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E-Metrobus GE20 im Einsatz
geschrieben von Harald Tschirner 
Zitat
Logital
In Köpenick wurde ich in den letzten 20 Jahren nicht einmal im Bus kontrolliert. In allen anderen Verkehrsmittel des Bezirks durchaus.

Genauso erging es auch mir. An den Zeitpunkt der letzten Kontrolle im Bus kann ich mich gar nicht entsinnen. Da hatten die Busse jedenfalls noch das alte gelb und die rotkarierten Sitzbezüge. Müsste in den späten 1990ern gewesen sein?


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Zitat
Logital
In Köpenick wurde ich in den letzten 20 Jahren nicht einmal im Bus kontrolliert. In allen anderen Verkehrsmittel des Bezirks durchaus.

Ich bin generell nich nie im Bus außer vom Busfahrer kontrolliert worden. Was mir dazu einfällt:

Irgendein Radiosender in Berlin nennt nach den Staunews immer Linien, die angeblich gerade kontrolliert werden. Das ist etwa so:

‚Und kontrolliert werdet ihr heute in der U5, in der Tram 21 und im Bus X69‘

Abgesehen davon, dass ich diese Infos moralisch total daneben finde („Verdammt, in der 21 wird kontrolliert. Ich muss heute nen Fahrschein kaufen“), glaube ich nicht, dass es sich bei diesen Infos um Fakten handelt.

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
Jetzt da es hier steht, wird sich das womöglich in Zukunft ändern.
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LariFari

Abgesehen davon, dass ich diese Infos moralisch total daneben finde („Verdammt, in der 21 wird kontrolliert. Ich muss heute nen Fahrschein kaufen“), glaube ich nicht, dass es sich bei diesen Infos um Fakten handelt.

Das ist bei den Blitzern ja nicht anders.
Zitat
LariFari
‚Und kontrolliert werdet ihr heute in der U5, in der Tram 21 und im Bus X69‘

Abgesehen davon, dass ich diese Infos moralisch total daneben finde („Verdammt, in der 21 wird kontrolliert. Ich muss heute nen Fahrschein kaufen“), glaube ich nicht, dass es sich bei diesen Infos um Fakten handelt.

Ich finde es grundsätzlich nicht verkehrt, wenn es so formuliert wird. Damit bekommt man die Radiosender dazu, diese Informationen als Service zu verbreiten und hält in Erinnerung, dass es Kontrollen gibt. Es heißt ja nicht, dass garantiert nur in diesen Linien kontrolliert oder an diesen Stellen geblitzt wird. Solange es ausreichend viele Kontrollen gibt, dass man die angekündigten Kontrollen mit nicht nur minimaler Wahrscheinlichkeit wahrnimmt und gleichzeitig auch umfangreich andernorts kontrolliert wird, kann dies wie kostenlose Werbung für den Ticketkauf bzw. angemessenes Fahren wirken. Wenn man das gleiche in einer so kleinen Stadt machen würde, dass man damit das einzige Kontrollteam „verrät“, wäre es allerdings schlecht.
Zitat
Flexist
Zitat
BobV
Zitat
Philipp Borchert
Wie jetzt, auch für die neuesten Fahrzeuge gibt es immer noch diese keimigen Folien vorne beim Fahrerplatz und keine elegantere Lösung? Ich bin gespannt, wer diese undankbare Aufgabe haben wird, irgendwann die Klebereste des Panzertapes von den Arcrylglasscheiben und den Kunststoffverkleidungen abpopeln zu dürfen. Vermutlich wird es einfacher sein, die entsprechenden Elemente nach zu bestellen.

Ich war jetzt 1 Woche in Rostock Warnemünde Urlaub machen und die dortigen Verkehrsbetriebe sind weitaus fortschrittlicher als die BVG:
1. der Fahrer hat eine Plexiglasscheibe, bis kurz vor die Frontscheibe des Busses und u.a. einen Entwerter, da wo in unseren Bussen der Farhscheindrucker installiert ist.
(allerdings ist trotzdem die 1. Tür beim Fahrer aus unersichtlichen Gründen immernoch für den Einstieg gesperrt, was ich nicht ganz nachvollziehen kann?)

2. es gibt Fahrscheinautomaten für kontaktloses bezahlen mit Karte(was hier in der sog. "Weltmetropole" erst in einigen wenigen Straßenbahnen der Baureihe F8Z erst nur getestet wird.)
Diese sind entweder gegenüber der 2. Tür oder daneben installiert.
Also kein schwachsinniges Kaufen der Tickets beim Fahrer oder das dieser die Fahrscheine bei Einstieg kontrollieren muss, was beides zu Verzögerungen und Verlängerung der Fahrzeit führt und somit auch zu Verspätungen.

Also: GEHT NICHT GIBTS NICHT!!! Diese dumme verlogene Ausrede lass ich nicht mehr gelten.
Wieso also werden neue Busse, die hier angeschafft werden, nicht auch schon so ausgerüstet wie die Busse in Rostock?!

Davon abgesehen stehen an egen Haltestellen ebensolche Automaten zusätzlich
zum Erwerb eines Tickets....wieso geht hier immer alles nicht?
Eben typisch Berlin!
Großkotzig Weltmetropole sein wollen, aber nicht mal das simpelste gebacken kriegen.

Also ich war vor zwei Jahren ebenfalls in Rostock mit dem Bus unterwegs. Möglicherweise waren wir beide in verschiedenen Teilen unterwegs. Ich war östlich der Warnow in Markgrafenheide. Da sind mir eher die Automaten an den Bushaltestellen positiv aufgefallen. Im Bus sind mir keine aufgefallen. Finds dennoch positiv, da sparrt der Busfahrer ne Menge Zeit, wenn er sich nicht mit dem Verkauf beschäftigen muss.

Ich war genau da wo Du auch warst...Hohe Düne und Markgrafenheide...inzwischen scheint einiges passiert zu sein?!
Jeder Bus, mit dem ich fuhr, hatte mittlerweile einen Automaten im Bus an der Stelle wo ich beschrieben habe...und an den Haltestellen, wenn auch nicht an jeder.
Es kann nicht sein das ein Busfahrer Tickets verkaufen muss und diese auch noch zu kontrollieren hat. Dafür gibts Schalter und Verkäufer/Berater bzw. Automaten und die BVG bezahlt Kontrolleure für diesen Job.
Im Sommer war ich auch schon in der Rostocker Innenstadt, da hatte ca. jeder 2. Bus Automaten und eine Scheibe vorne.
Anscheinend hat Corona auch nicht dazu beigetragen, mal umzudenken?
Da der Vordereinstieg und der damit verbundene Ticketverkauf ja derzeit nicht möglich ist (und das bis auf weiteres angesichts steigender Infektionszahlen wohl auch so bleibt), lässt man lieber überall einsteigen, es wird kaum bis gar nicht kontrolliert und man nimmt seit März oder April Einbussen in Kauf, bloss weil man dem Fahrer keine vernünftige Abtrennung durch Plexiglasscheibe oder ähnlichem zukommen lässt und Automaten für kontaktloses bezahlen erst recht nicht. Jeder, der Bus fährt, weiss seitdem, das er genausogut schwarz fahren kann, weil er nicht belangt wird.
Das ist echt dämlich und dann wird für den ehrlichen Rest der zahlenden Bürger der Fahrpreis wieder erhöht um diese Einbußen auszugleichen, und das ist inakzeptabel.
Und sooo viel Platz geht mit so einem relativ schlanken Automaten(für Zahlungen mit Karte) auch nicht verloren...lediglich ein Sitz- bzw. Stehplatz, mehr nicht.
Sieht man schön in jeder Tram, wo diese neuen Automaten bereits installiert sind: schlanker und leichter(also nicht mehr so wuchtig, da kein Kleingeld das Gerät zusätzlich beschwert)
Es geht mir hier ja, um beim eigentlichen Thema zu bleiben, nur darum, das neu beschaffte Busse diese 2 Nachrüstungen gleich beinhalten.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.10.2020 12:24 von BobV.
Angesichts dessen, dass wir im Busverkehr in den letzten Jahren massiv Sitzplätze verloren haben wäre ich keinesfalls dafür, für Fahrscheinautomaten weitere zu opfern. Allerdings haben die neuen Busse viele wuchtige technische Einbauten auch vorn, sodass auf diesen sicherlich Automaten platziert werden können - weg fiele dann lediglich 'ne bessere Kofferablage. Das geht natürlich nicht mit zwangsweisem Vordereinstieg, da es dann zu Staus kommen würde.

****
Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Zitat
Logital
Das muss aber am Bezirk liegen. In Köpenick wurde ich in den letzten 20 Jahren nicht einmal im Bus kontrolliert. In allen anderen Verkehrsmittel des Bezirks durchaus.

Ein Bezirk Köpenick gibt es ja auch schon 20 Jahre nicht mehr. (Zahl passt zufällig ;-))

Ich kann mich wiederum sogar eine Kontrolle im Bus im Bezirk Treptow-Köpenick vor gut 15 Jahren erinnern, wenn auch im Treptower Teil.

Wurde sogar erwischt: vom Arbeitgeber gestellte Monatskarte, wo mir irgendein Passbild/Dienstausweis/was weiß ich fehlte. Musste also bei der BVG antanzen und irgendwas vorzeigen. Auf die Erhebung der 7 Euro wurde verzichtet.

Aufm M48/85 hab ich selten, aber doch immer wieder mal in den letzten Jahren Kontrollen erlebt.
Zitat
Philipp Borchert
Angesichts dessen, dass wir im Busverkehr in den letzten Jahren massiv Sitzplätze verloren haben wäre ich keinesfalls dafür, für Fahrscheinautomaten weitere zu opfern. Allerdings haben die neuen Busse viele wuchtige technische Einbauten auch vorn, sodass auf diesen sicherlich Automaten platziert werden können - weg fiele dann lediglich 'ne bessere Kofferablage. Das geht natürlich nicht mit zwangsweisem Vordereinstieg, da es dann zu Staus kommen würde.

Ja aber die Straßenbahnen hätten je nach Baureihe auch 1-2 Sitzplätze mehr ohne Automaten? Das ist doch kein Argument?
Du hast recht...WENN Automaten, dann an stellen, die eh wuchtig sind oder mit sinnlosem gestänge versehen sind.
Die Rostocker Busse hatten die Automaten neben bzw. gegenüber der 2. Tür, wo bei unseren Bussen Klappsitze sind.
Es geht lediglich 1 Platz verloren....das ist zu verschmerzen.
Und wenn man auf einem Rollstuhlplatz einen Klappsitz installiert, hat man eben aufzustehen und Platz zu machen, wenn ein Fahrgast im Rollstuhl mitfahren will. Das kann doch nicht so schwer sein?
Woanders geht es doch auch?
Gäbe es den Automaten und häufigere Kontrollen, hätte sich der zwangsweise Vordereinstieg erledigt... nur Leute, die den Fahrer etwas fragen wollen, steigen freiwillig vorne ein...ansonsten läuft s so ab wie in Straßenbahnen. Alles würde beschleunigt.
Es ist echt peinlich das die selbsternannte "Weltmetropole" sich sowas von anderen kleineren Städten vormachen lassen muss.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.10.2020 12:58 von BobV.
Zitat
BobV
Die Rostocker Busse hatten die Automaten neben bzw. gegenüber der 2. Tür, wo bei unseren Bussen Klappsitze sind.
Es geht lediglich 1 Platz verloren....das ist zu verschmerzen.

Nein, das ist nicht zu verschmerzen, da es sich ja nicht um einen beliebigen Stehplatz handelt sondern um einen der raren Plätze im Mehrzweckbereich. Dort gehört ein Fahrkartenautomat auf gar keinen Fall hin. Man kann keinen Kinderwagen davorstellen, da sonst niemand mehr an den Automaten kommt und die Manövrierfähigkeit von Rollstühlen wird auch stark eingeschränkt. In Frankfurt(Oder) kann man sich mit dem Rolli im Bus dank Fahrkartenautomat und verkorkster Sitzanordnung überhaupt nicht mehr drehen. Man fährt rein, bleibt dann irgendwie schräg mitten im Weg stehen und muß so wieder rausfahren. Ist schon ein Kinderwagen im Bus, muß man direkt vor dem Automaten parken und Leute ertragen die über einen rüberklettern, weil sie eine Fahrkarte lösen und/oder weiter in den Bus vorrücken wollen. Ich bin den Automaten gegenüber sicherlich nicht abgeneigt, aber bitte an Stellen, wo sie wirklich nur einen gewöhnlichen Stehplatz beanspruchen - im Gelenk zum Beispiel.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Das interessiert ihn nicht, er will nur Gift und Galle gegen die BVG spucken. Wahrscheinlich aus gekränkter Eitelkeit, weil die BVG nicht sein Liniennetz umsetzt.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Das interessiert ihn nicht, er will nur Gift und Galle gegen die BVG spucken. Wahrscheinlich aus gekränkter Eitelkeit, weil die BVG nicht sein Liniennetz umsetzt.

1. das interessiert mich sehr wohl...meinetwegen können die Automaten an den richtigen stellen platziert werden, wo s passt, und die Rostocker Lösung ist eine möglichkeit(bzw. zwei)
2. ganz ehrlich? das ist mir mittlerweile scheiss egal, ob die BVG oder SenStadtUm meine Vorschläge umsetzt oder nicht...

Es ist einfach nur sehr peinlich das man in dieser Stadt aber auch gar nichts richtig hinkriegt und denkt, man hat die Weisheit mit Löffeln gefressen... und angeblich seien Trennscheiben beim Fahrer und Automaten nicht möglich? ...Andere Städte beweisen, das dies frech gelogen ist.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.10.2020 11:04 von BobV.
Zitat
BobV
Zitat
B-V 3313
Das interessiert ihn nicht, er will nur Gift und Galle gegen die BVG spucken. Wahrscheinlich aus gekränkter Eitelkeit, weil die BVG nicht sein Liniennetz umsetzt.

1. das interessiert mich sehr wohl...meinetwegen können die Automaten an den richtigen stellen platziert werden, wo s passt, und die Rostocker Lösung ist eine möglichkeit(bzw. zwei)
2. ganz ehrlich? das ist mir mittlerweile scheiss egal, ob die BVG oder SenStadtUm meine Vorschläge umsetzt oder nicht...

Es ist einfach nur sehr peinlich das man in dieser Stadt aber auch gar nichts richtig hinkriegt und denkt, man hat die Weisheit mit Löffeln gefressen... und angeblich seien Trennscheiben beim Fahrer und Automaten nicht möglich? ...Andere Städte beweisen, das dies frech gelogen ist.

Kommt dir vielleicht mal in den Sinn, dass die BVG das mit Abstand größte kommunale Verkehrsunternehmen ist und es einen 'kleinen' Unterschied macht, ob ich solche schicken Scheiben für 150 oder 1.500 Busse beschaffen muss? Die entsprechenden Hersteller haben sich ja nicht im letzten Jahr gedacht: "Oh, da kommt ne Pandemie, ich produziere mal auf Vorrat.". Und da es hier um den Fahrerarbeitsplatz geht, ist das Ganze auch Mitbestimmungspflichtig.

Das Thema Fahrkartenverkauf ist eine Glaubensfrage. Da gibt es kein "richtig" oder "falsch". So lange es den Fahrerverkauf gibt, bekommen die Fahrer eine Kassenzulage. Entfällt er, entfällt auch die Zulage und somit ist der Personalrat dagegen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Zitat
BobV
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B-V 3313
Das interessiert ihn nicht, er will nur Gift und Galle gegen die BVG spucken. Wahrscheinlich aus gekränkter Eitelkeit, weil die BVG nicht sein Liniennetz umsetzt.

1. das interessiert mich sehr wohl...meinetwegen können die Automaten an den richtigen stellen platziert werden, wo s passt, und die Rostocker Lösung ist eine möglichkeit(bzw. zwei)
2. ganz ehrlich? das ist mir mittlerweile scheiss egal, ob die BVG oder SenStadtUm meine Vorschläge umsetzt oder nicht...

Es ist einfach nur sehr peinlich das man in dieser Stadt aber auch gar nichts richtig hinkriegt und denkt, man hat die Weisheit mit Löffeln gefressen... und angeblich seien Trennscheiben beim Fahrer und Automaten nicht möglich? ...Andere Städte beweisen, das dies frech gelogen ist.

Kommt dir vielleicht mal in den Sinn, dass die BVG das mit Abstand größte kommunale Verkehrsunternehmen ist und es einen 'kleinen' Unterschied macht, ob ich solche schicken Scheiben für 150 oder 1.500 Busse beschaffen muss? Die entsprechenden Hersteller haben sich ja nicht im letzten Jahr gedacht: "Oh, da kommt ne Pandemie, ich produziere mal auf Vorrat.". Und da es hier um den Fahrerarbeitsplatz geht, ist das Ganze auch Mitbestimmungspflichtig.

Das Thema Fahrkartenverkauf ist eine Glaubensfrage. Da gibt es kein "richtig" oder "falsch". So lange es den Fahrerverkauf gibt, bekommen die Fahrer eine Kassenzulage. Entfällt er, entfällt auch die Zulage und somit ist der Personalrat dagegen.

Aber diese Diskussion oder Forderung einiger Fahrer ist doch nicht neu?
Seit es gewaltsame Übergriffe auf Busfahrer gab und gibt, wird darüber gestritten...und seitens der BVG wurde behauptet, das solche Abtrennungen durch Sicherheitsglas oder andere Möglichkeiten schlicht unmöglich seien...UND DAS IST EINFACH NUR GELOGEN!!!
Andere Städte die teilweise dieselben Bus-Baureihen eingekauft haben(z.B. Rostock), beweisen, das es möglich ist!
Zitat
BobV
Zitat
Jay
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BobV
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B-V 3313
Das interessiert ihn nicht, er will nur Gift und Galle gegen die BVG spucken. Wahrscheinlich aus gekränkter Eitelkeit, weil die BVG nicht sein Liniennetz umsetzt.

1. das interessiert mich sehr wohl...meinetwegen können die Automaten an den richtigen stellen platziert werden, wo s passt, und die Rostocker Lösung ist eine möglichkeit(bzw. zwei)
2. ganz ehrlich? das ist mir mittlerweile scheiss egal, ob die BVG oder SenStadtUm meine Vorschläge umsetzt oder nicht...

Es ist einfach nur sehr peinlich das man in dieser Stadt aber auch gar nichts richtig hinkriegt und denkt, man hat die Weisheit mit Löffeln gefressen... und angeblich seien Trennscheiben beim Fahrer und Automaten nicht möglich? ...Andere Städte beweisen, das dies frech gelogen ist.

Kommt dir vielleicht mal in den Sinn, dass die BVG das mit Abstand größte kommunale Verkehrsunternehmen ist und es einen 'kleinen' Unterschied macht, ob ich solche schicken Scheiben für 150 oder 1.500 Busse beschaffen muss? Die entsprechenden Hersteller haben sich ja nicht im letzten Jahr gedacht: "Oh, da kommt ne Pandemie, ich produziere mal auf Vorrat.". Und da es hier um den Fahrerarbeitsplatz geht, ist das Ganze auch Mitbestimmungspflichtig.

Das Thema Fahrkartenverkauf ist eine Glaubensfrage. Da gibt es kein "richtig" oder "falsch". So lange es den Fahrerverkauf gibt, bekommen die Fahrer eine Kassenzulage. Entfällt er, entfällt auch die Zulage und somit ist der Personalrat dagegen.

Aber diese Diskussion oder Forderung einiger Fahrer ist doch nicht neu?
Seit es gewaltsame Übergriffe auf Busfahrer gab und gibt, wird darüber gestritten...und seitens der BVG wurde behauptet, das solche Abtrennungen durch Sicherheitsglas oder andere Möglichkeiten schlicht unmöglich seien...UND DAS IST EINFACH NUR GELOGEN!!!
Andere Städte die teilweise dieselben Bus-Baureihen eingekauft haben(z.B. Rostock), beweisen, das es möglich ist!

Es ist Schade, dass du mit Halbwissen hier so herumschreist.

Richtig ist, dass es eine Diskussion um das Thema abgeschlossene Fahrerkabine vor ein paar Jahren gab. Eine abgeschlossene Fahrerkabine ist unzulässig, da das Fahrzeug links keine Tür hat, um dem Fahrer einen Fluchtweg zu bieten. Es wurden dann verschiedene Lösungen mit Scheiben diskutiert und eine Variante mit einer relativ kleinen Scheibe, die an der Rückwand befestigt ist, umgesetzt - und zwar gleichermaßen bei allen Fahrzeugen, unabhängig davon, wie die Tür des Fahrerarbeitsplatzes konstruiert und wie tragfähig diese ist. Letzteres war nämlich ein weiteres Problem: Sicherheitsglas (also Echtglas) ist nicht gerade leicht. Die Lösungen, die jetzt angewendet werden, unterscheiden sich von Betrieb zu Betrieb sehr deutlich und schwanken zwischen einer mehr oder weniger großen Plexiglasscheibe und Klarsicht-"Duschvorhängen". Die BVG hat bereits einzelne Fahrzeuge mit einer Plexiglaslösung ausgestattet und testet diese im Regelbetrieb. Da geht es nämlich auch um das sicherheitsrelevante Thema Sicht! Beim Blick nach rechts guckt der Fahrer dann durch zwei Scheiben, die gerade Abends durch Spiegelung und Lichtbrechung die Sichtverhältnisse einschränken können.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Gilt das Alles nur fuer den "E-Metrobus GE20" ?
Henner
Zitat
Jay
Eine abgeschlossene Fahrerkabine ist unzulässig, da das Fahrzeug links keine Tür hat, um dem Fahrer einen Fluchtweg zu bieten.
Gilt diese Regelung nicht in Rostock?

Zitat
Jay
Die BVG hat bereits einzelne Fahrzeuge mit einer Plexiglaslösung ausgestattet und testet diese im Regelbetrieb. Da geht es nämlich auch um das sicherheitsrelevante Thema Sicht! Beim Blick nach rechts guckt der Fahrer dann durch zwei Scheiben, die gerade Abends durch Spiegelung und Lichtbrechung die Sichtverhältnisse einschränken können.
Warum muss man das extra testen? Was spricht dagegen, sich mit anderen Betrieben mit baugleichen Bussen, die sowas schon haben (bspw. Rostock), in Verbindung zu setzen und sich deren Lösung anzuschauen? Warum muss die BVG immer das Rad selbst erfinden, anstatt mal bewährtes zu übernehmen (dort, wo sowas möglich und logisch ist)? Und die Probleme mit der Lichtbrechung müsste es in Rostock doch auch geben, oder haben die da keine Reflexionen?
Weil es bei vielen Bustypen keine herstellerseitige Lösung gibt.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
182 004
Zitat
Jay
Eine abgeschlossene Fahrerkabine ist unzulässig, da das Fahrzeug links keine Tür hat, um dem Fahrer einen Fluchtweg zu bieten.
Gilt diese Regelung nicht in Rostock?


Zitat
Jay
Die BVG hat bereits einzelne Fahrzeuge mit einer Plexiglaslösung ausgestattet und testet diese im Regelbetrieb. Da geht es nämlich auch um das sicherheitsrelevante Thema Sicht! Beim Blick nach rechts guckt der Fahrer dann durch zwei Scheiben, die gerade Abends durch Spiegelung und Lichtbrechung die Sichtverhältnisse einschränken können.
Warum muss man das extra testen? Was spricht dagegen, sich mit anderen Betrieben mit baugleichen Bussen, die sowas schon haben (bspw. Rostock), in Verbindung zu setzen und sich deren Lösung anzuschauen? Warum muss die BVG immer das Rad selbst erfinden, anstatt mal bewährtes zu übernehmen (dort, wo sowas möglich und logisch ist)? Und die Probleme mit der Lichtbrechung müsste es in Rostock doch auch geben, oder haben die da keine Reflexionen?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.2020 14:42 von BobV.
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