Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Stadler J/JK
geschrieben von schallundrausch 
Re: Stadler J/JK
13.09.2025 14:07
Zitat
Flexist
Vergiss Baujahr 71 nicht.
Natürlich nicht. Aber da ich wusste das so etwas kommt:
Zitat

in den 1960er Jahren
;-)
Re: Stadler J/JK
13.09.2025 15:25
Zitat
def
Zitat
Ruhlebener
Was auffällt ist wie weit die Scharfenbergkupplung herausguckt im Vergleich zu den älteren Baureihen, z.B A63 und Giselas. Dadurch sind die Wagenkasten ja entsprechend kürzer.

Woran liegt das eigentlich? Vorschriften, damit Unfälle glimpflicher verlaufen?
Von der Kapazität her dürften die wegfallenden Führerstände die längere Scharfenbergkupplung mehr aus ausgleichen.
Die Führerstände sind zudem tiefer als bei den Altbaureihen. Man will dem Fahrpersonal mehr Platz bieten für einen angenehmen Arbeitsplatz.
Re: Stadler J/JK
13.09.2025 23:23
Ich war heute erstaunt, ich habe zwei JK-Züge auf der U2 gesehen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Re: Stadler J/JK
13.09.2025 23:33
Zitat
def
Von der Kapazität her dürften die wegfallenden Führerstände die längere Scharfenbergkupplung mehr aus ausgleichen.

Nur wenn wir eine vier-Wagen-Jk mit zwei gekuppelte zwei-Wagen-A3 vergleichen. Vergeichen wir aber einen vier-Wagen-Jk mit einer vier-Wagen-G order -Hk, oder einen zwei-Wagen Jk mit einer zwei-Wagen-A3, dann nicht.
Re: Stadler J/JK
13.09.2025 23:37
Zitat
Nemo
Ich war heute erstaunt, ich habe zwei JK-Züge auf der U2 gesehen.

Theoretisch kommt jetzt jeden Montag noch eins dazu, bis alle bestellte 140 Jk-Wagen ausgeliefert sind.
Re: Stadler J/JK
13.09.2025 23:59
Zitat
Ruhlebener
Zitat
Nemo
Ich war heute erstaunt, ich habe zwei JK-Züge auf der U2 gesehen.

Theoretisch kommt jetzt jeden Montag noch eins dazu, bis alle bestellte 140 Jk-Wagen ausgeliefert sind.

Ja, aber heute ist nicht Montag.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Re: Stadler J/JK
13.09.2025 23:59
Ich habe mal die Fahrgastkapazität der verschiedene Kleinprofiltypen verglichen (Daten aus Wikipedia). Auf je vier Wagen gerechnet, sitzend und stehend addiert, komme ich auf:

1. G1: 398 Fahrgäste
2. Ik: 338 Fahrgäste
3. Hk: 337 Fahrgäste
4. A3: 312 Fahrgäste
5. Jk (4): 310 Fahrgäste
6. Jk (2): 284 Fahrgäste.
Re: Stadler J/JK
14.09.2025 11:26
Zitat
Ruhlebener
Ich habe mal die Fahrgastkapazität der verschiedene Kleinprofiltypen verglichen (Daten aus Wikipedia). Auf je vier Wagen gerechnet, sitzend und stehend addiert, komme ich auf:

1. G1: 398 Fahrgäste
2. Ik: 338 Fahrgäste
3. Hk: 337 Fahrgäste
4. A3: 312 Fahrgäste
5. Jk (4): 310 Fahrgäste
6. Jk (2): 284 Fahrgäste.

Ja, aber Stadler rechnet ja immer etwas realistischer. Pro Quadratmeter wird man selten vier Person sehen.
Re: Stadler J/JK
14.09.2025 12:26
Zitat
Ruhlebener
Ich habe mal die Fahrgastkapazität der verschiedene Kleinprofiltypen verglichen (Daten aus Wikipedia). Auf je vier Wagen gerechnet, sitzend und stehend addiert, komme ich auf:

1. G1: 398 Fahrgäste
2. Ik: 338 Fahrgäste
3. Hk: 337 Fahrgäste
4. A3: 312 Fahrgäste
5. Jk (4): 310 Fahrgäste
6. Jk (2): 284 Fahrgäste.

