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Flexiblere ÖPNV-Tickets wegen Corona
geschrieben von Mont Klamott 
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B-V 3313
Zitat
Joe
Für die recht kurze Strecke von Lichtenrade nach Rudow brauchte man 3 Linien und zweimaliges Umsteigen.
Hat halt alles Vor- und Nachteile gehabt ;-)

Kommt drauf an, der 52er fuhr ja auch nach Rudow. ,-)

Ich wußte, dass der Einwand kommt... ;-)
Massantebrücke zählt nicht. :-)
Zitat
Joe
Ich wußte, dass der Einwand kommt... ;-)
Massantebrücke zählt nicht. :-)

Zählen 76N und 41N oder 76er+ein U-Bahnnetzteil? ;-)

x--x--x--x

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B-V 3313
Zitat
Joe
Ich wußte, dass der Einwand kommt... ;-)
Massantebrücke zählt nicht. :-)

Zählen 76N und 41N oder 76er+ein U-Bahnnetzteil? ;-)

Äh, nö... ;-)
Ging mir ja um dein (gutes) Beispiel von Frohnau nach Lankwitz (und sogar noch weiter runter nach Marienfelde). Der 83er hatte halt die richtige Endstelle am Krematorium. Mal hatte man Glück mit solchen Verbindungen, mal zahlte man drauf. Und ich glaube auch nicht, dass sich viele wegen 6 oder 9 DM weniger sich diese Tortur angetan haben.

Jetzt aber wieder zurück zur Corona jetzt Zeit.
Bleibt nur die Frage mit den 2 Linien, was war nachts, wenn der Bus eine andere Nummer und Route hatte als am Tag?
Ich habe gerade mal bei den VRS (Köln) wegen Handytickets geschaut, dort gibt es folgende Regelung:

„Sie sparen bei jedem Ticketkauf. HandyTickets sind 5 Prozent günstiger als Tickets aus dem Automaten - bei EinzelTickets sparen Sie sogar 10 Prozent.“

Warum das nicht auch in Berlin so machen ?
Zitat
B-V 3313
Damals konnte man aber auch mit einmal umsteigen per Bus von Frohnau nach Lankwitz fahren.

Soweit ist man davon ja heute auch nicht entfernt: mit den durchgebundenen Fahrten der Linien 220/120 und Umstieg am Hbf. in den M85 fehlen doch nur einige hundert Meter Fußweg durch Steglitz. Wer sich dermaßen lange reine Bustouren an tut, kann dann auch den letzten km noch laufen. ;-)
Zitat
Mont Klamott
Warum das nicht auch in Berlin so machen ?

In Berlin geht man den (etwas komplizierteren) Weg, das 4er-Ticket auch per App anzubieten. Beide Ideen (4er-Ticket und Handy-Ticket) haben den Grundgedanken, die günstigeren Vertriebskosten an die Kunden weiterzugeben.

Daher wird in den meisten Städten aber nur einer der beiden Rabatte gewährt. Beim VRS gibt es das 4er-Ticket ohne Rabatt und nicht online und die Einzelfahrt online dagegen mit 10 Prozent Rabatt. In Berlin gibt es sowohl online als auch per App das 4er-Ticket mit fast 25 Prozent Rabatt. Da finde ich die Berliner Lösung durchaus fairer.

Den Gedanken des 4er-4er-Tickets finde ich vor allem als Corona-Angebot recht sinnvoll. Hier könnte nochmal mehr Rabatt dafür gewährt werden, dafür das man die Vertriebskanäle seltener in Anspruch nimmt (was auch zur Ansteckungsvermeidung sinnvoll ist). Um diese Vereinfachungsidee weiter zu verfeinern, wäre ein glatter Preis sinnvoll. Wenn der Rabatt vom 4er-4er-Ticket auf das 4er-Ticket ähnlich hoch wäre, wie der vom 4er-Ticket auf das Einzelticket, wären für den AB-Bereich 30 Euro sinnvoll.
Zitat
Nordender
Bleibt nur die Frage mit den 2 Linien, was war nachts, wenn der Bus eine andere Nummer und Route hatte als am Tag?

Man durfte ja alle Linien nutzen, die mit der/den eigenen Linie(n) parallel fuhr(en). Hattest du für die tägliche Strecke Sandstraße - Zoo nur den 94er auf der Karte, durftest du nachts selbstverständlich den 92E(N) nutzen.

Übrigens galten die 1-Zonenkarten (1988-1989) nachts im Gesamtnetz (N-Linien).

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
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Lopi2000
Zitat
B-V 3313
Damals konnte man aber auch mit einmal umsteigen per Bus von Frohnau nach Lankwitz fahren.

Soweit ist man davon ja heute auch nicht entfernt: mit den durchgebundenen Fahrten der Linien 220/120 und Umstieg am Hbf. in den M85 fehlen doch nur einige hundert Meter Fußweg durch Steglitz. Wer sich dermaßen lange reine Bustouren an tut, kann dann auch den letzten km noch laufen. ;-)

120/220+Fußweg+187er ist besser. ,-)

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
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Mont Klamott
Mein Vorschlag: einfach die alte Regelung wieder aufleben lassen, dass eine 2 Stunden Karte AB in alle Richtungen (Hin- und Rückfahrt) gilt. Evl. zeitlich mit der Maskenpflicht begrenzen. Wenn der Spuk vorbei ist, von mir aus wieder die alte Regelung. Aufgrund Corona sollen wir eh nicht großartig unterwegs sein.

Niemand im VBB wird derzeit Tarifänderungen beschließen, durch die mehr Fahrgäste in die Verkehrsmittel gelockt werden (Stichwort Abstände) und außerdem die Einnahmen noch weiter reduzieren. Immerhin wird bislang trotz merklich verringerter Fahrgastanzahl das volle Angebot wie bestellt auch gefahren.

so long

Mario
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der weiße bim
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Mont Klamott
Mein Vorschlag: einfach die alte Regelung wieder aufleben lassen, dass eine 2 Stunden Karte AB in alle Richtungen (Hin- und Rückfahrt) gilt. Evl. zeitlich mit der Maskenpflicht begrenzen. Wenn der Spuk vorbei ist, von mir aus wieder die alte Regelung. Aufgrund Corona sollen wir eh nicht großartig unterwegs sein.

Niemand im VBB wird derzeit Tarifänderungen beschließen, durch die mehr Fahrgäste in die Verkehrsmittel gelockt werden (Stichwort Abstände) und außerdem die Einnahmen noch weiter reduzieren. Immerhin wird bislang trotz merklich verringerter Fahrgastanzahl das volle Angebot wie bestellt auch gefahren.

Die Idee mit dem Home-Office-Ticket ist aber nicht hierzuforum geboren.
Hier auch noch ein aktueller Artikel der Berliner Morgenpost zu dem Thema und wie sich die Parteien positionieren.

[www.morgenpost.de]
Zitat
Mont Klamott
Ich bin nicht der Meinung, dass nur welche den ÖPNV nutzen, die keine andere Möglichkeit haben.
Ich tue dies seit Jahren aus Überzeugung, auch wenn ich ein Auto habe. Es gab seit meiner Ausbildung in 1994 noch keinen Monat, wo ich keine Monatskarte hatte.

Ich meine, dass seit der Krisenzeit im März hauptsächlich nur noch die Leute den ÖPNV benutzen, die keine andere gute Alternative wie Auto und/oder Fahrrad haben. Denkst du, dass dies nicht zutrifft?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.12.2020 23:19 von Henning.
Zitat
Henning
Zitat
Mont Klamott
Ich bin nicht der Meinung, dass nur welche den ÖPNV nutzen, die keine andere Möglichkeit haben.
Ich tue dies seit Jahren aus Überzeugung, auch wenn ich ein Auto habe. Es gab seit meiner Ausbildung in 1994 noch keinen Monat, wo ich keine Monatskarte hatte.

Ich meine, dass seit der Krisenzeit im März hauptsächlich nur noch die Leute den ÖPNV benutzen, da keine andere gute Alternative wie Auto und/oder Fahrrad haben. Denkst du, dass dies nicht zutrifft?

Ich denke in der Tat, dass das nicht zutrifft. Natürlich ist die Nachfrage dank Homeoffice, dank fehlender Touristen in der Stadt etc. geringer geworden. Ein kleiner Teil wird auch wirklich aus Angst nicht fahren. Aber ich habe im Freizeitverkehr schon oft eine ansonsten völlig normale Nachfrage beobachtet.
Um dies mal ein bisschen mit Daten zu unterfüttern: die in zahlreichen Metropolen verfügbare App Citymapper veröffentlicht schon seit den ersten Pandemiewochen den "Citymapper Mobility Index", der zusammenfasst, wie stark die Angebote im Verhältnis zu "normalen Jahren" genutzt werden. [citymapper.com]

Danach werden zur Zeit z.B. in Berlin, Hamburg, Kopenhagen, London und New York City etwa 20-25 Prozent der sonst üblichen Fahrten zurückgelegt. Der Wert ging in Berlin im Laufe des März von ca. 100 % auf ca. 10 % zurück und lag zwischenzeitlich im Sommer schon mal wieder bei 60 %. In US-amerikanischen Städten gab es dagegen keine vergleichbare Erholung der Fahrgastzahlen im Sommer, Werte lagen maximal bei 10 - 30 % des Ursprungswertes und gingen seitdem wieder leicht zurück.

Natürlich sind die Daten nicht mit präzisen Fahrgastbefragungen und eigenen Zählungen der Verkehrsunternehmen zu vergleichen, aber dafür bieten sie einen interessanten internationalen Vergleich.
Zum Teil sicher, aber sind denn das Auto und das Fahrrad eine gute Alternative ?
Fahrrad in Berlin ist lebensgefährlich (habe meines verkauft), mein Auto hat in 5 Jahren erst 11.000 km runter. :-)
Die meisten, die hier im Forum sind, werden positiv gegenüber der Bahn gestimmt sein. Ich genieße es sogar, dass die Bahnen zur Zeit nicht so überfüllt sind.

Zitat
Henning
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Mont Klamott
Ich bin nicht der Meinung, dass nur welche den ÖPNV nutzen, die keine andere Möglichkeit haben.
Ich tue dies seit Jahren aus Überzeugung, auch wenn ich ein Auto habe. Es gab seit meiner Ausbildung in 1994 noch keinen Monat, wo ich keine Monatskarte hatte.

Ich meine, dass seit der Krisenzeit im März hauptsächlich nur noch die Leute den ÖPNV benutzen, da keine andere gute Alternative wie Auto und/oder Fahrrad haben. Denkst du, dass dies nicht zutrifft?
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Global Fisch
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Henning
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Mont Klamott
Ich bin nicht der Meinung, dass nur welche den ÖPNV nutzen, die keine andere Möglichkeit haben.
Ich tue dies seit Jahren aus Überzeugung, auch wenn ich ein Auto habe. Es gab seit meiner Ausbildung in 1994 noch keinen Monat, wo ich keine Monatskarte hatte.

Ich meine, dass seit der Krisenzeit im März hauptsächlich nur noch die Leute den ÖPNV benutzen, die keine andere gute Alternative wie Auto und/oder Fahrrad haben. Denkst du, dass dies nicht zutrifft?

Ich denke in der Tat, dass das nicht zutrifft. Natürlich ist die Nachfrage dank Homeoffice, dank fehlender Touristen in der Stadt etc. geringer geworden. Ein kleiner Teil wird auch wirklich aus Angst nicht fahren. Aber ich habe im Freizeitverkehr schon oft eine ansonsten völlig normale Nachfrage beobachtet.

Weißt du noch ungefähr den Monat und die Uhrzeit der völlig normalen Nachfrage?
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Mont Klamott
Zum Teil sicher, aber sind denn das Auto und das Fahrrad eine gute Alternative ?
Fahrrad in Berlin ist lebensgefährlich (habe meines verkauft), mein Auto hat in 5 Jahren erst 11.000 km runter. :-)
Die meisten, die hier im Forum sind, werden positiv gegenüber der Bahn gestimmt sein. Ich genieße es sogar, dass die Bahnen zur Zeit nicht so überfüllt sind.

Zitat
Henning
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Mont Klamott
Ich bin nicht der Meinung, dass nur welche den ÖPNV nutzen, die keine andere Möglichkeit haben.
Ich tue dies seit Jahren aus Überzeugung, auch wenn ich ein Auto habe. Es gab seit meiner Ausbildung in 1994 noch keinen Monat, wo ich keine Monatskarte hatte.

Ich meine, dass seit der Krisenzeit im März hauptsächlich nur noch die Leute den ÖPNV benutzen, die keine andere gute Alternative wie Auto und/oder Fahrrad haben. Denkst du, dass dies nicht zutrifft?

Normalerweise fahre ich auch sehr gerne mit ÖPNV. Seit der Krisenzeit ist er aus bereits genannten Gründen in vielen Fällen ziemlich eklig.

Ich finde schon, dass zurzeit Auto und Fahrrad eine sehr gute Alternative zum ÖPNV ist. Mein Auto ist zehn Jahre alt und hat etwa 53000 km. Warum sollte das Fahrradfahren in Berlin gefährlicher sein als in anderen Städten?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.12.2020 23:29 von Henning.
Zitat
Henning
Normalerweise fahre ich auch sehr gerne mit ÖPNV. Seit der Krisenzeit ist er aus bereits genannten Gründen in vielen Fällen ziemlich eklig.

Die Bezeichnung "eklig" ist für den ÖPNV sehr abwertend und keinesfalls angemessen. Im ÖPNV treffen sich systembedingt viele Menschen. Wenn das allein dazu führt, dass der ÖPNV "eklig" ist, dann sind die Menschen, die ihn nutzen, eklig. Und die, die ihn nicht nutzen, ebenfalls, denn auch das sind Menschen.

Der ÖPNV ist eklig, wenn mal jemand in die S-Bahn kotzt. Gut, kommt in Berlin des Öfteren vor, ist aber nicht die Regel. Die bloße Anwesenheit vieler Menschen ist nicht eklig, sie ist nur derzeit eine größere Gefahr.

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Serviervorschlag
Genau wegen dieser größeren Gefahr ist es widerlich und eklig wie Orte mit zu vielen unbekannten Leuten.
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