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Neuauslage der Pläne für die Straßenbahn über Ostkreuz (Tram21)
geschrieben von Nemo 
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GraphXBerlin
Zitat

Warum sorgen Linke und Grüne im AGH nicht für parlamentarische Aufklärung, wo es in diesem nun schon 8 Jahre anhängigen PFV warum genau hapert?
Man will sich im gewonnen Wahlbezirk vor die Wahl eventuell nicht die Finger verbrennen.

Sorry.

Denke nicht dass nur die Anwohner der Sonntagsstraße für den Wahlsieg ausschlaggebend waren. Die Nutzer der 21 in allen übrigen Bereichen, die ja nun Nachteile haben, werden da die größere Gruppe sein und dementsprechend auch eine starke Interessengruppe darstellen.
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Slighter
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GraphXBerlin
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Warum sorgen Linke und Grüne im AGH nicht für parlamentarische Aufklärung, wo es in diesem nun schon 8 Jahre anhängigen PFV warum genau hapert?
Man will sich im gewonnen Wahlbezirk vor die Wahl eventuell nicht die Finger verbrennen.

Sorry.

Denke nicht dass nur die Anwohner der Sonntagsstraße für den Wahlsieg ausschlaggebend waren. Die Nutzer der 21 in allen übrigen Bereichen, die ja nun Nachteile haben, werden da die größere Gruppe sein und dementsprechend auch eine starke Interessengruppe darstellen.
Die Grünen sind in der Ecke zwar die stärkste Partei, jedoch sind die anderen Parteien zusammengerechnet größer. Folglich gehe ich davon aus, dass die Parkplatzfans ihr Kreuzchen eher woanders machen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Nemo
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Slighter
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GraphXBerlin
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Warum sorgen Linke und Grüne im AGH nicht für parlamentarische Aufklärung, wo es in diesem nun schon 8 Jahre anhängigen PFV warum genau hapert?
Man will sich im gewonnen Wahlbezirk vor die Wahl eventuell nicht die Finger verbrennen.

Sorry.

Denke nicht dass nur die Anwohner der Sonntagsstraße für den Wahlsieg ausschlaggebend waren. Die Nutzer der 21 in allen übrigen Bereichen, die ja nun Nachteile haben, werden da die größere Gruppe sein und dementsprechend auch eine starke Interessengruppe darstellen.
Die Grünen sind in der Ecke zwar die stärkste Partei, jedoch sind die anderen Parteien zusammengerechnet größer. Folglich gehe ich davon aus, dass die Parkplatzfans ihr Kreuzchen eher woanders machen.

Da, denke ich auch, zumindest in der Mehrzahl.

Im übrigens trifft das aber scheinbar auf ganz Berlin zu, die stärksten Parteien haben doch im Moment alle auf Bezirksebene immer nur so 20%, oder?
Es ist doch aber iwie auch egal, aktuell scheitert es doch auf der Sachebene, oder? Wenn die zuständigen Stellen nicht in der Lage sind, ordentliche Unterlagen einzureichen und die Feuerwehr meiner Meinung nach blockiert, kann eig. nur die SenMVKU etwas tun, oder?

Mehr Druck aus der Politik, aber auch der BVG (!), wäre natürlich schön.
Zitat
marc-j
Es ist doch aber iwie auch egal, aktuell scheitert es doch auf der Sachebene, oder? Wenn die zuständigen Stellen nicht in der Lage sind, ordentliche Unterlagen einzureichen und die Feuerwehr meiner Meinung nach blockiert, kann eig. nur die SenMVKU etwas tun, oder?

SenMVKU könnte bei ernsthaftem Interesse an diesem Projekt z. B. ganz leicht die "Sachebene" von BVG und Feuerwehr außerhalb des formellen PFV zu einem klärenden Fachgespräch in die Liegenschaft Am Kollnischen Park 3 einladen und zu diesem Treffen gerne auch Zuständige aus Würzburg oder anderen deutschen Städten mit vergleichbar engen von Straßenbahnen befahrenen Straßen mit direkt anliegender Wohnbebauung beiladen. Mit dem Ergebnis dieser Sitzung ginge ich dann als BVG-Projektleiter oder SenMVKU zur Pfanfeststellungsbehörde und ließe das entsprechend beurkunden/festsetzen.

