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ICE/IC Abstellanlage auf dem ehemaligen Gbf. Schönholz
geschrieben von BuchholzerJung 
Und weil es hier um Schönholz geht.

Ich hatte mal bei der Bahn angefragt, was denn nun aus dem Schuppen werden soll. Der hat in den letzten Monaten ganz schön gelitten.

Hier die Antwort der Bahn:
Zitat
DB Fernverkehr AG
Mittels Planrecht wurde eine dingliche Sicherung für das Gebäude beantragt, um einen weiteren Verfall zu vermeiden. Darüber hinaus wird geprüft, ob und wie der ehemalige Güterschuppen einer direkten Nutzung zugeführt werden könnte. Dazu befinden wir uns mit dem Denkmalamt Reinickendorf in Abstimmung. Wir bitten um Verständnis, dass wir aktuell noch keine weitergehenden Aussagen tätigen können.

Schönes Wochenende!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.03.2025 12:30 von DerMichael.


Zitat
Der Köpenicker
Weil die S8 nach Blankenburg zurückgezogen wird.

Naja, man da ja durchaus auch im 10 Minuten Takt wenden, wenn eine Bahn ankommt, kann die vorherige bereitgestellt werden. Aber ist natürlich ggf. nicht sonderlich betriebsstabil.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Andere Betriebsordnung ich weiß, aber am Theodor-Heuß-Platz schafft es die BVG theoretisch alle 8 Minuten Verstärker enden zu lassen, bei einer zweigleisigen Kehranalage
Oder sehr gut vergleichbar die S1 Verstärker alle 10-Minuten in Zehlendorf.
Kurzupdate von heute. Die Leute geben richtig Gas.
(1) Auf dem Bild sieht man eigentlich alles Wesentliche: die Rohre für die Oberleitungsmastsockel wurden tiefer in den Boden getrieben und die Sockel wurden bereitgestellt. Wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die Sockel eingebaut sind.
Die Kabel aus den temporären Kabelkanälen zwischen Fern- und S-Bahn werden in den neuen finalen Kabelkanal verlegt. Weiter hinten Richtung Schönholz sind diese schon leer. Die Stromschiene ist bis hier hin auch schon abgebaut. Direkt hinter der Schwelle, auf der die Balise liegt, sind die Gleise aufgetrennt. Richtung Brücke sind die ersten Joche schon ausgebaut.
(2) Direkt an der Brücke: Im Vordergrund scheint der Kampfmittelräumdienst nach Überresten des Krieges gesucht zu haben. Die Gleise sind entfernt und die erste Spundwand als Widerlager für die Kabelbrücke eingebracht. Vermutlich wird das stadtauswärtsführende Gleis deshalb umgeleitet, weil das Widerlager hier doch ein gutes Stück höher, als die Trasse der S-Bahn liegt. Man sieht hier schön die Kabelenden im neuen Kabelkanal und die Spundwandlücke zwischen der Begrenzung links neben dem Bagger (als Verbau hinter der alten, noch abzubrechenden Stützwand, und der Umfahrungstrasse).
Zwischen den rot-weißen Absperrungen hindurch sieht man das Widerlager auf der Gegenüberliegenden Seite, wo früher mal die Hilfsbrücke der Fernbahn war. Auf der anderen Straßenseite scheint noch nichts passiert zu sein, es war aber auch zu dunkel, um etwas zu erkennen. Die Hilfsbrückenkette wird bis zu der Spundwand im Vordergrund gehen, damit darunter der neue östliche Zugang gebaut werden kann. Da wo jetzt die Spundwandramme steht, kommt alles weg.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.03.2025 22:41 von DerMichael.


Kurzer Blick über die gesperrte Straße auf das andere Widerlager. Die Hilfsbrücke für das stadtauswärtsführende Gleis ist ausgebaut.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.03.2025 22:29 von DerMichael.


Bei meiner Recherche über den Güterbahnhof Hermsdorf bin ich gerade übrigens auf dieses Buch gestoßen:
[www.kulturkaufhaus.de]
Danke für den Tipp.
Heute gibts mal ein paar Details:
(1) Erstmal Übersicht über die Brücke:links unten der neue Kabelkanal. Der gelbe Bagger ist dabei, den Bereich zwischen Spundwand und Widerlager auszuheben mit dem Bohrer die Rückverankerung der Spundwand einzubauen. Das Bohrgerät der Kampfmittelräumer steht unmittelbar vor dem nördlichen Widerlager. Zwischen dem Bohrgerät und der Spundwand am gelben Bagger soll der neue Ostzugang gebaut werden. Deshalb werden die Hilfsbrücken bis zum gelben Bagger reichen. Am linken Rand sieht man den provisorischen Kabelkanal, der sich links neben dem Bohrgerät über die alte Brücke zur anderen Seite fortsetzt. Ich denke mal, die Brücke fällt erst, wenn der Kabelkanal links unten über die neuen Hilfsbrücken auf die andere Seite durchgebunden ist.
(2) Detail der anderen Seite: Auf der alten Brücke liegt der provisorische Kanal. Direkt über der Plastikabsperrung sieht man die Reste des Widerlagers der Fernbahnhilfsbrücke. Weiter hinten die neue Spundwand der zukünftigen Hilfsbrücke. Dahinter bereits die Gleise der Umfahrungsstrecke. Am rechten Rand die Spundwandramme.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.2025 19:44 von DerMichael.


(1) Das ganze nochmal in näher:
(2) Blick nach Norden auf die Rampe. Hier verschwinden die Kabel in einen provisorischen Betonkabelkanal, der die Fernbahntrasse kreuzt. Ich gehe davon aus, dass der nur so lange in Betrieb bleibt, wie hier die Strecke noch für die Baufahrzeuge benötigt wird.


(1) Der provisorische Kabelkanal im Detail
(2) Der kleine gelbe Bagger hier baut weitere Kabelkanäle auf der S-Bahntrasse ein. Vor den Spundwänden liegt ein weiterer provisorischer Betonkabelkanal, der aber bereits alle Kabel verloren hat.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.2025 17:10 von DerMichael.


(1) Weiter hinten ist der alte Kabelkanal komplett verschwunden und die Trasse wird aufgebaut. Hier wurde anscheinend auch am gestrigen Feiertag gearbeitet, denn rechts an der Schallschutzwandgründung wurde weiter am Fundament der östlichen finalen Kabelkanaltrasse gearbeitet. Warum glaube ich, dass da ein weiterer Kabelkanal hinkommt? 1. läuft das auf den Schacht am rechten Rand zu, dessen Deckel allerdings schon ganz schön ramponiert ist. 2. liegen rechts neben dem kleinen Radlader schon die Kabelkanäle bereit.
(2) Details: eingebautes Mastfundament, Kabelkanäle am Rand der Schallschutzwand und unten: aufgetrenntes S-Bahngleis.

Nachtrag, 10.03.: Mitten auf die Trasse der S-Bahn wurde das Gegenstück zum Kabelschacht auf der anderen Seite eingebaut. Ein S-Bahngleis passt da jetzt nicht mehr an die Bahnsteigkante. Das sieht ziemlich aufwendig aus für gerade mal drei Jahre.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.2025 19:47 von DerMichael.


(1) Nordausgang: Bis hierher wurde der alte Kabelkanal bereits abgebrochen. Hier liegt ein alter Schacht, der vermutlich noch wegkommt. Das Mastfundament wartet auf seinen endgültigen Einbau.
(2) Weiterer Verlauf bis zur Wilhelm-Kuhr-Straße: ein weiteres Mastfundament steht, hinten ein weiterer Kabelkanalschacht. Der große Kabelkanal zwischen den Trassen ist hier schon zum Teil wieder abgedeckt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.2025 16:39 von DerMichael.


(1) Details
(2) Details Nordausgang: am alten, gemauerten Flügel sieht man, dass die Abdichtung erneuert wurde und oben finden sich Drainagesteine, um das Wasser besser abfließen zu lassen. Baustelleninspektor ist auch da. Ich bezweifle, dass man den Flügel noch durch einen Neubau ersetzen wird.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.2025 17:14 von DerMichael.


(1) Hier wird das Füllmaterial für die Trasse angeliefert und "hochgebaggert". Zwei weitere Schallschutzwandpfosten liegen bereit.
(2) Weitere Schallschutzwandelemente und weitere Drainagesteine. Vermutlich für den Nordausgang. Die S-Bahnseite wird bestimmt auch noch neu abgedichtet. Die großen, dreieckigen Schallschutzwandelemente sind übrigens für die Ausbuchtungen für die Oberleitungsmaste und Kabelschächte.


(1) Mastfundament und weiterer Verlauf
(2) Abschnitt an der Wilhelm-Kuhr-Straße


(1) Details Ausbuchtung mit den dreieckigen fünfeckigen Schallschutzwandsockeln
(2) Andere Seite Wilhelm-Kuhr-Straße: kaum Veränderungen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.2025 17:30 von DerMichael.


(1) Aber wenn man schon mal da ist: Blick Richtung Schönholz. Im Hintergrund eine weitere Kabelhilfsbrücke. Vermutlich dort, wo der Anschluss zur ehemaligen Branntweinmonopolverwaltung liegt. Der soll ja verfüllt werden.
(2) Blick Richtung Wollankstraße


(1) Details Kabeltrasse: Irgendwo in diesem Bereich endet der große Kabelkanal zwischen den Gleistrassen und geht in einen tieferliegenden, flachen Kabelkanal über. Dieser ist mit Fließ und einer sporadischen Sandschicht bedeckt. Ich vermute mal, dass hier die Umfahrungstrasse wieder ins S-Bahngleis einmünden wird. Eine Weiche, wie südlich der Wollankstraße liegt hier nicht.
(2) Details Mastgründung: mit Beton ausgegossen. Links daneben: Schallschutzwandpfosten, rechts daneben, abgedeckt: ein weiteres Rohr. Vermutlich das Fundament für den Torsionsbalken, der hier noch vor die Brücke gesetzt wird und der die Schallschutzwand vor der Brücke tragen wird.


(1) Auf der anderen Seite steckt auch so ein abgedecktes Rohr im Hang
(2) Wenn die Aussparungen wirklich Kleintierdurchlässe sein sollten, muss hier noch ganz schön viel Erdreich an der Hangseite aufgebracht werden.


(1) Andere Stelle: Komplett freier Blick auf die Brücke: Keine Schrotthändler, keine Kräne ;-)
(2) Details nördliches Widerlager


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