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i2030 - aktuelle Übersicht
geschrieben von Marienfelde 
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marc-j
Gab es eigentlich mal Überlegungen die Heidekrautbahn ins S-Bahn-Netz zu integrieren?

Die gab es meines Wissens. Die Einfädelung in Karow ist wohl entsprechend ausgelegt und ich habe in den 1980ern mal auf einem Pragotron-Fallblattanzeiger an der Schönhauser Allee das Ziel „Wandlitzsee“ mit eigenen Augen vorbeifallen sehen.
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Jumbo
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marc-j
Gab es eigentlich mal Überlegungen die Heidekrautbahn ins S-Bahn-Netz zu integrieren?

(...) ich habe in den 1980ern mal auf einem Pragotron-Fallblattanzeiger an der Schönhauser Allee das Ziel „Wandlitzsee“ mit eigenen Augen vorbeifallen sehen.

Kann es nicht sein, dass man überall im S-Bahnnetz einfach dieselben Anzeiger aufgehängt hat und daher auch die Ziele, die z.B. vom S-Bahnsteig in Karow aus erreichbar waren anzeigbar waren?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Nemo
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Jumbo
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marc-j
Gab es eigentlich mal Überlegungen die Heidekrautbahn ins S-Bahn-Netz zu integrieren?

(...) ich habe in den 1980ern mal auf einem Pragotron-Fallblattanzeiger an der Schönhauser Allee das Ziel „Wandlitzsee“ mit eigenen Augen vorbeifallen sehen.

Kann es nicht sein, dass man überall im S-Bahnnetz einfach dieselben Anzeiger aufgehängt hat und daher auch die Ziele, die z.B. vom S-Bahnsteig in Karow aus erreichbar waren anzeigbar waren?

Das mag möglich sein. Aber untrügliches Zeichen waren die Bockschwellen, die bei der letzten Gleiserneuerung Ende der 70er Jahre zwischen Karow und Basdorf eingebaut wurden.

Aber schon wenig später kam man davon ab, siehe [www.stadtschnellbahn-berlin.de]
Tariflich war die Heidekrautbahn seit der Übernahme des Betriebes durch die Deutsche Reichsbahn 1950 bis Basdorf Teil der Berliner S-Bahn.
Von und zu den Bahnhöfen der Stadt-, Ring-, und Nordsüd-S-Bahn lag Basdorf in der Preisstufe 3. Anfangs fuhren alle Personenzüge von Basdorf über Wilhelmsruh, Gesundbrunnen bis zum Stettiner Bahnhof. Dieser Komfort endete leider durch die Sicherung der Landes- und Sektorengrenzen, was zur DR-Neubaustrecke Schönwalde - Karow und dem provisorischen Wendepunkt am S-Bahnsteig Karow führte.
Was sich 1990 nach der geglückten Revolution nie jemand vorstellen konnte, dass dieses Provisorium 35 Jahre später immer noch existieren würde (deutlich länger als die Mauer stand).

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.01.2026 03:01 von der weiße bim.
Auch die Nordbahn müsste jetzt länger außer Betrieb sein, als sie insgesamt in Betrieb war.
i2030 kannt dann umbenannt werden i2040:

Zitat
Tagesspiegel

Mit Halt in Hennigsdorf: Prignitz-Express fährt wieder auf alter Strecke

[...]Tatsächlich hatte das Land im Infrastrukturprojekt i2030 den Neuruppinern und Kremmenern einst einen Halbstundentakt des RE6 versprochen. Nachdem Pläne, die Linie über Berlin-Tegel nach Berlin-Gesundbrunnen zu führen, am Widerstand aus Berlin zerplatzten, wurde eine Verbindungskurve bei Hohenschöpping versprochen, um den RE6 über den nördlichen Außenring und das Karower Kreuz nach Berlin zu führen. „Dieses Grundprojekt stellen wir auch nicht infrage“, sagt Landrat Reinhardt.

Doch in Neuruppin sieht man, dass es mit den Versprechungen einer besseren Bahnanbindung vorläufig nichts wird. „Vielleicht 2031 wird es die zwei Züge geben“, sagt Reinhardt. Und der Neubau der Verbindungskurve wird frühestens 2039 beginnen.

[www.tagesspiegel.de] €
[archive.fo]
Ende nächsten Jahres ist der Knoten Spandau ja zwei Monate gesperrt. Geht es da eigentlich mal wieder nur darum, 30 Jahre nachlässiger Instandhaltung nachzuholen, oder steht man am Ende besser dar als 1998, z.B. durch eine verbesserte Leit- und Sicherungstechnik oder den lange versprochenen dritten Bahnsteig?
Das Hauptproblem in Spandau ist ja, dass man im Fern- und Regionalverkehrsteil leider nicht die Infrastruktur für einen klaren Achsenbetrieb gebaut hat.
Der Bahnhofs Spandau ist ja so aufgebaut:

Westein-/ausfahrt Ostein-/ausfahrt
nach Falkensee aus Jungfernheide
nach Dallgow aus Charlottenburg
aus Falkensee nach Charlottenburg
aus Dallgow nach Jungfernheide

Man kann also nicht die Linien so planen, dass in beide Fahrtrichtungen ein kreuzungsfreier Parallelbetrieb auf vier Gleisen möglich ist. Idealerweise müsste man das Kreuzungsbauwerk auf der Westseite dafür umbauen.
Ist das denn geplant? Würde man dafür die zweimonatige Sperrung nutzen?
Da werden ja Verbindungen wie in den 80ern und 90ern wieder aufleben.... geil mein Bahnnerdherz freut sich.

Potsdam-Nauen
Nauen - Hennigsdorf
Ostbahnhof - Hohenschönhausen - Oranienburg(?)
Spannend
Zitat
def
Ist das denn geplant? Würde man dafür die zweimonatige Sperrung nutzen?
Meines Wissens ist das in der zweimonatigen Sperrung leider nicht geplant.
Oje, also doch wieder der Zustand von 1998. Danke für die Antwort.
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