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Re: Neuauslage der Pläne für die Straßenbahn über Ostkreuz (Tram21) 03.08.2025 08:52 |
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def
Da kann man nur hoffen, dass möglichst viele davon Teil eine orchestrierten Kampagne und deshalb wortgleich sind, und man sie durch Zusammenfassen und/oder Copy+Paste-Antworten abhandeln kann.
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def
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Slighter
Laut dem Artikel ist eine hohe dreistellige Anzahl an Einwendungen gegen die Planfeststellungsunterlagen eingegangen. Damit dürfte die Verwaltung gut zu tun haben. Anhörung im Herbst ist insofern vielleicht sogar noch harmlos.
Da kann man nur hoffen, dass möglichst viele davon Teil eine orchestrierten Kampagne und deshalb wortgleich sind, und man sie durch Zusammenfassen und/oder Copy+Paste-Antworten abhandeln kann.
Zitat
Arnd Hellinger
Nachdem seinerzeit entsprechende Aufrufe und auch Musterbriefe im Netz kursierten, nehme ich schon an bzw. hoffe sogar darauf, dass dem so sein möge. Mehrarbeit und Zeitverzug bewirken derlei Masseneinwendungen aber dennoch - genau das ist nämlich leider auch deren primäres Ziel, nicht die sachliche Diskussion um die konkrete Ausgestaltung des Vorhabens... :-(
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Re: Neuauslage der Pläne für die Straßenbahn über Ostkreuz (Tram21) 03.08.2025 14:45 |
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Lopi2000
Zitat
Arnd Hellinger
Nachdem seinerzeit entsprechende Aufrufe und auch Musterbriefe im Netz kursierten, nehme ich schon an bzw. hoffe sogar darauf, dass dem so sein möge. Mehrarbeit und Zeitverzug bewirken derlei Masseneinwendungen aber dennoch - genau das ist nämlich leider auch deren primäres Ziel, nicht die sachliche Diskussion um die konkrete Ausgestaltung des Vorhabens... :-(
Wer es noch etwas umständlicher machen will, fordert gleich dazu aufgefordert, einen vorgebenen Serienbrief nicht einfach 1:1 zu unterschreiben und abzuschicken, sondern ihn mir individuellen Betroffenheiten zu "garnieren", wodurch eine Stapelverarbeitung bei der Abwägung besonders aufwändig wird.
Noch perfider ist es, in dem absehbar entstehenden Stapel ein paar ähnlich aussehende Serienbriefe mit wichtigen ergänzenden abwägungsrelevanten Inhalten zu ergänzen. Zusätzliches Ziel ist dann, dass in diesem Briefberg früher oder später betriebsblind wichtige Inhalte untergehen und man gute Ansatzpunkte hat, die Planung auf dem Klageweg zum Kippen zu bringen.
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Lopi2000
Zitat
Arnd Hellinger
Nachdem seinerzeit entsprechende Aufrufe und auch Musterbriefe im Netz kursierten, nehme ich schon an bzw. hoffe sogar darauf, dass dem so sein möge. Mehrarbeit und Zeitverzug bewirken derlei Masseneinwendungen aber dennoch - genau das ist nämlich leider auch deren primäres Ziel, nicht die sachliche Diskussion um die konkrete Ausgestaltung des Vorhabens... :-(
Wer es noch etwas umständlicher machen will, fordert gleich dazu aufgefordert, einen vorgebenen Serienbrief nicht einfach 1:1 zu unterschreiben und abzuschicken, sondern ihn mir individuellen Betroffenheiten zu "garnieren", wodurch eine Stapelverarbeitung bei der Abwägung besonders aufwändig wird.
Noch perfider ist es, in dem absehbar entstehenden Stapel ein paar ähnlich aussehende Serienbriefe mit wichtigen ergänzenden abwägungsrelevanten Inhalten zu ergänzen. Zusätzliches Ziel ist dann, dass in diesem Briefberg früher oder später betriebsblind wichtige Inhalte untergehen und man gute Ansatzpunkte hat, die Planung auf dem Klageweg zum Kippen zu bringen.
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Arnd Hellinger
Richtig, Lopi, aber musst Du hier jetzt unbedingt der Klientel in Mahlsdorf, Kreuzkölln und Moalottenburg ihre Sabotageanleitung für die drei jetzt ins PFV gehenden Projekte gratis auf dem Silbertablett servieren...? :-)
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Arnd Hellinger
Ich sehe im Falle der 21 nämlich irgendwo schon die Schwierigkeit der Gratwanderung, weil hier ja anders als etwa in S Marzahn tatsächlich schon seit mehreren Jahren sehr konkret Ersatz geplant ist. Steckte man da jetzt nochmal die im Raum stehenden 3.500.000,-- € in die Erneuerung der Bestandsstrecke und bekäme dann ein paar Wochen nach Baubeginn doch den PFB für die Neubaustrecke, wäre das - nun ja - außerhalb der Verkehrsbubble halt auch nicht ganz so leicht darstellbar.
Das Dumme ist einfach diese Geheimniskrämerei, die um die Probleme mit dem "PFV Tram Ostkreuz" veranstaltet wird: Welche Bedenken hat denn jetzt z, B. die Feuerwehr in welchem Planungsstadium geäußert und wie wurde von BVG und beauftragtem Planungsbüro darauf wann reagiert? Wie (zeit-)aufwendig ist denn die angeblich jetzt plötzlich notwendige Umplanung der Fahrleitungsanlage wirklich? Wogegen genau richten sich von Anwohnenden vorgebrachte Einwände und warum konnten diese bisher weder erwidert noch in einem Erörterungstermin behandelt oder gar entschieden werden? Sind BVG und Planfeststellungsabteilung von SanMVKU für die Bearbeitung der vielen Projekte überhaupt hinreichend mit Sach- sowie Personalmitteln ausgestattet?