Das bedingt natürlich, dass es tatsächlich ein Problem zwischen BVG und Feuerwehr gibt und dieses nicht nur von (auf welcher Hierarchieebene auch immer) an einem Scheitern des Projekts interessierten Kreisen zur Beschwichtigung der Öffentlichkeit in die (mediale) Welt gesetzt wurde...

Zitat
marc-j
Mehr Druck aus der Politik, aber auch der BVG (!), wäre natürlich schön.

Schön und gut, aber welche konkreten Möglichkeiten hätte denn die BVG, hier "Druck" auszuüben? Leider ist Herr Falk nicht Herr Ludwig (früherer Stadtwerke-Chef in Karlsruhe) und Herr Wegner nicht der Karlsruher Oberbürgermeister zur Hochzeit dortiger Stadtbahn-Expansion. Evtl. wäre eine psychologisch ausgebildete Person wie Frau Nikutte im BVG-Vorstand also doch nicht ganz so falsch...?

Viele Grüße
Arnd
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GraphXBerlin
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Warum sorgen Linke und Grüne im AGH nicht für parlamentarische Aufklärung, wo es in diesem nun schon 8 Jahre anhängigen PFV warum genau hapert?
Man will sich im gewonnen Wahlbezirk vor die Wahl eventuell nicht die Finger verbrennen.

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Warum werden Pressemenschen wie @nicolaas oder Peter Neumann in dieser Sache nicht einmal wirklich investigativ tätig und konfrontieren Frau Bonde, Herrn Falk sowie ggf. den Landesbranddirektor mit ihren Recherchen...?
Nun, kann jeder anders sehen. Aber wen, außer im engeren Bereich des Bezirks, interessiert das Thema? Für eine "investigative Recherchen" fallen mir sicherlich wichtigere Themen in der Stadt ein die wohlmöglich einen Skandal aufdecken.

Sorry.

Ich denke nicht, dass eine Tram zum Ostkreuz ausschließlich die Anwohner interessiert.
Wenn ich einen ehemaligen Kommilitonen besuchen möchte, der in die Parkstadt gezogen ist, kann ich das aktuell nur mit Fahrrad, bald hoffentlich auch mit Motorrad, aber aktuell ist eine Anreise mit dem ÖPNV ausgeschlossen
Mit der neuen Straßenbahntrasse und der zusätzlichen Linie 22 würde ich sofort die Straße frei machen und in den ÖPNV umsteigen. Dann hätten die, die auf die Straße angewiesen sind sofort mehr Platz.
Zitat
DerMichael
Zitat
GraphXBerlin
Zitat

Warum sorgen Linke und Grüne im AGH nicht für parlamentarische Aufklärung, wo es in diesem nun schon 8 Jahre anhängigen PFV warum genau hapert?
Man will sich im gewonnen Wahlbezirk vor die Wahl eventuell nicht die Finger verbrennen.

Zitat

Warum werden Pressemenschen wie @nicolaas oder Peter Neumann in dieser Sache nicht einmal wirklich investigativ tätig und konfrontieren Frau Bonde, Herrn Falk sowie ggf. den Landesbranddirektor mit ihren Recherchen...?
Nun, kann jeder anders sehen. Aber wen, außer im engeren Bereich des Bezirks, interessiert das Thema? Für eine "investigative Recherchen" fallen mir sicherlich wichtigere Themen in der Stadt ein die wohlmöglich einen Skandal aufdecken.

Sorry.

Ich denke nicht, dass eine Tram zum Ostkreuz ausschließlich die Anwohner interessiert.
Ich habe auch nicht Anwohner geschrieben. Aber es wird nur Leute interessieren die mit ihr täglich/häufig fahren oder pendeln. Es ist ein Lokalthema aber kein Thema für die Stadt.
Zitat
GraphXBerlin
Ich habe auch nicht Anwohner geschrieben. Aber es wird nur Leute interessieren die mit ihr täglich/häufig fahren oder pendeln. Es ist ein Lokalthema aber kein Thema für die Stadt.

In verkehrlicher Hinsicht ist es sicherlich ein Lokalthema. In den 30 Jahren, die ich regelmäßig im Berliner ÖPNV unterwegs bin (und dies dank eigener Wohnorte, Wohnorte von Freunden und Ausgehgewohnheiten recht regelmäßig in Karlshorst, Friedrichshain, Prenzlauer Berg und Lichtenberg) habe ich diese Straßenbahnstrecke entweder noch nie oder maximal 1x aus verkehrlich-fachlicher Neugierde genutzt.

Dennoch hat das Thema ja auch eine über den lokalen verkehrlichen Bedarf hinausgehende Komponente. Es handelt sich immerhin lt. aktuellen Planwerken des Senats (NVP 2019-2023: "Der NVP ist für den Senat selbst unmittelbar verbindlich." [www.berlin.de]) um ein Projekt mit vorrangiger Priorität, das schon 2021 abgeschlossen sein sollte.

Dieses Thema hätte schon eine größere Öffentlichkeit verdient, da es ein Stück weit exemplarisch für vieles, was in der Stadt schlecht läuft ist. Zum einen kann offenbar ein einzelner Mitarbeiter an der richtigen Stelle der Verwaltung dieses prioritäre Projekt seit Jahren torpedieren und so verzögern bis verhindern, hier sollte man ggf. mal Neutralität und Eigeninteressen untersuchen und ggf. die Zuständigkeiten dieser Person ändern. Zum anderen zeigt es auch ein zentrales Problem der Umsetzung des aktuellen Senates. Er könnte sich ja auch eindeutlg gegen die Verkehrswende positionieren und entsprechende Planwerke und Gesetze abräumen und versuchen, dafür eine Mehrheit im Abgeordnetenhaus zu finden. In der Praxis werden geltendes Recht und geltende Planwerke einfach ignoriert und/oder sabotiert.
Hmm, die 21 verbindet theoretisch das Ostkreuz mit dem Frankfurter Tor, dem Sisyphos und dem Funkhausgelände bzw. der Parkstadt Karlshorst wo ja auch zukünftig einiges an Entwicklung geplant ist.

Aber mit der bisherigen Taktung & der Umsteigebeziehung natürlich auch keine besonders attraktive Linie in der Hinsicht.
Zitat
Lopi2000
Dennoch hat das Thema ja auch eine über den lokalen verkehrlichen Bedarf hinausgehende Komponente. Es handelt sich immerhin lt. aktuellen Planwerken des Senats (NVP 2019-2023: "Der NVP ist für den Senat selbst unmittelbar verbindlich." [www.berlin.de]) um ein Projekt mit vorrangiger Priorität, das schon 2021 abgeschlossen sein sollte.

Dieses Thema hätte schon eine größere Öffentlichkeit verdient, da es ein Stück weit exemplarisch für vieles, was in der Stadt schlecht läuft ist. Zum einen kann offenbar ein einzelner Mitarbeiter an der richtigen Stelle der Verwaltung dieses prioritäre Projekt seit Jahren torpedieren und so verzögern bis verhindern, hier sollte man ggf. mal Neutralität und Eigeninteressen untersuchen und ggf. die Zuständigkeiten dieser Person ändern. Zum anderen zeigt es auch ein zentrales Problem der Umsetzung des aktuellen Senates. Er könnte sich ja auch eindeutlg gegen die Verkehrswende positionieren und entsprechende Planwerke und Gesetze abräumen und versuchen, dafür eine Mehrheit im Abgeordnetenhaus zu finden. In der Praxis werden geltendes Recht und geltende Planwerke einfach ignoriert und/oder sabotiert.

+1!
Ich habe irgendwo gelesen - ich weiß aber nicht mehr wo und ich finde es auch nicht mehr - dass die 21 auf dem Südabschnitt, zwischen Schöneweide und Marktstraße, im 10-Minuten-Takt verkehren soll. Kann das sein?

Gruß, Thilo
Zitat
spreepirat
Ich habe irgendwo gelesen - ich weiß aber nicht mehr wo und ich finde es auch nicht mehr - dass die 21 auf dem Südabschnitt, zwischen Schöneweide und Marktstraße, im 10-Minuten-Takt verkehren soll. Kann das sein?

Gruß, Thilo

Eventuell ist die künftig angedachte Linie 22 gemeint; beide Linien sollten sich ja auf einem Teilabschnitt zum 10-Minuten-Takt ergänzen.

