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Neue Straßenbahnwagen für Berlin
geschrieben von Harald Tschirner 
Zitat
Bumsi
Zitat
Philipp Borchert
Was ist "der Prototyp"?

Wahrscheinlich der 5001, hab den auch am 10.04. schon mal auf der 50 als Fahrschule gesehen.

Es gibt keinen Prototypen. Nicht nur der 5001 fuhr schon rum.

Berliner Linienchronik (+ Stationierungen/Werbungen/...) 1858-2026
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485er-Liebhaber
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Bumsi
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Philipp Borchert
Was ist "der Prototyp"?

Wahrscheinlich der 5001, hab den auch am 10.04. schon mal auf der 50 als Fahrschule gesehen.

Es gibt keinen Prototypen. Nicht nur der 5001 fuhr schon rum.

Ja, ging mir darum, was mit dem Prototypen gemeint sein könnte.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Zitat
Bumsi
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485er-Liebhaber
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Bumsi
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Philipp Borchert
Was ist "der Prototyp"?

Wahrscheinlich der 5001, hab den auch am 10.04. schon mal auf der 50 als Fahrschule gesehen.

Es gibt keinen Prototypen. Nicht nur der 5001 fuhr schon rum.

Ja, ging mir darum, was mit dem Prototypen gemeint sein könnte.