Ich versuch mir gerade vorzustellen, wie über 100 Leute mehr in die GI/1 passen sollen als in die breiteren und Teildurchgängigen JK(2). Das kann doch nicht stimmen, da würde ja pro Wagen 28 Leute mehr drin sein.
Re: Stadler J/JK
14.09.2025 13:01
Zitat
Slighter
Zitat
Ruhlebener
Ich habe mal die Fahrgastkapazität der verschiedene Kleinprofiltypen verglichen (Daten aus Wikipedia). Auf je vier Wagen gerechnet, sitzend und stehend addiert, komme ich auf:

1. G1: 398 Fahrgäste
2. Ik: 338 Fahrgäste
3. Hk: 337 Fahrgäste
4. A3: 312 Fahrgäste
5. Jk (4): 310 Fahrgäste
6. Jk (2): 284 Fahrgäste.

Ich versuch mir gerade vorzustellen, wie über 100 Leute mehr in die GI/1 passen sollen als in die breiteren und Teildurchgängigen JK(2). Das kann doch nicht stimmen, da würde ja pro Wagen 28 Leute mehr drin sein.

Man hat damals die Flächen, wo die sitzenden Fahrgäste ihre Beine abstellen als Stehplatzfläche mitgezählt. Als man dann den Fehler bemerkt hatte, konnte man nicht mehr zurückrudern, da die Zahl schon öffentlich bekannt war und man damals keinerlei Fehlerkultur hatte - Papier war ja in der DDR sowieso auch sehr geduldig. Also hat man einfach die hohe Zahl stehen lassen. So lange niemand nachzählt, stört es auch niemanden. Problematisch wird es ja erst, wenn man wegen des angeblich höheren Fassungsvergens die GI gerade auf den Fahrten einsetzen würde, auf denen man ein hohes Fassungsvermögen braucht. Da ist man ja aber heute schon froh, wenn dann nicht einfach ein Kurzzug kommt.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.09.2025 13:02 von Nemo.
Re: Stadler J/JK
14.09.2025 13:13
Zitat
Nemo
Zitat
Slighter
Zitat
Ruhlebener
Ich habe mal die Fahrgastkapazität der verschiedene Kleinprofiltypen verglichen (Daten aus Wikipedia). Auf je vier Wagen gerechnet, sitzend und stehend addiert, komme ich auf:

1. G1: 398 Fahrgäste
2. Ik: 338 Fahrgäste
3. Hk: 337 Fahrgäste
4. A3: 312 Fahrgäste
5. Jk (4): 310 Fahrgäste
6. Jk (2): 284 Fahrgäste.

Ich versuch mir gerade vorzustellen, wie über 100 Leute mehr in die GI/1 passen sollen als in die breiteren und Teildurchgängigen JK(2). Das kann doch nicht stimmen, da würde ja pro Wagen 28 Leute mehr drin sein.

Man hat damals die Flächen, wo die sitzenden Fahrgäste ihre Beine abstellen als Stehplatzfläche mitgezählt. Als man dann den Fehler bemerkt hatte, konnte man nicht mehr zurückrudern, da die Zahl schon öffentlich bekannt war und man damals keinerlei Fehlerkultur hatte - Papier war ja in der DDR sowieso auch sehr geduldig. Also hat man einfach die hohe Zahl stehen lassen. So lange niemand nachzählt, stört es auch niemanden. Problematisch wird es ja erst, wenn man wegen des angeblich höheren Fassungsvergens die GI gerade auf den Fahrten einsetzen würde, auf denen man ein hohes Fassungsvermögen braucht. Da ist man ja aber heute schon froh, wenn dann nicht einfach ein Kurzzug kommt.

