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Re: Grundhafte Instandsetzung der U-Bahnlinie U6 von Alt-Tegel bis Kurt-Schumacher-Platz 27.03.2026 10:08 |
Zitat
Anfrage des Abgeordneten Björn Wohlert (CDU) vom 2.3.2026 und Antwort vom 15.3.2026: Bauarbeiten auf der U6 in Tegel (IV)
Vorbemerkung der Verwaltung: Die Schriftliche Anfrage betrifft (zum Teil) Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl um eine sachgerechte Antwort bemüht und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) um Stellungnahme gebeten, sie wird in der Antwort an den entsprechend gekennzeichneten Stellen wiedergegeben.
Vorbemerkung des Abgeordneten: Bezugnehmend auf die Beantwortung meiner schriftlichen Anfrage (Drs. 19/25126) [Anmerkung des Zitierenden: gemeint ist die Drucksache 19/25216 wegen eines Zahlendrehers] frage ich den Senat:
Frage 1: Wie lange mussten die Bauarbeiten auf der U6 wegen winterlicher Witterungsbedingungen unterbrochen werden?
Frage 2: Wurden die Arbeiten mittlerweile wieder aufgenommen?
Antwort zu 1. und 2.: Aufgrund ihres Sachzusammenhanges werden die Fragen 1 und 2 gemeinsam beantwortet:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit: "Die witterungsabhängigen Arbeiten an den Außenanlagen (z. B. Erd-, Betonage- und Stahlbauarbeiten) mussten frostbedingt für rund sieben Wochen unterbrochen werden. Die Arbeiten wurden inzwischen wieder aufgenommen."
Frage 3: Inwiefern werden solche Baustopps im Winter in der Zeitplanung proaktiv berücksichtigt, sodass man Zeitverzug wegen zu erwartenden winterlichen Witterungsbedingungen im Winter für eine Terminierung der Wiederinbetriebnahme einpreisen und antizipieren kann?
Antwort zu 3.: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit: "Die Erfahrungen der vergangenen etwa zehn Jahre haben gezeigt, dass witterungsbedingte Einflüsse in der Regel keine oder nur geringe Auswirkungen auf den Bauablauf haben. Eine vorausschauende planerische Berücksichtigung solcher Einflüsse in der Bauablaufplanung ist daher nur eingeschränkt möglich, da Witterungslagen nur begrenzt verlässlich prognostiziert werden können. Kurzzeitige witterungsbedingte Unterbrechungen konnten in der Vergangenheit in der Regel durch Anpassungen im Bauablauf ausgeglichen werden. Wo räumlich möglich, etwa an Brücken, in Tunnelbereichen oder bei kleineren Bahnhofsgebäuden, werden zudem beheizbare Einhausungen eingerichtet. Der vergangene Winter in Berlin stellte insofern eine besondere Situation dar, da er über einen ungewöhnlich langen Zeitraum hinweg von sehr frostigen Temperaturen geprägt war."
Frage 4: Liegen im Vergleich zum Stand 31.12.2025 nun zum Stand 01.03.2026 (oder später) Erkenntnisse vor, nach denen der Termin im 4. Quartal 2026 zur Wiederinbetriebnahme der U6 gehalten bzw. nicht mehr gehalten werden kann?
Frage 5: Wenn nein: Gibt es (noch) gar keine Erkenntnisse oder gibt es zwar Erkenntnisse, diese führen jedoch nicht zu der Feststellung, dass die Inbetriebnahme im 4. Quartal 2026 gefährdet ist?
Frage 6: Wie haben sich die winterlichen Witterungsbedingungen auf den Zeitplan für die Inbetriebnahme der U6 ausgewirkt?
Frage 7: Wurde mit der Wiederaufnahme der Arbeiten nach Ende der winterlichen Witterung der bisherige Terminplan, wie in Drs. 19/25126 [Anmerkung des Zitierenden: gemeint ist die Drucksache 19/25216 wegen eines Zahlendrehers] angegeben, überarbeitet oder kann dieser unverändert bestehen bleiben?
Antwort zu 4. bis 7.: Aufgrund ihres Sachzusammenhanges werden die Fragen 4 bis 7 gemeinsam beantwortet:
Dem Senat liegen derzeit keine neuen Erkenntnisse zur Inbetriebnahme vor. Es wird auf die Beantwortung Ihrer Schriftlichen Anfrage 19/25216, Fragen 1 bis 3, verwiesen.
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit: "Die komplexen Terminpläne mit bis zu 20 Teilgewerken werden derzeit mit allen Beteiligten neu abgestimmt. Für die am stärksten betroffenen Gewerke Erdbau und Brücken werden zudem Beschleunigungsmöglichkeiten geprüft."
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