Ich sehe keinen Sinn darin, Linien am Ostbahnhof zu teilen oder enden zu lassen. Der Fernverkehr ist weitestgehend eingestellt, Regionalbahn, S-Bahn gibt es auch an anderen Bahnhöfen. Wichtiger wären mehr durchgehende Verbindungen innerhalb von Friedrichshain-Kreuzberg (ist ja auch ein Bezirk). Der 300er und 142er wird am Ostbahnhof wenig genutzt. Meinetwegen könnte der 142er im Parallelbetrieb zur M8 (Mollstr/Otto-Braun-Str - Hauptbahnhof) entfallen und dafür eine andere Route übernehmen, so dass z.B. die U1 und U7 mit angefahren werden. Das Ostkreuz ist inzwischen von den Verbindungen interessanter als der Ostbahnhof.

Gruß, Thomas

PS: Ich habe kein persönliches Ziel an der U1 oder U7. ;-)
Zitat
Mont Klamott
Wichtiger wären mehr durchgehende Verbindungen innerhalb von Friedrichshain-Kreuzberg (ist ja auch ein Bezirk).

Dafür gibt es zu wenig Spreebrücken im Bezirk. Zwischen Friedrichshain und Kreuzberg genau eine einzige - die Oberbaumbrücke von 1896. Und diese wurde seit einiger Zeit von 2x2 Fahrspuren für den Straßen- und Busverkehr wegen des steigenden Fahrradverkehrs auf 2x1 Fahrspur für MIV und ÖPNV gemeinsam und 2x1 Fahrradspur umgebaut.
Der Autoverkehr innerhalb Friedrichshain-Kreuzbergs soll so auf Straßen durch andere Bezirke verdrängt werden, was offensichtlich gut funktioniert. Zu dumm, dass nun auch die Elsenbrücke zwischen Treptow und Friedrichshain einspurig wurde, und die Schillingbrücke genau wie die Michaelbrücke zwischen Mitte und Friedrichshain ebenfalls nur einspurig pro Richtung sind.
Für einigermaßen regelmäßigen Busverkehr ist das verheerend. Auch die Straßenbahn zum Hermannplatz wird im Stau stehen, es sei denn, man sperrt die einzige Brücke zwischen Friedrichshain und Kreuzberg symbolträchtig für den motorisierten Straßenverkehr.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.04.2021 01:08 von der weiße bim.
Zitat
Mario
Der Autoverkehr innerhalb Friedrichshain-Kreuzbergs soll so auf Straßen durch andere Bezirke verdrängt werden (...)

Nein, er soll stadtweit reduziert werden.

~ Greif' nicht in die Schüssel mit den Nüssen rein! ~
Die Schillingbrücke wird bereits mit dem 140er befahren, es spricht m.E. nichts gegen eine östliche Verlängerung.
Es gab bereits einen 340er in der Friedenstr. (Verlängerung der Straße der Pariser Kommune).

Die Partei die Linke hat vor kurzem den 340er als Anfahrt für ihre Geschäftsstelle (Weidenweg, U Weberwiese) herausgenommen. Möglicherweise hat jemand einen Beitrag von mir gelesen. :-)
Das Kino Babylon ist noch mit dem 340er erreichbar. ;-)

[babylonberlin.eu]

Ebenso könnte man den 240er am Ostkreuz teilen, in eine Lichtenberger Linie und eine Friedrichshainer Linie.
Damals hat man sich für die Teilung in den 142er am Ostbahnhof entschieden.
Ist eigentlich die Wendeschleife der 82 am Ostkreuz noch unbebaut ? Es wäre ein guter Platz für eine Buswendestelle.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.04.2021 23:45 von Mont Klamott.
Zitat
der weiße bim
Der Autoverkehr innerhalb Friedrichshain-Kreuzbergs soll so auf Straßen durch andere Bezirke verdrängt werden, was offensichtlich gut funktioniert. Zu dumm, dass nun auch die Elsenbrücke zwischen Treptow und Friedrichshain einspurig wurde, und die Schilligbrücke genau wie die Michaelbrücke zwischen Mitte und Friedrichshain ebenfalls nur einspurig pro Richtung sind.

Sind diese Brücken nur vorübergehend wegen Bauarbeiten einspurig?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.04.2021 23:55 von Henning.
def
Re: Buslinien am Ostbahnhof
14.04.2021 06:54
Zitat
der weiße bim
Zitat
Mont Klamott
Wichtiger wären mehr durchgehende Verbindungen innerhalb von Friedrichshain-Kreuzberg (ist ja auch ein Bezirk).

Dafür gibt es zu wenig Spreebrücken im Bezirk. Zwischen Friedrichshain und Kreuzberg genau eine einzige - die Oberbaumbrücke von 1896.

Busverkehr zwischen Kreuzberg und Friedrichshain kann auch über die Schillingbrücke laufen.

