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Umbau Dörpfeldstraße Adlershof
geschrieben von merlinbt01 
Zitat
Nordender
Ja aber so ein Hub wird natürlich ALLES lösen und beförden.

Vermutlich nicht, aber es können ja auch größere Transporte angemeldet und für diese entsprechende Ausnahmegenehmigungen erteilt werden. Zudem könnte man die Einmündungen der Nebenstraßen tagsüber zu Ladezonen machen. Ich sehe da kein wirkliches Problem.
Zitat
Nordender
Ja aber so ein Hub wird natürlich ALLES lösen und beförden.

Ist der Weinhändler an der Invalidenstraße eigentlich schon insolvent gegangen oder hat er sich inzwischen an die geänderten Lieferabläufe gewöhnt? Die streitsame Weinhändlerin an der Charlottenstraße kann dafür wieder bedenkenlos ihre Tische rausstellen. Immerhin wurde die Friedrichstraße für den Autoverkehr wieder geöffnet und sie hat jetzt eine ruhige Fahrradstraße vor der Tür.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Den Artikel verstehe ich nicht. Eine Verödung der Landschaft ist doch gewünscht und hilft. Freie Fahrt für für frei Fahrräder. Die Grünen lösen doch alles vor allem mit Geld, sprich Erhöhung der Kosten.
Zitat
Heidekraut
Den Artikel verstehe ich nicht. Eine Verödung der Landschaft ist doch gewünscht und hilft. Freie Fahrt für für frei Fahrräder. Die Grünen lösen doch alles vor allem mit Geld, sprich Erhöhung der Kosten.

Nunja, Verödung durch Kfz-Verkehr ist ja auch eine Domäne der CDU, in die Nische passen die Grünen nicht.

Wie läuft das denn heute ab? Auf Google sehe ich da einen Lkw den Gehweg blockieren. Also ist das wohl die Lösung, die man heute praktiziert und mit der alle zufrieden sind, die man auch weiterhin machen könnte oder gibt es da dann Poller? Oder gibt es etwa auch heute keine legale Lieferlösung?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.01.2025 21:34 von Nemo.
Die Dörpfeld war schon zu Ostzeiten nervig, ein Müllauto und alles stand-egal ob Straßenbahn oder im Auto.
Sie ist nun mal nicht besonders breit.
Zitat
Nordender
Die Dörpfeld war schon zu Ostzeiten nervig, ein Müllauto und alles stand-egal ob Straßenbahn oder im Auto.
Sie ist nun mal nicht besonders breit.

All dies könnte man auch sinnvoller organisieren. Immerhin gibt es auch kleinere Liefer- und Müllfahrzeuge, die z.B. nicht die Straßenbahn und/oder den Fußweg blockieren würden. Es ist ja nicht zwingend vorgeschrieben, dass neben meiner Waschmaschine auch noch Schrankwände für die halbe Stadt im selben Lieferfahrzeug kommen müssen. Im Zweifel könnte man einen zusätzlichen Logistikaufwand (z.B. durch Umladen auf stadtverträgliche Fahrzeuge) für bestimmte Bereiche auch (quer-)subventionieren. Bei einem Telefon-/Breitbandanschluss ist es ja z.B. auch kostenmäßig egal, ob es noch 20 Anschlüsse im selben Aufgang gibt oder der nächste einige 100m entfernt ist.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Nordender
Die Dörpfeld war schon zu Ostzeiten nervig, ein Müllauto und alles stand-egal ob Straßenbahn oder im Auto.
Sie ist nun mal nicht besonders breit.

All dies könnte man auch sinnvoller organisieren. Immerhin gibt es auch kleinere Liefer- und Müllfahrzeuge, die z.B. nicht die Straßenbahn und/oder den Fußweg blockieren würden. Es ist ja nicht zwingend vorgeschrieben, dass neben meiner Waschmaschine auch noch Schrankwände für die halbe Stadt im selben Lieferfahrzeug kommen müssen. Im Zweifel könnte man einen zusätzlichen Logistikaufwand (z.B. durch Umladen auf stadtverträgliche Fahrzeuge) für bestimmte Bereiche auch (quer-)subventionieren. Bei einem Telefon-/Breitbandanschluss ist es ja z.B. auch kostenmäßig egal, ob es noch 20 Anschlüsse im selben Aufgang gibt oder der nächste einige 100m entfernt ist.

Ich finde das auch total irre, dass vor meinem Haus regelmäßig mehrere DHL-Fahrzeuge pro Tag halten, dann kommt noch UPS, Hermes, DPD usw.
Als ob man das nicht in nem Mikrodepot abladen könnte und dann laufen die Kund*innen entweder dorthin oder es wird auf diese großen Lastenräder verteilt, die dann aber auch nur einmal kommen und nicht 5x am Tag. Da müsste man doch zumindest auf die selben Kosten kommen, wenn nicht durch Fördermittel sogar Geld sparen.
Paketshops verschiedener Unternehmen gibt es je nach Gegend ja reichlich, aber nicht jeder Versender ermöglicht es die Pakete dort hinliefern zu lassen, und Lieferung an Packstationen bieten auch nicht alle an, obwohl sie mit DHL versenden. Und ja Amazon ist eine wahre Pest aber manchmal nicht zu verhindern.

Vor Weihnachten kam DHL bei mir manchmal 3x am Tag, natürlich in 2. Reihe. Ladezone ist seit Monaten mit Schuttcontainer einer Baustelle blockiert, ganz legal genehmigt vom Ordnungsamt.
Zu meiner Zeit kam die Post dreimal am Tag (mind.), allerdings mit dem Fahrrad. Ging auch.
Moin,

folgender Beitrag wurde gestern im Diskussionsfaden "Neuer Straßenbahnbetriebshof Adlershof" zum Stand des zweigleisigen Umbaus der Dörpfeldstraße geschrieben:

Zitat

"nicolaas" am 21.12.2025 um 17.23 Uhr:

Ich denke das passt hier ganz gut, weil der zweigleisige Ausbau der Dörpfeldstraße wichtig ist für die Anbindung des neuen Betriebshofs Adlershof.
Bereits zum zweiten Mal bei Plänen für Tram-Ausbau- und Neubaustrecken grätscht auch die Berliner Feuerwehr der BVG in ihre Vorhaben. »Das Planfeststellungsverfahren läuft derzeit noch. Alle Aspekte wurden besprochen«, erklärt die BVG-Pressestelle auf Anfrage von »nd« zum aktuellen Stand des Verfahrens für den zweigleisigen Ausbau der Strecke, die durch die Adlershofer Dörpfeldstraße verläuft.
»Lediglich bei der Einrichtung des zweiten Rettungsweges für anliegende Gebäude und dem damit verbundenen Bau der Oberleitung bedarf es noch weiterer Abstimmungen.« Dass die Beteiligten noch weit von einer Einigung entfernt sind, lässt sich aus der recht allgemeinen Aussage schließen, dass man sich »in engem Austausch mit allen Beteiligten« befinde.
Einen vergleichbaren Konfilkt gab es schon an anderer Stelle. Beim Planfeststellungsverfahren des Endlos-Projekts Straßenbahn-Anbindung Ostkreuz blockierte ein Streit zwischen BVG und Feuerwehr jahrelang den weiteren Fortschritt.

Ich habe einen Artikel in nd dazu veröffentlicht.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
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