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Möckernbrücke
Die Bahnbrücke über die Karlshorster Straße wurde vor einigen Jahren erneuert und genauso schmal wieder aufgebaut wie sie vorher war, nämlich nicht mit zwei sondern weiterhin nur einem Tram-Gleis unter der Brücke. Soll das so bleiben? Wie sollen hier die Kapazitäten für die Zukunft gesteigert werden?
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Re: Neuauslage der Pläne für die Straßenbahn über Ostkreuz (Tram21) 05.08.2025 07:54 |
Zitat
der weiße bim
Nach Fertigstellung des 17. Bauabschnitts der BAB A100 verbleibt dort nur ein geringerer Fußgänger-, Fahrrad- und lokaler Auto- und Lieferverkehr. Also hat der damalige Senat in weiser Voraussicht entschieden, [...]
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Re: Neuauslage der Pläne für die Straßenbahn über Ostkreuz (Tram21) 05.08.2025 09:28 |
Zitat
Möckernbrücke
Ich denke es war ein riesiger Fehler, dass der früher bereits vorhandene direkte Straßenbahnanschluss an den Bahnhof Ostkreuz gekappt wurde.
Ich rede von der Einstellung der dort bis 1993 verkehrenden Linie 82. Bis zur Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße fuhr sie fast die gleiche Strecke wie die "21".
Die ganzen Betriebe, die es entlang der Strecke gab, gingen kaputt, mithin fielen viele Arbeitsplätze weg. Für die Beförderung der Fahrgäste genügte zwar fortan eine der beiden Tram-Linien, man hätte aber etwas vorausschauender handeln können! Denn das kilometerlange Brachgelände der 1990er-Jahre in Rummelsburg bis zum Bhf. Ostkreuz ist heute fast komplett bebaut, enorm viele Wohnungen entstanden, sogar im ehemaligen Knast entstanden Wohnungen. Der Tram-Bedarf ist heute wieder angestiegen. Man hätte die Gleise der Tram 82 samt großzügiger Wendeschleife am südlichen Ostkreuz-Ausgang bis zur Fertigstellung der schwierigen Heranführung der "21" an den Bahnhof erhalten und sanieren müssen, in die Umgestaltung der Hauptstraße und des südliche Bahnhofsvorplatzes mit einbeziehen und auch für die Zukunft fit machen können. Die dortige Haltestelle ist heute stark von Umsteigern refrenquiert (zu dem ab 1995 ersatzweise hierher verlängerten Bus 194, sowie zum M43 und 347). Nur nebenbei: Die temporäre Anti-A100-Disko am Markgrafendamm Ecke Hauptstraße, wo auch Leute tanzend gegen die Autobahn demonstrieren dürfen, die nicht im Kiez wohnen, hätte einen prima Tram-Anschluss mit der "82" gehabt...
Fazit: Mit einer erhaltenen Tram 82 hätte man die ganzen Jahre einen direkten Straßenbahnanschluss ans Ostkreuz gehabt und könnte den Anwohner-Scherereien an der Sonntagstraße und sonstigen Schwierigkeiten etwas entspannter zusehen!
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Re: Neuauslage der Pläne für die Straßenbahn über Ostkreuz (Tram21) 06.08.2025 20:26 |
Zitat
Möckernbrücke
@Krumme Lanke: Ja, schon, aber diese direkte Umsteigemöglichkeit Tram-Ostkreuz noch zu erhalten, zumindest für die Leute aus Richtung Rummelsburg, wäre doch eine gute Übergangslösung gewesen, statt für Jahrzehnte (seit 1993) ohne. Wer weiß, wie lange die Diskussionen in der Sonntagstraße noch anhalten.
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Re: Neuauslage der Pläne für die Straßenbahn über Ostkreuz (Tram21) 22.08.2025 14:50 |
Zitat
nicolaas
Nun gibt es ein Datum für die Stilllegung der Altstrecke der 21 in der Boxhagener und Marktstraße: Am 22. November sollen die Bauarbeiten für das Wendegleis beginnen. Die BVG hat inzwischen auch ein Büro gebunden, das die Ausschreibung der Bauarbeiten für die Neubaustrecke vorbereiten und begleiten soll
Alles in meinem Artikel in nd.
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Re: Neuauslage der Pläne für die Straßenbahn über Ostkreuz (Tram21) 22.08.2025 17:55 |
Doch: Die BVG-Strategie Stabilität vor Wachstum und der Fahrermangel bei der Straßenbahn sprechen dagegen.Zitat
Jay
Zitat
nicolaas
Nun gibt es ein Datum für die Stilllegung der Altstrecke der 21 in der Boxhagener und Marktstraße: Am 22. November sollen die Bauarbeiten für das Wendegleis beginnen. Die BVG hat inzwischen auch ein Büro gebunden, das die Ausschreibung der Bauarbeiten für die Neubaustrecke vorbereiten und begleiten soll
Alles in meinem Artikel in nd.
Danke für das Update. Dann spricht ja eigentlich nichts mehr dagegen zum Fahrplanwechsel den Nordteil der Linie 22 zwischen Holteistr. bzw. Wismarplatz und AdK/Poelchaustr. zu bestellen und so die überfällige Taktverdichtung wenigstens im Nordteil vorzunehmen.
Zitat
nicolaas
Nun gibt es ein Datum für die Stilllegung der Altstrecke der 21 in der Boxhagener und Marktstraße: Am 22. November sollen die Bauarbeiten für das Wendegleis beginnen. Die BVG hat inzwischen auch ein Büro gebunden, das die Ausschreibung der Bauarbeiten für die Neubaustrecke vorbereiten und begleiten soll
Alles in meinem Artikel in nd.