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Tram Alexanderplatz: „Durchlassfähigkeit“ und Wendeschleife
geschrieben von Mont Klamott 
Sind ja auch beide Reihen von Düwag und aus derselben Zeit, passt schon.

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Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Der Fahrplanwechsel steht in einem Monat an, aber wieder keine 18 zum Alexanderplatz oder alternativ über Rosa-Luxemburg-Platz, U Weinmeisterstr. zum Hackeschen Markt oder Kupfergraben.
Ja und? Nervt dich diese Leier nicht selbst?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Man kann doch mal erinnern, was schriftlich vom Senat zugesagt und nicht eingehalten wurde ?
Nächstes Jahr sind Wahlen, dann kann jeder selbst entscheiden, welche Verkehrspolitik er wählt.

Zitat
B-V 3313
Ja und? Nervt dich diese Leier nicht selbst?
Fest zugesagt wurde gar nichts.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Seite 310 im Nahverkehrsplan der Senatsverwaltung, über Untersuchungen der Kreuzung Alexanderstr. gab es keinerlei Veröffentlichungen. Nördlich des Alexanderplatzes ist der Bereich Mollstr., hatte schonmal eine Wendestrecke über die Straße „Prenzlauer Berg“ vorgeschlagen, wo früher der TXL endete.

„V.5.1.1 Ausbau der radialen Verbindungen zum Alexanderplatz
Die direkt zum Alexanderplatz führenden Linien sind am Fahrgastmarkt sehr erfolgreich und besitzen weiteres Marktpotenzial. Allerdings ist die derzeitige Straßenbahninfrastruktur im Zulauf zum Alexanderplatz an der Grenze der Leistungsfähigkeit. Angebotsverbesserungen sind daher zum einen über den Einsatz längerer Fahrzeuge vorgesehen. Zum anderen ist die infrastrukturelle Leistungsfähigkeit, insbesondere die Durchlassfähigkeit der Strecke über den Alexanderplatz, zu verbessern. Nördlich des Alexanderplatzes sind Ausbauten durch Kehrgleise und Verbindungskurven erforderlich, um auch im Falle von Störungen und sonsti- gen Unterbrechungen, die in diesem hochfrequentierten Bereich häufig auftreten, noch ein angemessenes Angebot gewährleisten zu können (vgl. Kapitel IV.1.5.4). Konkret sind fol- gende Maßnahmen vorgesehen:
 Linie M4: Einsatz von GT6-Doppeltraktionen bis zum Eintreffen einer neuen Fahrzeug- generation; danach sind Züge mit einer Länge von mindestens 50 Metern vorzusehen.
 Linien M2/M5/M6: Genereller Einsatz von Fahrzeugen mit einer Länge von 40 Metern.
 Linie M8/18: Schaffung einer Direktverbindung Fennpfuhl – Alexanderplatz. Die Linie 18 soll aus dem Bereich Fennpfuhl, Herzbergstraße und Allee der Kosmonauten eine Stra- ßenbahn-Direktverbindung zum Alexanderplatz im 10-Minuten-Takt bilden. Zum Aus- gleich ist vorgesehen, die bisher an der Landsberger Allee/Petersburger Straße begin- nenden Verstärkerfahrten der Linie M8 erst ab S-Bahnhof Springpfuhl verkehren zu las- sen. Auf der Linie 18 ist aufgrund der zu erwartenden Nachfrage der Einsatz von 40- Meter-Zügen erforderlich. Für die Realisierung dieser Maßnahme ist eine bessere Durch- lassfähigkeit der Straßenbahnstrecke am Alexanderplatz erforderlich.“


[www.berlin.de]


Zitat
B-V 3313
Fest zugesagt wurde gar nichts.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.11.2020 22:49 von Mont Klamott.
Zitat
B-V 3313
Fest zugesagt wurde gar nichts.

Niemand hat die Absicht... eine Verkehrswende herbeizuführen.
Zitat
andre_de
Zitat
B-V 3313
Fest zugesagt wurde gar nichts.

Niemand hat die Absicht... eine Verkehrswende herbeizuführen.

Richtig, mit diesem teilweise sehr schwammig formulierten Nahverkehrsplan wird das nichts.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Mont Klamott
Seite 310 im Nahverkehrsplan der Senatsverwaltung, über Untersuchungen der Kreuzung Alexanderstr. gab es keinerlei Veröffentlichungen. Nördlich des Alexanderplatzes ist der Bereich Mollstr., hatte schonmal eine Wendestrecke über die Straße „Prenzlauer Berg“ vorgeschlagen, wo früher der TXL endete.

