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[MoPo] U-Bahnhof Mohrenstr. soll umbenannt werden...
geschrieben von micha774 
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Nemo
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def
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IsarSteve
Der U-Bahnhof Bundestag erhielt ebenfalls seinen Namen und nicht den historisch relevanteren Namen Reichstag.

Da war es auch eine Neu- und keine Umbenennung - und ein Argument war, dass der Bahnhof näher an den Abgeordnetenbüros als am Reichstagsgebäude liegt, weshalb man sich dafür entschied, ihn nach der Institution zu benennen.

Reichstag war ja auch mal für einen Bahnhof an der S21 hinter dem Reichstag vorgesehen, Friedrich-Ebert-Platz war wohl zu unbekannt. Mittlerweile ist der Bahnhof ja weggeplant worden.

Ja, das ist mir bewusst. Der Punkt ist, dass nur sehr wenige Berliner (abgesehen von Politikern) diesen Ort als Bundestag kennen und immer mehr Fahrgäste, deren Reise am S-Bahnhof Schöneberg beginnt und endet, fahren zum EUREF.

IsarSteve
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IsarSteve
Jetzt haben wir Mohrenstraße, Magdalenenstraße und vielleicht noch einige mehr? Vielleicht könnte die S-Bahn „Schöneberg” in EUREF-Campus umbenennen? Ein neuer Eingang ist in Planung.
Ich persönlich halte es für keine schlechte Idee, ein über 100 Jahre altes Namenssystem zu aktualisieren, um es an die Stadt des 21. Jahrhunderts anzupassen. Sollte beispielsweise U-Bhf Rathaus Steglitz nun Rathaus Steglitz-Zehlendorf heißen? U-Bhf Rathaus Schöneberg nun Rathaus Tempelhof-Schöneberg? Wie lange sollten historische Bezeichnungen in Bahnhofsnamen weiterbestehen?

Ich bin auch eher für traditionelle Namen, Umbenennungen nur in begründeten Ausnahmefällen.
Zu deinen Beispielen: Es gibt ja auch noch das Rathaus Zehlendorf und das Rathaus Tempelhof, die dortigen Bushaltestelle (Bus 118, 184) heißen auch so, drinnen sind u.a. Bürgerämter. Ebenso in Schöneberg und Steglitz. Die offizielle Bezeichnung „Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf“ bzw. „Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg“ wäre daher örtlich zu unbestimmt und nach meinem Geschmack zu sperrig.

Das selbe in Charlottenburg-Wilmersdorf, zumal es am Fehrbelliner Platz teils noch bedeutendere Behörden gibt, als das heutige Bürgeramt.

Ins Grübeln käme ich beim U-Bhf. Wilmersdorfer Straße…:
Wie wär’s mit „Charlottenburg“ mit Unterzeile in kleineren Buchstaben „Wilmersdorfer Straße“? Ähnlich wie bei „Wittenau (Wilhelmsruher Damm)“ oder „Pankow (Garbátyplatz)“.
Und der U-Bhf. Rathaus Spandau in „Spandau (Rathaus)“? ;-)

Herzliche Grüße von
'Möckernbrücke'
Dipl.-Fahrgast h.c.
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def
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IsarSteve
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def
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VvJ-Ente
Bitte mal folgende Orte finden: Gleisdreieck, Hallesches Tor, Kottbusser Tor, Görlitzer Bahnhof, Schlesisches Tor, Nordbahnhof, Oranienburger Tor, Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik, Onkel Toms Hütte und Oskar-Helene-Heim.

Bring' den Typen, der Menschen für dümmer als ein totes Eichhörnchen hält, nicht auf Ideen.

Bitte? Du kannst eine andere Sichtweise auf die Dinge haben, aber bleibt respektvoll oder halt die Klappe.

Nett, dass du dich angesprochen fühlst, ich habe ja keinen Namen genannt. :)
Warum sonst traust du Menschen nicht zu, den EUREF-Campus oder die ehemalige Stasi-Zentrale zu finden, wenn die Station nebenan nicht danach benannt ist?

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IsarSteve
Was deine Anschuldigung angeht: Die Engländer haben ein Sprichwort, das sehr wahr ist.
Man sieht das, was man selber denkt.

Du gehst also von dir selbst aus, den EUREF-Campus nicht zu finden, wenn der S-Bahnhof daneben nicht "Schöneberg" heißt?

Deine Argumentation ist übrigens ziemlich beliebig. Auf der einen Seite soll unbedingt "Magdalenenstraße" nach der Stasi-Zentrale benannt werden, weil das sonst ja niemand finde, auf der anderen Seite soll der historische Ort, an dem JFK seine "Ich bin ein Berliner"-Rede hielt, von den Bahnhofsschildern verschwinden. Was denn nun?

Natürlich war ich gemeint. Ich habe deine bissigen Kommentare seit etwa zehn Jahren gesehen. Du versuchst dich hinter einem dreistelligen Benutzernamen zu verstecken, obwohl ziemlich offensichtlich ist, wer du bist. Wie auch immer, ich werde keine Zeit mehr mit dir verschwenden.

IsarSteve
Ich reagiere auch allergisch auf Umbenennungen. Weder finde ich politisch Korrekt interessant, noch geographisch - lokal korrekt. Ich bin ein Gewohnheitstier und liebe die Namen nach den traditionellen und allen Berlinern bekannten Orten und auch Personennamen. So habe ich die geringsten Probleme mit Wilmersdorfer Straße, denn das ist ein Begriff, schon keine Straße mehr. Die kennt jeder. Irgendwelche Orientierungshilfen zu den sowieso sehr fragwürdigen Großbezirken, das sagt keinem Berliner etwas und darauf kann er auch gut verzichten. Wir haben schon einen Bahnhof Namens Charlottenburg, also wieso die Wilmersdorfer danach umbenennen usw. Es gibt reichlich Straßen und Orte,die neu erstbenannt werden, darin kann man alles versenken, was man so auf der Pfanne hat.
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Möckernbrücke

Ich bin auch eher für traditionelle Namen, Umbenennungen nur in begründeten Ausnahmefällen.
Zu deinen Beispielen: Es gibt ja auch noch das Rathaus Zehlendorf und das Rathaus Tempelhof, die dortigen Bushaltestelle (Bus 118, 184) heißen auch so, drinnen sind u.a. Bürgerämter. Ebenso in Schöneberg und Steglitz. Die offizielle Bezeichnung „Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf“ bzw. „Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg“ wäre daher örtlich zu unbestimmt und nach meinem Geschmack zu sperrig.

Da sind wir uns ja ausnahmsweise mal einig. :)

Namen sind Teil der Identität der Stadt, nicht umsonst halten sich auch Namen wie "Königsplatz" für die Kreuzung Wilhelminenhof-/Edisonstraße auch inoffiziell lange. Es mag vereinzelt gute Gründe für Umbenennungen geben (wir sind uns wahrscheinlich einig, dass Straßen nicht nach Massenmördern benannt werden sollten), aber die Vorstellung, dass ständig reihum Straßen und Bahnhöfe umbenannt werden, weil gerade mal wieder die namensgebende Institution umbenannt oder verlegt wird, trägt nicht gerade dazu bei, in einer Stadt anzukommen. Außerdem sollte die "Rathaus Friedrichshain"-Posse in den 90ern doch Warnung genug sein.

Übrigens: das Tolle an Namen wie "Schöneberg" oder "Magdalenenstraße" ist ja, dass sie absolut unpolitisch sind, und deshalb auch die ganzen gesellschaftlichen und politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts überlebt haben.
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Heidekraut
So habe ich die geringsten Probleme mit Wilmersdorfer Straße, denn das ist ein Begriff, schon keine Straße mehr.

Das ist ein Kernsatz, der für viele hier vorgeschlagene Umbenennungen zutrifft und dem ich voll zustimme. Der Name beschreibt nicht nur, was an diesem Ort ist, sondern ist selbst zum Begriff geworden. Kein heute lebender Mensch hat das "echte" Kottbusser T(h)or noch gesehen, aber jeder weiß, welcher Ort damit gemeint ist, wenn man sich am Kottbusser Tor trifft.

Es ist letztlich aber auch die Frage, als was man eine Stadt begreift: als über Jahrhunderte, teils (nicht gerade in Berlin...) Jahrtausende gewachsene Struktur mit all ihren Brüchen, die sie aber auch interessant und einzigartig machen, oder als riesiges Disneyland für Tourist:innen, denen man ja nicht die Nutzung zweier Gehirnzellen zumuten möchte, um den nächsten Instagram-Hotspot zu erreichen. Ich tendiere eher zu ersterem (und finde es übrigens auch als Tourist sehr viel spannender zu überlegen, wo Namen herkommen und was sie über die Geschichte des Ortes erzählen, statt überall nur weltweite Einheitsnamen wie "Messe" und seelenlos-austauschbares Marketinggedöns wie "EUREF" serviert zu bekommen).



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.07.2025 23:11 von def.
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IsarSteve
Ich persönlich halte es für keine schlechte Idee, ein über 100 Jahre altes Namenssystem zu aktualisieren, um es an die Stadt des 21. Jahrhunderts anzupassen. Sollte beispielsweise U-Bhf Rathaus Steglitz nun Rathaus Steglitz-Zehlendorf heißen?

Natürlich nicht. Das Bezirksamt sitzt in Zehlendorf, Kirchstr.
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def
Übrigens: das Tolle an Namen wie "Schöneberg" oder "Magdalenenstraße" ist ja, dass sie absolut unpolitisch sind, und deshalb auch die ganzen gesellschaftlichen und politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts überlebt haben.

Das gilt für Schöneberg nur sehr bedingt. Der Stationsname ist an der Stelle noch keine hundert Jahre alt. (Dafür gab es einen Bahnhof Schöneberg an anderer Stelle)

Im Kern gebe ich dir aber völlig recht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.07.2025 23:13 von Global Fisch.
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Global Fisch
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def
Übrigens: das Tolle an Namen wie "Schöneberg" oder "Magdalenenstraße" ist ja, dass sie absolut unpolitisch sind, und deshalb auch die ganzen gesellschaftlichen und politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts überlebt haben.

Das gilt für Schöneberg nur sehr bedingt. Der Stationsname ist an der Stelle noch keine hundert Jahre alt. (Dafür gab es einen Bahnhof Schöneberg an anderer Stelle)

Natürlich, aber gab es Bahnhöfe dieses Namens (an unterschiedlichen Stellen) im Kaiserreich, der Weimarer Republik, der NS-Diktatur, dem US-Sektor, West-Berlin (unter Betrieb der DR!) und in der Bundesrepublik. Insofern hat der Name durchaus die Umbrüche überlebt.
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Global Fisch
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IsarSteve
Ich persönlich halte es für keine schlechte Idee, ein über 100 Jahre altes Namenssystem zu aktualisieren, um es an die Stadt des 21. Jahrhunderts anzupassen. Sollte beispielsweise U-Bhf Rathaus Steglitz nun Rathaus Steglitz-Zehlendorf heißen?

Natürlich nicht. Das Bezirksamt sitzt in Zehlendorf, Kirchstr.

Danke. das war mir nicht klar. Die übrigen Memes werden sich freuen. Wieso Global Fisch eigentlich?

IsarSteve
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def
Übrigens: das Tolle an Namen wie "Schöneberg" oder "Magdalenenstraße" ist ja, dass sie absolut unpolitisch sind, und deshalb auch die ganzen gesellschaftlichen und politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts überlebt haben.

Im Falle vom Magdalenenstraße wäre es zielführend, dem seit der Bauzeit vor 100 Jahren bestehenden Namen einfach einen Untertitel zu verpassen: Magdalenstraße (Campus der Demokratie).
Damit könnten doch alle zufrieden sein. Zumal Aktivistinnen und Historikerinnen schon lange auf die Unterrepräsentation von Frauennamen im öffentlichen Raum hinweisen.
Dazu schrieb der Nordkurier zum 8. März:
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Straßen in Berlin sind deutlich seltener nach einer Frau als nach einem Mann benannt. Der Anteil der Straßen mit Frauennamen liegt in den meisten Bezirken im niedrigen einstelligen Bereich und variiert zwischen rund 3 und 13 Prozent, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur vor dem internationalen Frauentag ergeben hat.

so long

Mario
Mit einem U-Bhf. „Reichstag“ hätte vermutlich so mancher Politiker Bauchschmerzen gehabt. Schließlich will man doch demokratisch nach vorne schauen.

Herzliche Grüße von
'Möckernbrücke'
Dipl.-Fahrgast h.c.
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Möckernbrücke
Mit einem U-Bhf. „Reichstag“ hätte vermutlich so mancher Politiker Bauchschmerzen gehabt. Schließlich will man doch demokratisch nach vorne schauen.

Da gab es Diskussionen. Der Bundestags sitzt ja schließlich im Reichstagsgebäude, also hätte man den Bahnhof auch so nennen können. Die unpraktischte Idee damals war "Plenarbereich des Deutschen Bundestags im Reichstagsgebäude", allerdings nicht als Bahnhofsname, sondern auf den Hinweisschildern im Straßenverkehr.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Nemo
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Möckernbrücke
Mit einem U-Bhf. „Reichstag“ hätte vermutlich so mancher Politiker Bauchschmerzen gehabt. Schließlich will man doch demokratisch nach vorne schauen.

Da gab es Diskussionen. Der Bundestags sitzt ja schließlich im Reichstagsgebäude, also hätte man den Bahnhof auch so nennen können.

Durchaus. Schließlich war auch der Reichstag demokratisch vom Deutschen Volk gewählt. Bis er eher undemokratisch aufgelöst wurde.
Die Bundestagsverwaltung als Geldgeber wünschte aber den Namen "Bundestag".

so long

Mario



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.07.2025 01:05 von der weiße bim.
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der weiße bim
Im Falle vom Magdalenenstraße wäre es zielführend, dem seit der Bauzeit vor 100 Jahren bestehenden Namen einfach einen Untertitel zu verpassen: Magdalenstraße (Campus der Demokratie).
Damit könnten doch alle zufrieden sein. Zumal Aktivistinnen und Historikerinnen schon lange auf die Unterrepräsentation von Frauennamen im öffentlichen Raum hinweisen.

Da hat jemand voll ins Schwarze getroffen, so ist es wohl. ;)

Berliner Linienchronik (+ Stationierungen/Werbungen/...) 1858-2026
Ich hätte gedacht, das läge daran, dass die meisten historischen Figuren, die vor 1900 lebten, männlich waren und daher überrepräsentiert sind. Wir haben selbst in neuerer Zeit beispielsweise bei Bundeskanzlern nur männliche, nach denen Straßen und Plätze benannt worden sind. Und wer Frau Merkel nicht ganz übles wünscht, wird auch gut damit leben können, wenn das noch ein paar Jahre so bleibt. Wann dann ebenso viele Plätze nach Bundeskanzlerinnen benannt werden wie nach Bundeskanzlern ist gar nicht abzusehen. Bei Bundespräsidenten ebenso...
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Jay
Der Titel ist irreführend. Es gibt einen Vorschlag aus der CDU, der aber kritisch beäugt wird.

Wie wäre es, die CDU umzubenennen? Der Titel ist äußerst irreführend, die Partei ist weder christlich noch demokratisch und bei Union denken viele an eine Fußballmannschaft.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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VvJ-Ente
Ich hätte gedacht, das läge daran, dass die meisten historischen Figuren, die vor 1900 lebten,

Wobei das vielleicht nicht immer und überall so war.

Exkurs:
Im 17. Jahrhundert gab es (wenn man mal Rom und den Vatikan außen vor lässt ;-) ) durchaus einige erfolgreiche weibliche und diverse Komponist:innen. (Sicher nicht 50:50, aber mehr als 25:75).
Als man dann Ende des 19. Jahrhunderts in bürgerlichen Kreisen anfing die alte Musik wiederzuentdecken, hat man sich halt auf Grund des damaligen Frauenbild nur für die Werke von männlichen Komponisten interessiert und die Manuskripte von Frauen etc. in den Archiven versauern lassen.

In einer der ersten Opern der neuzeitlichen europäischen Musikkultur (Monteverdis "Poppea" kurz nach 1600) ist die einzige Sexszene, die nicht für die Handlung problematisch ist, sondern ein dramaturgischer Entspannungspunkt darstellt und als einzige Sexszene musikalisch sehr sinnlich und explizit dargestellt ist, eine zwischen zwei Männern.

Lange Rede, kurzer Sinn (wie man auch heutzutage gut sehen kann) Menschenrechte für alle Geschlechter gehen historisch nicht automatisch von schlecht zu gut, sondern je nach Region und Zeit war es mal besser/schlechter


Wann hat man denn angefangen Straßen in Städten
(a) systematisch zu benennen?
(b) nach Menschen zu benennen?
Bzw. wie lange hat es gereicht: "Sie wohnt im Haus der Schusterin. Geh nicht zum Rathaus sondern Richtung Johanniskirche, dann kommst du beim Schneider vorbei, biegst rechts ab und hinterm Betriebshof Stall bist du da."



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.07.2025 08:42 von PassusDuriusculus.
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PassusDuriusculus

Wann hat man denn angefangen Straßen in Städten
(a) systematisch zu benennen?
(b) nach Menschen zu benennen?
Bzw. wie lange hat es gereicht: "Sie wohnt im Haus der Schusterin. Geh nicht zum Rathaus sondern Richtung Johanniskirche, dann kommst du beim Schneider vorbei, biegst rechts ab und hinterm Betriebshof Stall bist du da."

ChatGPT gibt schnell eine Antwort auf deine genauen Fragen. Ob diese Antwort korrekt ist, muss jeder selbst entscheiden.'ChatGPT can make mistakes'.

IsarSteve
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IsarSteve
[Wieso Global Fisch eigentlich?

Historischer Schreibfehler aus dem Jahr 2007 beim Anmelden. Sollte eigentlich Global Fish heißen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.07.2025 12:25 von Global Fisch.
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