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Neue Straßenbahnwagen für Berlin
geschrieben von Harald Tschirner 
Zitat
Micha
Zitat
Tramy1
Aber auf dem Alex werden diese LKWs ja nicht fahren.

Ja, das ist schon wahr.

Wie werden eig. Saturn, Karstadt und die ganzen anderen Läden beliefert? Zumindest habe ich schon mal (kleinere) LKWs auf dem Platz gesehen.

Und selbst wenn diese Läden alle andere oder unterirdische Zulieferungswege haben, spätestens zu. Auf- und Abbau des Weihnachtsmarktes fahren auch entsprechende LKWs über den Platz.
Zitat
PassusDuriusculus
Wie werden eig. Saturn, Karstadt und die ganzen anderen Läden ...

Falls Du mit Karstadt den Kaufhof, also das frühere Centrum-Warenhaus, meinst: Zwischen Rosa-Luxemburg-Straße und Karl-Liebknecht-Straße zweigt von der Memhardstraße eine Zufahrt ab, die nach Unterquerung der Karl-Liebknecht-Straße in die unterirdischen Anlieferungsetagen des Warenhauses mündet. Habe da mal in den Schulferien ein bisschen Geld verdient. Das war aber kurz nach Fertigstellung des Warenhauses, also um 1970. Ob es das heute noch so gibt, weiß ich nicht.

Gruß
Micha

Zitat
Micha
Zwischen Rosa-Luxemburg-Straße und Karl-Liebknecht-Straße zweigt von der Memhardstraße eine Zufahrt ab, die nach Unterquerung der Karl-Liebknecht-Straße in die unterirdischen Anlieferungsetagen des Warenhauses mündet.

Die Ein- und Ausfahrt des Versorgungstunnels liegt nicht in der Memhard- sondern in der Luxemburgstraße. Das Saturnhaus hat eine Zufahrt von der Grunerstraße.

so long

Mario
^ Interessant. Ist der Tunnel etwa noch aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zur Belieferung des ehemaligen Warenhauses an ähnlicher Stelle? Luftbilder lassen zumindest den Schluss zu.
Zitat
der weiße bim
Die Ein- und Ausfahrt des Versorgungstunnels liegt nicht in der Memhard- sondern in der Luxemburgstraße.

Ja, da lag ich falsch. Im Buch "Berlin - Architektur von Pankow bis Köpenick" von 1987 wird erwähnt, dass die Anlieferstraße in das 2. Kellergeschoß des Centrum-Warenhauses die Karl-Liebknecht-Straße unterquert und die Zufahrt dafür im Innenhof der Neubebauung zwischen Karl-Liebknecht-Straße, Memhardstraße und Rosa-Luxemburg-Straße von einer begrünten Hofterrasse überdacht wird.

Unter der von mir erwähnten Abzweigung aus der Memhardstraße liegt ja die U2.

Gruß
Micha

Zitat
Micha
Zitat
der weiße bim
Die Ein- und Ausfahrt des Versorgungstunnels liegt nicht in der Memhard- sondern in der Luxemburgstraße.

Ja, da lag ich falsch. Im Buch "Berlin - Architektur von Pankow bis Köpenick" von 1987 wird erwähnt, dass die Anlieferstraße in das 2. Kellergeschoß des Centrum-Warenhauses die Karl-Liebknecht-Straße unterquert und die Zufahrt dafür im Innenhof der Neubebauung zwischen Karl-Liebknecht-Straße, Memhardstraße und Rosa-Luxemburg-Straße von einer begrünten Hofterrasse überdacht wird.

