Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
ICE/IC Abstellanlage auf dem ehemaligen Gbf. Schönholz
geschrieben von BuchholzerJung 
Kurzes Update von gestern. Auf dem Weg zurück von der IGEB-Veranstaltung aus Blankenfelde hielt die S-Bahn auch stadtauswärts in Wollankstraße, da angeblich irgend so ein *##?ß? in Pankow Kabel klaute und deshalb Ersatzverkehr zwischen Bornhomer Straße und Nordbahnhof war. Deshalb fuhren die S-Bahnen der S1 auch nur zwischen Bornholmer Straße und Schönholz auf dem westlichen Gleis. Ich habe die Chance genutzt und bin kurz ausgestiegen. Aufgrund der Jahreszeit gibt es daher nur Nachtbilder.

1) der temporäre Kabelkanal östlich der Schallschutzwand wurde rückgebaut. Vor dem nördlichen Zugang wurde die Kabelhilfsbrücke entfernt. Leider verdeckt der Torsionsbalken das sehr schön wiederhergestellte Portal des Eingangs.

2) Die Schalung für die erste Stützwand wurde gestellt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.10.2025 08:45 von DerMichael.


1) Aushub des südlichen Widerlagers
2) Ansicht nach Süden. Leider etwas zu dunkel.

Nachtrag ohne Bild: an der Wilhelm-Kuhr-Straße wurden die Gleise auf dem Güterbahnhof weiter zurückgebaut. Der Bereich um die alte Unterführung zur Branntwein-Monopolverwaltung wurde beräumt. Vermutlich wird demnächst der Abbruch der Unterführung angegangen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.10.2025 10:03 von DerMichael.


Tolle Fotos, junger Mann! Vielen Dank für diesen ungewöhnlichen Blick am Abend.
Noch einen schönen Abend wünscht Dir (und allen)
Umrk aus Paris
Und noch zwei Bilder von der Wollankstraße:
Hinten scheint schon die erste Sauberkeitsschicht eingebracht worden zu sein.
Kein Bild, weil nichts zu erkennen: die Schalung der ersten Stützwand scheint geschlossen zu sein. Ob betoniert wurde, konnte ich nicht sehen.
Ansonsten gab es nicht viel neues zu sehen.


Informationsveranstaltung im November 2025

Wir erneuern die Eisenbahnbrücke über die Wollankstraße. Damit wird die Brücke fit für das nächste Jahrhundert gemacht und das gesamte Umfeld des S-Bahnhofs aufgewertet.

2025 haben wir mit dem Einbau der Hilfsbrücken und dem Herstellen des Umfahrungsgleises einen wichtigen Meilenstein im Bauvorhaben erreicht. Nun können wir damit beginnen, den Ersatzneubau der Brücke und den zweiten Bahnsteigzugang zu errichten.

Dies möchten wir zum Anlass nehmen, im Rahmen einer Informationsveranstaltung die Hintergründe zu erläutern und einen Blick auf die nächsten Bauphasen und die damit verbundenen Sperrungen zu werfen.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 27. November 2025, von 18 bis 19 Uhr im Rathaus Pankow (Emma-Ihrer-Saal/Raum 1.55, Breite Straße 24 a – 26, 13187 Berlin) statt.

Die Projektleitung stellt in dem Termin den Projektstand vor. Während der Veranstaltung steht Ihnen das Projektteam zudem für Fragen, Anregungen und Hinweise zur Verfügung.
Vielen Dank, Michael, für die Nachrichten.
Hast Du neue Fotos (geplant)?
Mit freundlichen Grüßen aus Paris
Umrk
Ist nicht wirklich viel passiert. Im Süden beginnt jetzt der Aufbau der Stützwand und im Norden ist das erste Stützwandsegment ausgeschalt worden und das nächste wird vorbereitet. Gerade fanden Modellierungsarbeiten am Nordzugang statt, das hab ich aber nur aus der Bahn gesehen. Eigentlich könnte man den Bahndamm zwischen Nordzugang und Wilhelm-Kuhr-Straße fertigstellen, mit Mutterboden versehen und neu bepflanzen, damit sich die Anwohner wieder etwas beruhigen.
Komplexe Arbeiten im Berliner Norden

Zu den Beeinträchtigungen am S-Bahnhof Wollankstraße gibt es neue
Informationen

Die nächsten lärmintensiven Arbeiten sind das Einbringen der
Gründungsrohre für die Lärmschutzwände entlang der Strecke. Hier
beginnen wir ab März 2026 sukzessive mit den Arbeiten auf der Seite der
Fernbahn im Bereich des „Nassen Dreieck“
(Brehmestraße/Steegerstraße).