Deine Theorie kann aber nicht stimmen: Die G-Züge wurden von der BVG umgebaut. Dabei wurde eine Sitzbank ausgebaut und es entstand ein Mehrzweckabteil. Damit verbunden war die Änderungen von Sitz- und Stehplätzen. Warum sollte die BVG den gleichen Fehler wiederholen?
Zitat
Nemo
Zitat
Ruhlebener
Zitat
Nemo
Ich war heute erstaunt, ich habe zwei JK-Züge auf der U2 gesehen.

Theoretisch kommt jetzt jeden Montag noch eins dazu, bis alle bestellte 140 Jk-Wagen ausgeliefert sind.

Ja, aber heute ist nicht Montag.

Da war die Inbetriebnahme wohl schneller als gedacht. Es bleibt dabei, dass jeden Montag neue Wagen angeliefert werden, aber sie werden wohl sobald fertig ausgerüstet und getestet sofort in den Fahrgasteinsatz geschickt.

Momentan macht die Fahrgastinfo noch Probleme, vor allem in den jeweils hinteren Einheiten. Das Problem geht man gerade an.
Re: Stadler J/JK
16.09.2025 03:02
Zitat
UndergroundBerlin
Zitat
Nemo
Zitat
Ruhlebener
Zitat
Nemo
Ich war heute erstaunt, ich habe zwei JK-Züge auf der U2 gesehen.

Theoretisch kommt jetzt jeden Montag noch eins dazu, bis alle bestellte 140 Jk-Wagen ausgeliefert sind.

Ja, aber heute ist nicht Montag.

Da war die Inbetriebnahme wohl schneller als gedacht. Es bleibt dabei, dass jeden Montag neue Wagen angeliefert werden, aber sie werden wohl sobald fertig ausgerüstet und getestet sofort in den Fahrgasteinsatz geschickt.

Momentan macht die Fahrgastinfo noch Probleme, vor allem in den jeweils hinteren Einheiten. Das Problem geht man gerade an.

Schrint js das bekannte Lied aus den Ik zu sein, war es da nicht auch oft im 2. Teil, wo es Probleme gab?

Mit freundlichen Grüßen

Theo
Nächste Abfahrten (evtl. gibts noch einen weiteren Umlauf)

Ab Pankow 17:08 / 18:56
Ab Ruhleben 18:00 / 19:53(?)
Re: Stadler J/JK
17.09.2025 17:56
Wie schlecht es den bereits produzierten, aber noch längst nicht gelieferten J-Zügen in ihrem brandenburgischen Exil geht, schrieb Jörn Hasselmann am letzten Freitag im
[www.tagesspiegel.de]
(Artikel hinter der Bezahlschranke bzw. in den einschlägigen Internetarchiven gespiegelt).

so long

Mario
Nächste Abfahrten (evtl. gibts noch einen weiteren Umlauf)

Ab Pankow 17:44 / 19:39
Ab Ruhleben 18:36 / 20:33
Zitat
der weiße bim
Wie schlecht es den bereits produzierten, aber noch längst nicht gelieferten J-Zügen in ihrem brandenburgischen Exil geht, schrieb Jörn Hasselmann am letzten Freitag im
[www.tagesspiegel.de]
(Artikel hinter der Bezahlschranke bzw. in den einschlägigen Internetarchiven gespiegelt).

Ich konnte vor einer Woche aus einem ICE heraus den bedauernswerten Zustand der Züge bestaunen und fragte mich, wie wohl nun mit ihnen verfahren wird. Die BVG wird sie kaum so abnehmen, also müssen sie wohl nochmal zurück ins Werk und aufgehybscht werden. Dabei hätten sich doch die Verantwortlichen an drei Fingern abzählen können, was passieren wird, wenn die Züge dort längere Zeit überdauern müssen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
der weiße bim
Wie schlecht es den bereits produzierten, aber noch längst nicht gelieferten J-Zügen in ihrem brandenburgischen Exil geht, schrieb Jörn Hasselmann am letzten Freitag im
[www.tagesspiegel.de]
(Artikel hinter der Bezahlschranke bzw. in den einschlägigen Internetarchiven gespiegelt).

Ich konnte vor einer Woche aus einem ICE heraus den bedauernswerten Zustand der Züge bestaunen und fragte mich, wie wohl nun mit ihnen verfahren wird. Die BVG wird sie kaum so abnehmen, also müssen sie wohl nochmal zurück ins Werk und aufgehybscht werden. Dabei hätten sich doch die Verantwortlichen an drei Fingern abzählen können, was passieren wird, wenn die Züge dort längere Zeit überdauern müssen.

Naja irgendwo mussten die Züge halt überdauern. Auch wenn ich gerne ein so großes Zimmer hätte, hätte bei uns zu Hause kein einziger Zug zwischengelagert werden können ;-)
Re: Stadler J/JK
17.09.2025 18:22
Zitat
PassusDuriusculus
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
der weiße bim
Wie schlecht es den bereits produzierten, aber noch längst nicht gelieferten J-Zügen in ihrem brandenburgischen Exil geht, schrieb Jörn Hasselmann am letzten Freitag im
[www.tagesspiegel.de]
(Artikel hinter der Bezahlschranke bzw. in den einschlägigen Internetarchiven gespiegelt).

Ich konnte vor einer Woche aus einem ICE heraus den bedauernswerten Zustand der Züge bestaunen und fragte mich, wie wohl nun mit ihnen verfahren wird. Die BVG wird sie kaum so abnehmen, also müssen sie wohl nochmal zurück ins Werk und aufgehybscht werden. Dabei hätten sich doch die Verantwortlichen an drei Fingern abzählen können, was passieren wird, wenn die Züge dort längere Zeit überdauern müssen.

Naja irgendwo mussten die Züge halt überdauern. Auch wenn ich gerne ein so großes Zimmer hätte, hätte bei uns zu Hause kein einziger Zug zwischengelagert werden können ;-)

So etwas Grafittibeseitigung erscheint mir nicht so problematisch. Hätte man die irgendwo abstellen können, wo das nicht passiert wäre? Der Artikel fragt zudem wer verantwortlich war. Der Künstler hat sich ja mit seinem Namen verewigt, daher ist diese Frage wenigstens klar zu beantworten.

Vielleicht hätte man die Wagen mit einer Grafitti-Folie, also einer Folie mit Grafitti-Motiven bekleben sollen. Dann wären die Sparyer vorbei gekommen, und hätten gedacht, dass schon jemand da war und dann hätte man die Folie einfach abgezogen, wenn es an die Inbetriebnahme geht.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.2025 18:35 von Nemo.
Re: Stadler J/JK
17.09.2025 19:00
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
der weiße bim
Wie schlecht es den bereits produzierten, aber noch längst nicht gelieferten J-Zügen in ihrem brandenburgischen Exil geht, schrieb Jörn Hasselmann am letzten Freitag im
[www.tagesspiegel.de]
(Artikel hinter der Bezahlschranke bzw. in den einschlägigen Internetarchiven gespiegelt).

Ich konnte vor einer Woche aus einem ICE heraus den bedauernswerten Zustand der Züge bestaunen und fragte mich, wie wohl nun mit ihnen verfahren wird. Die BVG wird sie kaum so abnehmen, also müssen sie wohl nochmal zurück ins Werk und aufgehybscht werden. Dabei hätten sich doch die Verantwortlichen an drei Fingern abzählen können, was passieren wird, wenn die Züge dort längere Zeit überdauern müssen.

Aha, und die "Lösung" stellst Du Dir jetzt genau wie vor...?

klar gibt es an Standorten einschlägiger Industriebetriebe eingezäunte, beleuchtete sowie videoüberwachte Werksgüterbahnhöfe, die sind aber in der Regel gerade einmal für das dort übliche Verkehrs- bzw. Rangieraufkommen dimensioniert und nicht als "Auslieferungslager" fremder Schienenfahrzeuge - dasselbe gilt für analog ausgestattete Betriebsbahnhöfe der DB wie etwa Rummelsburg/Karlshorst.

Fahrradkette: Man hätte halt im Rahmen von MORA-C nicht jeden Gbf stilllegen und zurückbauen dürfen...

Viele Grüße
Arnd
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen