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Neuauslage der Pläne für die Straßenbahn über Ostkreuz (Tram21)
geschrieben von Nemo 
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Jay
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Krumme Lanke
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spreepirat
Ich habe irgendwo gelesen - ich weiß aber nicht mehr wo und ich finde es auch nicht mehr - dass die 21 auf dem Südabschnitt, zwischen Schöneweide und Marktstraße, im 10-Minuten-Takt verkehren soll. Kann das sein?

Gruß, Thilo

Eventuell ist die künftig angedachte Linie 22 gemeint; beide Linien sollten sich ja auf einem Teilabschnitt zum 10-Minuten-Takt ergänzen.

Ich frage mich allerdings immer noch, warum nicht auch der Abschnitt in der Eldenaer und Scheffelstraße nicht auch verdichtet werden soll. Die Gegend ist immerhin dicht besiedelt und auch nicht irgendwo im Nirgendwo.

Die Linie 22 ist zwischen Blockdammweg und AdK/Poelchaustr. angedacht, würde also auch den nördlichen Abschnitt verdichten. Allerdings gilt ja aktuell "Stabilität vor Wachstum", insofern ist fraglich, wann tatsächlich mit einer Verdichtung zu rechnen ist. Im Südabschnitt ergäbe sich die Chance mit dem Bau der neuen Stumpfendstelle am Blockdammweg sollten bei ca. 12 Minuten Fahrzeit zwei zusätzliche Umläufe reichen.

Übrigens, die Rest-21 zwischen Lichtenberg und Bersarinplatz fährt derzeit mit GT6-Einrichtern.

Das mit der 22 ist an mir vorbei gegangen. Mein letzter Wissensstand war, dass die Linie Richtung Warschauer Straße geführt werden sollte.
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Krumme Lanke
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Jay
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Krumme Lanke
Eventuell ist die künftig angedachte Linie 22 gemeint; beide Linien sollten sich ja auf einem Teilabschnitt zum 10-Minuten-Takt ergänzen.

Ich frage mich allerdings immer noch, warum nicht auch der Abschnitt in der Eldenaer und Scheffelstraße nicht auch verdichtet werden soll. Die Gegend ist immerhin dicht besiedelt und auch nicht irgendwo im Nirgendwo.

Die Linie 22 ist zwischen Blockdammweg und AdK/Poelchaustr. angedacht, würde also auch den nördlichen Abschnitt verdichten. Allerdings gilt ja aktuell "Stabilität vor Wachstum", insofern ist fraglich, wann tatsächlich mit einer Verdichtung zu rechnen ist. Im Südabschnitt ergäbe sich die Chance mit dem Bau der neuen Stumpfendstelle am Blockdammweg sollten bei ca. 12 Minuten Fahrzeit zwei zusätzliche Umläufe reichen.

Übrigens, die Rest-21 zwischen Lichtenberg und Bersarinplatz fährt derzeit mit GT6-Einrichtern.

Das mit der 22 ist an mir vorbei gegangen. Mein letzter Wissensstand war, dass die Linie Richtung Warschauer Straße geführt werden sollte.

Vom Blockdammweg zur AdK/Poelchaustraße fährt man doch am besten via Warschauer Straße (also im Zuge der 21 über Rummelsburg und Friedrichshain bis Herzbergstraße/Siegfriedstraße und dann gradeaus weiter über Ev. Krankenhaus KEH und AdK/Rhinstraße). Der auf den ersten Blick kürzere Weg über Karlshorst–Rhinstraße scheitert daran, dass die Kreuzung AdK/Rhinstraße keine Süd/Ost-Kurve hat.

Würde eine Linie vom Blockdammweg über Karshorst zur AdK/Poelchaustraße fahren, müsste sie die Rhinstraße bis zur Landsberger Allee fahren und dann über S-Bahnhof Marzahn–Jan-Petersen-Straße–Alt-Marzahn und würde in der Wendeschleife enden und die Haltestelle AdK/Polchaustraße nicht erreichen.
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Jumbo
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Krumme Lanke
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Jay
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Krumme Lanke
Eventuell ist die künftig angedachte Linie 22 gemeint; beide Linien sollten sich ja auf einem Teilabschnitt zum 10-Minuten-Takt ergänzen.

Ich frage mich allerdings immer noch, warum nicht auch der Abschnitt in der Eldenaer und Scheffelstraße nicht auch verdichtet werden soll. Die Gegend ist immerhin dicht besiedelt und auch nicht irgendwo im Nirgendwo.

Die Linie 22 ist zwischen Blockdammweg und AdK/Poelchaustr. angedacht, würde also auch den nördlichen Abschnitt verdichten. Allerdings gilt ja aktuell "Stabilität vor Wachstum", insofern ist fraglich, wann tatsächlich mit einer Verdichtung zu rechnen ist. Im Südabschnitt ergäbe sich die Chance mit dem Bau der neuen Stumpfendstelle am Blockdammweg sollten bei ca. 12 Minuten Fahrzeit zwei zusätzliche Umläufe reichen.

Übrigens, die Rest-21 zwischen Lichtenberg und Bersarinplatz fährt derzeit mit GT6-Einrichtern.

Das mit der 22 ist an mir vorbei gegangen. Mein letzter Wissensstand war, dass die Linie Richtung Warschauer Straße geführt werden sollte.

Vom Blockdammweg zur AdK/Poelchaustraße fährt man doch am besten via Warschauer Straße (also im Zuge der 21 über Rummelsburg und Friedrichshain bis Herzbergstraße/Siegfriedstraße und dann gradeaus weiter über Ev. Krankenhaus KEH und AdK/Rhinstraße). Der auf den ersten Blick kürzere Weg über Karlshorst–Rhinstraße scheitert daran, dass die Kreuzung AdK/Rhinstraße keine Süd/Ost-Kurve hat.

Würde eine Linie vom Blockdammweg über Karshorst zur AdK/Poelchaustraße fahren, müsste sie die Rhinstraße bis zur Landsberger Allee fahren und dann über S-Bahnhof Marzahn–Jan-Petersen-Straße–Alt-Marzahn und würde in der Wendeschleife enden und die Haltestelle AdK/Polchaustraße nicht erreichen.

Korrekt. Ursprünglich sollte die "neue" 22 vom Blockdammweg zur Kniprodestraße fahren, womit nördlich vom Frankfurter Tor weiterhin ein 20er-Takt auf der 21 gewesen wäre. Da sich aber auch dort die Fahrgastzahlen positiv entwickelt haben und die Kreuzung Landsberger/Petersburger eh schon an der Kapazitätsgrenze ist, wurde ein neuer Endpunkt gesucht und gefunden. Dass es sich bei der AdK/Poelchaustr. um einen rein betrieblichen Endpunkt handelt, sollte auch allen klar sein. Und aus Fahrgastsicht fehlt weiterhin die Anbindung vom Blockdammweg zum S-Bahnhof Karlshorst.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Das es sich bei dem Endpunkt AdK/Poelchaustraße um einen rein betrieblichen Endpunkt handelt ist so nicht richtig. Auch der Abschnitt nördlich der Eldenaer Straße hat seine verkehrliche Berechtigung. Die genaue Begründung der Verlegung zur AdK/Poelchaustraße kann in der Antwort auf die parlamentarische Anfrage mit dem Titel "Fertigstellung der Tramlinie 22: Unser Schlüssel zur besseren Mobilität in Karlshorst"(Drucksache 19/17324) vom 23.11.2023 nachgelesen werden.

Zitat
Drucksache 19/17 324

Frage 1:
Welche Gründe gab es für die Änderung der Tramlinienführung 22 (vgl. Antworten auf die schriftlichen Anfragen DS 19/15672 und 19/10683)? Welche Route soll die Tram 22 nun doch fahren (bitte alle Stationen einzeln auflisten)?

Antwort zu 1:
Durch die neue und nun bestellte Linienführung Blockdammweg <> Allee der Kosmonauten / Poelchaustr. der Straßenbahnlinie 22 werden drei Stadtgebiete von einem verbesserten ÖPNVAngebot profitieren, die sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt haben.

Im Einzelnen:
• Die Einführung der Linie 22 schließt die aktuell bestehende Lücke im 10-Minuten-Netz im Bereich Forckenbeckplatz, Eldenaer Str. und Scheffelstr. (bisher nur 20-Min.-Takt).
• Durch die Führung der Linie über die Herzbergstr. wird den teilweise sehr hohen Auslastungen der bestehenden Linien M8 und 18 im Bereich des Industriegebiets Herzbergstr. entgegengewirkt.
• Die Linie 22 erhöht die Kapazität der Anbindung des neuen Doppel-Schulstandorts in der Allee der Kosmonauten, westlich der Rhinstraße.

Nach Auskunft der BVG wird darüber hinaus die ursprünglich avisierte Endstelle Kniprodestr. / Danziger Str. häufig für operative Maßnahmen benötigt, die einen zuverlässigen Straßenbahnbetrieb sicherstellen.

Quelle: [pardok.parlament-berlin.de]


PS: Die in der Anfrage genannte neue Doppel-Schule westlich der Kreuzung AdK/Rhinstraße mit 1.600 Schulplätzen ist diesen Sommer eröffnet worden. Nach mittlerweile veraltetem Planungsstand sollte die neue Endstelle am Blockdammweg auch längst in Betrieb sein.
Moin,

heute wurde im Newsletter des Berliner Abgeordnetenhauses wieder eine parlamentarische Anfrage nebst Antworten zu diesem Diskussionsthema veröffentlicht:

Zitat

Anfrage des Abgeordneten Kristian Ronneburg (Die Linke) vom 27.11.2025 und Antwort vom 15.12.2025: Wie weiter mit der Straßenbahnlinie 21?

Vorbemerkung der Verwaltung: Die Schriftliche Anfrage betrifft (zum Teil) Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl um eine sachgerechte Antwort bemüht und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) um Stellungnahme gebeten. Sie wird in der Antwort an den entsprechend gekennzeichneten Stellen wiedergegeben.

Frage 1: Für 2026 ist ein Gleistausch auf großen Teilen der Ehrlichstraße angekündigt. Wann wurden die jetzt befahrenen Gleise dort verlegt und in welcher Technologie? In welcher Technologie sollen die neuen Gleise verlegt werden? Wie lange ist die erwartete Haltbarkeit der neu zu verlegenden Gleise? Von wann bis wann sollen die Bauarbeiten andauern und wie soll der Ersatzverkehr geführt werden?

Frage 2: Parallel zu den Arbeiten in der Ehrlichstraße soll laut Ankündigung im Jahr 2026 die neue Wendestelle Blockdammweg entstehen. Gibt es schon einen datumsscharfen Zeitplan dafür und wenn ja, wie sieht er aus? Wird während der gesamten Bauzeit auch der Straßenbahnverkehr der Linie 21 eingestellt sein oder werden auch während der Arbeiten Straßenbahnen zwischen Marktstraße und Blockdammweg verkehren? Wenn ja, wann wird es Ersatzverkehr auf der ganzen Strecke geben und wann nur zwischen Blockdammweg und der Treskowallee?

Antwort zu 1. und 2.: Die BVG teilt hierzu mit: "Die momentan befahrenen Gleise, bei denen es sich noch um Gleisanlagen der sogenannten Budapester Bauweise, also Gleistragplatten, handelt, sind mittlerweile über 40 Jahre alt. Im Jahr 2026 werden diese zwischen der Trautenauer Straße und der Heiligenberger Straße gegen ein Rahmengleis getauscht, welche bis zur geplanten grundhaften Erneuerung genutzt werden.

Die Erhaltungsmaßnahme wird während der Sperrzeit des Linienverkehrs im Zuge des Einbaus der Zwischenendstelle Blockdammweg, umgesetzt. Diese ist voraussichtlich von Ende Mai bis Anfang September 2026 geplant.

Die grundhafte Erneuerung wird auch den Ausbau barrierefreier Haltestellen und die Herstellung eines neuen Straßenquerschnitts sowie die Errichtung von Radverkehrsanlagen umfassen.

Der Baubeginn für die Zwischenendstelle ist aktuell für Anfang März mit dem Beginn von Leitungsbauarbeiten vorgesehen. Diese werden voraussichtlich bis Ende Mai andauern. Während dieser Zeit ist der Linienbetrieb noch nicht unterbrochen. Während der anschließenden Gleisbauarbeiten wird es einen Ersatzverkehr zwischen Holteistraße und Hegemeisterweg geben. Anschließend erfolgen noch Arbeiten im neuen Kehrgleis. Erst nach Fertigstellung der dortigen Arbeiten können die Fahrleitungsarbeiten beginnen. Aus diesem Grund finden die abschließenden Fahrleitungsarbeiten erst von Oktober bis November 2026 statt."

Frage 3: Wie hoch waren die täglichen Fahrgastzahlen der Linie 21 zwischen Frankfurter Tor und S-Bahnhof Rummelsburg, zwischen S-Bahnhof Rummelsburg und Blockdammweg sowie zwischen Blockdammweg und Traberweg vor der Sperrung im November? Ich bitte um die Zahlen der letzten Erhebung mit Nennung des Erhebungszeitraums separat für jeden genannten Abschnitt!

Antwort zu 3.: Die maximale Fahrgastnachfrage auf den nachgefragten Abschnitten ist der Tabelle zu entnehmen. Die Daten stammen aus dem Juni 2025 und beziehen sich jeweils auf die durchschnittliche Tagessumme der höchsten Besetzung des angegebenen Streckenabschnitts.
                                      Mo – Fr    Sa      So
                                      -------   -----   -----
U Frankfurter Tor <> S Rummelsburg     3.580    5.136   3.767
S Rummelsburg <> Blockdammweg          4.472    6.322   4.403
Blockdammweg <> Traberweg              2.225    2.164   1.711

(Quelle: SenMVKU)
Frage 4: Wird sofort nach Inbetriebnahme der neuen Wendestelle am Blockdammweg der Zehn-Minuten-Takt bis zur Marktstraße eingeführt? Wenn nein, wann wird der Zehn-Minuten-Takt zwischen Marktstraße und Blockdammweg eingeführt? Soll dafür die neue Liniennummer 22 eingeführt werden oder wird zunächst einfach nur das Angebot der Linie 21 verdichtet?

Antwort zu 4.: Mit Ende der Baumaßnahmen und der daraus folgenden Inbetriebnahme der Wendestelle am Blockdammweg wird seitens des Aufgabenträgers eine Taktverdichtung auf der Linie 21 bestellt. Diese Taktverdichtung wird auf dem Abschnitt Blockdammweg <> Marktstr. umgesetzt werden. Für die Verdichtung wird, aufgrund derselben Streckenführung, die Liniennummer 21 genutzt.

Frage 5: Vor geraumer Zeit wurden auch Planungsarbeiten für die Grunderneuerung der Strecke im Zuge der Köpenicker Chaussee / Hauptstraße ausgeschrieben. Wann soll dort die Grunderneuerung durchgeführt werden?

Antwort zu 5.: Die BVG teilt hierzu mit: "Die Planungsleistungen für die Grunderneuerung der Straßenbahngleise und Haltestellen in der Köpenicker Chaussee und Hauptstraße befinden sich in der Vorplanung (Leistungsphase 2 HOAI).

Die Baumaßnahmen der Grunderneuerung im Bereich des Knotenpunkts Karlshorster Straße / Hauptstraße inkl. der Haltestelle S Rummelsburg sind aus bautechnologischen Gründen zeitgleich mit der Anbindung der Neubaustrecke Ostkreuz an das Bestandsgleis in der Karlshorster Straße auszuführen. Die genauen Bauabläufe und die zeitliche Einordung der Gesamtmaßnahme können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht konkretisiert werden."

Frage 6: Wie ist der Stand bei der geplanten Neubaustrecke Ostkreuz? Was verhindert konkret derzeit die Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses? Stimmt es, dass es weiterhin Bedenken bei der Gewährung des zweiten Rettungswegs im Brandfall gibt? Warum soll es in der Sonntagstraße bei einem Feuerwehreinsatz nicht möglich sein, wie bei dem Einsatz an der Invalidenstraße in Mitte am 25. Juli 2024 vorzugehen? Dort wurde der Fahrstrom zentral aus der Leitstelle abgestellt und die Leitern wurden laut Pressebildern zwischen den Oberleitungen hochgefahren. Offenbar gab es dort keine Gefahr von Stromüberschlägen.

Antwort zu 6.: Das Vorhaben befindet sich aktuell in der Anhörung. Die Vorhabenträgerin (hier: BVG) überarbeitet momentan die Unterlagen auf der Grundlage der vorgebrachten Stellungnahmen und Einwendungen aus den vorlaufenden Anhörungen sowie erkannter eigener Optimierungen unter Berücksichtigung zwischenzeitlicher Erkenntnisse. Hierzu gehört auch die Darstellung der Lösung zum 2. Rettungsweg für die Feuerwehr. Die Vorhabenträgerin, BVG, hat der Anhörungsbehörde mitgeteilt, dass sie sich im Austausch mit der Berliner Feuerwehr befindet.

Die BVG teilt hierzu mit: "Die Planauslegung von 2024 sah im Bereich der Sonntagstraße und Holteistraße als Lösungsansatz zur Sicherstellung des zweiten Rettungsweges mittels Feuerwehr-Hubrettungfahrzeugen eine Sonderkonstruktion für die Fahrleitung vor, um den Eingriff in den Baumbestand zu minimieren. Dieser Ansatz wurde von der BVG in Abstimmung mit der technischen Aufsichtsbehörde verworfen, da eine Umsetzung im öffentlichen Raum als technisch nicht realisierbar und demnach nicht genehmigungsfähig angesehen wird.

Das Abschalten der Fahrleitung im betroffenen Speisebereich eines Feuerwehreinsatzes erfolgt grundsätzlich wie bisher im gesamten Straßenbahnnetz per Fernabschaltung der Fahrspannung durch die Technische Leitstelle der BVG. Allerdings soll es im Bereich der Neubaustrecke Ostkreuz mehrere Erdungsschalter als neue Sonderkonstruktion für die Fahrleitungsanlagen geben, die sich durch die Feuerwehr-Einsatzkräfte vor Ort bedienen lassen werden. Damit kann die Hilfsfrist der Berliner Feuerwehr besser eingehalten werden."

Frage 7: Gab es im Zusammenhang mit der Feuerwehr-Problematik neben Gesprächen auf Arbeitsebene auch Gespräche der Hausspitzen von Feuerwehr und BVG, bzw. Innenverwaltung und Verkehrsverwaltung, um eine Lösung herbeizuführen oder schaut der Senat einfach unbeteiligt zu? Wenn ja, welche Spitzengespräche gab es und wann fanden sie statt?

Antwort zu 7.: Im Rahmen der regelmäßigen Lenkungskreise zum "Netzausbau der Straßenbahn" zwischen der Hausleitung der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt und der BVG wurde die Thematik des zweiten Rettungswegs unter Beteilung der Oberen Bauaufsicht und der Berliner Feuerwehr behandelt.

Frage 8: Welche Untersuchungen müssen noch durchgeführt und Einigungen zu welchen Fragen herbeigeführt werden, bevor es zu der angekündigten fünften Planauslegung kommen kann? Wann soll die fünfte Planauslage beginnen?

Antwort zu 8.: Der Anhörungsbehörde liegen aktuell noch keine vollständig überarbeiteten Unterlagen der Vorhabenträgerin vor. Insofern kann der Senat noch nicht einschätzen, zu welchen Fragestellungen im Rahmen einer ggf. weiteren Anhörung noch Klärungsbedarfe bestehen. Dies ergibt sich erst aus den noch vorzulegenden Unterlagen. Die Vorhabenträgerin strebt im Rahmen der Überarbeitung dabei stets an, Konflikte und Fragestellungen derart aufzulösen, dass diese im weiteren Verfahren nicht weiter aufgeworfen werden. Bisher wurden die Planfeststellungsunterlagen im Zuge der Anhörung insgesamt drei Mal ausgelegt, wobei die dritte Auslegung am 18.9.24 endete. Eine erneute, vierte Auslegung der Unterlagen wäre nur bei wesentlichen Änderungen an der bisher veröffentlichten Planung notwendig. Diese kann - sofern erforderlich - stattfinden, wenn der Anhörungsbehörde die überarbeiteten Planfeststellungsunterlagen vollständig, fehler- und widerspruchsfrei vorliegen.

Frage 9: Gibt es Überlegungen analog zum Vorgehen bei der Neubaustrecke WISTA II/Knoten Schöneweide das Planfeststellungsverfahren Ostkreuz zu teilen? Im Ostabschnitt von Marktstraße bis zum Bahnhof Ostkreuz scheint es schließlich keine derartigen Hürden zu geben. Wann könnte dafür der Planfeststellungsbeschluss erteilt werden und wann könnten die Bauarbeiten beginnen? Wann könnte die Strecke den Betrieb aufnehmen? Würde die Betriebsverbindung über das stadtauswärtige Gleis der Altstrecke in Boxhagener Straße und Marktstraße erhalten bleiben? Dafür müsste schließlich eine zusätzliche Weiche eingebaut werden.

Antwort zu 9.: Diese Überlegungen sind der Anhörungsbehörde nicht bekannt und müssten durch die Vorhabenträgerin entsprechend beantragt werden. Die Vorhabenträgerin hat ein derartiges Vorgehen gegenüber der Anhörungsbehörde bisher nicht beantragt.

Frage 10: Was würde so eine Teilung für das Planfeststellungsverfahren im Westabschnitt zwischen Ostkreuz und Boxhagener Straße bedeuten? Ist beabsichtigt, für die Neubaustrecke einen Förderantrag nach Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz zu stellen und was würde die Teilung dafür bedeuten?

Antwort zu 10.: Die Vorhabenträgerin müsste auf die Abschnittsbildung hin angepasste Antragsunterlagen erstellen und einen Änderungsantrag auf Planfeststellung bei der Anhörungsbehörde stellen. Die Unterlagen würden aufgrund der wesentlichen Änderung des bisherigen Antragsgegenstands zwingend zur Auslegung gebracht werden.

Ein Förderantrag nach Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz ist für das Projekt nicht vorgesehen, da Neubauvorhaben erst ab einem Investitionsvolumen von 30 Mio. Euro gefördert werden. Nach aktuellem Stand erreicht das Straßenbahnprojekt zur Anbindung des Bahnhofs Ostkreuz diese Schwelle nicht.
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Viele Grüße, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Danke für das Zitat!

Zitat

Die Erhaltungsmaßnahme wird während der Sperrzeit des Linienverkehrs im Zuge des Einbaus der Zwischenendstelle Blockdammweg, umgesetzt. Diese ist voraussichtlich von Ende Mai bis Anfang September 2026 geplant.

Bin gespannt, wie weit der SEV fährt. Ich traue der BVG glatt zu, dass der an der Marktstraße endet und dann leer irgendeine absurde Schleife fährt.
(Edit: Ups, das habe ich übersehen. Danke @AlterKöpenicker für den Hinweis.)

Zitat


Mo – Fr Sa So
------- ----- -----
U Frankfurter Tor <> S Rummelsburg 3.580 5.136 3.767
S Rummelsburg <> Blockdammweg 4.472 6.322 4.403
Blockdammweg <> Traberweg 2.225 2.164 1.711

Interessant, dass auf dem Friedrichshainer und Rummelsburger Abschnitt Samstag der stärkste Tag ist; und 5.000-6.300 Fahrgäste sind schon eine überdurchschnittliche Auslastung. Milchmädchenrechnung: 20 Betriebsstunden pro Tag à 3 Fahrten à 150 Plätze à 2 Richtungen = 18.000 Plätze pro Tag, macht also eine durchschnittliche Auslastung von teilweise einem Drittel - und somit doppelt so hoch wie im Gesamtnetz. Mit Ostkreuz-Anbindung und 10-min-Takt würde ich von einer starken Steigerung der Fahrgastzahlen ausgehen.

Zugleich: man stelle sich vor, von heute auf morgen würden 4.000 Parkplätze wegfallen - was dann in den Medien und der Politik loswäre. Aber beim öffinutzenden Pöbel ist es egal. Soll der doch umsteigen, selbst schuld, wenn er keine richtigen VerkehrsmittelTM benutzt.

Zitat

Mit Ende der Baumaßnahmen und der daraus folgenden Inbetriebnahme der Wendestelle am Blockdammweg wird seitens des Aufgabenträgers eine Taktverdichtung auf der Linie 21 bestellt. Diese Taktverdichtung wird auf dem Abschnitt Blockdammweg <> Marktstr. umgesetzt werden. Für die Verdichtung wird, aufgrund derselben Streckenführung, die Liniennummer 21 genutzt.

Gut, dass dann gewählt wird. Da habe ich eine Resthoffnung, dass die Verdichtung nicht unter fadenscheinigen "Argumenten" abgesagt verschoben wird.

Zitat

Die Baumaßnahmen der Grunderneuerung im Bereich des Knotenpunkts Karlshorster Straße / Hauptstraße inkl. der Haltestelle S Rummelsburg sind aus bautechnologischen Gründen zeitgleich mit der Anbindung der Neubaustrecke Ostkreuz an das Bestandsgleis in der Karlshorster Straße auszuführen. Die genauen Bauabläufe und die zeitliche Einordung der Gesamtmaßnahme können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht konkretisiert werden.

Wir haben hier also die nächste tickende Zeitbombe zur Verkürzung der 21.

Zitat

Gibt es Überlegungen analog zum Vorgehen bei der Neubaustrecke WISTA II/Knoten Schöneweide das Planfeststellungsverfahren Ostkreuz zu teilen? Im Ostabschnitt von Marktstraße bis zum Bahnhof Ostkreuz scheint es schließlich keine derartigen Hürden zu geben. Wann könnte dafür der Planfeststellungsbeschluss erteilt werden und wann könnten die Bauarbeiten beginnen? Wann könnte die Strecke den Betrieb aufnehmen? Würde die Betriebsverbindung über das stadtauswärtige Gleis der Altstrecke in Boxhagener Straße und Marktstraße erhalten bleiben? Dafür müsste schließlich eine zusätzliche Weiche eingebaut werden.

Antwort zu 9.: Diese Überlegungen sind der Anhörungsbehörde nicht bekannt und müssten durch die Vorhabenträgerin entsprechend beantragt werden. Die Vorhabenträgerin hat ein derartiges Vorgehen gegenüber der Anhörungsbehörde bisher nicht beantragt.

Dazu müsste ja auch ein grundsätzliches Interesse am ÖPNV vorhanden sein. Aber wieso sollte man sich um sein Kerngeschäft kümmern, wenn man auch das eigene Logo in Herzchenform darstellen kann? Und die Aufsichtsratsvorsitzende ist wahrscheinlich intellektuell mit dem Öffnen einer U-Bahn-Tür überfordert und betritt den Pöbelexpress überhaupt nur für Propagana-Foto-Termine.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.12.2025 09:31 von def.
Zitat
def
Bin gespannt, wie weit der SEV fährt. Ich traue der BVG glatt zu, dass der an der Marktstraße endet und dann leer irgendeine absurde Schleife fährt.

Aber das steht doch in der Antwort:

Zitat

Anfrage des Abgeordneten Kristian Ronneburg (Die Linke) vom 27.11.2025 und Antwort vom 15.12.2025: Wie weiter mit der Straßenbahnlinie 21?

Der Baubeginn für die Zwischenendstelle ist aktuell für Anfang März mit dem Beginn von Leitungsbauarbeiten vorgesehen. Diese werden voraussichtlich bis Ende Mai andauern. Während dieser Zeit ist der Linienbetrieb noch nicht unterbrochen. Während der anschließenden Gleisbauarbeiten wird es einen Ersatzverkehr zwischen Holteistraße und Hegemeisterweg geben.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Stimmt, danke für die Ergänzung. Den Satz habe ich schlicht überlesen, tut mir Leid.
Fragt sich nur ob das so durchführbar ist wegen dem Autostau, ich denke der SEV wird ganz schnell wieder eingekürzt.
Ich frage mich echt wie ein Verkehrsbetrieb so wenig Eigeninteresse hat seine eigenen Strecken zu betreiben.
Moin,

im heutigen Newsletter des Berliner Abgeordnetenhauses wurde eine weitere parlamentarische Anfrage nebst Antworten zum Diskussionsthema veröffentlicht:

Zitat

Anfrage der Abgeordneten Lilia Usik (CDU) vom 3.12.2025 und Antwort vom 19.12.2025: Straßenbahnlinien 21 und 22: Lichtenberger Süden verkehrlich besser anbinden, Gleissanierungsarbeiten transparent kommunizieren

Vorbemerkung der Verwaltung: Die Schriftliche Anfrage betrifft (zum Teil) Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl um eine sachgerechte Antwort bemüht und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) um Stellungnahme gebeten. Sie wird in der Antwort an den entsprechend gekennzeichneten Stellen wiedergegeben.

Frage 1: Welcher Ersatzverkehr steht den Anwohnern des Lichtenberger Südens (Rummelsburger Bucht 10317 sowie Prinzenviertel und Parkstadt Karlshorst 10318) seit der Stilllegung der Straßenbahngleise zwischen der Holteistraße und der Pfarrstraße am 22. November 2025 zur Verfügung?

a) Wo können sich interessierte Bürger mit dem genauen Ersatzverkehrskonzept vertraut machen? (Bitte Quellen und Ansprechpartner auflisten).
b) Wie ist der aktuelle Stand der Arbeiten an der neuen Straßenbahnstrecke über den Ostkreuz? Wann sind Baubeginn und -abschluss geplant? Werden Komplikationen bei der Umsetzung erwartet? Wenn ja, welche?

Antwort zu 1.: Der Ersatzverkehr vom 22. November bis 14. Dezember erfolgte in zwei Phasen.