Zitat
der weiße bim
und die Schillingbrücke genau wie die Michaelbrücke zwischen Mitte und Friedrichshain ebenfalls nur einspurig pro Richtung sind.
Für einigermaßen regelmäßigen Busverkehr ist das verheerend.

Wenn die Verkehrsverwaltung nur von 12 bis Mittag denkt - ja. Idealerweise gehört ein Gesamtkonzept dazu, dass immer nur so viele Autos in den sensiblen Bereich einfahren lässt, wie abfließen können. Dann staut es sich halt außerhalb.

Zitat
der weiße bim
Auch die Straßenbahn zum Hermannplatz wird im Stau stehen, es sei denn, man sperrt die einzige Brücke zwischen Friedrichshain und Kreuzberg symbolträchtig für den motorisierten Straßenverkehr.

Hier gilt das gleiche: man lasse nur so viele Autos auf die Oberbaumbrücke, wie sie auf der anderen Seite sofort verlassen können. Dann staut es sich halt in der Skalitzer und der Warschauer Straße - who cares? (Man müsste ggf. über eine ÖPNV-Spur auf der Warschauer Brücke nachdenken, und über eine Lösung für den 347er.)
Zitat
Henning
Zitat
der weiße bim
Der Autoverkehr innerhalb Friedrichshain-Kreuzbergs soll so auf Straßen durch andere Bezirke verdrängt werden, was offensichtlich gut funktioniert. Zu dumm, dass nun auch die Elsenbrücke zwischen Treptow und Friedrichshain einspurig wurde, und die Schilligbrücke genau wie die Michaelbrücke zwischen Mitte und Friedrichshain ebenfalls nur einspurig pro Richtung sind.

Sind diese Brücken nur vorübergehend wegen Bauarbeiten einspurig?

Die Elsenbrücke ja, die anderen nein!

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
AlMi
Diese Diskussionen um die Teilung des 104er, die gibt es ja nun auch jedes halbe Jahr aufs Neue.

Seit Jahrzehnten. Die Wartehalle im 1971 eröffneten Empfangsgebäude des U-Bahnhofs Bayerischer Platz war für den zu teilenden 4er gedacht.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
Zitat
AlMi
Diese Diskussionen um die Teilung des 104er, die gibt es ja nun auch jedes halbe Jahr aufs Neue.

Seit Jahrzehnten. Die Wartehalle im 1971 eröffneten Empfangsgebäude des U-Bahnhofs Bayerischer Platz war für den zu teilenden 4er gedacht.

@B-V 3313
Wo genau befand sich denn dort besagte Wartehalle? Und wie war die Linienführung bei einem geteilten 4er gedacht?
Hier geht es eigentlich um den Ostbahnhof und Umgebung. Könnte sich noch jemand die Verlängerung des 140er mehr nach Friedrichshain rein vorstellen ?

Am Ostkreuz sind gerade wieder Strassenbahngegner aktiv (Facebook Seite Sonntagstr.) und bei der M10 durch den Görlitzer Park gibt es auch schon Diskussionen.

Friedrichshain-Kreuzberg müssten mehr verbunden sein, ich empfinde Kreuzberg nicht als mein Bezirk.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.2021 12:51 von Mont Klamott.
Zitat
Mont Klamott
Ist eigentlich die Wendeschleife der 82 am Ostkreuz noch unbebaut ? Es wäre ein guter Platz für eine Buswendestelle.

Hallo, leider nicht!

Ich arbeite erst seit 1995 in der Gegend, ich meine aber dass damals die Gleise der am 23.5.1993 stillgelegte Wendeschleife noch lagen.

Zitat
Mont Klamott
Dem gegenüber stellen sollte man auch die Streckenstillegungen betrachten (sehr bedauerlich die 82 zum Ostkreuz):
[de.wikipedia.org]
Das Bild bei Wikipedia unter "Geschichte der Straßenbahn in Berlin" > "Streckenstillegungen" > Foto "Hauptstraße in Rummelsburg mit Gotha-Großraumwagen" dürfte die Einfahrt in die Wendeschleife zeigen (Verlinkung war nicht möglich).

Der Zustand der Hauptstraße war für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger damals und noch Jahrzehnte danach katastrophal, bestand aus Kopfsteinpflaster, die Gleise lagen noch viele Jahre in der Straße. Irgendwann wurde die damalige Rampe von der (oberen) Kynaststraße zur Hauptstraße, die sich endlang der Bahnstrecke Ostkreuz-Bhf. Rummelsburg (als abwärtsführende Einbahnstraße) befand, abgetragen, und anschließend die neue untere Kynaststraße (entlang der oberen Kynaststaße/Ringbahn) gebaut. Vor und hinter der Kynastbrücke befanden sich Betonbegrenzungen, die das Befahren der maroden alten Brücke durch breite (und schwere) LKW's und Busse verhinderten. Die Hauptstraße selbst wurde anschließend ebenfalls komplett neu gebaut, zunächst zweispurig, dann weitere zwei Spuren. Die Straße und Umgebung haben sich also total verändert. Das Ende der Wendeschleife der Linie 82 dürfte sich etwa an Stelle der heutigen Kreuzung (untere) Kynaststraße Ecke Hauptstraße befunden haben, in der Nähe des heutigen Fahrradparkplatzes.

