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ICE/IC Abstellanlage auf dem ehemaligen Gbf. Schönholz
geschrieben von BuchholzerJung 
Zitat
Heidekraut
Ich hab da schon als Kind gespielt. Dass es da noch Laubenpieper gibt, war mir nicht bekannt. Wie kommt man denn da hin? Und was war da zu Mauerzeiten?

Auf den historischen Luftbildern
[gdi.berlin.de]
sieht man ja immer wieder interessantes, einfach mal durchklicken.
[gdi.berlin.de]

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Gute Nacht, Forum!
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Der Fonz
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Heidekraut
Ich hab da schon als Kind gespielt. Dass es da noch Laubenpieper gibt, war mir nicht bekannt. Wie kommt man denn da hin? Und was war da zu Mauerzeiten?

Auf den historischen Luftbildern
[gdi.berlin.de]
sieht man ja immer wieder interessantes, einfach mal durchklicken.
[gdi.berlin.de]

das ist ja spannend. Danke für das Teilen des Bildes. Da wird ja vieles deutlich. Auch die Lauben sind zu erkennen. Und Vieles der heutigen Situation um die "Auseinandersetzung" der beteiligten Parteien wird noch mal sehr deutlich.
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Der Fonz
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Heidekraut
Ich hab da schon als Kind gespielt. Dass es da noch Laubenpieper gibt, war mir nicht bekannt. Wie kommt man denn da hin? Und was war da zu Mauerzeiten?

Auf den historischen Luftbildern
[gdi.berlin.de]
sieht man ja immer wieder interessantes, einfach mal durchklicken.
[gdi.berlin.de]

Was ich auf diesen Bildern viel interessanter finde: Unmittelbar neben dem nördlichen Stellwerk finden sich heute noch Ruinen, die als „Ursprüngliche Mauer“ geschützt sind. Wenn man sich aber die alten Bilder ansieht, kann man doch erkennen, dass die Mauer gar nicht so dicht am Stellwerk war, sondern dass da mal andere Gebäude standen. Hat sich die Bahn da von einem Hobby-Archäologen verkohlen lassen und schützt da jetzt ein paar Kriegsruinen?

Oder war früher dieser „Pfeil“ der östlich vom Stellwerk auf den Gbf zeigt, früher auch mal Sperrgebiet, bevor dieser „Pfeil“ durch eine weitere Nord-östlichere Mauer abgetrennt wurde?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.12.2025 16:38 von DerMichael.
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DerMichael
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Der Fonz
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Heidekraut
Ich hab da schon als Kind gespielt. Dass es da noch Laubenpieper gibt, war mir nicht bekannt. Wie kommt man denn da hin? Und was war da zu Mauerzeiten?

Auf den historischen Luftbildern
[gdi.berlin.de]
sieht man ja immer wieder interessantes, einfach mal durchklicken.
[gdi.berlin.de]

Was ich auf diesen Bildern viel interessanter finde: Unmittelbar neben dem nördlichen Stellwerk finden sich heute noch Ruinen, die als „Ursprüngliche Mauer“ geschützt sind. Wenn man sich aber die alten Bilder ansieht, kann man doch erkennen, dass die Mauer gar nicht so dicht am Stellwerk war, sondern dass da mal andere Gebäude standen. Hat sich die Bahn da von einem Hobby-Archäologen verkohlen lassen und schützt da jetzt ein paar Kriegsruinen?

Oder war früher dieser „Pfeil“ der östlich vom Stellwerk auf den Gbf zeigt, früher auch mal Sperrgebiet, bevor dieser „Pfeil“ durch eine weitere Nord-östlichere Mauer abgetrennt wurde?

Na, der Hobby-Archäologe scheinst eher du zu sein, wenn du 'Erste Mauergeneration' mit einem Luftbild von 1984 gleichsetzt :-) Es gab 1988 an genau der Stelle einen Gebietsaustausch zwischen der DDR und West-Berlin, welcher seit vier Jahren verhandelt wurde. Das was heute Denkmal ist, war damals die Mauer eines Gewerbebetriebes, das 1961 noch in die Grenzsicherung einbezogen wurde. Auf primitive Weise, indem man der Grundstücksmauer 'nur' Stacheldraht verpasst hat. Die festungsartige Sicherung weiter nordöstlich kam erst später als man die alten Gebäude (bis auf die besagte Grundstücksmauer) abgerissen hatte.

[www.mauerspuren.de]
[www.berlin.de]

Letztes Update für dieses Jahr. Bilder von gestern, 22.12.2025:
Das nächste Segment im Norden ist ausgeschalt.


Weitere Vorbereitungen für den neuen Fußgängertunnel gibt es noch nicht.
Ohne Bilder: auch im Süden gar nichts neues.


Zitat
umrk
Tolle Fotos, junger Mann! Vielen Dank für diesen ungewöhnlichen Blick am Abend.

Dem schließe ich mich an. Sehr geile Nachtfotos und eine tolle Abwechslung!

Danke dafür und viele Grüße,
André
Hallo,

mir ist erst jetzt aufgefallen, dass dies (auch) der Thread zum Neubau der EÜ Wollankstraße ist. Daher darf ich ebenfalls einige aktuelle Aufnahmen vom Baugeschehen beitragen:

https://www.baustellen-doku.info/berlin_kremmener_bahn/Ersatzneubau_EUe_Wollankstrasse/20251216/

Die bisherigen Fotos von mir zu diesem Bauvorhaben finden sich unter:

https://www.baustellen-doku.info/berlin_kremmener_bahn/Ersatzneubau_EUe_Wollankstrasse/

Viele Grüße
André
Das EBA hat am 21. erlassen, dass beim Projekt Elektrifizierte Anbindung Schönholz weitere Bäume gefällt werden dürfen:

[www.eba.bund.de]
Ich bin heute mal bei Tageslicht am Bahnhof Wollankstraße vorbeigefahren. Da wird ja eine niedliche Schallschutzwand östlich der Trasse gebaut. Erhält die noch eine historische Optik? 😈
Was meinst du mit historischer Optik ? Grau angestrichen und ein Eternit-Rohr auf der Mauerkrone ? So eine Mauer stand zu Zeiten der Teilung nie dort. :-;
Ja. So ganz genau müssen wir nicht sein. 😉
so einige Schallschutzwände, z. B. an der Anhalter Bahn bei Lankwitz erinnern mich an die Mauer, es waren zwei Mauern, dazwichen Todesstreifen, in Lankwitz stattdessen Bahngleise, Lichtenrade und die Dresdener Bahn in Berlin habe ich zum Glück noch nicht gesehen, lege absolut keinen Wert darauf
Zitat

"Wollankstraße" am 28.2.2026 um 20.58 Uhr:

[...] Grau angestrichen und ein Eternit-Rohr auf der Mauerkrone? [...]

Entschuldigung, aber ich glaube nicht, dass eine ehemals österreichische Firma die "Faserzementrohre" für die Berliner Mauer geliefert hat. Dafür muss es einen Hersteller im östlichen Handelsverbund gegeben haben ...

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
kann durch aus sein, wir haben als jugendliche damals in den 80ern immer eternit-rohr gesagt, aber auch egel, ist alles zum glück geschichte



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.02.2026 21:58 von Wollankstraße.
Zitat
krickstadt
Zitat

"Wollankstraße" am 28.2.2026 um 20.58 Uhr:

[...] Grau angestrichen und ein Eternit-Rohr auf der Mauerkrone? [...]

Entschuldigung, aber ich glaube nicht, dass eine ehemals österreichische Firma die "Faserzementrohre" für die Berliner Mauer geliefert hat. Dafür muss es einen Hersteller im östlichen Handelsverbund gegeben haben ...

Viele Grüße, Thomas

Warum? Der Stacheldraht kam ja angeblich auch aus dem Westen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Wollankstraße
kann durch aus sein, wir haben als jugendliche damals in den 80ern immer eternit-rohr gesagt, aber auch egel, ist alles zum glück geschichte

Eternit war eine Westfirma mit Sitz im "Eternithaus" am Ernst-Reuter-Platz 8 in Charlottenburg. Dort waren die Eternit AG Hauptverwaltung, die Eternit Rohrsysteme GmbH und die Grundstücksverwaltung angesiedelt. Westberliner Firmen werden wohl kaum die DDR-Grenztruppen und deren Bausoldaten beliefert haben.

so long

Mario
Das kannn man nicht wissen, es gibt Gerüchte, daß die DDR Stacheldraht aus dem Westen bezogen hat - aber alles nur Grüchte.
Irgendein Kommunist soll mal gesagt haben " Der Kapitlist verkauft uns noch die Seile, mit denen wir die aufhängen" / Sinngemäß, mal gehört, damals als Teen. Stelle es mal so in den Raum, keine Ahnung, was sran ist. Spruch wohl vor 1930 stammen, wer weiß....
Zitat
VvJ-Ente
Ich bin heute mal bei Tageslicht am Bahnhof Wollankstraße vorbeigefahren. Da wird ja eine niedliche Schallschutzwand östlich der Trasse gebaut. Erhält die noch eine historische Optik? 😈

Du wirst lachen: der Denkmalschutz (ich kann jetzt eigentlich nicht verstehen, was der Denkmalschutz mit einer niegelnagelneuen initialen SSW zu tun hat, aber gut) hat eine graue Wand gefordert. Die letzte Mauer stand übrigens am Fuß des Damms und nicht oben.
In dieser Woche wurde wohl der Torsionsbalken über die Wilhelm-Kuhr-Straße eingebaut.

Ich bin mal gespannt, ob diese Wand aus Denkmalschutzgründen auch nur von der Bahnseite aus besprüht werden darf.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.03.2026 06:46 von DerMichael.
Zitat
Nemo

...

Warum? Der Stacheldraht kam ja angeblich auch aus dem Westen.

Verbrieft ist zumindest, dass das Steckmetall bzw. derartige Felder für die Grenzzäune aus Schweden kamen. Standard-Stacheldraht konnte und hatte die DDR selbst. Daher ist es eher unwarscheinlich, dass kostbare Devisen in den einfachen Stacheldraht "investiert" wurden. 'NATO-Draht' aus dem Westen gab es meines Wissens an der DDR-Grenze aber überhaupt nicht. Woher für den inländisch produzierten Stacheldraht jedoch der Stahl kam, lässt sich sicher nicht ganz so einfach nachvollziehen. Überwiegend aus eigener Herstellung, an zweiter Stelle aus dem RGW-Bereich. Evtl. ist es aber auch möglich, dass geringere Anteile westlichen Ursprung hatten.

Gruß
Die Ferkeltaxe
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