D.h. der kommt in den Wedding? Cool, dann wär der ja sogar mal zu sehen!
Hä? Wie? Was? Ja, die Neufahrzeuge könnten auch durch Wedding fahren - ohne Fahrgäste, auf Test- oder Fahrschulfahrten. Mehr nicht, da ja bekanntlich bislang nur an der Freigabe für eine einzige Linie - die M4 - gearbeitet wird.

~~~~~~
Die paar Schritte kann ich auch fahren.
[www.rbb24.de]
Wenige Stützen sollen es richten und dann Fahrt frei.
Nach kurzfristig abgesagter Premierenfahrt im Februar sollen nun drei zusätzliche Stützen bei U2 und U5 am Alexanderplatz den Einsatz möglich machen. »In engem Austausch mit der Technischen Aufsichtsbehörde wurde beschlossen, dass auf dem U2-Bahnsteig am Alexanderplatz zwei zusätzliche Stützen und auf dem U5-Bahnsteig eine weitere Stütze eingezogen wird«, heißt es in einem Beitrag in der Mitarbeiter-App Profil. Der Einbau der zusätzlichen Stützen soll demnach »im laufenden Betrieb« der U-Bahn eingebaut werden. Sie sollen sich »in die Optik der Bahnsteige« einfügen.

Ich habe einen Artikel in nd dazu verfasst.
1.) Danke für den schönen Artikel

2.) Warum hat Berlin ein Gesetz (welches?), dass Fahrkartenautomaten in der Straßenbahn vorschreibt bzw. es legal macht bei fehlenden Automaten schwarz zu fahren? Warum sollten (wie früher oder in vielen anderen Städten) Kioske, Kundenzentren, Automaten an zentralen Punkten nicht ausreichen; heute gibts ja zusätzlich noch Smartphones?

3.) Hmmm Verschwörungstheorie incoming: Vielleicht verschleppt die BVG deshalb absichtlich die Inbetriebnahme... ("Ach huch jetzt haben wir ganz vergessen euch die richtigen Zahlen zu schicken") 🤪



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.05.2026 13:45 von PassusDuriusculus.
Zitat
PassusDuriusculus
2.) Warum hat Berlin ein Gesetz (welches?), dass Fahrkartenautomaten in der Straßenbahn vorschreibt bzw. es legal macht bei fehlenden Automaten schwarz zu fahren? Warum sollten (wie früher oder in vielen anderen Städten) Kioske, Kundenzentren, Automaten an zentralen Punkten nicht ausreichen; heute gibts ja zusätzlich noch Smartphones?

Wahrscheinlich, weil es an den Hst. wie in anderen Städten keine stationären Automaten gibt. Entweder haben die Verkehrsbetriebe die Automaten in den Bahnen oder auf den Bahnsteigen. Beide ist sehr selten. In Magdeburg hat man die stationären vor 2 Jahren alle abgebaut und in die Bahnen "verlegt". In Dresden widerrum hat man man in den neuen Bahnen nur noch einen kleinen, handgroßen Touchscreen-Automaten, der nur als Notlösung dient.
Zitat
nicolaas (im nd)
Die neueste Tramgeneration ist geräumiger als die derzeit eingesetzten Exemplare, sie haben auch keine Fahrkartenautomaten.
Das folge »dem heutigen Nutzungsverhalten der Fahrgäste: Im gesamten Straßenbahnnetz werden im Durchschnitt pro Tag und Straßenbahn nur noch sieben Tickets verkauft«, heißt es von der BVG.

Ich habe einen Artikel in nd dazu verfasst.

Interessanter Artikel, danke!
Dann rechnen wir mal hoch: 7 Tickets je Straßenbahnzug und Tag bedeutet bei etwa 400 Bahnen und 365 Tagen im Jahr einen Barvertriebserlös von 4 Mio. €. Die 4 Mio € erzielt man mit grauenhaft schlechten Automaten (ohne Kartenzahlung und nur Münzannahme). Ich wette, mit guten Automaten, bei denen man z.B. auch Tagestickets oder Vierfahrtenkarten bekäme und normal zahlen könnte (Scheine, Elektronisch) würde man locker das 3 bis 4 fache erlösen.
Die BVG scheint es ja dicke zu haben, wenn sie darauf so locker verzichten kann.
Zitat
Philipp Borchert
Hä? Wie? Was? Ja, die Neufahrzeuge könnten auch durch Wedding fahren - ohne Fahrgäste, auf Test- oder Fahrschulfahrten. Mehr nicht, da ja bekanntlich bislang nur an der Freigabe für eine einzige Linie - die M4 - gearbeitet wird.

Hmm, die heutige Presseaussendung der Falk'schen Anstalten liest sich m. E. aber doch schon eher so, als erstrebe (oder besäße bereits?) mensch sehr wohl eine zeitnah netzweite Zulassung für die Urbanliner, wolle deren planmäßigen Einsatz im Fahrgastverkehr jedoch zunächst (ggf. auf Wunsch des Aufgabenträgers?) auf zunächst die Linie M4 beschränken. Mit Anlieferung und Inbetriebsetzung weiterer Züge solle deren Nutzung aber auf weitere - leider nicht konkret benannte - Strecken ausgeweitet werden...

