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[MoPo] U-Bahnhof Mohrenstr. soll umbenannt werden...
geschrieben von micha774 
Zitat
Lopi2000
Die HU argumentiert: Es sollte außer Frage stehen, dass der Fortbestand des problematischen Straßennamens in der stadthistorisch interessanten und von internationalen Gästen viel besuchten Mitte Berlins dem Ansehen der Stadt, die sich als weltoffen und kosmopolitisch verstehen möchte, schadet

Das kann man so sehen, allerdings glaube ich kaum, daß internationale Gäste sich großartig mit den Straßennamen auseinandersetzen. Wenn ich irgendwo internationaler Gast bin, bin ich froh, wenn ich die Straßennamen überhaupt einigermaßen aussprechen kann, da mache ich mir doch keine Gedanken über die Bedeutung.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
GraphXBerlin
Dank nur einer Person darf mittlerweile das Weinfest auf dem Rüdesheimer Platz nur noch bis 22h gehen.

22 h reichen doch zum Saufen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
GraphXBerlin
Dank nur einer Person darf mittlerweile das Weinfest auf dem Rüdesheimer Platz nur noch bis 22h gehen.

22 h reichen doch zum Saufen.

Ja, für alle, die an das triste „Flair“ der Altstadt von Köpenick gewöhnt sind. Berlins am meisten überschätzte Altstadt.

IsarSteve
Lieber die Altstadt Köpenick (hat immerhin eine Straßenbahn ;) ) als der Rüdesheimer Platz. Aber sowas von.

Im Vergleich zu anderen Altstädten magst du Recht haben.
Zitat
PassusDuriusculus
Lieber die Altstadt Köpenick (hat immerhin eine Straßenbahn ;) ) als der Rüdesheimer Platz. Aber sowas von.

Im Vergleich zu anderen Altstädten magst du Recht haben.

Ja, stimmt. Aber sonst gibt es nicht viel außer unglücklichen Menschen, die nie mit dem zufrieden sind, was sie haben.

Aber hey, was für ein alberner Vergleich.

IsarSteve
Ich finde das eh traurig in Köpenick, die Altstadt war zu Ostzeiten trist und jetzt auch oft menschenleer. Wenn man da in Polen restaurierte Altstädte sieht, da ist richtig was los. Hat der Westteil nicht mal mit ohne Sperrstunde geworben, jetzt ist da auch alles mau. Und überall kriegen die Gastwirte Schnappatmung wenn nach 22:00 am Samstag noch sein Bier austrinkt, das hat nichts mit einer Weltstadt zu tun
Zitat
Lopi2000
Zitat
GraphXBerlin
Dank nur einer Person darf mittlerweile das Weinfest auf dem Rüdesheimer Platz nur noch bis 22h gehen.

Achso und ich hatte gedacht, das hätte irgendwie mit den üblichen Immissionsschutzgesetzen und -verordnungen zu tun. Aber wenn es eine einzelne Person gibt, die das durch Gutdünken entscheiden konnte, ist das wohl so.

Nicht, dass das auch der Machthaber aus Mitte ist...
Lasst doch den Akademikern und Helikopter-Eltern ein mal im Jahr das Saufen von Wein-Köstlichken. ;-)
Im Ernst, diese eine Person hatte sich über den Lärm beschwert und Recht bekommen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.08.2025 11:08 von GraphXBerlin.
Zitat
GraphXBerlin
Lasst doch den Akademikern und Helikopter-Eltern ein mal im Jahr das Saufen von Wein-Köstlichken. ;-)
Im Ernst, diese eine Person hatte sich über den Lärm beschwert und Recht bekommen.

[www.bz-berlin.de]

So was ist in der ganzen Stadt mittlerweile möglich.
Der Begriff Machthaber ist wohl nicht so falsch...man muss sich über die Beliebtheit mancher Politiker nicht wundern.
Zitat
GraphXBerlin
Lasst doch den Akademikern und Helikopter-Eltern ein mal im Jahr das Saufen von Wein-Köstlichken. ;-)
Im Ernst, diese eine Person hatte sich über den Lärm beschwert und Recht bekommen.

Offenbar hat er geltende Rechte durchgesetzt, so wie Lopi dir schon nahe gebracht hat.
Naja, wer den Weinbrunnen mit
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G.
ein mal im Jahr
kommentiert, der sitzt offenbar durchgehend von Mai bis Oktober vor dem Ausschank. Da können die (Promille)Grenzen schon mal verschwimmen. *hicks*
Zitat
VvJ-Ente
Naja, wer den Weinbrunnen mit
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G.
ein mal im Jahr
kommentiert, der sitzt offenbar durchgehend von Mai bis Oktober vor dem Ausschank. Da können die (Promille)Grenzen schon mal verschwimmen. *hicks*
?
Zitat
Micha
Die Landesbezeichnung Montenegro kommt aus dem Italienischen, bedeutet Schwarze Berge und entstand wohl aufgrund dunkel bewaldeter Gebirge in dieser Region. Auch die einheimische Landesbezeichnung Crna Gora hat diese Bedeutung.

Ich frage mich schon seit längerem, warum wir im Deutschen eigentlich ausgerechnet die italienischsprachige Bezeichnung dafür benutzen. "Schwarzer Berg" wird man vermutlich auch auf Swahili und Persisch sagen können - warum also ausgerechnet Italienisch und nicht die Landessprache oder Deutsch?

Zurück zum Thema. Die "Abendschau" berichtet auch über die Umbenennung. Der zitierte Gegner hat insofern einen Punkt, dass Rassismus von der Umbenennung nicht weggeht. Dennoch sorgt der neue Straßenname für Sichtbarkeit - ich werde wahrscheinlich nicht der einzige sein, der von Anton Wilhelm Amo vorher noch nie etwas gehört hat; und durch Berichte wie den der Abendschau steigern seine Bekanntheit auch. Mittelfristig trägt eine solche Sichtbarkeit eben zur Normalisierung bei. (Ich erinnere mich dunkel, haben befragte Studierende in den USA z.B. auch Frauen wesentlich mehr zugetraut, wenn sie vorher Vorträge über Wissenschaftlerinnen gehört haben. Umgedreht haben rechte Kräfte ja deshalb auch ein Interesse daran, Sichtbarkeit zu verhindern.)
Zitat
def


Ich frage mich schon seit längerem, warum wir im Deutschen eigentlich ausgerechnet die italienischsprachige Bezeichnung dafür benutzen. "Schwarzer Berg" wird man vermutlich auch auf Swahili und Persisch sagen können - warum also ausgerechnet Italienisch und nicht die Landessprache oder Deutsch?

Vermutlich hatten wir zum Zeitpunkt der Namensvergabe keinen Kontakt mit Montenegro, sondern haben über venezianische Geschäftsleute von der Gegend erfahren und dann einfach deren Namen übernommen.

Ansonsten kommen wir in Deutschland ja mit Bezeichnungen aus dem romanischen Sprachraum klar, bei anderen Sprachfamilien sind wir eher zurückhaltend in der Übernahme, da uns diese Sprachen fremder sind.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.08.2025 22:40 von Nemo.
Zitat
GraphXBerlin
Lasst doch den Akademikern und Helikopter-Eltern ein mal im Jahr das Saufen von Wein-Köstlichken. ;-)
Im Ernst, diese eine Person hatte sich über den Lärm beschwert und Recht bekommen.

Ach. Du solltest vielleicht aufhören, dich von deinen Vorurteilen und deinem Neid leiten zu lassen. Nach meiner Erfahrung sind die meisten Besucher des Weingarten ehemalige Kleinbeamte im Rentenalter. Du weißt schon, die Art von Menschen, die man normalerweise mit deinem Teil von Steglitz in Verbindung bringt.

IsarSteve
Zitat
IsarSteve
Zitat
GraphXBerlin
Lasst doch den Akademikern und Helikopter-Eltern ein mal im Jahr das Saufen von Wein-Köstlichken. ;-)
Im Ernst, diese eine Person hatte sich über den Lärm beschwert und Recht bekommen.

Ach. Du solltest vielleicht aufhören, dich von deinen Vorurteilen und deinem Neid leiten zu lassen. Nach meiner Erfahrung sind die meisten Besucher des Weingarten ehemalige Kleinbeamte im Rentenalter. Du weißt schon, die Art von Menschen, die man normalerweise mit deinem Teil von Steglitz in Verbindung bringt.

Also wirklich lieber Steve. Gerade Du solltest doch Humor in den Adern haben. Habe doch extra ein Smiley hinterlassen. Dass viele hier zum Lachen in den Keller gehen und Ironie, Satire etc. für unerforschte Krankheiten halten die man mittels Statistiken und Faktenanalysen erst zuordnen muß weiß ich.

Keine Sorge. Als damaliger berlinweiter Briefzusteller kenne ich zahlreiche Ecken und Kieze in jedem Bezirk. Und da meine bessere Hälfte am Südwestkorso wohnt und ich in der Ecke auch schon mehrfach arbeiten durfte kenne ich das Rheingauviertel sehr gut. Somit auch die Wohnhäuser und weiß sehr genau welche Klientel dort wohnt.
Somit ist es völlig falsch von Vorurteil und erst recht nicht von Neid zu sprechen. Alleine nur um den Rüdesheimer Platz wohnt das sehr gehobene Bürgertum. In einigen Treppenhäusern findet man sogar sehr schöne über hundert Jahre alte Fahrstühle. Ich vermeide mal den Begriff spießig bzgl. der Bewohner da es mittlerweile ein bisschen mehr durchmischt ist.

Ich persönlich finde es sehr bedenklich, dass eine einzige Person mehr Stimmgewalt hat als mehrere Hundert. Alleine schon die Verhältnismäßigkeit. Ist ja nicht so, dass dort jeden Monat ein Weinfest stattfindet.
Zitat
Nemo
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def


Ich frage mich schon seit längerem, warum wir im Deutschen eigentlich ausgerechnet die italienischsprachige Bezeichnung dafür benutzen. "Schwarzer Berg" wird man vermutlich auch auf Swahili und Persisch sagen können - warum also ausgerechnet Italienisch und nicht die Landessprache oder Deutsch?

Vermutlich hatten wir zum Zeitpunkt der Namensvergabe keinen Kontakt mit Montenegro, sondern haben über venezianische Geschäftsleute von der Gegend erfahren und dann einfach deren Namen übernommen.

2006? :)
Aber ja, der Name wird älter sein. Die Frage ist, warum man nicht im deutschsprachigen Raum die Unabhängigkeit für einen landessprachlichen Namen genutzt hat. Weißrussland wurde ja auch innerhalb weniger Jahre fast durchgehend zu Belarus.

Zitat
Nemo
Ansonsten kommen wir in Deutschland ja mit Bezeichnungen aus dem romanischen Sprachraum klar, bei anderen Sprachfamilien sind wir eher zurückhaltend in der Übernahme, da uns diese Sprachen fremder sind.

Gegenüber slawischen Sprachen (und den Ländern, in denen sie gesprochen werden) würde ich weniger Zurückhaltung als viel mehr Arroganz sehen.
Zitat
Def
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Nemo
Ansonsten kommen wir in Deutschland ja mit Bezeichnungen aus dem romanischen Sprachraum klar, bei anderen Sprachfamilien sind wir eher zurückhaltend in der Übernahme, da uns diese Sprachen fremder sind.

Gegenüber slawischen Sprachen (und den Ländern, in denen sie gesprochen werden) würde ich weniger Zurückhaltung als viel mehr Arroganz sehen.

Ich bezweifle Deine Vermutung. "Sczeczin" spricht sich doch deutlich schwieriger aus für alle Nicht-Muttersprachler als "Stettin", oder? Und das sage ich als jemand, der einmal für kurze Zeit in der "Stettiner Straße" (allerdings nicht in Berlin) gewohnt hat.
Zitat
Latschenkiefer
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Def
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Nemo
Ansonsten kommen wir in Deutschland ja mit Bezeichnungen aus dem romanischen Sprachraum klar, bei anderen Sprachfamilien sind wir eher zurückhaltend in der Übernahme, da uns diese Sprachen fremder sind.

Gegenüber slawischen Sprachen (und den Ländern, in denen sie gesprochen werden) würde ich weniger Zurückhaltung als viel mehr Arroganz sehen.

Ich bezweifle Deine Vermutung. "Sczeczin" spricht sich doch deutlich schwieriger aus für alle Nicht-Muttersprachler als "Stettin", oder? Und das sage ich als jemand, der einmal für kurze Zeit in der "Stettiner Straße" (allerdings nicht in Berlin) gewohnt hat.

Meinst Du "Szczecin"?
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
Def
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Nemo
Ansonsten kommen wir in Deutschland ja mit Bezeichnungen aus dem romanischen Sprachraum klar, bei anderen Sprachfamilien sind wir eher zurückhaltend in der Übernahme, da uns diese Sprachen fremder sind.

Gegenüber slawischen Sprachen (und den Ländern, in denen sie gesprochen werden) würde ich weniger Zurückhaltung als viel mehr Arroganz sehen.

Ich bezweifle Deine Vermutung. "Sczeczin" spricht sich doch deutlich schwieriger aus für alle Nicht-Muttersprachler als "Stettin", oder? Und das sage ich als jemand, der einmal für kurze Zeit in der "Stettiner Straße" (allerdings nicht in Berlin) gewohnt hat.

Es geht um weit mehr als geografische Bezeichnungen, z.B. Sprachkenntnisse. "Merci" kennt jede:r, wie viele kennen "dziękuję" (auch in Berlin, keine 100 km von der polnischen Grenze entfernt)?

Montenegro: man könnte ja statt des italienischen auch einen deutschsprachigen Namen benutzen.
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