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Neue Ansagen im Ik
geschrieben von Bahnmeier 
def
Re: Neue Ansagen im Ik
09.09.2020 18:07
Zitat
Jumbo
Zitat
Alter Köpenicker
Diese Ansage hört man auch sonst nirgendwo. Ich war in den letzten Wochen in verschiedenen Städten im ÖPNV unterwegs und nirgendwo wurde so vehement und penetrant auf die Maskenpflicht hingewiesen. Die anderen Verkehrsbetriebe begnügten sich eigentlich nur mit Piktogrammen und sagten nur die Haltestellen durch, eventuell noch Umsteigebeziehungen.

Kann ich wiederum so nicht bestätigen. In den Städten, in denen ich in letzter Zeit war, wurde auch alle Nase lang per Durchsage auf die Mundnasebedeckungspflicht hingewiesen (Leipzig, Magdeburg, Nürnberg, grad Brandenburg).

In Wien auch, sowohl bei den Wiener Linien als auch bei den ÖBB.
def
Re: Neue Ansagen im Ik
09.09.2020 18:12
Zitat
der weiße bim
Da aber inzwischen die Barrierefreiheit für alle Fahrgäste zur gesetzlich geforderten Pflicht geworden ist, muss für auch für Sehbehinderte eine Informationsquelle ohne weitere Voraussetzungen verfügbar sein. Das sind nun mal die akustischen Informationen, deren Mindestumfang mit den Interessenverbänden abgestimmt ist.
Insofern haben die Verkehrsbetriebe kaum Ermessensspielraum, wollen sie nicht ständig im Fokus stehen. Immerhin steigt allmählich die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Informationskanäle, die nur für eine Minderheit der Fahrgäste unverzichtbar sind.

Das stellt ja auch niemand in Frage. Die Frage ist, wo akustische Information endet und vor die akustische Vermüllung der Umwelt anfängt. Hinweise, man möge sich festhalten oder eine Maske aufsetzen, helfen keinem Blinden und keiner Sehschwachen bei der Orientierung weiter. Ich wäre deshalb dafür, die Ansagen auf das Notwendige zu kürzen (z.B. nächster Halt, Ausstiegsseite, ggf. wenige wichtige Umstiege), dafür aber an der Verständlichkeit zu arbeiten. Gerade in den meisten U-Bahnen ist Qualität der Ansagen absolut unterirdisch (im Sinne von "zu leise", "zu unverständlich", "in engen Kurven", auch in den Baureihen, bei denen die Ansagen nicht x Sekunden nach Abfahrt losgehen müssen). Besonders negativ fallen mir da übrigens die IK auf der U5 auf.
Re: Neue Ansagen im Ik
09.09.2020 18:16
Zitat
def
Zitat
Jumbo
Zitat
Alter Köpenicker
Diese Ansage hört man auch sonst nirgendwo. Ich war in den letzten Wochen in verschiedenen Städten im ÖPNV unterwegs und nirgendwo wurde so vehement und penetrant auf die Maskenpflicht hingewiesen. Die anderen Verkehrsbetriebe begnügten sich eigentlich nur mit Piktogrammen und sagten nur die Haltestellen durch, eventuell noch Umsteigebeziehungen.

Kann ich wiederum so nicht bestätigen. In den Städten, in denen ich in letzter Zeit war, wurde auch alle Nase lang per Durchsage auf die Mundnasebedeckungspflicht hingewiesen (Leipzig, Magdeburg, Nürnberg, grad Brandenburg).

In Wien auch, sowohl bei den Wiener Linien als auch bei den ÖBB.

Ich würde auch sagen, dass es bundesweit Ansagen gibt. Beispiele: Hamburg S-Bahn (mit sehr deutlicher Betonung, auch die NASE zu bedecken), Bonn (nervige Text-to-speech-Ansage), Düsseldorf (sowohl im Fahrzeug als auch an Bahnsteigen), Köln (mit Hinweis auf die 150€ Strafe), München (nahezu ständige Anzeige auf den Anzeigern und Ansage), DB (Anzeige/Ansage Bahnhof und Zug) etc. pp.

Langsam sollte es jeder mitbekommen haben :-).
Zitat
M2204
Zitat
def
Zitat
Jumbo
Zitat
Alter Köpenicker
Diese Ansage hört man auch sonst nirgendwo. Ich war in den letzten Wochen in verschiedenen Städten im ÖPNV unterwegs und nirgendwo wurde so vehement und penetrant auf die Maskenpflicht hingewiesen. Die anderen Verkehrsbetriebe begnügten sich eigentlich nur mit Piktogrammen und sagten nur die Haltestellen durch, eventuell noch Umsteigebeziehungen.

Kann ich wiederum so nicht bestätigen. In den Städten, in denen ich in letzter Zeit war, wurde auch alle Nase lang per Durchsage auf die Mundnasebedeckungspflicht hingewiesen (Leipzig, Magdeburg, Nürnberg, grad Brandenburg).

In Wien auch, sowohl bei den Wiener Linien als auch bei den ÖBB.

Ich würde auch sagen, dass es bundesweit Ansagen gibt. Beispiele: Hamburg S-Bahn (mit sehr deutlicher Betonung, auch die NASE zu bedecken), Bonn (nervige Text-to-speech-Ansage), Düsseldorf (sowohl im Fahrzeug als auch an Bahnsteigen), Köln (mit Hinweis auf die 150€ Strafe), München (nahezu ständige Anzeige auf den Anzeigern und Ansage), DB (Anzeige/Ansage Bahnhof und Zug) etc. pp.

Langsam sollte es jeder mitbekommen haben :-).

Na wenn wir das hier so schön zusammentragen, möchte ich die Liste gerne ergänzen:

Hannover (ÜSTRA): keine Ansage
Dresden (DVB): keine Ansage
Karlsruhe (KVV): keine Ansage
Basel (BVB): Ansage von der Leitstelle eingesprochen, wird gelegentlich wiederholt


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Ich war natürlich auch unterwegs und habe soweit ich mich erinnere überall solche Durchsagen gehört. Zur Barrierefreiheit gehört natürlich, dass alle Leute genervt werden. Die, die die ganzen Piktogramme nicht sehen können, werden eben beschallt.

Letztens saß ich hier in der S-Bahn, in der wurde in der automatischen Durchsage nur der Teil, der explizit auf die Bedeckung von Mund und Nase hinweist, ausgeblendet. Also "Sehr geehrte Fahrgäste..." kam und anschließend auch "Wir bitten Sie, dies in unserem Zug zu beachten!", aber das dazwischen war still. Ich nehme an, dass sich ein nicht überzeugter Tf die Mühe gemacht hat, die Ansage passend zu unterdrücken.

Absolut überrascht war ich übrigens, als ich die Tage Züge völlig ohne optische Hinweise auf die Maskenpflicht gesehen habe. Das waren 612er von DB Regio Südost.

****
Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
222
Re: Neue Ansagen im Ik
09.09.2020 20:08
Zitat
Alter Köpenicker
Na wenn wir das hier so schön zusammentragen, möchte ich die Liste gerne ergänzen:

Hannover (ÜSTRA): keine Ansage
Dresden (DVB): keine Ansage
Karlsruhe (KVV): keine Ansage
Basel (BVB): Ansage von der Leitstelle eingesprochen, wird gelegentlich wiederholt

Da muss ich dich leider korrigieren, in den Straßenbahnen der DVB (und dementsprechend vermutlich auch in den Bussen) wird meist vor/nach den zentralen Umsteigehaltestellen, vielleicht auch nochmal Richtung Stadtrand auf die Maskenpflicht hingewiesen.

Ebenfalls in Dauerbeschallung (also wirklich alle zwei Haltestellen...) erfolgen die Hinweise in der U-Bahn in Frankfurt und ca. alle 10 Minuten in Zügen in Bayern.
222
Re: Neue Ansagen im Ik
09.09.2020 20:15
Zitat
der weiße bim
Da aber inzwischen die Barrierefreiheit für alle Fahrgäste zur gesetzlich geforderten Pflicht geworden ist, muss für auch für Sehbehinderte eine Informationsquelle ohne weitere Voraussetzungen verfügbar sein. Das sind nun mal die akustischen Informationen, deren Mindestumfang mit den Interessenverbänden abgestimmt ist.
Insofern haben die Verkehrsbetriebe kaum Ermessensspielraum, wollen sie nicht ständig im Fokus stehen. Immerhin steigt allmählich die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Informationskanäle, die nur für eine Minderheit der Fahrgäste unverzichtbar sind.

Ich denke auch, dass die Akzeptanz für relevante Informationen bei fast allen Fahrgästen vorhanden ist. Auch bei mir. Dazu zählt die nächste Haltestelle. Meinetwegen auch Linie und Fahrtziel, auch wenn das *im* Fahrzeug auch nicht mehr viel nützt. Vielleicht die Ausstiegsseite in Bahnen, auch wenn man das m.M.n. von selbst mitbekommt - dank piepender Türen wohl zunehmend sogar ohne die optische Information.

Dass die ständigen Hinweise/Ermahnungen/Bitten, sich festzuhalten, eine Maske zu tragen und zu atmen immer umfangreicher, nerviger und bisweilen lächerlicher werden, sehen offenbar auch andere so. In kleineren Städten auch gerne der Hinweis auf das Kundenzentrum oder einer von mehreren "zentralen Umsteigepunkten". Für mich gehören auch die Umsteigeverbindungen dazu. Denn die reine Information "Bus" oder "M19" oder sogar "M19 nach Grunewald" helfen (fast) nur, wenn man sich vorher schon die Verbindung rausgesucht hat und somit weiß, wo man umsteigen muss. Insofern: lieber auf Umsteigeverbindung zu Hauptbahnhof, Messe und Flughafen konzentrieren, das sollten die drei größten Ziele nicht ortskundiger Fahrgäste sein. Das schont die Nerven aller, erhöht die Aufmerksamkeit bei wirklich wichtigen Infos und sollte nicht zu Nachteilen Mobilitätseingeschränkter gehen.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
M2204
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Jumbo
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Alter Köpenicker
Diese Ansage hört man auch sonst nirgendwo. Ich war in den letzten Wochen in verschiedenen Städten im ÖPNV unterwegs und nirgendwo wurde so vehement und penetrant auf die Maskenpflicht hingewiesen. Die anderen Verkehrsbetriebe begnügten sich eigentlich nur mit Piktogrammen und sagten nur die Haltestellen durch, eventuell noch Umsteigebeziehungen.

Kann ich wiederum so nicht bestätigen. In den Städten, in denen ich in letzter Zeit war, wurde auch alle Nase lang per Durchsage auf die Mundnasebedeckungspflicht hingewiesen (Leipzig, Magdeburg, Nürnberg, grad Brandenburg).

In Wien auch, sowohl bei den Wiener Linien als auch bei den ÖBB.

Ich würde auch sagen, dass es bundesweit Ansagen gibt. Beispiele: Hamburg S-Bahn (mit sehr deutlicher Betonung, auch die NASE zu bedecken), Bonn (nervige Text-to-speech-Ansage), Düsseldorf (sowohl im Fahrzeug als auch an Bahnsteigen), Köln (mit Hinweis auf die 150€ Strafe), München (nahezu ständige Anzeige auf den Anzeigern und Ansage), DB (Anzeige/Ansage Bahnhof und Zug) etc. pp.

Langsam sollte es jeder mitbekommen haben :-).

Na wenn wir das hier so schön zusammentragen, möchte ich die Liste gerne ergänzen:

Hannover (ÜSTRA): keine Ansage
Dresden (DVB): keine Ansage
Karlsruhe (KVV): keine Ansage
Basel (BVB): Ansage von der Leitstelle eingesprochen, wird gelegentlich wiederholt

in Dresdner Bus und Straßenbahn wird aber alle sechs bis sieben Haltestellen auf die Mund-Nase-Bedeckung hingewiesen! Vergangenes Wochenende erst erlebt
Die Hinweise in Form von Akustik, Symbole & Co helfen nicht, wenn nicht kontrolliert wird.

Warum setzt der VBB die Strafe nicht hoch genug (zusätzliches Personal wird gedeckt durch die Strafzahlungen) an, um dann ordentliche Kontrolleure mit Body-Cam (Dokumentation des Verstoßes) die Kontrolle durchführen zu lassen?
Zitat
Krumme Lanke
in Dresdner Bus und Straßenbahn wird aber alle sechs bis sieben Haltestellen auf die Mund-Nase-Bedeckung hingewiesen! Vergangenes Wochenende erst erlebt

Möglicherweise hat man dort zwischenzeitlich Ansagen eingespielt, bei meinem Besuch Anfang August habe ich Maskenansagen noch nicht wahrgenommen.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Krumme Lanke
in Dresdner Bus und Straßenbahn wird aber alle sechs bis sieben Haltestellen auf die Mund-Nase-Bedeckung hingewiesen! Vergangenes Wochenende erst erlebt

Möglicherweise hat man dort zwischenzeitlich Ansagen eingespielt, bei meinem Besuch Anfang August habe ich Maskenansagen noch nicht wahrgenommen.

Die Maskenansagen sind dort schon seit ca. vier Monaten zu hören; zwischenzeitlich wurden sie sogar durch einen kürzeren und energischeren Text ersetzt, weil dem zu wenig Folge geleistet worden war (jetzt also eine direkte Aufforderung statt einer bloßen Bitte)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.09.2020 13:35 von Krumme Lanke.
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