Das klingt hinsichtlich der Sichtungsmeldungen auch plausibel. Es machte schließlich wenig Sinn, mit den gelben Lindwürmern bereits jetzt Schulungsfahrten in Schöneweide, Pankow, Wedding etc. abzuhalten, wollte mensch sie dort erst in ein paar Jahren kommerziell einsetzen.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
M48er
Dann rechnen wir mal hoch: 7 Tickets je Straßenbahnzug und Tag bedeutet bei etwa 400 Bahnen und 365 Tagen im Jahr einen Barvertriebserlös von 4 Mio. €. Die 4 Mio € erzielt man mit grauenhaft schlechten Automaten (ohne Kartenzahlung und nur Münzannahme). Ich wette, mit guten Automaten, bei denen man z.B. auch Tagestickets oder Vierfahrtenkarten bekäme und normal zahlen könnte (Scheine, Elektronisch) würde man locker das 3 bis 4 fache erlösen.
Die BVG scheint es ja dicke zu haben, wenn sie darauf so locker verzichten kann.

Das hängt davon ab, was denn diese Automaten in Beschaffung und Betrieb so kosten. Wenn man die Angaben aus diesem Artikel [bahnblogstelle.com] ansetzt, wäre es ein Nullsummenspiel, wobei neben den eigentlichen Vertriebskosten natürlich auch die weiteren Umstände berücksichtigt werden müssen: Kaufen sich die spontanen Fahrgäste trotzdem Tickets (im ausgedehnten Vertriebsnetz oder per App)? Kann man dies durch Kontrollen forcieren? Oder würde sich beim vollständigen Einsatz von automatenfreien Bahnen auf der M4 die Erkenntnis durchsetzen, dass man dort nicht zahlen muss und es gäbe aus dem Umfeld der M4 deshalb einen Run auf diese Linie?
Zitat
nicolaas

Nach und nach kam raus, dass die Technische Aufsichtsbehörde ihre Anforderungen an statische Nachweise für die Fahrzeuge nach dem Einsturz der Dresdner Carolabrücke verschärft hatte.

[/url]

Wo kommt eigentlich diese Mär her?

[www.gesetze-im-internet.de]

Seit gefühlten Ewigkeiten (30 Jahre +) wurde dieser Paragraph
[BOStrab 33 (2) ] nicht mehr angefasst.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.05.2026 20:34 von normalerweise_nur_Mitleser.
Zu den Ticketeinnahmen: Diese sind ja nicht direkt Gewinn für die BVG, sondern werden doch im VBB gemäß Verkehrsleistung aufgeteilt, oder?
Das Foto in RBB24 ist aber ein Zwischengeschoss, nicht unbedingt die U5, oder?
Zitat
TobiBER
Zitat
PassusDuriusculus
2.) Warum hat Berlin ein Gesetz (welches?), dass Fahrkartenautomaten in der Straßenbahn vorschreibt bzw. es legal macht bei fehlenden Automaten schwarz zu fahren? Warum sollten (wie früher oder in vielen anderen Städten) Kioske, Kundenzentren, Automaten an zentralen Punkten nicht ausreichen; heute gibts ja zusätzlich noch Smartphones?

Wahrscheinlich, weil es an den Hst. wie in anderen Städten keine stationären Automaten gibt. Entweder haben die Verkehrsbetriebe die Automaten in den Bahnen oder auf den Bahnsteigen. Beide ist sehr selten. In Magdeburg hat man die stationären vor 2 Jahren alle abgebaut und in die Bahnen "verlegt". In Dresden widerrum hat man man in den neuen Bahnen nur noch einen kleinen, handgroßen Touchscreen-Automaten, der nur als Notlösung dient.

In Hamburg beim Bus kann man an den meisten Haltestellen keine Fahrkarte kaufen und wenn nur gegen Bargeld und auch im Bus kann man Fahrkarten weder mit den üblichen Karten noch Bar bezahlen, sondern nur mit einer speziellen HVV-Karte die man vorab im Einzelhandel erwerben muss. Hat mich daher zum regelmäßigen Schwarzfahrer gemacht, da der Kauf einer Papierfahrkarte in vieln Fällen offenbar nicht spontan möglich ist.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Zitat
Heidekraut
Das Foto in RBB24 ist aber ein Zwischengeschoss, nicht unbedingt die U5, oder?

Schon, aber es wurde gesagt und geschrieben, dass nur ein paar wenige Stützen auf die Bahnsteige bauen müsste.
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Philipp Borchert
Hä? Wie? Was? Ja, die Neufahrzeuge könnten auch durch Wedding fahren - ohne Fahrgäste, auf Test- oder Fahrschulfahrten. Mehr nicht, da ja bekanntlich bislang nur an der Freigabe für eine einzige Linie - die M4 - gearbeitet wird.

Hmm, die heutige Presseaussendung der Falk'schen Anstalten liest sich m. E. aber doch schon eher so, als erstrebe (oder besäße bereits?) mensch sehr wohl eine zeitnah netzweite Zulassung für die Urbanliner, wolle deren planmäßigen Einsatz im Fahrgastverkehr jedoch zunächst (ggf. auf Wunsch des Aufgabenträgers?) auf zunächst die Linie M4 beschränken. Mit Anlieferung und Inbetriebsetzung weiterer Züge solle deren Nutzung aber auf weitere - leider nicht konkret benannte - Strecken ausgeweitet werden...

Wo lebtest du bisher?
Nach Inbetriebnahme der ersten Tatrawagen 1976 (2,20m breit) dauerte es fast 20 Jahre, bis Anfang der 1990er Jahre die letzten Einsatzverbote für KT4D und T6A2 aufgehoben wurden.
1994 erschienen die ersten Niederflurgelenkwagen GT6 (2,30m breit) im BVG Streckennetz. Es dauerte ebenfalls 20 Jahre, nämlich bis zum 3.6.2015, ehe das letzte Fahrverbot (Friedrichshagen - Rahnsdorf) fiel, allerdings mit neuen Begegnungsverboten kombiniert.
Schon 2008 wurden die ersten 2,40m breiten Flexity eingesetzt. Selbstverständlich gibt es noch immer Fahrverbote dafür, ganz Köpenick ab Alte Försterei und Adlershof ist bis heute No-Go-Area für die breiten und besonders schweren Multigelenker. Der Urbanliner ist eigentlich nichts anderes als ein 50 Meter langer Flexity. Sein Einsatz erfordert überall, wo bisher GT6-Doppeltraktionen unzulässig sind, den Bau längerer Haltestellen. Mal sehen, ob das bis 2028 überall geklärt ist.

Bei der U-Bahn ist sowas völlig unbekannt, es gibt für ältere und neuere Bauserien keinerlei Einsatzbeschränkungen, bis auf das Fahrverbot von Großprofilwagen in Kleinprofiltunneln. Dazu sind U-Bahnwagen im Laufe der Jahrzehnte eher leichter als schwerer geworden.

Als Techniker vermisse ich die Anbringung von Dehnungsmessstreifen und Langzeitmessungen an den besonders exponierten Stützen der U-Bahntunnel. Damit würde man unabhängig/zusätzlich zu statischen Nachrechnungen von Stahlbauplänen aus den 1920er Jahren echte dynamische Belastungen dieser Stützen bestimmen können bei Überfahrt von GT6, F6, F8 und F10/UBL. Studienkollegen von mir machten das Jahrzehntelang als Mitarbeiter bei Reichsbahn und DB an Bauwerken, vor allem älteren und nagelneuen Brücken im ganzen Land.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
[...]Der Urbanliner ist eigentlich nichts anderes als ein 50 Meter langer Flexity. Sein Einsatz erfordert überall, wo bisher GT6-Doppeltraktionen unzulässig sind, den Bau längerer Haltestellen. Mal sehen, ob das bis 2028 überall geklärt ist.
[...]

Das wird nicht passieren, denn wie auch dir bekannt sein dürfte, hat die BVG ihr Straßenbahnnetz auf zwei Standardlängen aufgeteilt und baut die Haltestellen entsprechend für maximal 40 oder 60 Meter aus. Somit werden die 50-Meter-Züge und mögliche künftige 60-Meter-Züge niemals für das gesamte Streckennetz zugelassen werden können. Die Messlatte wird der 30-Meter-Flexity sein und bei dem wissen wir schon heute, dass er auch 2028 noch nicht das gesamte Streckennetz wird befahren dürfen, was auch gar nicht notwendig ist, so lange noch ausreichend GTZ zur Verfügung stehen und für das Fahrgastaufkommen auch ausreichend groß dimensioniert sind.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Allzu oft ist das aber auch nicht mehr der Fall (also dass die GTZ ausreichend dimensioniert sind). Bin gestern mal wieder mit der 61 in Friedrichshagen gefahren. Wenn die schon so gut ausgelastet ist ...

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Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Zitat
normalerweise_nur_Mitleser
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nicolaas

Nach und nach kam raus, dass die Technische Aufsichtsbehörde ihre Anforderungen an statische Nachweise für die Fahrzeuge nach dem Einsturz der Dresdner Carolabrücke verschärft hatte.

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Wo kommt eigentlich diese Mär her?

[www.gesetze-im-internet.de]

Seit gefühlten Ewigkeiten (30 Jahre +) wurde dieser Paragraph
[BOStrab 33 (2) ] nicht mehr angefasst.

Dort im Gesetz stehen aber nur Lastannahmen. Es macht keinerlei Aussagen darüber, wie mit diesem umzugehen ist: Wie viele Züge fahren in welchem Abstand mit welcher Geschwindigkeit und Beschleunigung/Verzögerung? Wie ist das dynamische Verhalten anzusetzen? Wie stark dürfen sich Bauwerke verformen? Welche Sicherheitsreserven müssen vorhanden sein? Da bleibt sehr viel übrig und es wäre auch schlimm, wenn für neue Erkenntnisse erst das Gesetz geändert werden müsste.
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