Von Freitag, 10. Juli, bis Montag, 17. August 2026, folgen die Arbeiten auf
der Seite der S-Bahn (Brehmestraße/Steegerstraße) sowie die
Restleistungen in der Nordbahnstraße innerhalb einer Sperrpause für den
Zugverkehr. In diesem Zeitraum wird die Strecke zwischen Berlin-Schönholz
und Berlin Gesundbrunnen gesperrt. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird
eingerichtet.

Wir schließen die Rückbauarbeiten bis Ende 2026 vorerst ab und errichten
die neuen Bauwerke. Staubentwicklungen durch Rückbauarbeiten sind erst ab
März 2027 wieder zu erwarten, wenn der letzte Teil des Widerlagers
unterhalb des äußeren S-Bahn-Gleises zurückgebaut wird.

Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis.
So, mal ein Update, was an der Wollankstraße in einem Monat so passiert ist. Spoiler: wirklich nicht viel:
1): Das erste Segment der neuen Stützwand am Bahnhof wurde ausgeschalt und man hat es geschafft, für das nächste Segment schon die Schalung aufzustellen.
2) Am nördlichen Zugang wurde der Damm modelliert. Fehlt nur noch Mutterboden.


Der nördliche Zugang in seiner ganzen Pracht und die Stützwand von unten


Auch am südlichen Ende der ehemaligen Sparbögen wurde jetzt die erste Schalung für die Stützwand gestellt.
Zum Schluss noch ein Blick nach Norden entlang der Baustelle.
Mehr gab es tatsächlich nicht zu entdecken. Ach doch: ohne Bild: das südliche Zugangsgebäude scheint eine neue Abdichtung bekommen zu haben. Das war aber nur flüchtig aus der Bahn zu erkennen.


Die Folien zur Veranstaltung gestern mit ein paar Bildern vom bisherigen Umbau:

[bauprojekte.deutschebahn.com]

Was nicht auf den Folien steht: der alte Verbindungstunnel zur ehemaligen Brantweinmonopolverwaltung wird auf der Fernbahnseite ebenfalls ab Frühjahr zurückgebaut und verfüllt. Zur Hälfte wurde er wohl schon verfüllt.
Die S-Bahnseite ist dann in der nächsten Sperrpause dran, wenn auch die nördliche westliche Schallschutzwand begonnen wird (nur Säulen und Sockel).
Der östliche Torsionsbalken über die WKS soll auch im Frühjahr kommen, so dass die östliche Schallschutzwand (SSW) dann, bis auf die eigentlichen Alu-Segmente, fertiggestellt werden kann. Dann muss oben auf dem Damm noch ein Revisionsweg für die SSW angelegt werden.
Erst wird das nördliche Widerlager fertiggestellt, anschließend das südliche. Das Zugangsgebäude wird dann, wenn es auch auf der S-Bahnseite abgedichtet wurde, saniert und soll dann wieder vermietet werden.
Ich hasse Lärmschutzwände, man sieht nichts durch die Dinger. Alles sieht gleich aus. Eine der Freuden am Bahnfahren kaputt gemacht.
Und ich hab ne Zeitlang direkt an der SBahn gewohnt, der Lärm hat mich auch nicht gestört. Aber die meisten sind wohl anderer Meinung, muss ich wohl respektieren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.11.2025 16:29 von Taari.
Zitat
Taari
Ich hasse Lärmschutzwände, man sieht nichts durch die Dinger. Alles sieht gleich aus. Eine der Freuden am Bahnfahren kaputt gemacht.
Und ich hab ne Zeitlang direkt an der SBahn gewohnt, der Lärm hat mich auch nicht gestört. Aber die meisten sind wohl anderer Meinung, muss ich wohl respektieren.

Die Frage ist, ob es, wie auf der Visualisierung (hier im thread Seite 11), wenigstens an der Wollankstraße bei durchsichtigen Lärmschutzwänden bleibt.
Zitat
Taari
Ich hasse Lärmschutzwände, man sieht nichts durch die Dinger. Alles sieht gleich aus. Eine der Freuden am Bahnfahren kaputt gemacht.
Und ich hab ne Zeitlang direkt an der SBahn gewohnt, der Lärm hat mich auch nicht gestört. Aber die meisten sind wohl anderer Meinung, muss ich wohl respektieren.

Verstehe ich sehr gut. Mir geht es genauso. Ich fahre wirklich gerne mit der Bahn. Finde es interessant, Landschaft und auch die Infrastruktur der Bahn zu schauen. Das beste Negativbeispiel ist der neue Abschnitt der Dredener Bahn. Wenn man da mit der S Bahn Richtung Blankenfelde fährt ist es in dem "Lärmschutztrog" optisch schlimmer als im Nord- Süd Tunnel.
Ähnlich geht es mir, wenn ich mit dem ICE nach Freiburg Brsg. fahre (ca. 4 x im Jahr) da ist es im Raum Mannheim/ Karlsruhe ähnlich. Da ist Fliegen mit Fensterplatz über der Wolkendecke spannender.

