur eine Handvoll Weichen und Prellböcke)

wobei mir nicht ganz klar ist, ob bei den "Werkstattanbindungen" auch die eigentliche "Werkstatt" enthalten ist. Wohl eher nicht, denn das hat ja auch was mit der Vergabe zu tun.

Wie schreibt der Tagesspiegel. "Für das Großprojekt i2030 braucht es langsam einen neuen Namen". Stimmt, aber nicht langsam, sondern schnellstens.
Machen wir uns nix vor. Die Politik hat derzeit andere Prioritäten. Insbesondere in Brandenburg wird es die nächsten 10 Jahre darum gehen, das derzeitige Angebot zu erhalten bzw. die Kürzungen nicht zu krass werden zu lassen.
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