„V.5.1.1 Ausbau der radialen Verbindungen zum Alexanderplatz
Die direkt zum Alexanderplatz führenden Linien sind am Fahrgastmarkt sehr erfolgreich und besitzen weiteres Marktpotenzial. Allerdings ist die derzeitige Straßenbahninfrastruktur im Zulauf zum Alexanderplatz an der Grenze der Leistungsfähigkeit. Angebotsverbesserungen sind daher zum einen über den Einsatz längerer Fahrzeuge vorgesehen. Zum anderen ist die infrastrukturelle Leistungsfähigkeit, insbesondere die Durchlassfähigkeit der Strecke über den Alexanderplatz, zu verbessern. Nördlich des Alexanderplatzes sind Ausbauten durch Kehrgleise und Verbindungskurven erforderlich, um auch im Falle von Störungen und sonstigen Unterbrechungen, die in diesem hochfrequentierten Bereich häufig auftreten, noch ein angemessenes Angebot gewährleisten zu können (vgl. Kapitel IV.1.5.4). Konkret sind fol- gende Maßnahmen vorgesehen:
 Linie M4: Einsatz von GT6-Doppeltraktionen bis zum Eintreffen einer neuen Fahrzeug- generation; danach sind Züge mit einer Länge von mindestens 50 Metern vorzusehen.
 Linien M2/M5/M6: Genereller Einsatz von Fahrzeugen mit einer Länge von 40 Metern.
 Linie M8/18: Schaffung einer Direktverbindung Fennpfuhl – Alexanderplatz. Die Linie 18 soll aus dem Bereich Fennpfuhl, Herzbergstraße und Allee der Kosmonauten eine Stra- ßenbahn-Direktverbindung zum Alexanderplatz im 10-Minuten-Takt bilden. Zum Aus- gleich ist vorgesehen, die bisher an der Landsberger Allee/Petersburger Straße beginnenden Verstärkerfahrten der Linie M8 erst ab S-Bahnhof Springpfuhl verkehren zu lassen. Auf der Linie 18 ist aufgrund der zu erwartenden Nachfrage der Einsatz von 40- Meter-Zügen erforderlich. Für die Realisierung dieser Maßnahme ist eine bessere Durch- lassfähigkeit der Straßenbahnstrecke am Alexanderplatz erforderlich.“

Fast alles ist ja durch die BVG längst umgesetzt worden. Die 60-Meter-Zugverbände auf der M4 und 40-Meter-Wagen auf den Linien M2, M5, M6, M8, 16 und 18 sind nicht zu übersehen. Damit ist die Alex-I-Strecke voll belegt. Mehr geht nicht sowohl von der Lichtzeichenanlage als auch von der Fahrstromversorgung her. Am Alexanderplatz brutzeln nun schon zwei Straßenbahn-Unterwerke. Im Gegensatz zur U-Bahn, die braucht genau ein Gleichrichterwerk für alle Linien, das schon seit 1930 die D- und E-Linie speist - seit 1978 auch Linie A.

Eine Variante für eine weitere Verdichtung auf der Landsberger Allee - Mollstraße wäre die Verlängerung der M8-Verstärker über Luxemburgplatz zum Hackeschen Markt oder ohne Abzweig die Verdichtung der M8 auf der Gesamtstrecke bis Hauptbahnhof in der HVZ alle 5 Minuten. Dann würde es allerdings in der Invalidenstraße etwas enger werden - mit Wartezeiten vor den Knotenpunkten und weiterem Absinken der Reisegeschwindigkeit.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
[...]
Eine Variante für eine weitere Verdichtung auf der Landsberger Allee - Mollstraße wäre die Verlängerung der M8-Verstärker über Luxemburgplatz zum Hackeschen Markt [...]

Das scheitert am Aufgabenträger (bzw. dessen "Vertreter" CNB). Dieser Wunsch wurde lapidar mit "die Fahrgäste wollen ja zum Alex" und der Behauptung "würde nicht angenommen werden", abgelehnt. Auch der Vorschlag wenigstens schon mal die Endstellen zu tauschen und die 18 (ganztägig) bis zur La/Pe zu führen und so die M8 im Bereich Herzbergstr. und Fennpfuhl zu entlasten (Stichwort Kinderwagen), fand keine Zustimmung. 'Man' will die "große Lösung" und das dauert ja nicht mehr lange.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
'Man' will die "große Lösung" und das dauert ja nicht mehr lange.

Die BVG verweist generell gern auf große Lösungen. Im Busbereich scheint man da wesentlich pragmatischer vor zu gehen. Seit es Jahr für Jahr die Mehrleistungen gibt, werden die Linien in relativ überschaubaren Schritten im Angebot verbessert. Da geht es los mit der vorsichtigen zeitlichen Ausweitung bestehender 10-Minuten-HVZ-Takte, bis sie irgendwann zeitlich vormittags zueinander finden. Dann noch sowohl vorne als auch hinten raus früher/länger bis irgendwann 'ne Metrolinie draus wird...

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Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Na dann hoffen wir auf die „große Lösung“. Dadurch dass die M5 jetzt im Berufsverkehr alle 10 Minuten zum Hauptbahnhof weiter fährt, sollte es Kapazität am Hackeschen Markt geben. Die Betriebsstrecke über Neue Schönhauser Str ist nicht belegt und auf der Torstr. besteht ein eigenes Gleisbett. Viele wollen nicht nur zum Alex, sondern in die U2 umsteigen.
Zitat
Philipp Borchert
Die BVG verweist generell gern auf große Lösungen. Im Busbereich scheint man da wesentlich pragmatischer vor zu gehen. Seit es Jahr für Jahr die Mehrleistungen gibt, werden die Linien in relativ überschaubaren Schritten im Angebot verbessert. Da geht es los mit der vorsichtigen zeitlichen Ausweitung bestehender 10-Minuten-HVZ-Takte, bis sie irgendwann zeitlich vormittags zueinander finden. Dann noch sowohl vorne als auch hinten raus früher/länger bis irgendwann 'ne Metrolinie draus wird...

Auch beim Bus werden gewisse Verbesserungen immer weiter nach hinten (z.B. Linie 215) geschoben und der im Dezember kommende M36er ist die erste neue Metrolinie seit 14 1/2 Jahren!

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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