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Neuauslage der Pläne für die Straßenbahn über Ostkreuz (Tram21)
geschrieben von Nemo 
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Arnd Hellinger
Zitat
svenni
Andererseits sollte man vielleicht doch noch einmal eine Gleissanierung in der Boxhagener in Erwägung ziehen.
Es entstehen ja momentan noch weitere Wohnungen in der Parkstadt Karlshorst.

Wie wäre es, Deine durchaus zutreffenden Erwägungen einmal hierüber mit den tatsächlich zuständigen Damen und Herren zu teilen...?

Weil du das schon ins extrem treibst und damit dem Steuerzahler jedes Jahr tausende Euro mit deinen Anfragen kostest? Vielleicht gut, wenn es nur maßvoll genutzt wird und nicht für jeden kleinen Mist.
Ach so ... Mensch, und ich Idiot dachte schon, dass es sich dabei um eines der gar nicht mal so zahlreichen Instrumente handelt, die jedem zur aktiven Mitgestaltung der Politik zur Verfügung stehen. Dass man das nur nutzen sollte, wenn z.B. irgendein Typ mit 'nem Zahlencode als Namen das für angemessen hält ... da muss ich mal wieder Kreide holen gewesen sein.

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Für mehr Ümläüte!
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Krumme Lanke
Gibt's schon Termine für den Einbau des Gleiswechsels am Wismarplatz? Und wo genau wird der eingebaut?

Warum nicht Boxhagener Str. /Holteistr.?
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Philipp Borchert
Ach so ... Mensch, und ich Idiot dachte schon, dass es sich dabei um eines der gar nicht mal so zahlreichen Instrumente handelt, die jedem zur aktiven Mitgestaltung der Politik zur Verfügung stehen. Dass man das nur nutzen sollte, wenn z.B. irgendein Typ mit 'nem Zahlencode als Namen das für angemessen hält ... da muss ich mal wieder Kreide holen gewesen sein.

Handelt es sich auch. Aber die schiere Anzahl bestimmter Fragen hat eben nichts mehr mit einem maßvollen Umgang mit diesem Instrument zu tun. Man kann den Staat auch mit Anfragen lahmlegen und sich dann aufregen, warum vieles nicht funktioniert. Folgen davon sind enormer Personalaufwuchs in den Behörden (s. das "Bürgerbüro" bei der SenMVKU) und das eigentliche Personal für dringende Dinge fehlt - Was man z.B. an der Verschiebung der Inbetriebnahme der S21 und den desaströsen Berliner Brücken sehen kann. Es fehlt an Priorisierung, aber auch am Maß der Bürger, was man von der Verwaltung erwartet und was nicht.
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m7486
Was man z.B. an der Verschiebung der Inbetriebnahme der S21 und den desaströsen Berliner Brücken sehen kann

Ich denke, bei der S21 gab es eine Priorisierung. Nur nicht die, die viele gerne gehabt hätten.
Es gibt sicher einen Grund, warum die Baustelle an der Wollankstraße bis zum 15. Juni schlafen gelegt wird
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m7486
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Arnd Hellinger
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svenni
Andererseits sollte man vielleicht doch noch einmal eine Gleissanierung in der Boxhagener in Erwägung ziehen.
Es entstehen ja momentan noch weitere Wohnungen in der Parkstadt Karlshorst.

Wie wäre es, Deine durchaus zutreffenden Erwägungen einmal hierüber mit den tatsächlich zuständigen Damen und Herren zu teilen...?

Weil du das schon ins extrem treibst und damit dem Steuerzahler jedes Jahr tausende Euro mit deinen Anfragen kostest? Vielleicht gut, wenn es nur maßvoll genutzt wird und nicht für jeden kleinen Mist.

Gut dann lass uns den kompletten Autoverkehr einstellen, der den Steuerzahler jedes Jahr extrem viele Millionen kostet. Wäre doch schön, wenn das Auto nur maßvoll genutzt wird und nicht für jeden kleinen Mist.
Zitat
m7486
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Arnd Hellinger
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svenni
Andererseits sollte man vielleicht doch noch einmal eine Gleissanierung in der Boxhagener in Erwägung ziehen.
Es entstehen ja momentan noch weitere Wohnungen in der Parkstadt Karlshorst.

Wie wäre es, Deine durchaus zutreffenden Erwägungen einmal hierüber mit den tatsächlich zuständigen Damen und Herren zu teilen...?

Weil du das schon ins extrem treibst und damit dem Steuerzahler jedes Jahr tausende Euro mit deinen Anfragen kostest? Vielleicht gut, wenn es nur maßvoll genutzt wird und nicht für jeden kleinen Mist.

Das Petitionsrecht ist aus guten Gründen im Grundrechtekatalog (Art. 17 GG) unserer Verfassung verankert und käme die hiesige Senatsverkehrsverwaltung ihrer ureigensten Aufgabe nach, entweder das PFV der Ostkreuzanbindung - dieses läuft schon seit acht(!) Jahren - in bundesweit üblichem Zeitraum abzuschließen oder, wenn das aus von ihr objektiv nicht zu vertretenden Gründen absolut nicht machbar sein sollte, was ich nicht ganz glauben kann, die BVG per aufsichtlicher Weisung explizit zur betriebssicheren Instandsetzung der vorhandenen Strecke zu verpflichten, gäbe es für die fragliche Petition auch gar keinen Bedarf.

Woher Du übrigens den Finanzbedarf von "tausenden Euro" für die Bearbeitung solcher Eingaben ableitest, müsstest Du mir daneben auch nochmal begründen.

Viele Grüße
Arnd
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m7486
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Philipp Borchert
Ach so ... Mensch, und ich Idiot dachte schon, dass es sich dabei um eines der gar nicht mal so zahlreichen Instrumente handelt, die jedem zur aktiven Mitgestaltung der Politik zur Verfügung stehen. Dass man das nur nutzen sollte, wenn z.B. irgendein Typ mit 'nem Zahlencode als Namen das für angemessen hält ... da muss ich mal wieder Kreide holen gewesen sein.

Handelt es sich auch. Aber die schiere Anzahl bestimmter Fragen hat eben nichts mehr mit einem maßvollen Umgang mit diesem Instrument zu tun. Man kann den Staat auch mit Anfragen lahmlegen und sich dann aufregen, warum vieles nicht funktioniert. Folgen davon sind enormer Personalaufwuchs in den Behörden (s. das "Bürgerbüro" bei der SenMVKU) und das eigentliche Personal für dringende Dinge fehlt - Was man z.B. an der Verschiebung der Inbetriebnahme der S21 und den desaströsen Berliner Brücken sehen kann. Es fehlt an Priorisierung, aber auch am Maß der Bürger, was man von der Verwaltung erwartet und was nicht.

Als ob diejenigen Verwaltungsmitarbeitenden, die jetzt Bürgeranfragen oder Petitionen bearbeiten, einfach so zu Brückenprüfenden, LST-Abnehmenden oder Eisenbahninfrastruktur Planenden mutieren oder umgeschult werden könnten. Das mag in der kruden Vorstellungswelt der Herren Trump und Musk ja irgendwie klappen, hat aber mit der Realität eher wenig zu tun...

Und ja, als steuerzahlender Bürger habe ich schon die Erwartung, dass eine Verwaltung mir wenigstens plausibel erklären kann, warum Vorgänge wie der hier Gegenständliche jetzt schon acht statt wie angekündigt zwei Jahre dauern, dennoch bis dato keine Entscheidung absehbar ist und mensch dennoch keinen "Plan B" (vereinfachte Reparatur der Bestandsstrecke) vorbereitet und umgesetzt hat, als die Probleme im PFV erkennbar wurden.

Was ist daran Deiner Meinung nach zuviel verlangt...?

Viele Grüße
Arnd
Die Weigerung die Strecke nicht zu sanieren ohne Aussicht auf Umsetzung eines Luftschlosses halte ich eh für ein starkes Stück. Eigentlich müsste auch der Bezirk daran ein gewisses Interesse haben, aber wer regiert da seit x Jahren?

Ich ziehe mal den Vergleich zu dem abgerissenen Zugang in Marzahn, weg und nichts Neues dafür.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.04.2025 15:55 von Nordender.
So ein Plan-B muss ja auch geplant werden, und das parallel, was wiederum Ressourcen beim Personal bindet. Wie hätte diese Kosten die BVG rechtfertigen sollen bzw wer hätte ihr diese Kosten freigeben sollen? Davon abgesehen, dass die bestehenden Ressourcen kaum ausreichen um das Netz fit für die Zukunft zu machen.
Wo ich jetzt gelesen habe, daß die BVG jetzt auch Radwege bauen (Ehrlichstr.) soll...kein Wunder.
Zitat
tramfahrer
So ein Plan-B muss ja auch geplant werden, und das parallel, was wiederum Ressourcen beim Personal bindet. Wie hätte diese Kosten die BVG rechtfertigen sollen bzw wer hätte ihr diese Kosten freigeben sollen? Davon abgesehen, dass die bestehenden Ressourcen kaum ausreichen um das Netz fit für die Zukunft zu machen.

Na ja, der Betreiber einer konzessionierten Straßenbahnanlage ist schon von Gesetzes wegen gehalten, seine Infrastruktur über die Laufzeit dieser Konzession betriebsbereit zu halten, sofern bei der Konzessionsbehörde kein Stilllegungsantrag gestellt und genehmigt wurde. Ist der Verkehr auf dieser Infrastruktur zudem durch Aufgabenträger oder ggf. andere Dritte dauerhaft bestellt, kann der Betreiber jene natürlich an den ihm entstehenden Vorhaltungsaufwand beteiligen.

Im Zweifel müsste die BVG also notfalls auch ein paar Meter Schiene nebst Arbeitsstunden auf Kredit kaufen und anschließend den Aufgabenträger auf Erstattung verklagen. Sie könnte außerdem beizeiten erwägen, Untätigkeitsklage gegen die Planfeststellungsbehörde zu erheben...

Viele Grüße
Arnd
Was ist eigentlich in dieser Stadt nicht in Ordnung? Die BVG schafft es nicht Straßenbahnstrecken neu zu bauen oder Instand zu halten, angeblich fehlt Planungspersonal, dann hat man aber Kapazitäten einen Innovationsbahnhof zu planen und auch noch an den Start zu bringen. BVG Vorstand und auch Verkehrsenatorin sind solche Schaumschläger und machen einfach nicht ihren Job.
Wäre es denn eigentlich jetzt nicht die bessere Lösung, das jetzige PFV aufzuheben und ein paar Wochen später auf Basis der sich im Laufe dieser acht Jahre ergeben habenden Anpassungen etc. formal komplett neu zu starten? Bei der "Verkehrslösung Schöneweide" ist man doch in 2018/19 ähnlich vorgegangen mit dem Ergebnis, dass nur etwa 18 Monate später Baurecht vorlag...

Ganz so schnell wird es wegen der eher renitenten Anwohnenden in Friedrichshain zwar leider nicht machbar sein, aber wäre das keine Option, aus diesem Stumpfgleis wieder herauszukommen...?

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Wäre es denn eigentlich jetzt nicht die bessere Lösung, das jetzige PFV aufzuheben und ein paar Wochen später auf Basis der sich im Laufe dieser acht Jahre ergeben habenden Anpassungen etc. formal komplett neu zu starten? Bei der "Verkehrslösung Schöneweide" ist man doch in 2018/19 ähnlich vorgegangen mit dem Ergebnis, dass nur etwa 18 Monate später Baurecht vorlag...

Ganz so schnell wird es wegen der eher renitenten Anwohnenden in Friedrichshain zwar leider nicht machbar sein, aber wäre das keine Option, aus diesem Stumpfgleis wieder herauszukommen...?

Das wäre ziemlicher Irrsinn. Die Unterlagen waren doch bereits ausgelegt. Ich gehe davon aus, dass die BVG sie diesmal vollständig eingereicht hat und auf die Rückmeldung der Planfeststellungsbehörde wartet. Das Ergebnis wäre dann der Planfeststellungsbeschluss.

Ein Reset hätte allenfalls vor einer erneuten Auslegung Sinn ergeben, wenn es gravierende Änderungen an der Planung gegeben hätte. Die gab es aber nicht.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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Arnd Hellinger
Wäre es denn eigentlich jetzt nicht die bessere Lösung, das jetzige PFV aufzuheben und ein paar Wochen später auf Basis der sich im Laufe dieser acht Jahre ergeben habenden Anpassungen etc. formal komplett neu zu starten? Bei der "Verkehrslösung Schöneweide" ist man doch in 2018/19 ähnlich vorgegangen mit dem Ergebnis, dass nur etwa 18 Monate später Baurecht vorlag...

Ganz so schnell wird es wegen der eher renitenten Anwohnenden in Friedrichshain zwar leider nicht machbar sein, aber wäre das keine Option, aus diesem Stumpfgleis wieder herauszukommen...?

Nein, weil das Stumpfgleis ziemlich genau in 8 Monaten seiner Benutzung zugeführt wird.
Zitat
Arnd Hellinger
Wäre es denn eigentlich jetzt nicht die bessere Lösung, das jetzige PFV aufzuheben und ein paar Wochen später auf Basis der sich im Laufe dieser acht Jahre ergeben habenden Anpassungen etc. formal komplett neu zu starten? Bei der "Verkehrslösung Schöneweide" ist man doch in 2018/19 ähnlich vorgegangen mit dem Ergebnis, dass nur etwa 18 Monate später Baurecht vorlag...

Ganz so schnell wird es wegen der eher renitenten Anwohnenden in Friedrichshain zwar leider nicht machbar sein, aber wäre das keine Option, aus diesem Stumpfgleis wieder herauszukommen...?

Nur welche Änderungen möchtest du den Anwohnern anbieten, damit sie ruhig sind - bzw. damit nicht andere Anwohner ebenso großen Terz machen?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Alba Coach
... angeblich fehlt Planungspersonal, dann hat man aber Kapazitäten einen Innovationsbahnhof zu planen und auch noch an den Start zu bringen.

Der "Innovationsbahnhof" scheint ja eher eine Marketingaktion zu sein und über eher überschaubare Umorganisationen der internen Arbeitsprozesse zu laufen als dass er die Beauftragung von Verkehrsingenieuren erfordert. Zumindest im rbb-Bericht klingt es eher nach einer sinnvollen Bündelung kleinerer Maßnahmen.
Zitat
Jay
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Arnd Hellinger
Wäre es denn eigentlich jetzt nicht die bessere Lösung, das jetzige PFV aufzuheben und ein paar Wochen später auf Basis der sich im Laufe dieser acht Jahre ergeben habenden Anpassungen etc. formal komplett neu zu starten? Bei der "Verkehrslösung Schöneweide" ist man doch in 2018/19 ähnlich vorgegangen mit dem Ergebnis, dass nur etwa 18 Monate später Baurecht vorlag...

Ganz so schnell wird es wegen der eher renitenten Anwohnenden in Friedrichshain zwar leider nicht machbar sein, aber wäre das keine Option, aus diesem Stumpfgleis wieder herauszukommen...?

Das wäre ziemlicher Irrsinn. Die Unterlagen waren doch bereits ausgelegt. Ich gehe davon aus, dass die BVG sie diesmal vollständig eingereicht hat und auf die Rückmeldung der Planfeststellungsbehörde wartet. Das Ergebnis wäre dann der Planfeststellungsbeschluss.

Dann frage ich mich aber langsam schon, warum laut @nicolaas' jüngstem nd-Artikel noch immer kein Ende des Verfahrens absehbar und ein wohl eigentlich für November/Dezember 2024 avisierter Erörterungstermin bis dato nicht abgehalten worden zu sein scheint. Ich drücke mich da als Nicht-Verfahrensbeteiligter ja schon bewusst vorsichtig aus...

Mein subjektiver Eindruck bei dieser Verfahrensführung ist leider, dass da jemand mauert bzw. mit aktiver Federspeicherbremse fährt.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Nemo
Zitat
Arnd Hellinger
Wäre es denn eigentlich jetzt nicht die bessere Lösung, das jetzige PFV aufzuheben und ein paar Wochen später auf Basis der sich im Laufe dieser acht Jahre ergeben habenden Anpassungen etc. formal komplett neu zu starten? Bei der "Verkehrslösung Schöneweide" ist man doch in 2018/19 ähnlich vorgegangen mit dem Ergebnis, dass nur etwa 18 Monate später Baurecht vorlag...

Ganz so schnell wird es wegen der eher renitenten Anwohnenden in Friedrichshain zwar leider nicht machbar sein, aber wäre das keine Option, aus diesem Stumpfgleis wieder herauszukommen...?

Nur welche Änderungen möchtest du den Anwohnern anbieten, damit sie ruhig sind - bzw. damit nicht andere Anwohner ebenso großen Terz machen?

Na ja, es muss doch schon irgendwelche Änderungen gegeben haben, weil man ansonsten ja schon längst einen PFB mit welchem Ergebnis auch immer - der muss nicht zwingend eine Genehmigung beinhalten - hätte erlassen können.

Man sollte halt jetzt nach 8 Jahren bitte endlich einmal irgendwie entscheiden und sich dann notfalls von der Verwaltungsgerichtsbarkeit per Urteilsbegründung einen Weg aufzeigen lassen, wie man das Ding denn nun rechtssicher genehmigt bekommen kann. Den Renitenzen böte ich zudem gerne Ausgleichszahlungen oder Neubauwohnungen in der Rummelsburger Bucht, der Park- oder Gartenstadt Karlshorst oder ggf. auch im Blankenburger Süden an...

Viele Grüße
Arnd
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