Naja, die stellenweise begrünte Hofterrasse entstand erst in den frühen 1980ern mit der Neubebauung der Ecke Luxemburg-/Memhard-/Liebknechtstraße. Zuvor war die Rampe des Versorgungstunnels zwischen Luxemburg- und Liebknechtstraße sicherlich offen. Allerdings war die Terrasse schon im Rohbau, als ich 1984 dort meinen Arbeitsplatz im U-Bahn Gleichrichterwerk bezog. Selbiges (als Bestandteil des Grenanderbaues Haus der Wasserbetriebe und BVG Umformerwerk von 1930) wurde durch die breite Neutrassierung der Liebknechtstraße an der Nordostecke etwas abgetragen, wie auch die Ostseite des nach Teilung der BVG als BVB-Hauptverwaltung genutzten Bürobaus.

so long

Mario
Zitat
m7486
^ Interessant. Ist der Tunnel etwa noch aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zur Belieferung des ehemaligen Warenhauses an ähnlicher Stelle? Luftbilder lassen zumindest den Schluss zu.

Das wäre mir neu. Die Ruine des Tietz-Kaufhauses wurde in den 1950er Jahren völlig beseitigt, zeigte sich auf Fotos als Rasenfläche.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
m7486
^ Interessant. Ist der Tunnel etwa noch aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zur Belieferung des ehemaligen Warenhauses an ähnlicher Stelle? Luftbilder lassen zumindest den Schluss zu.

Das wäre mir neu. Die Ruine des Tietz-Kaufhauses wurde in den 1950er Jahren völlig beseitigt, zeigte sich auf Fotos als Rasenfläche.

Das muss ja Tunnel nicht unbedingt eingeschlossen haben.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Micha
Zitat
der weiße bim
Die Ein- und Ausfahrt des Versorgungstunnels liegt nicht in der Memhard- sondern in der Luxemburgstraße.

Ja, da lag ich falsch. Im Buch "Berlin - Architektur von Pankow bis Köpenick" von 1987 wird erwähnt, dass die Anlieferstraße in das 2. Kellergeschoß des Centrum-Warenhauses die Karl-Liebknecht-Straße unterquert und die Zufahrt dafür im Innenhof der Neubebauung zwischen Karl-Liebknecht-Straße, Memhardstraße und Rosa-Luxemburg-Straße von einer begrünten Hofterrasse überdacht wird.

Unter der von mir erwähnten Abzweigung aus der Memhardstraße liegt ja die U2.

Gruß
Micha

Ich habe hierzu ein Bild gefunden: [www.mein-plakat.de]

Über der Einfahrt steht (schwer zu lesen) "Einfahrt Warenannahme Kaufhof".
Zitat
neuer
Ich habe hierzu ein Bild gefunden: [www.mein-plakat.de]

Über der Einfahrt steht (schwer zu lesen) "Einfahrt Warenannahme Kaufhof".

Die Einfahrt gibt es auch immer noch, wenn auch nichts mehr von der Warenannahme dran steht: [www.google.com]
Nach der Morgenpost "konnte gegenüber der TAB der Nachweis, dass das Fahrzeug unter den örtlichen Einsatzbedingungen sicher betrieben werden kann, nicht erbracht werden“, so Bonde. In der Folge habe die Behörde „aus Gründen der Sicherheit“ die Inbetriebnahme nicht genehmigen können. Wie genau der weitere Zeitplan auf dem Weg zur Zulassung aussieht, konnte die Senatorin noch nicht sagen. „Die BVG rechnet aktuell“, berichtete Bonde."

[www.morgenpost.de]
Ich finde es gut, dass bei Fahrzeugzulassungen Personen mit Fachkompetenz für dieses Thema zu entscheiden haben. Die sitzen in Behörden in der Regel nicht auf Hausleitungsebene, sondern auf Fachebene, hier bei der TAB.
Zitat
phönix
... "konnte gegenüber der TAB der Nachweis, dass das Fahrzeug unter den örtlichen Einsatzbedingungen sicher betrieben werden kann, nicht erbracht werden“, so Bonde


Hier kann man sich das auch mit eigenen Ohren anhören:

68. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr am 25.02.2026

Gruß
Micha

Zitat
M48er
Ich finde es gut, dass bei Fahrzeugzulassungen Personen mit Fachkompetenz für dieses Thema zu entscheiden haben. Die sitzen in Behörden in der Regel nicht auf Hausleitungsebene, sondern auf Fachebene, hier bei der TAB.

Das ist richtig und bestreitet niemand. Die Hausleitung könnte - und hier sollte sie es sogar - aber schon dafür sorgen, dass die Fachbehörde derartige Vorgänge mit der gebotenen Transparenz gegenüber Abgeordnetenhaus wie Öffentlichkeit bearbeitet. Was mich an dieser Sache stört, ist einfach diese Geheimniskrämerei, bei der (angeblich?) mal die zu hohe Meterlast und mal Probleme mit irgendeiner Bremssteuerung angedeutet, aber nirgendwo offiziell bestätigt werden...

Warum nicht klar "Es gibt mit den Zügen die Probleme 08/15 sowie 4711 und wir versuchen die jetzt, durch Maßnahme XYZ bis vsl. $Date zu beheben. Wir informieren an $Date-14 über den Umsetzungsstand..." offen kommunizieren...?

Viele Grüße
Arnd
Mehr Hintergründe liefert Peter Neumann:
Berliner Zeitung zu Urbanliner-Zulassung

@Arnd: Ich habe hier andere Erwartungen zur Kommunikation von Behörden und Verkehrsunternehmen. Ich sehe hier nicht die Behörde in der Kommunikationspflicht, sondern das antragsstellende Verkehrsunternehmen.
Natürlich sollte auch behördliches Handeln transparent sein, aber da gibt es auch Grenzen. Hier konkret: Die TAB oder andere ÖPNV-/ Bahnaufsichtsbehörden entscheiden über Fahrzeugzulassungen bei staatlichen / kommunalen Unternehmen ebenso wie von Privatunternehmen. Gerade im Falle von Privatunternehmen (gibt es im städtischen ÖPNV in Deutschland zwar eher selten, aber das Recht hat diesen verkehrsgewerblichen Regelfall zu berücksichtigen) kann eine verspätete Fahrzeugzulassung ein Unternehmen in eine Existenzkrise bringen, zum Beispiel weil die Projektfinanzierung bröckelt. Da will ich als Unternehmer einfach die Hoheit über mein Verfahren haben.
Update von Peter Neumann
".. hier schneidet die XXL-Tram mit zirka zehn Tonnen besser ab als die Doppeltraktionen vom Typ GT6, die derzeit auf der M4 fahren. Deren Achslast ist mit elf Tonnen höher als bei der neuen Straßenbahn... (Bei den GT6) wurden ... die Belastungen einst anders berechnet. Dieser Bonus gilt aber nicht mehr, seitdem 2024 ein Teil der Carolabrücke in Dresden einstürzte. Seitdem gelten schärfere Bestimmungen – auch für den Urbanliner. Andere, in der Vergangenheit zugelassene Bahnen genießen eine Art Bestandsschutz."
[www.berliner-zeitung.de]
Ich frage mich, ob die neuen Zulassungsvorschriften deshalb eingeführt worden sind, um den langsamen aber gesicherten Tod der Straßenbahnen einzuläuten?
Zitat
phönix
Ich frage mich, ob die neuen Zulassungsvorschriften deshalb eingeführt worden sind, um den langsamen aber gesicherten Tod der Straßenbahnen einzuläuten?

Hmm, ganz so weit würde ich jetzt - jedenfalls noch - nicht gehen wollen. Derzeit noch...

Viele Grüße
Arnd
Naja auch Busse haben ja ähnliche Achslasten. Mit dieser Begründung könnte man zumindest die Straßenbahn nicht durch Busse ersetzen. In sofern bin ich optimistisch.
Zitat
PassusDuriusculus
Naja auch Busse haben ja ähnliche Achslasten. Mit dieser Begründung könnte man zumindest die Straßenbahn nicht durch Busse ersetzen. In sofern bin ich optimistisch.

Man könnte ja automatisch fahrende Kleinbusse in dichtem Takt fahren lassen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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