Phase 1 (22. November - 1. Dezember):
  • Straßenbahnlinie 21: Fährt nur zwischen S+U Lichtenberg/Gudrunstraße bis Bersarinplatz und zwischen Hegemeisterweg bis S Schöneweide.
  • Ersatzverkehr (Bus): Zwischen Bersarinplatz und Hegemeisterweg (Bus 21).
Phase 2 (1. Dezember - 14. Dezember):
  • Straßenbahnlinie 21: Fährt zwischen S+U Lichtenberg/Gudrunstraße bis Bersarinplatz und zwischen Blockdammweg bis S Schöneweide.
  • Ersatzverkehr (Bus): Zwischen Bersarinplatz und Blockdammweg (Bus 21).
Seit 14.12.2025 wird die Linie 21 nur auf dem kurzen Abschnitt zwischen den Haltestellen Holteistr. und Marktstr. nicht bedient. Hier fährt die Buslinie 240 parallel und dient als Ersatzverkehr. An den beiden Endhaltestellen Holteistr. und Marktstr. der Linie 21 kann direkt in die Buslinie 240 umgestiegen werden.

Die BVG informiert unter anderem auf ihrer Webseite ausführlich darüber:

- Zur Linienunterbrechung an sich: https://www.bvg.de/de/unternehmen/herzensprojekte/linie-21
- Zum Ersatzangebot grundsätzlich auf der Webseite für alle Störungsmeldungen der BVG: https://www.bvg.de/de/verbindungen/stoerungsmeldungen

und speziell auf der eigenen Webseite für die Linie 21: https://www.bvg.de/de/unternehmen/herzensprojekte/linie-21/fahrangebot_linie21

Die BVG teilt zu 1b) mit: "Zu den weiteren Verfahrensschritten findet ein enger Austausch zwischen Anhörungsbehörde und BVG statt. Die zeitlichen Abläufe hängen von einer eventuellen Notwendigkeit der erneuten Planauslegung ab. Im Bedarfsfall wird diese von der Anhörungsbehörde kommuniziert."

Frage 2: Sind für die Umsetzung der geplanten umfangreichen grundhaften Erneuerung der Gleisanlagen und des barrierefreien Ausbaus der Haltestellen in der Ehrlichstraße alle notwendigen Planungsschritte einschließlich eines Planfeststellungsverfahrens erfolgt?

Antwort zu 2.: Die BVG teilt hierzu mit: "Nein. Die grundhafte Erneuerung und der Ausbau barrierefreier Haltestellen erfordert auch die Herstellung eines neuen Straßenquerschnitts. In Abschnitten sind Fahrbahn, Grünstreifen und Gehwege im Zuge der Baumaßnahme ebenfalls zu erneuern. Um diese Maßnahmen mit dem Straßenbahnvorhaben in Übereinstimmung zu bringen, sind noch weitere Planungsschritte notwendig."

Frage 3: Welche Auswirkungen auf die Verkehrsanbindung des Lichtenberger Südens (Karlshorst, Postleitzahl 10318) zum S-Bahnhof Karlshorst über den Umstieg an der Straßenbahnhaltestelle Traberweg sowie direkt zum S-Bahnhof Schöneweide werden die für 2026 vorgesehenen Gleiserneuerungsmaßnahmen in der Ehrlichstraße haben?

a) Wie lange werden die Gleiserneuerungsmaßnahmen dauern? Welche Faktoren können die Dauer der Bauarbeiten beeinflussen? Was unternimmt der Senat, um mögliche Verzögerungen rechtzeitig zu verhindern?
b) Existiert bereits ein Ersatzverkehrskonzept für die Unterbrechung der Straßenbahnlinie 21 in Richtung S-Bahnhof Schöneweide? Falls nein, wann wird es fertiggestellt, und wie werden die betroffenen Bürger darüber informiert?
c) Sollte ein Busersatzverkehr eingerichtet werden, welche Straßen des Haupt- und Nebenstraßennetzes kommen als Halte- und Wendepunkte infrage?
d) Welche Taktung hat der Busersatzverkehr?
e) Wie wird es sichergestellt, dass die Parkstadt Karlshorst, die ausschließlich Tramlinie 21 in der Nähe hat, verkehrlich nicht abgeschnitten wird? Kommt eine erhöhte Taktung des Busersatzverkehrs in Frage oder eine weitere Buslinie, z.B. für die geplante Tramlinie 22?

Antwort zu 3.: Die BVG teilt zu den Fragen 3 und 3a mit: "Zur Umsetzung der Erhaltungsmaßnahme wird der Sperrzeitraum des Linienverkehrs genutzt, der durch den Einbau der Zwischenendstelle Blockdammweg in der Zeit von voraussichtlich Ende Mai bis Anfang September 2026 eintritt.

Die Bauausführung wird von unterschiedlichen Einflussfaktoren bestimmt. Neben planbaren Rahmenbedingungen können auch unvorhergesehene Ereignisse die Bauzeit beeinflussen. Dazu zählen beispielsweise Störungen in der Materialversorgung, unerwartete Befunde im Untergrund, witterungsbedingte Einschränkungen oder Verzögerungen bei erforderlichen Genehmigungen. Solche Faktoren lassen sich nur bedingt vorhersehen und erfordern ein flexibles Bau- und Risikomanagement."

Die BVG teilt zu den Fragen 3b, c, d und e mit, dass das Verkehrskonzept voraussichtlich im 1. Quartal 2026 fertiggestellt wird. Alle Informationen zum Busersatzverkehr werden dann auf der Homepage der BVG (siehe Antwort zu Frage 1) zu finden sein.

Frage 4: Welche Auswirkungen haben die Gleiserneuerungsarbeiten in der Ehrlichstraße sowie der gleichzeitige Einbau der Zwischenendstelle Blockdammweg auf den Autoverkehr?

a) Kommt es zu einer Vollsperrung der Ehrlichstraße von der Einmündung in die Treskowallee bis zum Blockdammweg? Falls ja, wie wird die Ein- und Ausfahrt der Anlieger gewährleistet? Welche weiteren Auswirkungen auf die Nachbarschaft sind zu erwarten?
b) Kommt es zu einer Vollsperrung der Wandlitzstraße von der Einmündung in die Treskowallee bis zum Blockdammweg? Falls ja, wie wird die Ein- und Ausfahrt der Anlieger gewährleistet? Welche weiteren Auswirkungen auf die Nachbarschaft sind zu erwarten?
c) Werden die Vollsperrungen der Ehrlichstraße und der Wandlitzstraße gleichzeitig erfolgen? Falls ja, wie wird die Ein- und Ausfahrt der Anlieger gewährleistet? Welche weiteren Auswirkungen auf die Nachbarschaft sind zu erwarten?

Antwort zu 4.: Die BVG teilt zu den Fragen 4 und 4a mit: "Die Bauarbeiten in der Ehrlichstr. werden voraussichtlich in kleineren Bauphasen umgesetzt, somit wird es keine Vollsperrung geben. Dementsprechend wird ein Teilverkehr im Gebiet mit Einschränkungen ermöglicht."

Die BVG teilt zu den Fragen 4b und c mit: "Nein, es kommt zu keiner Vollsperrung der Wandlitzstraße oder der Ehrlichstraße."

Frage 5: Sind die Ausführungsplanung sowie die Leistungsverzeichnisse für die Bauausschreibung im Zusammenhang mit den Bauarbeiten am Kehrgleis Blockdammweg bereits erstellt worden?

a) Sind Terminabstimmungen mit den beteiligten Leitungsunternehmen erfolgt?
b) Ist eine Bekanntmachung der Bauvergabe bereits erfolgt?

Antwort zu 5.: Die BVG teilt zu der Frage 5 mit: "Die Ausführungsplanung sowie die Leistungsverzeichnisse werden derzeit erstellt."

Die BVG teilt zu der Frage 5a mit: "Ja, Terminabstimmungen sind erfolgt."

Die BVG teilt zu der Frage 5b mit: "Für das Bauvorhaben Blockdammweg ist die Beauftragung bereits erfolgt."

Frage 6: Lassen sich die zuvor von der BVG angegebenen Fristen zur Fertigstellung des Kehrgleises Blockdammweg einhalten (Maßnahmenbeginn im März 2026 nach der Frostperiode, Beginn der Arbeiten im Kreuzungsbereich Blockdammweg/Wandlitzstraße/Ehrlichstraße im 2. Quartal 2026, Fertigstellung des Kehrgleises)?

Antwort zu 6.: Die BVG teilt hierzu mit: "Aktuell befindet sich die BVG in den Vorbereitungen zum Baustart. Die Vergabe der Bauleistung ist abgeschlossen. Der Baubeginn für die Zwischenendstelle ist aktuell für Anfang März mit dem Beginn von Leitungsbauarbeiten vorgesehen. Der Verlauf dieser Arbeiten wird den genauen Zeitpunkt der Inbetriebnahme bestimmen, derzeit geht die BVG von einem Abschluss der Leitungsarbeiten Ende Mai 2026 aus. Während dieser Zeit ist der Linienbetrieb noch nicht unterbrochen. Während der anschließenden Gleisbauarbeiten wird es einen Ersatzverkehr zwischen Holteistraße und Hegemeisterweg geben. Anschließend erfolgen noch Arbeiten im neuen Kehrgleis. Erst nach Fertigstellung der dortigen Arbeiten können die Fahrleitungsarbeiten beginnen. Aus diesem Grund finden die abschließenden Fahrleitungsarbeiten nach aktuellem Projektstand voraussichtlich erst von Oktober bis November 2026 statt."
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Viele Grüße, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Kurzer Erfahrungsbericht vom letzten Samstag: Bus 240 kommt am frühen Nachmittag völlig überfüllt an der Haltestelle Marktstraße an, genau in dem Moment fährt die Tram 21 Richtung Rummelsburg weg. Bedeutet also, man hat beispielsweise vom Wismarplatz zum Blockdammweg nicht 15 Minuten benötigt, sondern 34 Minuten. Absolut traurig, wie wenig Aufmerksamkeit dieses schlechte ÖV-Angebot erhält.
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