Hier die Straßensituation von Juli 2008: [www.google.de]

Busse eines Schienenersatzwerkehrs bis Ostkreuz wenden nach meinen Beobachtungen mit folgender Schleife: Hauptstr. - Markgrafendamm - Stralauer Allee - Persiusstr. - Markgrafendamm - Hauptstr.

Herzliche Grüße von
'Möckernbrücke'
Dipl.-Fahrgast h.c.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.2021 17:30 von Möckernbrücke.
Danke, ich kenne die 82 noch aus der Kindheit, sind wir früher von Mahlsdorf-Süd/Hubertus bis zum Pionierpalast (heute FEZ) oder auch mal bis Ostkreuz gefahren. Der Abbau der Gleise muss erst im Zuge der Verbreiterung der Hauptstraße gewesen sein.
Heute findet man keine Überreste (bin vor kurzem mal mit Auto vorbei gefahren). Ich bin mir nicht sicher, ob auf dem Gelände das geräumte Obdachlosencamp war (ist eigentlich mehr Richtung Treptow sichtbar). Interessant wäre, ob das Grundstück noch in BVG-Besitz ist für eine mögliche Buswendeschleife.
An der Rummelsburger Bucht ist der Erlebnispark „Coral World“ vorgesehen, vermutlich ist das Grundstück schon verkauft.
Zitat
Möckernbrücke
Das Bild bei Wikipedia unter "Geschichte der Straßenbahn in Berlin" > "Streckenstillegungen" > Foto "Hauptstraße in Rummelsburg mit Gotha-Großraumwagen" dürfte die Einfahrt in die Wendeschleife zeigen (Verlinkung war nicht möglich).

Hier der Link: [de.wikipedia.org]

Bäderbahn
Hier sieht man sogar noch Gleise auf dem Markgrafendamm:

[www.berliner-bahnen.de]

Die sind aber schon länger Geschichte, als die Wendeschleife.

Hier ein Rekowagen auf YouTube in der Schleife.

[youtu.be]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.2021 20:06 von Mont Klamott.
Zitat
Mont Klamott
Danke, ich kenne die 82 noch aus der Kindheit, sind wir früher von Mahlsdorf-Süd/Hubertus bis zum Pionierpalast (heute FEZ) oder auch mal bis Ostkreuz gefahren. ... Interessant wäre, ob das Grundstück noch in BVG-Besitz ist für eine mögliche Buswendeschleife.

Das Grundstück der Gleisschleife befand sich meines Wissens nie in BVG-Eigentum. Auch für dringende Verkehrsbauten wie die 1967 erbaute Straßenbahnendstelle konnten Grundstücke gegen Entschädigung in Anspruch genommen werden, wie im Aufbaugesetz der DDR vom 6. September 1950 festgelegt. Nach Beitritt der DDR zur BRD und der Übernahme der BVB durch die BVG/Land Berlin wurden viele dieser Grundstücke zurückübertragen an die früheren Besitzer bzw. deren Erben, die sie dann mit beträchtlichen Gewinnen weiter verkaufen konnten.

so long

Mario
Zitat
Mont Klamott
Danke, ich kenne die 82 noch aus der Kindheit, sind wir früher von Mahlsdorf-Süd/Hubertus bis zum Pionierpalast (heute FEZ) oder auch mal bis Ostkreuz gefahren. Der Abbau der Gleise muss erst im Zuge der Verbreiterung der Hauptstraße gewesen sein.

In welchem Jahrzehnt war das?
Zitat
Henning
Zitat
Mont Klamott
Danke, ich kenne die 82 noch aus der Kindheit, sind wir früher von Mahlsdorf-Süd/Hubertus bis zum Pionierpalast (heute FEZ) oder auch mal bis Ostkreuz gefahren. Der Abbau der Gleise muss erst im Zuge der Verbreiterung der Hauptstraße gewesen sein.

In welchem Jahrzehnt war das?

Die 82 bis Ostkreuz wurde erst Anfang der 90er stillgelegt.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Ich bin in den 80er Jahren mit der 82 gefahren, aber sie fuhr bis Anfang der 90er Jahre, siehe das verlinkte Youtube Video.

Ich habe gerade mal in den Ostkreuzblog geschaut, die Gleise lagen mindestens bis 2014 auf der Hauptstraße.

[www.ostkreuzblog.de]

Es ist schade, dass am Ende der Neuen Bahnhofstraße keine Wendemöglichkeit für Busse entstanden ist.
Der 240er fährt wie die 21 am Ostkreuz vorbei (400 Meter in der Marktstr.), ich bin wiegesagt für eine Teilung am Ostkreuz in den 142er, damit Friedrichshain durchgängig verbunden ist.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.04.2021 09:40 von Mont Klamott.
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