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Deutsche Bahn muss Milliarden sparen, evtl. 10.000 Mitarbeiter entlassen - Auswirkungen auf Berlin?
geschrieben von Lehrter Bahnhof 
Hallo,

es sieht ja ziemlich übel bei der DB aus: [www.handelsblatt.com]

Mann will wohl 6,5 Milliarden Euro sparen. Azubis sollen weniger ausgebildet werden, evtl. könnten 10.000 Mitarbeiter entlassen werden.

Wir das wohl auf Auswirkungen auf die S-Bahn Berlin, DB Regio, DB Netz, DB Station ohne Service, etc, haben? Wo will man denn hier sparen? Aufsichten bei der S-Bahn und auf den Bahnhöfen (zuletzt Regionalverkehr Hbf) wurde weggespart, man sieht eh kaum Personal auf den Bahnhöfen, Lokführer braucht man doch auch weiterhin? Wo will man in dieser Situation sparen? Geht der Kelch also an uns vorbei?

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Nicht-dynamische Signatur
Zugbegleiter? Restaurantpersonal? Umlaufpläne?
Ich nehme mal an, dieser Auswurf soll ein Diskussionbeitrag sein. Zugbegleiter sind ja nun mal vom VBB vorgeschrieben (im Gegensatz zu den Aufsichten), die kann man nicht wegsparen. Restaurantpersonal gibt es im Regionalverkehr nicht und die Umlaufpläne sind doch sowieso schon zeimlich optimiert? Gibt es da Puffer, die man jetzt noch angreifen könnte?

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Nicht-dynamische Signatur



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.05.2020 18:33 von Lehrter Bahnhof.
Klingt für mich eher so, als ob man nur 40000 statt 50000 neue Mitarbeiter einstellt. Die 10000 Leute werden in den nächsten 5 Jahren schneller in Rente gehen, als so manchem Diensteinteiler lieb ist...

https://www.zeit.de/news/2019-12/09/bahn-stellt-fast-50000-neue-mitarbeiter-ein

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MfG, S5M



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.05.2020 18:43 von S5 Mahlsdorf.
Die Leute sollen halt in 5 oder 10 Jahren, wenn die Auswüchse des Sparens zum Tragen kommen, auch noch Gründe zum Schimpfen auf die Bahn haben.
Zitat
S5 Mahlsdorf
Klingt für mich eher so, als ob man nur 40000 statt 50000 neue Mitarbeiter einstellt. Die 10000 Leute werden in den nächsten 5 Jahren schneller in Rente gehen, als so manchem Diensteinteiler lieb ist...

https://www.zeit.de/news/2019-12/09/bahn-stellt-fast-50000-neue-mitarbeiter-ein

Meinst du mit "schneller in Rente gehen", dass die Leute vor dem regulären Rentenalter aufhören?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.05.2020 23:50 von Henning.
Zitat
Henning
Zitat
S5 Mahlsdorf
Klingt für mich eher so, als ob man nur 40000 statt 50000 neue Mitarbeiter einstellt. Die 10000 Leute werden in den nächsten 5 Jahren schneller in Rente gehen, als so manchem Diensteinteiler lieb ist...

https://www.zeit.de/news/2019-12/09/bahn-stellt-fast-50000-neue-mitarbeiter-ein

Meinst du mit "schneller in Rente gehen", dass die Leute vor dem regulären Rentenalter aufhören?

Nein, er meint, dass dann ganz viele Leute nahezu gleichzeitig das Rentenalter erreichen.

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Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Hat man es eigentlich nur noch mit Spinnern zu tun? Da gibt es lange Werbekampagnen nach denen man zigtausend Leute einstellen will und kaum kommt ein leichter Gegenwind, da will man wieder zigtausend Leute abbauen? Wer so eine Personal- und damit Unternehmens- und Verkehrspolitik betreibt, gehört in eine passende Anstalt, aber nicht an die Schalthebel der Politik!

Beste Grüße
Harald Tschirner



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.2020 00:36 von Harald Tschirner.
Corona = leichter Gegenwind?
Warum steht denn niemand in der Politik zur Verkehrswende?

Die Bahn war vor Corona völlig überlastet, es fehlte überall an Personal und Zügen. Jetzt gibt es mal einen temporären Rückgang an der Nachfrage und schon will man die Kapazitäten reduzieren. Allgemein rechnet man doch damit, dass in etwa drei Jahren die Passagierzahlen von der Zeit direkt vor Corona wieder erreicht werden. Eigentlich sollte man jetzt die Nachfragepause nutzen, sich hinsichtlich der Qualität zu optimieren und weitere Kapazitäten zu schaffen. Wie soll sonst die Verkehrswende funktionieren?

Statt das Geld in die nächsten Abwrackprämien zu stecken, sollte lieber in den Schienenverkehr investiert werden.
Ihr interpretiert aber ne Menge in die Meldungen rein. Bisher gibt es nix konretes, nur die Aussage: "Von Stelleneinsparungen war bislang lediglich im geringeren Umfang in der Konzernverwaltung die Rede."

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Die Signatur ist zu kurz um sie mit Inhalten zu verstopfen.
@ Logital: Zustimmung. Und außerdem: es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
[www.dvz.de]

Naja, es könnte praktische eine Drohung und Warnung vor einem Worst-Case-Szenario sein. Es sollen vier Milliarden in den nächsten Jahren eingespart werden. Dieses Jahr werden die Führungskräfte durch Verzicht auf Boni 160 - 180 Millionen Euro dazu beisteuern. Aber wo soll der Rest herkommen? Es wurden Verwaltung und Sachmittel genannt.

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Nicht-dynamische Signatur
Clevershuttle wird in Berlin eingestellt: [www.manager-magazin.de]

Wenn der "Berlkönig"auch weg fällt, war es das mit diesen tollen, innovativen, Geld verbrennenden Ride-Sharing-Diensten.

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Zitat
Lehrter Bahnhof
Clevershuttle wird in Berlin eingestellt: [www.manager-magazin.de]

Wenn der "Berlkönig"auch weg fällt, war es das mit diesen tollen, innovativen, Geld verbrennenden Ride-Sharing-Diensten.

Ah, das sind also die Einsparungen im "Overhead".

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Die Signatur ist zu kurz um sie mit Inhalten zu verstopfen.
Es rechnet sich einfach nicht. Man sollte es wieder einführen, wenn es autonome Autos gibt.

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Zitat
Lehrter Bahnhof
Wenn der "Berlkönig"auch weg fällt, war es das mit diesen tollen, innovativen, Geld verbrennenden Ride-Sharing-Diensten.

Der BerlKönig kommt wieder:
Zitat
www.berlkoenig.de
Am 01.06.2020 um 16:00 Uhr starten wir wieder den regulären Betrieb! Ab diesem Tag kannst du den BerlKönig wieder rund um die Uhr buchen. Den Sonderdienst für medizinisches Personal werden wir letztmalig in der Nacht zum 01.06.2020 anbieten!

Die Finanzierung des Weiterbetriebes vom BerlKönig in der bisherigen (vor-Corona) Form ist zunächst bis Ende Juli gesichert. Ob sich der Senat den Verlustausgleich danach noch weiter leisten will oder kann, wird man dann sehen. Die BVG wird den Millionenbetrag zur Fortsetzung des Experiments kaum selbst aufbringen können. Die Bestellerentgelte aus dem auslaufenden Verkehrsvertrag reichen unter den geänderten Rahmenbedingungen nach der Pandemie (Wegfall eines Großteils der Einnahmen) auch nicht annähernd zur Deckung des BVG-Haushalts.

so long

Mario
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