Ich frage mich allerdings immer noch, warum nicht auch der Abschnitt in der Eldenaer und Scheffelstraße nicht auch verdichtet werden soll. Die Gegend ist immerhin dicht besiedelt und auch nicht irgendwo im Nirgendwo.
Zitat
Krumme Lanke
Zitat
spreepirat
Ich habe irgendwo gelesen - ich weiß aber nicht mehr wo und ich finde es auch nicht mehr - dass die 21 auf dem Südabschnitt, zwischen Schöneweide und Marktstraße, im 10-Minuten-Takt verkehren soll. Kann das sein?

Gruß, Thilo

Eventuell ist die künftig angedachte Linie 22 gemeint; beide Linien sollten sich ja auf einem Teilabschnitt zum 10-Minuten-Takt ergänzen.

Ich frage mich allerdings immer noch, warum nicht auch der Abschnitt in der Eldenaer und Scheffelstraße nicht auch verdichtet werden soll. Die Gegend ist immerhin dicht besiedelt und auch nicht irgendwo im Nirgendwo.

Die Linie 22 ist zwischen Blockdammweg und AdK/Poelchaustr. angedacht, würde also auch den nördlichen Abschnitt verdichten. Allerdings gilt ja aktuell "Stabilität vor Wachstum", insofern ist fraglich, wann tatsächlich mit einer Verdichtung zu rechnen ist. Im Südabschnitt ergäbe sich die Chance mit dem Bau der neuen Stumpfendstelle am Blockdammweg sollten bei ca. 12 Minuten Fahrzeit zwei zusätzliche Umläufe reichen.

Übrigens, die Rest-21 zwischen Lichtenberg und Bersarinplatz fährt derzeit mit GT6-Einrichtern.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Nein, das mit der 22 meine ich nicht, ich habe das explizit mit Bezug auf die Bauphase gelesen. Dass der Südabschnitt der unterbrochenen Linie zwischen Marktstraße und Schöneweide auf 10 Minuten verdichtet werden soll. Und die Kapazität des Nordastes während der Bauphase durch größere Gefäße (F6) erhöht werden soll.
Zitat
spreepirat
Nein, das mit der 22 meine ich nicht, ich habe das explizit mit Bezug auf die Bauphase gelesen. Dass der Südabschnitt der unterbrochenen Linie zwischen Marktstraße und Schöneweide auf 10 Minuten verdichtet werden soll. Und die Kapazität des Nordastes während der Bauphase durch größere Gefäße (F6) erhöht werden soll.

Dazu wird es nicht kommen, da der 10 Minuten Takt ausschließlich bis zum Blockdammweg bestellt ist. Im Übrigen würden dann auf dem Abschnitt Traberweg bis Wilhelminenhofstr/Edisonstr sonst in einer Stunde 21 Züge fahren, schon etwas viel für den Abschnitt...
vielleicht stand in der Quelle auch 10-Minuten-Takt von Blockdammweg bis Marktstraße. Kann sein. Aber nützt ja alles nichts, wenn ich die Quelle nicht mehr finde. Aber das müsste doch irgendwie rauszufinden sein ...
Zitat
spreepirat
vielleicht stand in der Quelle auch 10-Minuten-Takt von Blockdammweg bis Marktstraße. Kann sein. Aber nützt ja alles nichts, wenn ich die Quelle nicht mehr finde. Aber das müsste doch irgendwie rauszufinden sein ...

Aber auch das würde nicht stimmen. Der 10 Minutentakt ist von Anfang an erst mit Fertigstellung der neuen Kehre Blockdammweg bestellt.
Zitat
tramfahrer
Zitat
spreepirat
vielleicht stand in der Quelle auch 10-Minuten-Takt von Blockdammweg bis Marktstraße. Kann sein. Aber nützt ja alles nichts, wenn ich die Quelle nicht mehr finde. Aber das müsste doch irgendwie rauszufinden sein ...

Aber auch das würde nicht stimmen. Der 10 Minutentakt ist von Anfang an erst mit Fertigstellung der neuen Kehre Blockdammweg bestellt.

Sollte für deren Bau das Vergabeverfahren nicht im November 2025 (sic!) abgeschlossen und im März 2026 dann mit der Realisierung begonnen werden...?

Viele Grüße
Arnd
Wenn deine Datumsangaben stimmen, spricht ja nichts dagegen.
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