Btw und einmal ganz kurz OT: die Bahnüberführung im Ortsteil Lichtenrade ist ja an Hässlichkeit nicht mehr zu überbieten, dieser Betonklotz über der Straße, unfassbar was man da den Anwohnern zumutet..,

Aber zurück zu Wollankstraße, ich hoffe, dass das da optisch harmonischer wird. Dass die allermeisten der Anwohner happy über die Schallschutzwände sein dürfte ist wahrscheinlich. Und die Anwohner direkt westlich am S Bahnhof werden wohl neidisch sein, weil es da (jedenfalls nach den Plänen) keine Lärmschutzwand gibt. Warum eigentlich nicht? Weiß das jemand?
P.S. mir ging grad durch den Kopf, welchen Erfolg Rheingold und TEE gehabt hätten, wenn die Trasse am Rhein damals mit Schallschutzwänden zugepflastert worden wäre.

Die Nostalgiefahrten mit TEE/ Rheingold heutzutage wären auch nicht mehr vorstellbar.

Und auch den folgenden Song hätte es wohl nie gegeben...

[www.youtube.com]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.11.2025 00:31 von trainee.
Zitat
trainee
Zitat
Taari
Ich hasse Lärmschutzwände, man sieht nichts durch die Dinger. Alles sieht gleich aus. Eine der Freuden am Bahnfahren kaputt gemacht.
Und ich hab ne Zeitlang direkt an der SBahn gewohnt, der Lärm hat mich auch nicht gestört. Aber die meisten sind wohl anderer Meinung, muss ich wohl respektieren.

Verstehe ich sehr gut. Mir geht es genauso. Ich fahre wirklich gerne mit der Bahn. Finde es interessant, Landschaft und auch die Infrastruktur der Bahn zu schauen. Das beste Negativbeispiel ist der neue Abschnitt der Dredener Bahn. Wenn man da mit der S Bahn Richtung Blankenfelde fährt ist es in dem "Lärmschutztrog" optisch schlimmer als im Nord- Süd Tunnel.
Ähnlich geht es mir, wenn ich mit dem ICE nach Freiburg Brsg. fahre (ca. 4 x im Jahr) da ist es im Raum Mannheim/ Karlsruhe ähnlich. Da ist Fliegen mit Fensterplatz über der Wolkendecke spannender.

Btw und einmal ganz kurz OT: die Bahnüberführung im Ortsteil Lichtenrade ist ja an Hässlichkeit nicht mehr zu überbieten, dieser Betonklotz über der Straße, unfassbar was man da den Anwohnern zumutet..,

Aber zurück zu Wollankstraße, ich hoffe, dass das da optisch harmonischer wird. Dass die allermeisten der Anwohner happy über die Schallschutzwände sein dürfte ist wahrscheinlich. Und die Anwohner direkt westlich am S Bahnhof werden wohl neidisch sein, weil es da (jedenfalls nach den Plänen) keine Lärmschutzwand gibt. Warum eigentlich nicht? Weiß das jemand?

Weil da die Kamine stehen. Da passt keine SSW zwischen und da hat das Denkmalamt wohl sein Veto eingelegt.
Es gibt halt Anwohner, die hätten gerne die Wand und regen sich darüber auf, dass da keine hinkommt, andere die sich gerade darüber aufregen, dass sie kaum schlafen können, weil die S-Bahn im Abzweig vor Wollankstraße quietscht wie Sau und gerne jetzt schon eine hätten und nochmal andere, die unten im Erdgeschoss wohnen und fürchten, dass sie die Sonne gar nicht mehr sehen und dort nichts mehr wächst, obwohl das Haus, indem sie wohnen viel höher ist und es trotzdem grün vor der Tür ist.
In Borgsdorf versuchen die Anwohner verzweifelt eine SSW zu bekommen und beißen sich bei den Stellen die Zähne aus.

Es wurde auch nochmals betont, dass sie die Wand nicht aus Quälerei bauen, sondern wegen der Gesundheit der Anwohner. Und warum das Denkmalamt meint, dass die grau sein müssen, weiß niemand. Fehlt eigentlich nur noch der runde Abschluss oben. Dann hätte man da ein entsprechendes Denkmal.
Das Grau hat mich auch gewundert. Aber das liegt an den vorherrschenden Parteien, sonst wären die grün geworden.😏
Zitat
Heidekraut
Das Grau hat mich auch gewundert. Aber das liegt an den vorherrschenden Parteien, sonst wären die grün geworden.😏

Stimmt! Grün geht gar nicht😂
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen