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Neue Straßenbahnwagen für Berlin
geschrieben von Harald Tschirner 
Zitat
Nemo
... nimmt man mit dem flexiblen und bequemen und umweltfreundlichen Elektrobus vorlieb.

Ist nicht ein Elektrobus zu schwer?
Zitat
Berliner Zeitung

Würde der Urbanliner auf einer anderen Linie eingesetzt, könnte das die Blamage verringern. Wie die Berliner Zeitung erfuhr, wurde dies bereits geprüft. Dabei kam man zu dem Schluss, dass die Linie 18 zwischen der Riesaer Straße in Hellersdorf und der Virchowstraße in Friedrichshain ein Einsatzfeld sein könnte. Auch Einsetzerlinien wie die 5E und 6E, die ebenfalls neben dem SEZ enden, wären eine Alternative zur M4.

Doch ob es bald dazu kommt, ist fraglich. Nicht nur, weil diese Strecken außerhalb des Stadtzentrums verlaufen und den Einsatz der schönen, neuen Bahn zu einem Randphänomen degradieren würden

Das verstehe ich nicht. Wieso wird eine Bahn zu einem Randphänomen degradiert, nur weil sie nicht in die Innenstadt fährt? Die Hauptsache ist doch, dass sie dort fährt, wo sie gebraucht wird.
Wenn es der BVG so wichtig ist, kann sie ja versuchen die M4 über U Weinmeisterstraße fahren zu lassen. Vielleicht hat sie bei der Zulassung da ja mehr Glück.
Zitat
phönix
Zitat
Nemo
... nimmt man mit dem flexiblen und bequemen und umweltfreundlichen Elektrobus vorlieb.

Ist nicht ein Elektrobus zu schwer?

Der fährt aber nicht auf den Gleisen, sondern wie der echte Verkehr auf der Fahrbahn, wo auch Schwerlastverkehr zulässig ist.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Flexist
Zitat
Berliner Zeitung

Würde der Urbanliner auf einer anderen Linie eingesetzt, könnte das die Blamage verringern. Wie die Berliner Zeitung erfuhr, wurde dies bereits geprüft. Dabei kam man zu dem Schluss, dass die Linie 18 zwischen der Riesaer Straße in Hellersdorf und der Virchowstraße in Friedrichshain ein Einsatzfeld sein könnte. Auch Einsetzerlinien wie die 5E und 6E, die ebenfalls neben dem SEZ enden, wären eine Alternative zur M4.

Doch ob es bald dazu kommt, ist fraglich. Nicht nur, weil diese Strecken außerhalb des Stadtzentrums verlaufen und den Einsatz der schönen, neuen Bahn zu einem Randphänomen degradieren würden

Das verstehe ich nicht. Wieso wird eine Bahn zu einem Randphänomen degradiert, nur weil sie nicht in die Innenstadt fährt? Die Hauptsache ist doch, dass sie dort fährt, wo sie gebraucht wird.
Wenn es der BVG so wichtig ist, kann sie ja versuchen die M4 über U Weinmeisterstraße fahren zu lassen. Vielleicht hat sie bei der Zulassung da ja mehr Glück.

Da würde sie doch über die selben alten Tunnel fahren wie beim Alexanderplatz.
Zitat
Philipp Borchert
Eigentlich führen alle Linien über Brücken fragwürdigen Zustands, seien es die über die Ringbahn (im Zuge der M1 und der 12, die Bösebrücke (trägt ja nicht umsonst nur noch ein Gleis), die Weidendammer Brücke ... dann die Kuppen über Industriegleise im Zuge der Rhinstraße und der AdK, die sind doch alle aus sehr ähnlichen Zeiten und von sehr ähnlicher Bauweise. Die U-Bahn-Stationen unterhalb der Straßenbahn Rosenthaler Platz, Oranienburger Straße, Friedrichstraße, Vinetastraße ...

Das sind sicher alles potentielle Problemfälle.

Aber sowohl von Peter Neumann heute in der Berliner Zeitung als auch von Frau Senator Bonde am 25.02.2026 im Verkehrsausschuss wurden nur der gegenüber der TAB nicht erbrachte "rechnerische Nachweis der Überfahrbarkeit der U-Bahn-Bauwerke am Alexanderplatz" als Grund für den derzeitigen Stillstand der Urbanliner genannt. Das ist für mich schon Problem genug. Eines. das man unbedingt und möglichst schnell lösen muss. Oder wenigstens einmal den Berlinern verständlich und widerspruchsfrei erklären sollte.

Gruß
Micha

Zitat
tramfahrer
Zitat
Flexist
Wenn es der BVG so wichtig ist, kann sie ja versuchen die M4 über U Weinmeisterstraße fahren zu lassen. Vielleicht hat sie bei der Zulassung da ja mehr Glück.

Da würde sie doch über die selben alten Tunnel fahren wie beim Alexanderplatz.
Es ist statisch ein Unterschied, ob Du mit dem Urbanliner in ganzer Fahrzeuglänge über den Alex-Tunnel fährst oder ob Du andere Tunnel nur querst und dabei die Hälfte des Gewichts des Urbanliners gar nicht auf dem Tunnel lastet.

Ein Urbanliner-Einsatz auf der M4 wäre wegen des hohen Fahrgastaufkommens dort schon wichtig. Ein Ausweichen der ersten Fahrzeuge auf M8 oder 18 fände ich dagegen vertretbar. Das sind ebenfalls sehr gut nachgefragte Linien, die zudem derzeit einigen Umleitungsverkehr von M6 / 16 aufgenommen haben.
Die 62 müsste aktuell komplett brücken- und tunnelfrei sein.
Zitat
VvJ-Ente
Die 62 müsste aktuell komplett brücken- und tunnelfrei sein.

Aber auf dieser realtiv wenig genutzten Strecke von S Köpenick nach S Mahlsdorf braucht man nun wirklich keine besonders langen Züge.
Irgendeinen Weg MUSS es geben. Wie wäre es mit dem rechnerischen? Es passen ohnehin keine 300 Leute in den Zug, auch wenn man sinnlose Umbauten mit "blindem Platz" (wie damals mit der künstlichen Verkleinerung der einstigen Dienstabteile bei der BR 485) bleiben lässt. Wenn man sich das nicht traut, muss eben mit einer deutlich sichtbaren "Überlast"-Anzeige wie bei Aufzügen gearbeitet werden.

~~~~~~
"Ach, das Holz hier? Ich glaube, Eiche, aber nagelt mich nicht drauf fest."
Wäre es möglich, temporär je zwei Segmente aus den Zügen entfernen zu lassen, bis eine bessere Lösung gefunden wird ?

Gruß
Micha

Zitat
phönix
Zitat
VvJ-Ente
Die 62 müsste aktuell komplett brücken- und tunnelfrei sein.

Aber auf dieser realtiv wenig genutzten Strecke von S Köpenick nach S Mahlsdorf braucht man nun wirklich keine besonders langen Züge.
Da sind die Haltestellen aber nicht Urbanliner-lang. Einzelne Haltestellen haben nicht mal 40m.
Zitat
VvJ-Ente
Die 62 müsste aktuell komplett brücken- und tunnelfrei sein.

Die 62 überquert Höhe Elsenstraße den Rohrpfuhlgraben Mahlsdorf. [www.openstreetmap.org]

Auch wenn der nicht breit ist, würde ein eventueller Einsturz doch ein ziemliches Schlagloch hinterlassen, was die weitere Nutzung der Strecke unmöglich machen würde.
Zitat
M48er
Zitat
phönix
Zitat
VvJ-Ente
Die 62 müsste aktuell komplett brücken- und tunnelfrei sein.

Aber auf dieser realtiv wenig genutzten Strecke von S Köpenick nach S Mahlsdorf braucht man nun wirklich keine besonders langen Züge.
Da sind die Haltestellen aber nicht Urbanliner-lang. Einzelne Haltestellen haben nicht mal 40m.

Einfach die hinteren Segmente absperren und dann passt es.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Irgendeine Lösung werden sie schon finden müssen. Sonst wird der Urbanliner ein Millionengrab. Das braucht keiner!
Die Idee mit der Überlastungsanzeige finde ich ganz charmant. Die Frage ist, ob sowas, ähnlich wie beim IK, schon eingebaut ist?

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Ganz ehrlich, täglich fahren diverse GT6-Traktionen über die entsprechenden Tunnel mit höheren Achslasten* [? Wurde hier zumindest gesagt] und die Flexity I sind da ja auch im ähnlichen Bereich unterwegs. Laut der versch. Presseartikel der letzten Wochen [auch in diesem Faden zu finden] gilt da ja eine Art Bestandsschutz.

Da den Brücken- und Tunnelbauwerken Bestandsschutzsachen aber egal sind, kann es mit gesundem Menschenverstand eigentlich nur 2 Lösungen geben.

(A) Entweder ist es so dramatisch, dass der ganze Straßenbahnverkehr (bis auf Museumsfahrten) eingestellt werden muss (feuchter Traum für die CDU)

(B) Die Tunnel/Brücken halten die alten Straßenbahnen aus, also auch die neuen.


Aus Erfahrungen von diversen komplizierten Zulassungsverfahren der letzten Jahr(zehnt)e gehe ich davon aus, dass das Beamtenkarussel noch 1-2 Jahre sich mit vielen Gutachten und Berechnungen drehen wird und dann werden die Urbanliner ganz normal in Betrieb gehen.





*Ja die Berechnung ist natürlich komplexer, wollte ich uns jetzt aber ersparen.
Zitat
PassusDuriusculus
Ganz ehrlich, täglich fahren diverse GT6-Traktionen über die entsprechenden Tunnel mit höheren Achslasten* [? Wurde hier zumindest gesagt] und die Flexity I sind da ja auch im ähnlichen Bereich unterwegs. Laut der versch. Presseartikel der letzten Wochen [auch in diesem Faden zu finden] gilt da ja eine Art Bestandsschutz.

Da den Brücken- und Tunnelbauwerken Bestandsschutzsachen aber egal sind, kann es mit gesundem Menschenverstand eigentlich nur 2 Lösungen geben.

(A) Entweder ist es so dramatisch, dass der ganze Straßenbahnverkehr (bis auf Museumsfahrten) eingestellt werden muss (feuchter Traum für die CDU)

(B) Die Tunnel/Brücken halten die alten Straßenbahnen aus, also auch die neuen.


Aus Erfahrungen von diversen komplizierten Zulassungsverfahren der letzten Jahr(zehnt)e gehe ich davon aus, dass das Beamtenkarussel noch 1-2 Jahre sich mit vielen Gutachten und Berechnungen drehen wird und dann werden die Urbanliner ganz normal in Betrieb gehen.





*Ja die Berechnung ist natürlich komplexer, wollte ich uns jetzt aber ersparen.

Um es mal in deine Fachsprache zu übersetzen: CEG und ceg.

Es geht eben nicht um die statischen Achslasten, sondern um die dynamischen Kräfte. Das ist alles Andere als trivial und da unterscheidet sich jeder Fahrzeugtyp. Auch der Urbanliner vom Flexity, weil der Antriebsstrang neu konstruiert wurde und dadurch die Kräfte anders wirken.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Zitat
PassusDuriusculus
Ganz ehrlich, täglich fahren diverse GT6-Traktionen über die entsprechenden Tunnel mit höheren Achslasten* [? Wurde hier zumindest gesagt] und die Flexity I sind da ja auch im ähnlichen Bereich unterwegs. Laut der versch. Presseartikel der letzten Wochen [auch in diesem Faden zu finden] gilt da ja eine Art Bestandsschutz.

Da den Brücken- und Tunnelbauwerken Bestandsschutzsachen aber egal sind, kann es mit gesundem Menschenverstand eigentlich nur 2 Lösungen geben.

(A) Entweder ist es so dramatisch, dass der ganze Straßenbahnverkehr (bis auf Museumsfahrten) eingestellt werden muss (feuchter Traum für die CDU)

(B) Die Tunnel/Brücken halten die alten Straßenbahnen aus, also auch die neuen.


Aus Erfahrungen von diversen komplizierten Zulassungsverfahren der letzten Jahr(zehnt)e gehe ich davon aus, dass das Beamtenkarussel noch 1-2 Jahre sich mit vielen Gutachten und Berechnungen drehen wird und dann werden die Urbanliner ganz normal in Betrieb gehen.





*Ja die Berechnung ist natürlich komplexer, wollte ich uns jetzt aber ersparen.

Um es mal in deine Fachsprache zu übersetzen: CEG und ceg.

Es geht eben nicht um die statischen Achslasten, sondern um die dynamischen Kräfte. Das ist alles Andere als trivial und da unterscheidet sich jeder Fahrzeugtyp. Auch der Urbanliner vom Flexity, weil der Antriebsstrang neu konstruiert wurde und dadurch die Kräfte anders wirken.

Sollten diese dynamischen Lasten nicht durch Fortschritt eher geringer werden oder hat man den Urbanliner gegenüber dem Flexity verschlimmbessert?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Sollten diese dynamischen Lasten nicht durch Fortschritt eher geringer werden oder hat man den Urbanliner gegenüber dem Flexity verschlimmbessert?

Man könnte aber auch genauso annehmen oder fordern, dass durch technischen Fortschritt Brücken belastbarer werden, auch, um dem Kfz-Schwerlastverkehr gerecht zu werden. Das würde allerdings eine bessere laufende Instandhaltung und ggf. Aufwertung erfordern.
Zitat
Nemo
Sollten diese dynamischen Lasten nicht durch Fortschritt eher geringer werden oder hat man den Urbanliner gegenüber dem Flexity verschlimmbessert?

Das soll offenbar rechnerisch nachgewiesen werden.
Wobei dynamische Lasten bei der vorgeschriebenen Geschwindigkeit auf dem Alexanderplatz nicht so groß sein werden, selbst eine Gefahrenbremsung aus 10 km/h.
Die schwersten Zugverbände auf dem Alex waren die GTZ-Doppeltraktionen, die vor rund 20 Jahren über den Platz schlichen. Die GTZ bringen leer rund 34,5t auf die Waage.
Die Begegnung der beiden M4-Züge auf meinem Bild unten belastete den U-Bahnhofstunnel mit ca. 140t.
Heute kommen keine GTZ mehr zum Alex, nur noch GTU- oder GTO-Doppeltraktionen. Die Einrichter wiegen 31t, zwei Doppelzüge also rund 125t.

so long

Mario


Die 31 t je GT6U-Einrichter, also 62 t je GT6U-Doppeltraktion, sind nur das Leergewicht. Solch ein Zug kann bis zu 300 Fahrgäste mitnehmen, die wiegen ungefähr 35 t. Ein vollbesetztes GT6U-Pärchen bringt also 97 t auf die Waage, kaum wenigert als der Urbanliner.

Es gibt einen Unterschied bei der Motorleistung: 2x GT6U = 540 kW, Urbanliner = 880 kW. Aber ich gebe Dir Recht, bei der auf dem Alex vorgeschriebenen Schrittgeschwindigkeit wird das wohl nicht so bedeutend sein.

Gruß
Micha

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