Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Tram Adlershof II - Bauzeitraum ab 05/2020
geschrieben von Arnd Hellinger 
Zitat
Henning
Zitat
Wutzkman
Zitat
Henning
Zitat
B-V 3313
Zitat
Heidekraut
Die paar Anwohner haben heute Twitter, Facebook, Telegramm und Consorten. Das hatten wir früher nicht, wozu noch mehr Plattformen bieten für den Einzelnen? Der Egoismus treibt ohnehin seltene Blüten in unserer Zeit.
Früher hatte niemand
ein Auto und hat damit egoistisch Straßen- und Parkraum beansprucht.

Wie konnte der Straßen- und Parkraum egoistisch beansprucht werden wenn niemand ein Auto hatte?

Das hast du missverstanden. Der Straßen- und Parkraum konnte nicht egoistisch beansprucht werden, eben weil quasi niemand ein Auto hatte.

So wie du es geschrieben hast steht dort nicht.

Ich habe dir die entsprechenden Wörter oben im Text fett hervorgehoben. Wenn du nur diese liest im Satz, erkennst du die Aussage wieder.
Zitat
andre_de
Und genau das kannst Du doch gar nicht wissen, ob aktuell die realen (gewichteten) Werte unter den Grenzwerten liegen! Deine These ist genauso wenig wert wie die punktuelle Messung des Anwohners.

Natürlich, man muss nur die genannten 70 Dezibel mit dem Fahraufkommen verrechnen und dann liegt man drunter. Diesen Schritt hatte der Anwohner vergessen. Und der RBB hat geglaubt was er erzählt hatte. Ob dort ein Mischgebiet oder ein Wohngebiet vorliegt macht auch keinen Unterschied. Entscheidend ist der Blick auf den Fahrplan und die Tatsache das dort nicht eine Straßenbahn direkt hinter der nächsten entlangfährt und jeweils diese angeblich 70 Dezibel erzeugt.
^
Hallo zusammen,
zwar kenne ich die konkreten Regeln und Vorgaben nicht, die für eine akkustische Messung von Verkehrslärm z. B. erzeugt durch Straßenbahnen, Eisenbahnen oder Kfz gelten. Da ich beruflich sehr viel mit Validierungen und Messwesen zu tun habe, bin ich mir aber sicher:

1. dass es klare Vorgaben dafür gibt, mit welcher Methode, welchem Instrumentarium und welchen konkreten Rahmenbedingungen die Messwerte zu nehmen und zu erfassen sind.
2. dass stets reproduzierbare Bedingungen sichergestellt werden müssen, damit ermittelte Messwerte überhaupt gültig sind und herangezogen werden dürfen.
3. dass nur auf diesem Wege erzeugte Messwerte vergleichbar sind und nur daher mit gesetzlichen Vorgaben verglichen werden dürfen.

Daher kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass Messwerte, von irgendwem irgendwie erzeugt (Ich bitte um Nachsicht für die Ausdrucksweise, doch so ist es in diesem Falle wohl...), eine tatsächliche Relevanz haben.

Nichts desto trotz darf man die subjektive Wahrnehmung der Straßenbahngeräusche durch Anwohner nicht vom Tisch wischen. Diese ist mit Sicherheit so vorhanden und damit muss man sachlich korrekt umgehen. Das heißt, darauf auch einzugehen und miteinander einen Weg zu finden. Als BVG, als (Genehmigungs- oder Aufsichts-)Behörde, aber auch als rbb (oder Presse).

Gruß
Die Ferkeltaxe



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.12.2021 10:40 von Ferkeltaxe.
Zitat
Ferkeltaxe

Nichts desto trotz darf man die subjektive Wahrnehmung der Straßenbahngeräusche durch Anwohner nicht vom Tisch wischen. Diese ist mit Sicherheit so vorhanden und damit muss man sachlich korrekt umgehen. Das heißt, darauf auch einzugehen und miteinander einen Weg zu finden. Als BVG, als (Genehmigungs- oder Aufsichts-)Behörde, aber auch als rbb (oder Presse).

Gruß
Die Ferkeltaxe

Ich glaube das ist der springende Punkt. Die Messmethodik von dem Mann mag womöglich wenig relevante Aussagekraft haben, aber das Ganze an sich verdeutlicht ja, dass den Leuten dort es zu laut ist. Da fände ich es angemessen, sich damit auseinander zu setzen und zu schauen, wie man dieser Problematik effektiv begegnet. Ich glaube nicht dass dies unverhältnismäßg viel Aufwand erfordert. Die Kosten für den Steuerzahler und damit der Gesellschaft werden sicherlich vertretbar sein, und ich als Teil der Gesellschaft freu mich, wenn meine Steuergelder Leute ruhiger schlafen lassen.
Zitat
Slighter
Ohne die muss man wohl hoffen, dass die Treskowallee-Geschichte schneller als erwartet geht, die M17 endlich Flexitys bekommt, und die beiden anderen Linien die allererste Charge der dann neuen Bahnen - die idealerweise in der zeitlich fertiggewordenen Abstellfläche-später-Betriebshof am Bhf. Adlershof übernächtigen.

Wichtiger dürften Flexity auf der M17 sein, schließlich ist die im Nachtverkehr unterwegs, und die 61 verkehrt hier während der üblichen Schlafzeiten überhaupt nicht.
Zitat
Wutzkman
Zitat
Henning
Zitat
Wutzkman
Zitat
Henning
Zitat
B-V 3313
Zitat
Heidekraut
Die paar Anwohner haben heute Twitter, Facebook, Telegramm und Consorten. Das hatten wir früher nicht, wozu noch mehr Plattformen bieten für den Einzelnen? Der Egoismus treibt ohnehin seltene Blüten in unserer Zeit.
Früher hatte niemand
ein Auto und hat damit egoistisch Straßen- und Parkraum beansprucht.

Wie konnte der Straßen- und Parkraum egoistisch beansprucht werden wenn niemand ein Auto hatte?

Das hast du missverstanden. Der Straßen- und Parkraum konnte nicht egoistisch beansprucht werden, eben weil quasi niemand ein Auto hatte.

So wie du es geschrieben hast steht dort nicht.

Ich habe dir die entsprechenden Wörter oben im Text fett hervorgehoben. Wenn du nur diese liest im Satz, erkennst du die Aussage wieder.

Danke für die Darstellung. Ich habe dies nicht richtig interpretiert.
Zitat
def
Zitat
Slighter
Ohne die muss man wohl hoffen, dass die Treskowallee-Geschichte schneller als erwartet geht, die M17 endlich Flexitys bekommt, und die beiden anderen Linien die allererste Charge der dann neuen Bahnen - die idealerweise in der zeitlich fertiggewordenen Abstellfläche-später-Betriebshof am Bhf. Adlershof übernächtigen.

Wichtiger dürften Flexity auf der M17 sein, schließlich ist die im Nachtverkehr unterwegs, und die 61 verkehrt hier während der üblichen Schlafzeiten überhaupt nicht.

Da braucht man nicht hoffen ob etwas schneller geht.
Allein schon das Thema Umbau Schleife SOA hinkt den Planungen schon ewig hinterher.
Die neuen Bahnen werden so schnell auch nicht nach ADL kommen, da schleifts auch schon mit der Bauereiplanung.
Und die neuen Langzüge sollen nach dem x-ten Umbau vom Hof Wei dorthin.

T6JP
Zum Thema Ampelschaltungen heißt es: "Entgegen der Aussagen der Verantwortlichen während der Vorbereitung funktionieren die Ampelschaltungen zufriedenstellend, weshalb es aktuell zu Verfrühungen im Bereich der Neubaustrecke kommt. " Kann das jemand be- oder widerlegen?
Ja, es ist richtig, dass die Ampeln einigermaßen gehen. Kurz davor stehen oder deutlich bremsen ist dennoch meist der Fall.

Aber die BVG hat wohl kalkuliert dass vorher jeder Ampeln eine Minute gewartet werden muss.

Aber was meinst du mit "heißt es"? Gibt es hierzu irgendwelche offiziellen Äußerungen?

*******
Se srie dji rul äpleis onn trains!
Zitat
Logital
Aber was meinst du mit "heißt es"? Gibt es hierzu irgendwelche offiziellen Äußerungen?

Nein, (noch) nichts offizielles. Es gibt aber eine Anweisung an die Fahrer, das wegen der funktionierenden Schaltungen Verfrühungen zu vermeiden sind. Das bedeutet, die BVG hat bewußt die Fahrzeiten großzügig geplant.
Verfrühungen sind doch generell zu vermeiden. Man wird hier nur verstärkt darauf hingewiesen haben...
Zitat
Nahverkehrsplan
Verfrühungen sind doch generell zu vermeiden.

Das juckt bei der BVG jetzt genau wen?

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Da ich leider nicht von so etwas betroffen bin, aber wann hat sich in der letzten Zeit Anwohner einer frisch sanierten Straße über zugenommenen (empfunden) Auto-Lärm beschwert, und das auch noch im TV ?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.12.2021 00:25 von Gleisdreiecke.
Zitat
Nahverkehrsplan
Verfrühungen sind doch generell zu vermeiden. Man wird hier nur verstärkt darauf hingewiesen haben...

Heißt das bis (maximal) zum nächsten Fahrplanwechsel bleibt diese Situation jetzt bestehen? Ist schon absurd, dass die Bahnen extra langsam fahren müssen oder Zeit abstehen sollen, nur weil sie tatsächlich mal gut durchkommen.
Zitat
Gleisdreiecke
Da ich leider nicht von so etwas betroffen bin, aber wann hat sich in der letzten Zeit Anwohner einer frisch sanierten Straße über zugenommenen (empfunden) Auto-Lärm beschwert, und das auch noch im TV ?

Im TV fällt mir jetzt nichts ein, aber man sieht ja in der ganzen Stadt Geschwindigkeitsbegrenzungen von 22-6Uhr wegen Lärmschutz.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
Slighter
Zitat
Nahverkehrsplan
Verfrühungen sind doch generell zu vermeiden. Man wird hier nur verstärkt darauf hingewiesen haben...

Heißt das bis (maximal) zum nächsten Fahrplanwechsel bleibt diese Situation jetzt bestehen? Ist schon absurd, dass die Bahnen extra langsam fahren müssen oder Zeit abstehen sollen, nur weil sie tatsächlich mal gut durchkommen.

Da könnte man schon vorher dran arbeiten.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
Gleisdreiecke
Da ich leider nicht von so etwas betroffen bin, aber wann hat sich in der letzten Zeit Anwohner einer frisch sanierten Straße über zugenommenen (empfunden) Auto-Lärm beschwert, und das auch noch im TV?

Doch, als z. B. der Glienicker Weg Teil der TVO wurde...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Gleisdreiecke
Da ich leider nicht von so etwas betroffen bin, aber wann hat sich in der letzten Zeit Anwohner einer frisch sanierten Straße über zugenommenen (empfunden) Auto-Lärm beschwert, und das auch noch im TV?

Doch, als z. B. der Glienicker Weg Teil der TVO wurde...

@Arnd Kann ich mir nicht vorstellen, denn der Verkehrslärm war in der Straße schon lange vor dem Ausbau erheblich - durchaus begünstigt durch die Zunahme des Verkehrs seit den 1970 er Jahren und die 20 Jahre lang vorhandenen Straßenschäden - und dürfte durch die Straßensanierung sehr deutlich zurückgegangen sein.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.12.2021 14:55 von phönix.
Zitat
phönix
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Gleisdreiecke
Da ich leider nicht von so etwas betroffen bin, aber wann hat sich in der letzten Zeit Anwohner einer frisch sanierten Straße über zugenommenen (empfunden) Auto-Lärm beschwert, und das auch noch im TV?

Doch, als z. B. der Glienicker Weg Teil der TVO wurde...

@Arnd Kann ich mir nicht vorstellen, denn der Verkehrslärm war in der Straße schon lange vor dem Ausbau erheblich - durchaus begünstigt durch die Zunahme des Verkehrs seit den 1970 er Jahren und die 20 Jahre lang vorhandenen Straßenschäden - und dürfte durch die Straßensanierung sehr deutlich zurückgegangen sein.

Sehr häufig wird die Lärmreduzierung durch einen besseren Straßenbelag durch eine daraus folgende höhere Geschwindigkeit des Autoverkehrs aufgezehrt.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.12.2021 15:03 von Nemo.
Zitat
Bd2001
Zum Thema Ampelschaltungen heißt es: "Entgegen der Aussagen der Verantwortlichen während der Vorbereitung funktionieren die Ampelschaltungen zufriedenstellend, weshalb es aktuell zu Verfrühungen im Bereich der Neubaustrecke kommt. " Kann das jemand be- oder widerlegen?

Naja, zufriedenstellend ist in meinen Augen was anderes, aber einigermaßen funktionieren die LSA. Das Gezuckel auf der Strecke habe ich doch vor ein paar Tagen schon beschrieben, wo ich von Konstadter Platz bis Bf. Schöneweide ganze 22 Minuten unterwegs war.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen