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Bahnhof Betriebsbahnhof Schöneweide bzw. Johannisthal (ab 13.12.2020) und Umfeld
geschrieben von krickstadt 
Zitat
krickstadt
Nun sind also bald zwei der drei Sommermonate vergangen, für die die Fertigstellung des Aufzugs immer noch angekündigt wird:

Der Sommer mag drei Monate anhalten, er erstreckt sich aber über vier Monate und wenn da steht "Die geplante Fertigstellung ist im Sommer 2026", dann bedeutet dies, man braucht vor dem 23. September 2026 erst gar nicht mit der Fertigstellung rechnen. Also, nur Geduld - es ist ja noch Zeit.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Wird das der erste Weltraumaufzug?
Zitat

"Alter Köpenicker" am 29.7.2026 um 8.57 Uhr:

[...] Also, nur Geduld - es ist ja noch Zeit.

Angesichts des Zustandes der Baustelle und der Erkenntnis, dass darauf schon seit knapp zwei Monaten niemand mehr gearbeitet hat, lässt mich vermuten, dass die ausführende Aufzugsmontagefirma entweder insolvent geworden ist, oder Rechnungsnachforderungen gestellt hat, die die Bahn nicht bezahlen will. Das würde dann entweder eine weitere Ausschreibung der Arbeiten oder einen vermutlich sehr langen Prozess um die Nachforderungen bedeuten. Beides würde dazu führen, dass der Aufzug nicht bis zum 23.9.2026 fertig werden kann.

Eine parlamentarische Anfrage kann daran zwar nichts ändern, aber zumindest könnte die Bahn dann, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben, das Datum auf dem Bauschild korrigieren. ;-)

Zitat

"PassusDuriusculus" am 29.7.2026 um 9.53 Uhr:

Wird das der erste Weltraumaufzug?

Hat denn schon jemand die Kritik an so einer "Technologie" entkräften können?

Viele Grüße, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Angesichts des Zustandes der Baustelle und der Erkenntnis, dass darauf schon seit knapp zwei Monaten niemand mehr gearbeitet hat, [...]


Angesichts der Tatsache, dass das angekündigte Ende des Fertigstellungszeitraum noch gar nicht erreicht ist, sind derlei Spekulationen zum jetzigen Zeitpunkt ziemlich sinnfrei. Und so lange wie man nicht in die, in der Montage befindenden, Technikeinbauten reinschauen kann, kann man auch nicht urteilen, ob es nicht vorangeht.

Wozu eigentlich die Aufregung? Sofern die beiden anderen Aufzüge gerade funktionieren, kann man dank der neuen Brücke doch mit lediglich 3 km Weg barrierefrei auf die Johannisthaler Seite gelangen. 😇
Da ist man wohl besser beraten, sich von einem der beiden benachbarten Bahnhöfe aus auf den Weg zu machen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat

"VvJ-Ente" am 29.7.2026 um 12.58 Uhr:

[...] Sofern die beiden anderen Aufzüge gerade funktionieren, kann man dank der neuen Brücke doch mit lediglich 3 km Weg barrierefrei auf die Johannisthaler Seite gelangen.

So lang ist der Weg nicht, z. Bsp. zum Haupteingang der Sparkasse ...



Viele Grüße, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Zitat

"VvJ-Ente" am 29.7.2026 um 12.58 Uhr:

[...] Sofern die beiden anderen Aufzüge gerade funktionieren, kann man dank der neuen Brücke doch mit lediglich 3 km Weg barrierefrei auf die Johannisthaler Seite gelangen.

So lang ist der Weg nicht, z. Bsp. zum Haupteingang der Sparkasse ...

Aber immer noch weiter, als von den Bahnhöfen Adlershof oder Schöneweide aus. Außerdem hat man da noch die Möglichkeit, ein Stück mit der Straßenbahn zu fahren.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat

"Alter Köpenicker" am 29.7.2026 um 14.30 Uhr:

Aber immer noch weiter, als von den Bahnhöfen Adlershof oder Schöneweide aus. [...]

Lieber Alter Köpenicker,

ich glaube, Dein Ironie- oder Zynismus-Detektor ist kaputt. Natürlich ist der Umweg über die Hilde-Archenhold-Brücke der unangenehmste Weg, auch wenn man erst auf der Fußgängerbrücke über dem S-Bahnhof merkt, dass der Aufzug auf Johannisthaler Seite nicht funktioniert (etwas, das bestimmt auch nach Fertigstellung immer wieder 'mal passieren wird).

Viele Grüße, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
ich glaube, Dein Ironie- oder Zynismus-Detektor ist kaputt.

Huch, in der Tat. Den werde ich wohl mal reparieren müssen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Moin,

in den gut fünf Wochen seit meinem letzten Besuch der Baustelle bin ich einige Male über den S-Bahnhof Johannisthal zur Arbeit gefahren, und jedes Mal, wenn ich vom Zug aus die beiden Absperrgitter am oberen Ende des Aufzugs gesehen habe, hatte ich den Eindruck, keine Änderungen fotografieren zu können. Gestern Morgen habe ich zwar auch die beiden Absperrgitter gesehen, ...


(Webseite)

... aber auch Personen, die um den Aufzugsturm "herumwuselten", also bin ich ausgestiegen:


(Webseite)

Es handelte sich um Steinsetzer, die das für den Bau des Aufzugs herausgenommende Pflaster wieder aufbauten. Insgesamt waren vier Personen auf der Baustelle, die drei Steinsetzer und eine Person, die vor dem Schaltschrank des Aufzugs saß und ein Bündel Papiere in der Hand hielt:


(Webseite)

Der Aufzug selbst hatte in der Zwischenzeit eine lange Antenne bekommen, ansonsten waren keine Änderungen zu erkennen. Ich habe mir dann erlaubt, die Person, die vor dem Schaltschrank saß, zu fragen, ob er wüsste, wann der Aufzug in Betrieb geht. Er antwortete, dass er "nur" ein Mitarbeiter der Bahn sei, und mir meine Frage nicht beantworten könne, da momentan noch die Aufzugsbaufirma verantwortlich sei. Aber ich würde es sicherlich merken, wenn der Aufzug in Betrieb gehen würde. Ich bedankte mich, umrundete den Turm noch ein wenig und habe dann eine S-Bahn nach Adlershof zur Weiterfahrt genutzt.

Insgesamt sechs Fotos von gestern sind unter dieser Adresse zu betrachten.

Viele Grüße, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Ich vermute, dass die "Antenne" ein Blitzschutz ist :)
Zitat

"TomB" am 26.8.2026 um 10.05 Uhr:

Ich vermute, dass die "Antenne" ein Blitzschutz ist :)

Blitzschutzleitungen habe ich dicker in Erinnerung ... die folgende Vergrößerung zeigt rechts das in den Boden gehende "Antennenkabel" und links die Blitzschutz-Erdung des Regenwasserrohrs:



Viele Grüße, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
TomB
Ich vermute, dass die "Antenne" ein Blitzschutz ist :)

Ich denke da eher an Fernüberwachung, Notruf etc. für den Aufzug, wofür mensch in früheren Zeiten eben eine Basa- oder Telekom-Festnetzleitung zu verlegen pflegte...

Viele Grüße
Arnd
Moin,

ich bin gestern Nachmittag wieder einmal in Johannisthal ausgestiegen und habe fotografisch den aktuellen Zustand der Baustelle für den dritten Aufzug zur Fußgängerbrücke festgehalten.

Der Aufzugsturm sieht beim Näherkommen aufgeräumter als vorher aus:


(Webseite)

Am südwestlichen Ende der Fu0ßgängerbrücke wurde ein etwas größerer Bereich als beim letzten Besuch abgesperrt:


(Webseite)

Dafür scheint die Plattform direkt vor der Aufzugstür besser an die Brücke angebunden worden zu sein:


(Webseite)

Und im abgesperrten Bereich wurde anscheinend der Boden der Brücke der Plattform angepasst:


(Webseite)

Am Boden wurden wieder alle Platten verlegt und die Baumaterialien weggeräumt:


(Webseite)

Das Rohr, in dem das Kabel zur Antenne verläuft, wurde mit dem Blitzableiter verbunden, hier eine Vergrößerung des ersten Fotos:


(Webseite)

Am Boden selbst hat sich außer den verlegten Platten nichts weiter verändert:


(Webseite)

Auf dieser Webseite können acht weitere Fotos angeschaut werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Inbetriebnahmetermin sehr viel näher gekommen ist ... ;-)

Viele Grüße, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Das was ihr da als Antenne für den Notruf der Aufzugsanlage sehen wollt ist eine sogenannte Fangstange für den Blitzschutz.
Sie ist höher als der eigentliche Aufzugsturm um über den sogenannten Schutzwinkel die gesamte Turmgrundfläche in den Blitzschutz einzubeziehen.
Die Querverbindung in Thomas sechstem Bild bindet das Regenfallrohr in den Blitzschutz mit ein (eine Verwendung des Regenfallrohres als "Blitzableiter" ist nicht zulässig).
Das "Kabel" von der "Antenne" in den Boden ist ein Ø10 mm Rundleiter, wie er im Blitzschutz üblich ist und verbindet die oberirdischen Teile der Blitzschutzanlage mit dem Ring-, bzw. Fundamenterder.
Gegen die Antenne spricht zusätzlich, dass bei den, in den Mobilfunknetzten üblicherweise verwendeten, Sende- und Empfangsfrequenzen eine Antennenlänge von einigen 10 cm ausreichend ist.

LG
Klausi
Danke für die ausführliche Berichterstattung

Zitat
krickstadt

Und im abgesperrten Bereich wurde anscheinend der Boden der Brücke der Plattform angepasst:


(Webseite)

Da wurde noch der Blindenleitstreifen/taktile Elemente Richtung Aufzug ergänzt. Hier der Vergleich mit einem deiner vorherigen Fotos 😉

Zitat
krickstadt am 26.08.26


(Webseite)

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